Samstag, 26. Dezember 2020

Schreibchallenge #4.2020 - Freiheit (Übersicht 3): Eva T., Eva W., Ivonne, Mario, Mark, Natalie, Sonja

 

Im Folgenden Teil 3 unserer Schreibaufgabe und die Beiträge von:

 

 Hier gehts zu den einzelnen Werken:

 

➽ Eva T.

➽ Eva W.

➽ Ivonne

➽ Mario

➽ Mark

➽ Natalie

➽ Sonja

 
 

Schreibchallenge #4.2020 (Eva T.): Freiheit

 

Freiheit


Er sagte mir wann
Er sagte mir wo
Er sagte mir wie
Er sagte mir was

Ich sagte ja
Ich sagte okay
Ich sagte mach ich
Ich sagte klar

Er sagte nein
Er sagte, mache es so
Er sagte, tu dies
Er sagte jetzt

Ich sagte, ich will nicht
Ich sagte, ich kann nicht
Ich sagte, das tut weh
Ich sagte nichts mehr

Er lachte
Ich weinte

Ich atmete
Ich sah
Ich spürte
Ich ging

Ich sagte, geh
Ich sagte, geh sofort
Ich sagte, geh jetzt

Er ging

Seit dem bin ich FREI
Freiheit ist so unendlich wertvoll

Schreibchallenge #4.2020 (Eva W.): Freiheit

 

Rausch

Es ist der heißeste Tag in diesem Jahr. An die 38 Grad sollen es werden. Die Fahrt mit den Öffentlichen wird anstrengend, das war klar. Ich hole meine beste Freundin Laura vom Bahnhof ab. Mittlerweile ist sie fast jedes zweite Wochenende bei mir, obwohl uns fast 500 Kilometer von einander trennen. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich sie noch nie in Stuttgart besucht habe. Sie sagt dann immer, dass ich das nicht brauche. Schließlich könne sie mir in ihrer Wohnung gar nicht den Komfort bieten, wie ich es ihr bieten kann. Der Zug fährt ein. 

Jedes Mal, wenn ich am Bahnsteig stehe, versuche ich sie durch die Türen des einfahrenden Zugs zu entdecken, sodass ich weiß, wo genau sie aussteigt. Das gelingt mir jedoch eher selten. Also bleibe ich stehen, warte, schaue nach links, nach rechts, versuche den roten Lockenkopf zu entdecken, mit dem kleinen grünen Köfferchen.

Eigentlich kommt sie immer von der linken Seite. Sobald sich unsere Blicke treffen winken wir uns wie zwei hektische Teenies lachend zu. 

Wenn Laura bei mir ist, und wir auf die Piste gehen, könnte man meinen, wir würden seit Jahren zusammen in einer WG wohnen, so eingespielt läuft das bei uns. Sie macht sich in meinem Bad fertig, ist ziemlich schnell mit dem Make up und den Haaren fertig, obwohl sie gefühlt eine Trilliarde Stylingprodukte in ihre Locken knetet. Ich male mich derweil neben an im Schlafzimmer an und brauche dafür so lange wie sie zum Duschen, nämlich ewig. 

Die Bahn kommt. Wohlgemerkt die Straßenbahn, gefolgt vom Regionalexpress, einem weiteren Regionalexpress und schlussendlich einem Bus. Wobei es dieses Mal besonders spannend wird, da sich der zweite Regionalexpress als Schienenersatzverkehr entpuppt, und niemand auch nur im Geringsten weiß, wo zur Hölle dieser abfährt. Jenny und Jan sind derweil auch am Bahnhof eingetrudelt. Es ist unfassbar heiß. Laura und ich wedeln mit unseren spanischen Fächern so heftig es nur eben geht. Christian, der hinter uns im Schienenersatzverkehr ohne Klimaanlage bei 45 Grad plus sitzt, hält seine Rübe in unsere Nacken, um so viel wie möglich von unserem selbst erzeugten Luftzug abzubekommen.

