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Mittwoch, 21. Oktober 2020

Schreib-Challenge #3.2020 (Jan): Glück und glücklich

 

Glück und glücklich

Vielleicht hattest du mal Glück.
Vielleicht denkst du manchmal du hast Glück gehabt.

Glück im Spiel?
Glück in der Liebe?

Glück nennt man oft etwas von außen,
abhängig von Menschen oder Ereignissen.
Eine Situation, ein Ereignis,
selten selbstbestimmt.

Aber macht dies Glück von außen glücklich?
Oder ist das was ganz anderes?

Bist du glücklich? Oder einfach zufrieden?

Sonntag, 10. Mai 2020

DIADN #20 - Jan

Wilkommen zu einer neuen Folge vom Interview aus der Nachbarschaft in der covid-edition via Sprachanruf. Die heutige DIADN Folge ist nun mehr die 20ste!! Mini-Jubiläum, hooray! Dieses Mal vor meinem digitalen Mikrofon, der Jan, den ich mittlerweile seit über 3 Jahren aus dem 1 live Freundeskreis kenne. Lange war es geplant, heute ist es dann nun endlich passiert! Ich finde wieder mal, dass es ein sehr gelungenes Gespräch geworden ist. Wir sprachen über die Telefonie, geordnetes Chaos, die kleinen Dinge des Lebens, Schokolade und noch mehr!



Habt viel Spaß mit diesem Interview und bis bald.

(Das Gespräch wurde am 10.05.2020 im gegenseitigen Einverständnis aufgezeichnet.
Musik von Tom le Mot.)

Sonntag, 15. März 2020

Schreib-Challenge #1.2020 (Jan): Entwurzelung/Neuanfang - Umzug ins Unbekannte (Fluch oder Segen?)

Die Wurzel der Affenhorde

Manche Freundeskreise bilden sich in der Schule und bleiben so zusammen. Andere zerstreuen sich komplett. Und manchmal bleiben fast alle da, studieren oder machen eine Ausbildung. Aber bleiben zu Hause. Fast alle. Nur einer geht, allein. Richtung Norden. „Hey, wie cool, wir kommen dich besuchen. Spätestens im Sommer.“ Drei Sommer vergehen. Drei mal war jemand da. Kurz. Für einen Tagesausflug. Nie zum Geburtstag, wenn er dafür nicht nach Hause kam. Immer wenn er zu Hause war, war für alle klar, dass man was zusammen macht. So wie früher. Dass er zu allen Geburtstagen extra zurück kommt.

Für sie hatte sich nichts geändert. Sie waren wie immer. Er war für sie wie immer. Der der er war, als er sich auf seinen Weg machte. Für ihn waren sie wie immer, aber er war nicht wie immer, nicht mehr der von früher. Sie verstanden nicht, dass er sich verändert hatte als er zurück kam. Er kam wieder, aber konnte mit den Leuten von früher nichts mehr anfangen. Er passte nicht mehr dazu. Da war kein Freundeskreis mehr. Er hatte den früheren Freundeskreis verlassen und nun ließ er auch den neuen aus der Studienzeit hinter sich. Wieder allein.

Der zweite Neuanfang fiel schwerer. Viel schwerer als der erste. Wieder am Ort von früher, an seinen Wurzeln. Die Wurzeln waren noch da, aber der Stamm, in dessen Krone er wie ein einzelner Affe saß, war sehr dünn geworden. Er brauchte dort lange, bis er verstand, dass er zu den Wurzeln, seinen Wurzeln, zurück musste. Sich selbst finden! Von dort einen neuen Stamm wachsen lassen! Eine neue Krone schaffen, in der er in seiner Affenhorde sitzen kann und sitzen bleibt!

(geschrieben von Jan)