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Sonntag, 14. Juli 2019

Schreib-Challenge #1.2019 (Übersicht): Schatzhasipupsimausi...

Hallo zusammen!

Ich freue mich sehr, diesen Beitrag zu verfassen; beinhaltet er doch eine neue, recht umfangreiche und hoffentlich interessante "Schreib-Challenge". Die Grundidee ist die Gleiche, wie vor geraumer Zeit: Ein Thema, verschiedene Schreiber und demnach verschiedene Meiungen, Ansätze, Interpretationen und Herangehensweisen. Dazu hatte ich in der 1 live Freundeskreis Gruppe bei Facebook einen Aufruf gestartert und zum Mitmachen angehalten und trara: es meldeten sich Interessenten, die dieses Projekt nun mit umgesetzt haben: Die Schreiber zu diesem Thema sind Caro, David, Marcel und meine Wenigkeit. Da wir möglichst frei und unbefangen zu einem Thema schreiben wollten, benannten wir ein Gremium von findigen Menschen, die ebenfalls in der FB Gruppe sind, um für uns ein Thema zu erörtern. Vielen Dank an die lieben Gremiumsmitglieder!

Herausgekommen ist ein Thema, inspiriert durch die moderne Kommunikation, das Internet, FB und die Übertragung ins echte Leben. Der doch recht umfangreiche Titel bzw. das Thema zu unserer Schreibaufgabe lautet also wie folgt:


"Schatzihasipupsimausi - das Geschmiere mit dem Honig und wieso sich Unbekannte online/virtuell abknutschen und im Real-Life nicht einmal miteinander reden können."


➤ Schreib-Challenge #1.2019 (Caro): Schatzhasipupsimausi...

➤ Schreib-Challenge #1.2019 (David): Schatzhasipupsimausi...

➤ Schreib-Challenge #1.2019 (Joe): Schatzhasipupsimausi...

➤ Schreib-Challenge #1.2019 (Marcel): Schatzhasipupsimausi...

Wir haben ein paar Wochen Zeit gehabt, dieses Thema zu beschreiben und ja, was soll ich sagen?! Es ist von Allem etwas dabei. Etwas Lyrisches, etwas Persönliches, Kritik und subjektive Betrachtungen. Richtig gut! Was jeder einzelne der vier Schreiberlinge zu digitalem Papier gebracht hat, ist nun im Folgenden zu lesen. Jeder Schreiber bekommt hier natürlich seinen eigenen Beitrag. Einfach hier in der Übersicht auf die einzelnen Links klicken oder über den Reiter "Blog" und dann zur Schreib-"Challenge" #1.2019. Ich hoffe, es macht Spaß, zu lesen, es ist interessant, inhaltlich wertvoll und abwechslungsreich. Ein bisschen Geduld und Zeit ist auf jeden Fall von Nöten, um sich durch alle Beiträge zu arbeiten. Aber so sollte es sein. Nimm dir die Zeit und lasse dich darauf ein. Vielen Dank an alle Beteiligten und viel Spaß mit unseren Beiträgen!!


Ich bin auf jeden Fall gewillt eine solche Schreib-Challenge in diesem Jahr erneut in die Wege zu leiten. Themen gibt es immer genug und talentierte und bewanderte Schreiber ebenso. Also warum nicht?! Mir macht das unglaublich viel Spaß und bestätigt das Schreiben und erreicht in jedem Fall ein paar Menschen, die sich vielleicht vorher nicht mit solch einem Lesegut auseinander gesetzt haben. Stay tuned, checkt auch den Blog vom David und hinterlasst hier, bei Facebook oder Instagram gerne Feedback zu dem, was wir so produziert haben.

Auf Bald und mit Grüßen - Joe

Schreib-"Challenge" #1.2019 (David): Schatzihasipupsimausi...

Schatzihasipupsimausi - das Geschmiere mit dem Honig und wieso sich Unbekannte online/virtuell abknutschen und im Real-Life nicht einmal miteinander reden können.