„Wir müssen die nächste raus!“, verkünde ich hechelnd. Die 38 Grad draußen fühlen sich an wie eine wohltuende Erfrischung, als wir aus dem Schienenersatzverkehrbus aussteigen. Alle sind nassgeschwitzt, es läuft einfach überall. Wie soll das bloß werden, wenn wir anfangen...? Auf dem Weg zum Eingang hören wir schon das dumpfe Dröhnen der Bässe aus den zahlreichen Lautsprechern ertönen. Die Vorfreude steigt ins Unermessliche. Endlich wieder Tanzen. Abgehen. Sich frei und zeitlos fühlen. Noch schnell den letzten Schluck vom selbstgemixten Weg-Cocktail runter kippen, der mittlerweile auch eine Kerntemperatur von 30 Grad aufweist, und dann sind wir auch schon am Einlass. Wie immer gehe ich vor und zeige unsere Tickets.

Wir bekommen mal wieder einen super Platz. Die Sicht ist gut, direkt gegenüber unseres Tisches hängt ein riesiger Lautsprecher am Baum, sodass wir so laut beschallt werden, dass wir jetzt schon beinahe schreien müssen, um uns zu verständigen. Alle sind gut drauf, jeder trägt eine Sonnenbrille, jeder schwitzt, mehr nackte Haut als heute geht nicht. Die erste Runde Getränke kommt, es ertönt ein Gegröle, welches einer Mischung aus Erleichterung aufrund von gefühlter Dehydrierung und Vorfreude auf die Party gleichkommt. „Wer hat jetzt was bestellt?“, lacht Jan. Bier, Wodka Energy, Whiskey Cola, alles wird verteilt. Laura, Jenny und ich haben die eine Seite des Tisches in Beschlag genommen. Die Sitzbank wird auch dieses Mal nicht großartig von uns genutzt, denn auch dieses Mal fangen wir einfach direkt an, uns rhythmisch zur Musik zu bewegen.

Ein Blick auf die Uhr, ein Blick von Laura, „Sollen wir?“, fragt sie zielstrebig. „Klar“, sage ich, und wir verschwinden Richtung Toilette. 

Die Zeit zwischen Einwerfen und Wirkung ist manchmal seltsam. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich auf die Uhr schaue und runter rechne, wie lange es wohl noch dauert, bis es anfängt. Richtwert ist eine Stunde, je nachdem, wie gut man vorher gegessen hat und wie lange dies her ist.

Dieser Moment, wenn es kommt, ist jedes Mal ein Eintauchen in eine andere Welt, ein Aufwachen in einer anderen Welt, eine Welt, die geprägt ist vom ultimativen Empfinden aller schönen Gefühle auf einmal. Ich spüre wie mein Puls immer höher wird. Ich schließe sie Augen. Ein unglaublich starkes, warmes und wohliges Gefühl durchzieht meinen ganzen Körper. Ich fühle mich federleicht, bewege mich im Takt der Bässe, hebe die Hände, strecke mich. Meine Wangen glühen. Die Musik schallt in meinen Kopf, es gibt nur noch sie und mich.

Ich atme die warme, nach Schweiß, Sonne und Alkohol riechende Luft um mich herum tief ein, ich könnte sie fast schmecken. Pulsierend bewege ich meine Hände zur Musik, ich verschmelze förmlich mit ihr. Ich lege meine Brille ab.

