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Sonntag, 25. August 2019

Schreib-Challenge #2.2019 (Übersicht): Zwischen den Zeilen- kaum jemand ist in der Lage empathisch und verständnisvoll zuzuhören. (anerzogen, Genetik oder erlernbar)

"Zwischen den Zeilen- kaum jemand ist in der Lage empathisch und verständnisvoll zuzuhören. (anerzogen, Genetik oder erlernbar)"



Einen wundervollen guten Tag! Heute ist es wieder soweit! Eine neue Schreibaufgabe geht an den Start. Dieses Mal haben insgesamt sieben (7!) liebe Menschen mitgemacht und sich dem oben genannten Thema angenommen. Die Idee dahinter: Ein Thema, verschiedene Schreiber und separate Herangehensweisen und Umsetzungen des vorgegebenen Themas.

Dieses Mal hatten wir grob vier Wochen Zeit für die Umsetzung und ja, wie erwartet wurde es wieder herrlich variabel, da jeder der Schreiber frei entscheiden konnte, wie er den Beitrag verfasst und was er im Endeffekt aus diesem - wieder super gewählten - Thema macht. Wir haben dieses Erfahrungsberichte, Analysen, ein Gedicht und einen klaren Appel dabei. Also von Allem im Etwas. Richtig gut! Im Folgenden sind die einzelnen Links zu den Beiträgen zu finden. Klar, bei so viel Inhalt, bedarf es ein wenig Zeit und Muße, sich alles reinzufahren.

Viel Spaß und Erfolg dabei!


➤ Schreib-Challenge #2.2019 (Caro): Zwischen den Zeilen...

➤ Schreib-Challenge #2.2019 (Christina): Zwischen den Zeilen...

➤ Schreib-Challenge #2.2019 (David): Zwischen den Zeilen...

➤ Schreib-Challenge #2.2019 (Joe): Zwischen den Zeilen...

➤ Schreib-Challenge #2.2019 (Jörn): Zwischen den Zeilen...

➤ Schreib-Challenge #2.2019 (Lena): Zwischen den Zeilen...

➤ Schreib-Challenge #2.2019 (Nic): Zwischen den Zeilen...


An dieser Stelle möchte ich mich nocheinmal ganz ausdrücklich bei allen Autoren für ihre Ambition und die aufgewendete Zeit bedanken! Es ist mir eine Freude, zu sehen, dass und wie ihr Euch jeweils mit dem Thema auseinandergesetzt habt und kann nur sagen: mega gut! Ich danke Caro, Christina, David, Jörn, Lena und Nic!

Ich denke, die Idee der Schreibaufgabe wird bald weitergeführt werden, so dass man eventuell den einen oder anderen Schreiberling wieder lesen wird!

In diesem Sinne: chapeau, ganz viel Dank, viel Freude beim Lesen und auf bald!



Sonntag, 28. Juli 2019

reduzierte Anziehung

Ein Magnet für solche Kackspasten. Was ein Satz. (Danke für die Inspiration, an dieser Stelle!)
Und dieser Satz fällt wohl häufiger als man grundsätzlich vermuten mag. Wo fällt dieser Satz? Wer fällt diesen Satz? Warum fällt dieser Satz? Und überhaupt, warum werden weiterhin so viele Sachen gefällt? Bäume... nur als kleines Beispiel.

Aber fangen wir mal beim Magneten an. Der Magnet...ein innerer Magnet. Ein metaphorischer Magnet beim Menschen. Etwas in uns, was ausstrahlt, dass wir etwas Anderes anziehen. Wobei beim Magneten im gesellschaftlichen Wort-Sinne nur von Anziehung gesprochen wird. Was man anzieht ist dabei erstmal egal. Normalerweise zieht ein echter Magnet etwas Gegenteiliges an und stößt Gleiches von sich ab. Polaritäten etc. Magnetfelder sind überall. Nordpol, Südpol und eben Kackspasten...um dieses Mal nicht in die Physik abzurutschen, bleibt's auch beim nicht Abrutschen.