 
Netzherzen

„Gute Nacht,“ schrieb sie und eine kleine Flut Herzen folgte ihrer Nachricht.
„Dir ebenfalls eine gute Nacht,“ antwortete ich und verwendete – um nicht gar so unmännlich zu wirken – nur ganz normale Smileys.
Ein wenig verwirrt schloss ich Facebook. Es war drei Uhr in der Nacht. Schon wieder.
Seit einigen Wochen schrieb ich nun schon so mit Sonja* und empfand immer noch eine Mischung aus Amnesie-Verwirrtheit und hormoneller Glückseligkeit. Jeden Abend traf man sich, scheinbar zufällig, in den Kommentarspalten dieser Single-Gruppe, diskutierte mal über Philosophie, mal über Träume, bis sich die Reihen der Mit-Diskutanten langsam lichteten. Wenn dann, in der späten Nacht, nur noch wir beide die Kommentarspalte am Leben hielten, wurde es persönlicher. Wo man zuvor noch über Platos Höhlengleichnis gesprochen hatte, flogen nun Fragen wie „Was hat dich jemals am schlimmsten verletzt?“ oder „Wovor hast du besonders viel Angst?“ hin und her.
Zuerst war ich zögerlich. Solch intime Dinge besprach man nicht einfach so mit jedem. Allerdings legte sich dieses Gefühl recht schnell. Immerhin schrieb ich hier allabendlich mit einer Frau, die nicht nur für Profanes interessierte, die nicht Spruchbilder über den bösen Montag und den guten Freitag verbreitete, die sich ausdrücken konnte, die sich für Themen aus Gesellschaft und Philosophie interessierte, mit der man über Metaphysik genau so gut diskutieren konnte, wie man sich über die humoristischen Unzulänglichkeiten eines Mario Barth lustig machen konnte. Auch war es ihr nie ein Anliegen, eine Debatte zu gewinnen. Viel mehr lernte man voneinander, sah die Welt durch die Augen des anderen, fühlte und dachte wie das digitale Gegenüber.
Anfangs war es nur erfrischend gewesen. Eine angenehme Abwechslung vom allgegenwärtigen Narzissmus, der sich durch die Welt der Nullen und Einsen frisst, und stetig nur darauf aus ist, seine persönliche Stammtisch-Weltanschauung ohne nennenswerte Daten und Fakten oder wenigstens Logik in die Welt zu blasen und dabei jeden Kritiker nur zu attackieren. Das Gefühl, wie es ist, mit jemandem zu diskutieren, die sich um das Verstehen der Welt bemühte, hatte ich schon fast vergessen. Im Netz gibt es kein Verstehen der Welt, es gibt nur Panzerblasen, angefüllt mit Wahrnehmung, die allzu gern mit Wahrheit verwechselt wird.

Einige Wochen später kommunizierten wir nicht mehr in den Kommentarspalten, sondern über Whatsapp. Wir schickten uns lange Sprachnachrichten, und lachten darüber, dass wir die Chatfunktion als Notizhilfe benutzen mussten, um adäquat zu antworten. Meine Verwirrung war inzwischen rasender Verliebtheit gewichen und die Frage, wie es denn sein könne, dass ich solche Gefühle für eine Person entwickeln konnte, die ich noch nie in meinem Leben real gesehen habe, stellte ich mir immer seltener.
Schließlich wusste man alles voneinander. Erfahrungen, Wünsche, Begehren – aber vor allem Leid.

Es fiel mir erst kaum auf. Aber alle privaten Fragen, alle persönlichen Themen liefen irgendwann auf leidvolle Erlebnisse hinaus. Ja, ich wusste alles von ihr – alles Schlimme, was ihr je widerfahren war. Ich wusste von der Katze, die sich in ihrer Kindheit selbst erhängt hatte, wusste von Gewalt in der Familie, von Gewalt von Fremden, Fehltritten in der Jugend, dem falschen Mann, Drogenerfahrungen und mehr Gewalt in der Familie.
Und sie wusste von mir, wie ich in der Schule gemobbt wurde, welche Folgen der Weggang meines Vaters hatte, welche bitteren Erfahrungen ich mit Armut machen musste, wie ich unverschuldet in Schulden gelandet war – unsere Gespräche waren ein Austausch der Bitterkeit geworden. Wenn Verliebtheit rot ist, hatte sie nun einen toxischen Grünstich.
Dabei lenkte nie ich die Themen, sondern immer sie. Geschickt setzte sie Stichpunkte immer so, dass wir bei irgendeinem Trauma rauskamen. Sie war selbst bei schlimmsten Erzählungen immer so souverän, wie Reinhold Messner, wenn er von seiner Everest-Besteigung erzählt. Ich hingegen lag immer mit Magenschmerzen wach, wenn unsere Gespräche Nachts um drei mit vielen Herzchen und Kusssmileys endeten. Ich hielt das eine Weile für die sprichwörtlichen Schmetterlinge. Diese können bekanntermaßen auch schmerzhaft sein.