Obwohl ich ohne Brille meine Freunde nur noch unscharf erkennen kann, lege ich sie auf den Tisch, und genieße es, die Sehkraft eines Maulwurfes zu haben. Ich nehme einen ordentlichen Schluck Cola, ich brauche heute mehr denn je eine gute Portion Zucker, üblicherweise gibt’s bei mir nur Cola Zero. Ich spüre, wie tausend süß prickelnde Kohlensäurebläschen meinen Mund erfüllen. Erfrischender kann eine Cola kaum schmecken, als genau jetzt. Ich höre auf zu schwitzen. Auf meinen Handflächen spüre ich Luftzüge, die in Wirklichkeit gar nicht da sind. Die Musik dröhnt unaufhörlich, mittlerweile merkbar härter, schneller. Die Sonne ist untergegangen und hinterlässt ein Lichtermeer aus Girlanden, bunten Schirmchen und allerlei Dekoration in den Bäumen. Ich ziehe meine Schuhe aus. Ich will den warmen Steinboden unter meinen Füßen spüren. Jenny holt mich für einen kurzen Moment aus meiner Welt. Sie möchte auch was. Wir verschwinden tänzelnd zu den Toiletten. Bei dem Versuch, wie wir uns zu zweit in die Kabine quetschen, stoße ich mich mit meinem Oberschenkel hart am Toilettenpapierrollenhalter. Der ist zu meiner Verwunderung aus Gusseisern. 

Wieder an unserem Tisch angelangt sehe ich bereits, wie sich ein nahezu faustgroßes Hämatom in angenehmen Blau- und Violetttönen bildet. Ich lache und zeige Laura, Christian und Jan voller Begeisterung meine neue Errungenschaft. Ich umarme Laura und Jenny lange und fest. Ich spüre ihre warmen, weichen Körper an meinem. Ich inhaliere Jennys Duft förmlich ein... Ihre samtweiche Haut riecht immer nach Sommer. Christian ist durch mich permanent damit beschäftigt, die einzelnen Tracks, die aus den Lautsprechern tönen, mit seiner App auf dem Handy zu identifizieren. Scheinbar gefällt mir jetzt so ziemlich alles, was der DJ auflegt. Lauras und meine Hände treffen sich, gleiten fest in einander, wir bewegen uns synchron zum Beat, riechen die herrliche Luft, spüren den Bass in unserer Brust. Das unbändige Glücksgefühl, als könnte die Welt nur noch rosa sein und aus süßer Zuckerwatte bestehen, durchdringt meine Brust. Ich verschmelze förmlich mit der Musik, ein Gänsehautschauer jagt den nächsten. Ich fühle nur noch.

Ich bin eins mit allem. Endlos.

Ich bin frei.

Schreibchallenge #4.2020 (Ivonne): Freiheit

 

Neue Freiheit  

Von Ivonne 

 

Freiheit war schon immer mein Bestreben,
mein ureigener Antrieb, 
zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben,
etwas, das von Kindheit an blieb.
 
Im zarten Alter von zwei Jahren, 
wollte ich alles machen und das allein,  
wollt´ alles wissen und erfahren, 
um möglichst autonom zu sein.

Wer meint, der Schuleintritt hätt´ mich eines Besseren belehrt, 

der liegt verkehrt,
die Regeln und Zwänge bekümmerten mich selten, 
denn ich lernte lesen und reiste fortan in fremde Welten.
 
Dann kam die Pubertät, da war ich 13,
das erste Mal rauchen, saufen und knutschen – heut nenn ich es frei drehn-
er war eine verrückte, hormongeschwängerte Zeit 
und für meine Mom tut es mir heute noch leid.
 
Es folgten das erste eigene Geld, eigene vier Wände,
Studentenleben, Partys, ich schlug oft über die Stränge,
ich war wild und frei, kannte selten ein Ende, 
keine Angst vor gar nichts -na gut, vielleicht doch vor Enge.

Ich war impulsiv und spontan, trat nie auf der Stelle, 

hab´ geliebt und gelacht und war selten verbindlich,
furchtlos stürzte ich mich in die höchste Welle,
bis ins Erwachsenenalter war ich immer noch kindlich.

Und nun schau ich mich an und fühl mich beklommen, 

nicht mehr wild, nicht mehr frei,
Wie ist es so weit gekommen? 
Und das wichtigste ist, bleibt es dabei?

Der Alltag hat mich allmählich gefressen, 

Kind und Hund, Arbeit, Haushalt,
ich hab´ mich selbst ganz vergessen, 
und frag´ mich, wie lang ich das noch so aushalt´.