"Ich habe einen Magneten für solche Kackspasten" beschreibt eindeutig die Erfahrungswerte von jungen, attraktiven Frauen, die sich einfach im Internet aufhalten und da sind. Nun gut: als Menschen und kommunizierende Wesen, kommunizieren und teilen sie sich ja auch mit. Das ist natürlich direkt eine sehr extreme Gratwanderung. "Wie können sie es nur wagen, so auszusehen! Selber Schuld, wenn so viele Kackspasten auf dich anspringen!" Meistens sind es die Mädels, die optisch durchaus was her machen und einen Großteil der männlichen Internet-Bevölkerung dadurch unbewusst zu "fantastischen" "Ideen" einlädt. Es ist eben erstmal ein sehr oberflächlicher Grund, warum man ein Magnet für solche Kackspasten sein kann.

Kackspasten...ich hab nachgeschaut, 'ne eindeutige Definition gibt's nicht, aber es ist ja schon eher ein sehr abwertender Begriff inklusive Beleidigung, der dort als Slang der aktuellen Kommunikations-Konventionen verwendet wird. Völlig zu Recht, denn er drückt gut aus, was er ausdrücken soll. Verachtung, Missfallen, Ekel, Abartigkeit, Dummheit, Distanzieren etc. pp. Nun fragt man sich, "..woran hat et jelegen?" und was macht ein solcher Kackspast, wenn er zu diesem wird? Hat jeder die Möglichkeit ein Kackspast zu sein? Gibt es vielleicht auch Mädels, die froh wären, von solchen Erfahrungen berichten zu können? Vielleicht auch nur, damit sie es berichten können? So nach dem Motto: "Guck, hier, ich hab auch "so" Bilder bekommen. Klopft mir ruhig auf die Schulter!"?! Wahrscheinlich eher nicht, sollte man meinen. Aber wenn es Kackspasten gibt, gibt's auch irgendwo jemanden, der darauf abfährt.

Denn aller Heititei-igkeit zum Trotz ist es heutzutage einfach völlig normal, dass mit der Möglichkeit, Bildinformationen und Fantasie-Gelüste einfach teilen zu können, viele Herren-schaften sich so intensiv mitteilen möchten, dass sie Bilder ihrer Glieder in diversesten Perspektiven machen und diese dann an - jetzt kommt der Trick - wildfremde Leute schicken. Im konkreteren Fall eben an Mädels, die im Internet Kommunikation machen, sprich ein Profil haben, sprich eine Möglichkeit haben, kontaktiert zu werden und oberflächlich wohl so aussehen, als würden sie sich über Bilder von Intimbereichen, teils wahrscheinlich extrem gruseliger Intimbereiche, freuen. Weil diese Bilder sie ja dazu veranlassen könnten, unmittelbar und ohne Einschränkungen auf den Sender solcher Kackspast-Bilder an- und draufzuspringen?! Aber ganz ehrlich, was denkt man sich als Typ dabei? Ist die Anonymität im Netz ausreichend genug, um hinter dem Schutz eines Profiles ein derart unsittliches Verhalten an den Tag zu legen? Würden diese Leute ihre Pimmelbilder auch in Briefumschläge packen, um sie in x-beliebige Briefkästen zu werfen? Oder als Postkarte vielleicht?! Das meiste davon wären wohl extrem kurze und schmale Briefe. "Inhalt" ist ja auch immer so 'ne Sache.