Natürlich hatte ich immer wieder nach Treffen gefragt. Und ich redete mir ein, dass diese sich nie ergeben würden. Denn schließlich hatte sie immer gute Gründe, warum sie hier nicht konnte und dort keine Zeit hatte. So zogen sich unsere nächtlichen Gespräche über Monate hin. Das rosige Gefühl der Verliebtheit verkam zu einer klebrigen Pampe der Enttäuschung.

Doch dann sollte ich doch wieder hoffen dürfen! Eine Party der Single-Gruppe sollte demnächst stattfinden und sie wollte auch kommen! Wir versicherten uns, wie sehr wir uns aufeinander freuten, die Trauma-Geschichten wurden etwas weniger, die Herzchen nahmen zu. Solche Vorfreude hatte ich zuletzt, als ich als Kind auf den Weihnachtsmann gewartet hatte!

Die Party läuft seit zwei Stunden und sie ist schon wieder weg. Sie war mit einem Typen da, hatte verkündet, dass sie nun nicht mehr Single sei, dass sie aus der Gruppe austreten würde.
Wir hatten nur wenige Worte miteinander gewechselt.
Die Party ist für mich nun nur noch ein Besäufnis. Ich saufe ein Hass-Bier nach dem anderen. Ein Kerl setzt sich zu mir. Er kennt mich offenbar aus der Gruppe. Ich kenne ihn nicht. Er ist mir gleichgültig. Er beginnt zu faseln. Wie es sein könnte, dass Sonja und ich uns in den Kommentaren so anhimmeln, und dass jetzt was mit 'nem anderen laufe. Er lallt irgendwas davon, was ich wohl falsch gemacht hätte, er hätte sie sich gekrallt, hätte den anderen zur Not zusammengeschlagen. Das mache ein echter Kerl so.
Ich muss mich sehr zusammennehmen. Geist und Selbstbeherrschung sind durchtränkt von Trauer und Alkohol. Einen Moment spiele ich mit dem Gedanken, ihm das Glas über den Schädel zu ziehen. Aber nur einen Moment. So jemand bin ich nicht.
Ich atme also tief durch und gehe ohne ein Wort. Zu Hause besaufe ich mich weiter mit Gin Tonic, ehe ich in meinem Sessel einschlafe.

Am nächsten Morgen ist mein Handy voll von Nachrichten. Eine Freundin, die auch in der Gruppe ist, schreibt mir. „Mach dir nichts draus. Das macht sie mit jedem.“

Ach so.

*Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit (natürlich mit ein paar künstlerischen Freiheiten); der Name der Frau wurde natürlich geändert

Schreib-"Challenge" #1.2019 (Marcel): Schatzihasipupsimausi...

Schatzihasipupsimausi - das Geschmiere mit dem Honig und wieso sich Unbekannte online/virtuell abknutschen und im Real-Life nicht einmal miteinander reden können.

Schreib-Challenge? Herrschaftszeiten! Worauf habe ich mich da eingelassen…? Ich habe noch nie einen Blog geschrieben, geschweige denn etwas Vergleichbares. Ich beherrsche Beiträge zum Thema „der Bachelor“, zu „Pferdemädchen“ oder „gegen Nazis“. Aber ein Blog-Artikel? Naja, egal! Wenn ich eins kann, dann ist es Dinge zerpflücken! Es werden also ein paar Zeilen werden!. Wer möchte, kann aber sofort nach unten Scrollen und das Einhornbild ausdrucken und ausmalen!!!

Vorab muss ich gestehen, dass sich mir bei Verniedlichungen wie „Schatzi, Hasi, Süßi, Hübschi, etc“ die Fußnägel aufrollen, Honig benutze ich nur im Tee, wenn ich krank bin und virtuelles abknutschen ist ebenfalls keine meiner Kernkompetenzen - da bin ich mehr der haptische Typ. Ich würde also sagen: Das ist genau mein Thema!!!

Das Thema des Blogs dürfen wir ja seit Jahren im 1-Live-Freundeskreis bestaunen und ich finde es grundsätzlich gut, dass Menschen sich Mut zuzusprechen, Komplimente machen und ich bin ein Freund von Kommunikation. Für mich erfolgen und unterliegen diese drei Punkte der Ehrlichkeit - selbstverständlich meistens unter Berücksichtigung des gebotenen Respekts. Gemäß des Blog-Themas, werde ich mich besonders mit dem Punkt „Komplimente“ befassen.