Zitat: „Mit der Geburt eines Kindes stirbt der wilde Teil in Dir“ 
„Du bist nun Mutter, find Dich ab, da kannst´e nix machen“
Mag für andere stimmen, doch das passt nicht zu mir, 
mein wilder Teil ist nicht tot - ich spür ihn gerade erwachen.



Schreibchallenge #4.2020 (Mario): Freiheit

Als absolutes Highlight und Topping hat der gute Mario, diesen Songtext, diesen Song, dieses Lied ebenfalls vertont, aufgenommen und bei YouTube reingestellt!! Es ist einfach nur wahnsinnig schön geworden und ehrt mich irgendwie, dass selbst Musik in die Schreibaufabe mit einfließt. Völlig toll!

Hier die Musik:

https://youtu.be/l5nybbgSfLQ

und hier der Text dazu:

 

Trommelfell – Mario Bratfisch


In den guten Stunden waren wir unerreicht.

Nur du und ich, 

die Waffen stets in Sicht.

Frieden gab's selten, viel zu selten.

Wir waren mal Freunde und dann plötzlich sehr viel mehr, 

waren schon sehr früh kaputt und

irgendwann nur noch leer und

du fühltest dich anfangs noch frei, irgendwie.

Ich fast nie.


Bridge 1:

Kann es frei sein, wenn ich meinen Freunden nicht schreiben darf?

Ist das frei sein, wenn ich nicht sagen kann, was ich sagen mag?

Ist das frei sein, wenn ich täglich überleg',

wie ich dich überleb?

Nennst du das frei sein?


Refrain 1:

Vielleicht riss wegen dir damals mein Trommelfell.

Vielleicht hätt'st du dich vom Balkon gestürzt.

Ja, vielleicht wurd's über Monate nur selten hell.

Vielleicht lief zu oft "Everybody Hurts".

Die Zeit mit dir hat mich viel gelehrt,

alles im Leben hat seine Frist.

Dank dir weiß ich mehr denn je,

wie wertvoll Freiheit ist.


Hab gelogen, auch oft zu deinem Schutz.

Hast es immer durchschaut, also hat's gar nichts genutzt.

Angst um mich und um dich, Bauch macht zu.

Dauerkrampf ohne Ruh‘.

In den schlechten Stunden,

hast du dich selbst verletzt, 

mir davon Bilder geschickt oder meine zerfetzt.

Und ja, heil blieb am Ende nicht viel,

nur ein Schuldgefühl. 


Bridge 2:

Kann es fair sein, wenn ich die beste Freundin nicht treffen darf?

Kann das fair sein, wenn ich ihr nicht sagen will, dass ich dich bei mir hab?

Soll das fair sein, wenn ich so oft überleg',

wozu ich überleb'?

Können wir das verzeihen?


Refrain 2:

Doch vielleicht riss wegen dir nicht nur mein Trommelfell.

Vielleicht hätt'st du dich in den Tod gestürzt.

Ja, vielleicht wurd's über Monate nur selten hell.

Vielleicht hätten wir lieber abgekürzt?

Die Zeit mit dir hat mich viel gelehrt,

alles im Leben hat seine Frist.

Dank dir weiß ich mehr denn je,

wie wichtig Freiheit ist.


Bridge 3:

Wir sprengten ständig unsere Grenzen ein,

haben uns so oft weh getan.

Waren eigentlich zu oft zusammen allein

und kamen doch immer wieder an.

Es fing immer wieder an.


Refrain 3:

Die Zeit mit dir hat mich viel gelehrt,

alles im Leben hat seine Frist.

Dank dir weiß ich mehr denn je,

wie traumhaft Freiheit ist.

Schreibchallenge #4.2020 (Mark): Freiheit

 

Freiheit ist ein großes Thema.


Subjektiv. Sobald man sich für etwas in Freiheit entscheidet, entfällt die Freiheit für Alternativen. Trotzdem empfindet man es nicht als negativ.
Das Leben entwickelt sich fortan mit der Entscheidung. Und das kann so oder so sein. Später reflektiert man dann, und das Ergebnis...?