Grundsätzlich ist ja gegen den Austausch von – wohlgemerkt – subjektiv-gutem Anheiz-Material in Medienform nichts einzuwenden. Vorausgesetzt es passiert einvernehmlich und bewusst beiderseitig. Sprich: da gibts ne Übereinkunft! Aber ganz ehrlich, alles Andere ist dreist, die privatsphäre-verletzend, extrem traurig, verzweifelt oder einfach nur dumm. Würde mann im öffentlichen Raum, auf der Arbeit zum Beispiel, mit solchen Intim-Informationen an fremde Leute herantreten, ist's einfach sexuelle Belästigung. Aber der Kackspast an sich denkt sich wahrscheinlich nicht viel dabei und schickt seine – im Internet kann man ja so schön Taten mit Worten versehen, damit sie harmloser wirken – "ist doch nur ein Bild ;)"-Bilder im Schwung direkt an mehrere Empfängerinnen gleichzeitig. Es erhöht in jedem Fall die Chance des "Erfolges". Nochmal: was wäre Erfolg in dem Fall? Dass ein bestätigendes Kompliment für die Bildaufnahme-Fähigkeiten zurück kommt? Dass ebenso ein Bild von Nackheit zurück geschickt wird? Will Mann da einfach nur Bestätigung oder ernsthaft was Ernstes? Wie gesagt: das Motto lautet oft, so glaube ich: "Ich mach einfach mal. Wird schon geil werden." Anspruch, ade. Im Endeffekt ist's aber das, was das Internet ist: Werbung! Werbung auf ganz ganz niedrigem Niveau. Angepasst an die Möglichkeiten und Vorgaben, der vermeintlichen Normalität.

Deshalb ist es auch normal geworden, dass es immer mehr magnetische Menschen gibt. Die Häufigkeit und Wiederholung solcher Bestätigungen, dass man Kackspasten anzieht, scheint recht hoch und verbreitet zu sein. Man liest es ja immer wieder. Da wird dann gesagt und gefragt: "Warum bekomme ich immer die Komischen ab?", "Ich suche mir auch immer nur die Vollidioten aus." oder "Ich bin ein Magnet für solche Kackspasten.". Es scheint sich wie ein roter Faden durch die Kommunikation im "Verborgenen" zu ziehen. Irgendwann fängt man wohl auch mal an zu zweifeln und könnte potentiell auch einen Teil der eigenen Realität verbiegen wollen. Kein Wunder. Es ist eine merkwürdige Zeit. Was soll man denn von Leuten halten, die so drauf sind? Da kann man eigentlich nur mit dem Kopfschütteln und weitergehen. Oder es ignorieren. Aber es ist traurig, wie ich finde. Etikette, Privatsphäre und auch Stolz verlieren weiterhin ihren ursprünglichen Wert. Und wenn irgendwann auf keinen Wert mehr wert gelegt wird, was ist dann überhaupt noch etwas wert? 

"...nur Wenige haben die Fantasie für die Realität...",

sagte einst ein kreativer Kopf (Goethe). Allerdings sind Fantasie und Kreativität sind in der heutigen Zeit eher rar gesät. Und die Realität verschwimmt immer mehr unter den permanenten Bemühungen, Diese dennoch verändern zu können. Mit genug Werbung und Aufmerksamkeit, kann man die eigene Realität und damit auch indirekt die Realität von Anderen (vermeintlich) wunderbar verbiegen. Alles verschwimmt. Es wird eindeutig Zeit, Rettungsboote zu verkaufen! 

Communication killed the classic-mind! 

Wie immer gilt natürlich: Alles wird nach dem eigenen Anspruch bewertet. Was bleibt: niedrige Schamgrenzen, unnötige Kommunikationen und ein verändertes Gesamt-Bild. Zum Teil Resignation oder Ungläubigkeit. Reduzierung auf die Körperlichkeit und Eindringen in Privatsphären. Im Grunde genommen ein sehr präsentes Thema in Bezug auf die Sexualisierung von Allem und die Möglichkeiten der Kommunikation. 

Es ist im momentanen Zustand auf jeden Fall ein ewiges Märchen von Leidgeplagten und Glieder-Tragenden. Denn, wenn sie nicht gestorben ist..."will sie bestimmt noch mehr sehen. Obgleich ich schon Alles zeigte..." So verdutzt über das schnelle Verschießen seiner gesamten Körner war der mittelalterliche Kackspast frustriert und suchte sich schnell eine andere Maid, der er Alles zeigen konnte, was er hatte." Der Kackspast merkte es zwar selber nicht, aber es war ein Teufelskreis, in dem er elendig gefangen sein würde.