Halten wir erst mal fest, was ein Kompliment ist:

Eine „lobende, schmeichelhafte Äußerung, die jemand an eine Person richtet, um ihr etwas Angenehmes, Erfreuliches zu sagen.“ (Quelle: Duden)

Da hapert es für mein Befinden schon und mir fehlt das Wort ehrlich/aufrichtig in der Definition. Nun gut, ich unterscheide eh zwischen zwei Arten von Komplimenten. Dem „austauschbaren“ Kompliment und dem „individuellen“ Kompliment. Ich werde Euch den Unterschied anhand von drei Beispielen erklären, die im Grunde das gleiche ausdrücken sollen, es aber bei genauem hinsehen nicht schaffen:

austauschbares Kompliment individuelles Kompliment
„Du hast schöne Haare“ „Die Frisur die du dir heute gemacht hast steht dir wirklich gut, ich mag es wie deine Haare fallen“
„Gut siehst du aus“ „Mir gefällt dein sichere Händchen bei der Auswahl deines Kleidungsstils“
„Du bist eine starke Person“ „Mich fasziniert es wie du dich mit deinem Leben auseinandersetzt und immer wieder Lösungen für dich findest“

Meine besten Komplimente verrate ich Euch an dieser Stelle natürlich nicht, aber merkt ihr den Unterschied? Das individuelle Kompliment beinhaltet immer etwas, wofür die Person selbst etwas geleistet hat. Gut, dann können wir an der Stelle fort fahren.

Was mir immer wieder auffällt ist, dass dieses Hasipupsischmusi-Gedönse meistens im austauschbare Rahmen stattfinden. Für mich haben sie daher keinen Wert. In meinem Leben habe ich zudem gelernt, dass gutaussehende und selbstbewusste Frauen und Männer nichts auf diese Art von Komplimenten geben. Sie hören sie ständig und sind gelangweilt von ihnen. Zum Thema Selbstbewusstsein komme ich später aber noch, da es für mich im Bezug auf das Blog-Thema auch eine Rolle spielt.

Wie sieht es aber mit einer Person aus, die generell selten Komplimente bekommt und die man nicht gerade als gutaussehend und selbstbewusst bezeichnen würde? Genau, sie saugt sie auf! Sie badet darin und ist dankbar und nicht selten nimmt sie es an und wird dadurch verblendet (vgl. 1 Live Freundeskreis). Aus dieser Dankbarkeit resultiert meistens der nächste Gedanke: Oh ich muss ein Kompliment zurück geben. Was ist natürlich schnell getippt? Richtig: „Du aber auch, Mausi!“ Dabei steht doch eines außer Frage: Wenn Euch jemand ein ehrliches Kompliment macht, dann möchte er dafür nichts zurück haben. Komplimente sollten selbstlos sein! Aber nicht online, und schon sind wir im Strudel des aufgesetzten Happy-Clappy-Sumpf. Aber egal das Ego steigt – jedoch meist unbegründet.

Nun haben diese beiden Personen sich über das gegenseitige Kompliment gefreut, reiben und schmusen sich aneinander und dann kommt der große Tag: Sie treffen sich. Was beide im oftmals merken: Außer über diese Gruppe können sie sich über kaum etwas unterhalten. Gut, vielleicht die gegenseitige sucht nach Aufmerksamkeit und das Lechzen nach einem Kompliment. Gegebenenfalls kann man sich noch gegenseitig sein Leid klagen, aber auch da wird schnell gesagt: „Du bist so eine starke Person“ (siehe oben). Auch eines dieser „Komplimente“ die man regelmäßig liest und meistens unter Beiträgen einer Person, die gerade ihre völlige Überforderung offen legt und scheinbar nicht mehr weiß wo vorne und hinten ist. Zum Verständnis: Es ist völlig in Ordnung in einer Situation überfordert zu sein, wenn Du Dir allerdings sagen lässt wie stark du angeblich seist und dich nicht mit deinem wirklichen Problem auseinander setzt, bringt dir das ganze nichts. Nur Lösungen helfen auf Dauer. Aber das nur nebenbei.