Frei ist, wer sich die Entscheidungsfreiheit bewahrt. Sich ihr bewusst ist. Und den Mut zur freien Entscheidung erhält. Trotz Widrigkeiten.

Kein Lexikon-Artikel, kein Gedicht - einfach meine Geschichte zum Thema (vielleicht erkennt sich manch einer darin wieder):

Nach dem Abitur entschied ich mich in Freiheit für einen Berufsweg und eine Partnerschaft, die zur Ehe führte.
Jahrelang war es alles "mein Ding"...
Es war normal, dass ich rund um die Uhr arbeitete, gefühlt nie fertig wurde, meine Frau mit ihren Belastungen zu Hause aufwartete. Alles war fest verbacken. So war es eben.
Nach außen hin: Toller Job, tolle Wohnung, Pool und Garten, kein Rumgeeiere à la GZSZ mit Partnergedöns - geschafft, was man sich früher erträumte... Nach außen eben. Ein goldener Käfig.
Innerlich verlor ich mich. Also Arschbacken zusammen kneifen, funktionieren... bis es nicht mehr ging. Der Schlaf ausblieb. Der Körper streikte. Ich die Augen nicht mehr öffnen konnte.
Burnout. Depression...

Ich ließ alles hinter mir, fing in einer neuen Stadt neu an. Ein zweites Leben begann. Ohne Pflichten, finanzielle Sorgen (selbst solche hätten mich nicht mehr abhalten können) - nur Ich.
Die Wohnung brauchte keine "goldenen Wasserhähne", keinen Garten, den ich aus Zeitmangel eh nicht genießen konnte.

Und die Welt wurde wieder groß, unbekannt, spannend!

Mit neuen Freunden, für die ich früher nie Zeit gehabt hätte, neuen Lieben, die mich wie mit 16 fühlen ließen
-> Ein neuer Sommer nach vorher endlosem Winter!

Man braucht nicht viel: Liebe Menschen und Zeit. Das ist das wichtigste. Raum für Freiheit. Denn ohne ist kein Glück möglich.
Wir leben alle zum ersten Mal. Und manchmal wird "der Frosch langsam gekocht". Sei der Frosch der sich nicht ergibt, sondern rechtzeitig in die Freiheit springt, falls das Wasser zu kochen beginnt!
So viele ergeben sich leider.

Schreibchallenge #4.2020 (Natalie): Freiheit

 

Freiheit

Oft sah ich einsam aus dem Fenster.

Ich fühlte mich wie in Gefangenschaft. Gefangen in einem Haus, gefangen in mir selbst. Wenn ich lachte kam er an, sagte du lachst wie ein Mann. Und es fühlte sich wieder wie in Gefangenschaft an.

Immer wenn ich glücklich war, Dinge machen wollte, die mein Herz zum Lachen brachten sagte er: Das kannst du nicht machen. Mach das nicht, wie sieht das aus? Willst du etwa jetzt schon wieder raus?

Und wieder war ich gefangen in mir und einem riesen Haus. So sah doch nicht die Freiheit aus. Zweifelnd an mir, und dem was ich kann, fing eine lange Gefangenschaft und Reise an. Und wenn du gehst, dann pass gut auf, denn hier kommst du nicht mehr lebend raus.

Ich will das so, nun mach das schon!

Du tust so als würd ich dich bedrohn.

Das tut doch nicht weh, sag das nicht. Du tust so als schlag ich dir hier gerad ins Gesicht. Komm schon her, ich brauch dich jetzt, aber erwarte nicht, dass ich dasselbe tu für dich.

Irgendwann ging's nicht mehr. Ich wusste der Weg wird schwer. Einfach wird es nie im Leben, doch endlich wollt ich die Freiheit erleben.

Denn Lachen, Leben, Lieben und das Gefühl nicht falsch zu sein, bedeutete für mich frei zu sein.

Zu tun was ich mag, zu lernen was ich kann, zu probieren was ich immer wollt, ist das was ich nun endlich kann, denn nun bin ich von niemandem mehr gefang.