Sonntag, 14. Juli 2019

Schreib-Challenge #1.2019 (Übersicht): Schatzhasipupsimausi...

Hallo zusammen!

Ich freue mich sehr, diesen Beitrag zu verfassen; beinhaltet er doch eine neue, recht umfangreiche und hoffentlich interessante "Schreib-Challenge". Die Grundidee ist die Gleiche, wie vor geraumer Zeit: Ein Thema, verschiedene Schreiber und demnach verschiedene Meiungen, Ansätze, Interpretationen und Herangehensweisen. Dazu hatte ich in der 1 live Freundeskreis Gruppe bei Facebook einen Aufruf gestartert und zum Mitmachen angehalten und trara: es meldeten sich Interessenten, die dieses Projekt nun mit umgesetzt haben: Die Schreiber zu diesem Thema sind Caro, David, Marcel und meine Wenigkeit. Da wir möglichst frei und unbefangen zu einem Thema schreiben wollten, benannten wir ein Gremium von findigen Menschen, die ebenfalls in der FB Gruppe sind, um für uns ein Thema zu erörtern. Vielen Dank an die lieben Gremiumsmitglieder!

Herausgekommen ist ein Thema, inspiriert durch die moderne Kommunikation, das Internet, FB und die Übertragung ins echte Leben. Der doch recht umfangreiche Titel bzw. das Thema zu unserer Schreibaufgabe lautet also wie folgt:


"Schatzihasipupsimausi - das Geschmiere mit dem Honig und wieso sich Unbekannte online/virtuell abknutschen und im Real-Life nicht einmal miteinander reden können."


➤ Schreib-Challenge #1.2019 (Caro): Schatzhasipupsimausi...

➤ Schreib-Challenge #1.2019 (David): Schatzhasipupsimausi...

➤ Schreib-Challenge #1.2019 (Joe): Schatzhasipupsimausi...

➤ Schreib-Challenge #1.2019 (Marcel): Schatzhasipupsimausi...

Wir haben ein paar Wochen Zeit gehabt, dieses Thema zu beschreiben und ja, was soll ich sagen?! Es ist von Allem etwas dabei. Etwas Lyrisches, etwas Persönliches, Kritik und subjektive Betrachtungen. Richtig gut! Was jeder einzelne der vier Schreiberlinge zu digitalem Papier gebracht hat, ist nun im Folgenden zu lesen. Jeder Schreiber bekommt hier natürlich seinen eigenen Beitrag. Einfach hier in der Übersicht auf die einzelnen Links klicken oder über den Reiter "Blog" und dann zur Schreib-"Challenge" #1.2019. Ich hoffe, es macht Spaß, zu lesen, es ist interessant, inhaltlich wertvoll und abwechslungsreich. Ein bisschen Geduld und Zeit ist auf jeden Fall von Nöten, um sich durch alle Beiträge zu arbeiten. Aber so sollte es sein. Nimm dir die Zeit und lasse dich darauf ein. Vielen Dank an alle Beteiligten und viel Spaß mit unseren Beiträgen!!


Ich bin auf jeden Fall gewillt eine solche Schreib-Challenge in diesem Jahr erneut in die Wege zu leiten. Themen gibt es immer genug und talentierte und bewanderte Schreiber ebenso. Also warum nicht?! Mir macht das unglaublich viel Spaß und bestätigt das Schreiben und erreicht in jedem Fall ein paar Menschen, die sich vielleicht vorher nicht mit solch einem Lesegut auseinander gesetzt haben. Stay tuned, checkt auch den Blog vom David und hinterlasst hier, bei Facebook oder Instagram gerne Feedback zu dem, was wir so produziert haben.

Auf Bald und mit Grüßen - Joe