Aber zurück zum Treffen: Wir haben nun die beiden Personen, beide nicht gerade selbstbewusst, aber auf dem Parkett der Tastatur-Eitelkeiten bewegen sie sich galant. Nun muss man aber in die Sonne blinzeln - Authentizität zeigen. Was schnell getippt ist, ist für viele nicht schnell gesagt. Zumindest, wenn es ehrlich gemeint sein soll. Und hier kommt die Kommunikation der zwei „Liebeskasper/innen“ nun ins wanken. Das beide nicht so schlagfertig sind wie im Internet, resultiert zudem daran, dass etwas gesagtes der anderen Person gegebenenfalls nicht gefallen könnte.

Für mich spielt sowohl beim annehmen oder verteilen eines Komplimentes, sowie bei der Kommunikation – wie schon erwähnt - das Selbstbewusst sein eine Rolle. Wenn ich selbstbewusst bin, bin ich auch in der Lage meine Meinung zu untermauern. Aber was ist dieses Selbstbewusstsein? Es heißt ja im Grunde nichts anderes als: Ich bin mir meiner selbst bewusst. Das hat auch nichts mit laut sein zu tun oder mit der Suche des Mittelpunkts. Lediglich mit dem Kennen der eigenen Stärken und Schwächen. An seinen Schwächen kann man Arbeiten, wichtig ist aber, diese für sich erst mal zu akzeptieren, solange sie da sind. Wenn ich versuche meine Schwächen zu verstecken, sind sie eine Angriffsfläche. Also geht auch ruhig offen mit ihnen um!

Nun gut, ich denke ich habe hiermit alle Punkte angesprochen, die ich zur Herleitung meines Fazits benötige und kann somit zum großen Finale kommen:

Ich rate erstens jedem dazu, an sich und seinem Selbstbewusstsein zu arbeiten. Das macht übrigens sympathisch - wenn es vorhanden ist und nicht nur gespielt ist. Zweitens: Nur ernst gemeinte Komplimente auszusprechen und anzunehmen. Das ist gar nicht schwer, und bringt euch auch nicht in die Verlegenheit euch mit Leuten, die ihr/ die Euch im Internet „belogen“ habt/haben unterhalten zu müssen.

PS: Danke Joe, fürs veröffentlichen! Aber beim nächsten mal bin ich raus. Sowas ist einfach nicht meins ;))

PPS: Sorry, ich habe kein schönes Einhornbild zum ausdrucken und ausmalen gefunden!

Schreib-"Challenge" #1.2019 (Caro): Schatzihasipupsimausi...

Schatzihasipupsimausi - das Geschmiere mit dem Honig und wieso sich Unbekannte online/virtuell abknutschen und im Real-Life nicht einmal miteinander reden können.


"Ein bißchen Facebook"
(die Social Media-Version von "Ein bißchen Frieden)

Ich poste ein Foto, dass zeigt wie ich bin
Mit ohne Filter und nem Doppelkinn
Kein Herzchen, kein Daumen, dass Bashing beginnt
Zum Glück ist mir das egal.
Anonym hassen, ist ganz schön leicht
Besser sein als der andere, glaubt man hat man erreicht
Das Ego polieren ohne Risiko
Macht leider viele Menschen froh.

Ein bißchen Facebook, ein bißchen Insta,
Tausend "Freunde" und immer beliebter
Was man tut und denkt soll jeder gleich erfahrn
Also fix gepostet, lieben Gruß ans W-Lan
Ein bißchen Facebook, ein bißchen Twitter,
Schon geht es los, dass Komplimente-Gewitter
Im realen Leben bleibt das vielen versagt
Doch nach dem Warum wird besser nicht gefragt

Diese Bühne, die nimmt man dir nicht
Kannst schließlich tun was du willst, wir sind hier nicht vor Gericht
Wer dich kritisiert, wird beleidigt und blockiert
Scheiß egal was mit dem passiert
Ewigen Zuspruch, wer wünscht sich das nicht
Doch das hält einen selten im Gleichgewicht
Liebe dich selbst und glaub fest an dich
Mehr braucht es im Leben nicht

Ein bißchen Facebook, ein bißchen Insta,
Tausend "Freunde" und immer beliebter
Was du tust und denkst soll jeder gleich erfahrn
Also fix gepostet, lieben Gruß ans W-Lan
Ein bißchen Facebook, ein bißchen Twitter,
Schon geht es los, dass Komplimente-Gewitter
Im realen Leben bleibt dir das oft versagt
Doch nach dem Warum hast du dich nie gefragt

Geh offline
Schau was geschieht
Nur wer echt
Wird auch echt geliebt