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Montag, 22. Juni 2020

DIADN #27 - Dani

Hello!

Stellt Euch schonmal ein paar Kaltgetränke oder Kurze bereit! Das Interview aus der Nachbarschaft, Folge 27, mit Dani ist am Start!


Und ja, wir haben das mal was getrunken...aber waren dennoch in der Lage, ein vernünftiges Gespräch zu führen...Gott sei Dank!!! Ein fröhlicher Fragenkatalog, gepaart mit einem wunderbar umfangreichen und individuellen Gespräch ist das Ergebnis unserer Podcast-Session! Es war mir eine Freude, dass es endlich geklappt hat, Dani! Ich danke Dir für deine Zeit und das Mitwirken bei diesem Interview. Es war großartig!

Viel Spaß beim Hören!

(Dieses Gespräch wurde am 16.06.2020 im gegenseitigen Einverständnis aufgezeichnet.
Musik von Tom le Mot.)

Mittwoch, 17. Juni 2020

DIADN #26 - Andreas

Hello, guten Tag!


Folge 26 von DIADN, dem Interview aus der Nachbarschaft, mit: Andreas Reuel, seines Zeichens Autor dreier Bücher und Selfpublischer der "Chroniken der Westfal Chaoten". (Dieser Post enthält übrigens unbezahlte Werbung, weil wegen: besorgt Euch seine Werke!) Ich habe auch ihn über den 1 live Freundeskreis ausfindig gemacht und wir haben neben einem bunten Fragenkatalog natürlich über sein Schaffen als Autor und Schreiber gesprochen. Bisher waren unsere kommunikativen Berührungspunkte tatsächlich überschaubar und es war ein eher "fremdes" Gespräch, welches aber trotz alle dem wunderbar leicht, sehr locker, total angenehm und großartig informativ daherkam. Zudem ist zu erwähnen, dass Andreas die Kürzeste (Sprachnachricht) hatte und der Dalai Lama definitiv ein Vorbild für ihn ist. Aber macht Euch selbst ein Ohr!



Vielen Dank, Andy, für deine Zeit und dieses wunderbare Interview! Ich wünsche viel Spaß beim Hören!

(Dieses Gespräch wurde am 14.06.2020 im gegenseitigen Einverständnis aufgezeichnet.
Musik von Tom le Mot.)


Hier die Links zu Andrea's Büchern und Veröffentlichungen. Checkt Das!!




Sonntag, 10. Mai 2020

DIADN #20 - Jan

Wilkommen zu einer neuen Folge vom Interview aus der Nachbarschaft in der covid-edition via Sprachanruf. Die heutige DIADN Folge ist nun mehr die 20ste!! Mini-Jubiläum, hooray! Dieses Mal vor meinem digitalen Mikrofon, der Jan, den ich mittlerweile seit über 3 Jahren aus dem 1 live Freundeskreis kenne. Lange war es geplant, heute ist es dann nun endlich passiert! Ich finde wieder mal, dass es ein sehr gelungenes Gespräch geworden ist. Wir sprachen über die Telefonie, geordnetes Chaos, die kleinen Dinge des Lebens, Schokolade und noch mehr!



Habt viel Spaß mit diesem Interview und bis bald.

(Das Gespräch wurde am 10.05.2020 im gegenseitigen Einverständnis aufgezeichnet.
Musik von Tom le Mot.)

Sonntag, 3. Mai 2020

DIADN #19 - Ann, Oberhausen

Hey, hello und einen fohen Sonntag!

Eine neue Folge, ein neues Interview aus der Nachbarschaft. DIADN in der covid-Edition, Folge 19 ist nun auch online und beinhaltet dieses Mal die liebe Ann, als meine Interview-Partnerin und den Dialog, welchen wir führten. Bis auf eine kleine, missverständliche Pause meinerseits, ist das Gespräch ganz wunderbar verlaufen und wir redeten natürlich über den 1 live Freundeskreis, zudem über Käse, Fotoshootings und die Monkigkeit, die potentiell in jedem von uns steckt. Mir war es eine große Freude und ich bedanke mich bei dir, Ann, dass du mitgemacht hast.



Habt viel Spaß beim Hören und bis zum nächsten Mal.

(Das Gespräch wurde am 29.04.2020 im gegenseitigen Einverständnis aufgezeichnet.
Musik von Tom le Mot.)

Freitag, 24. April 2020

DIADN #18 - David, Dortmund

Halli, Hallo, Hallöchen,

hier ist wieder der sympathische Podcast von Nebenan. Das Interview aus der Nachbarschaft Folge 18. Heute am Mikro, David Hinder, Schreiber, Podcaster und Poetry Slammer. Es war ein sehr sehr angenehmes Gespräch mit viel Variation und interessanten Themen. Vom Internet über seinen eigenen Podcast bis hin zum Computergame Rimworld. David hat Einiges zu sagen! Ihr findet ihn auch über die Linkliste auf meiner Blogseite oder hier: David Hinder.

Ich bedanke mich recht herzlich für dieses Gespräch und wünsche viel Spaß beim Hören!



Dieses Gespräch wurde am 22.04.2020 aufgezeichnet.
Musik von Tom le Mot.

Sonntag, 19. April 2020

DIADN Spezial #3 - Tom, Viersen (Live-Interview)

Hey, hello!

Heute habe ich hier ein ganz besonderes Interview am Start. Zum Einen habe ich es mit Tom, meinem Lieblingsschlagzeuger und höchst wertgeschätzten Freund, geführt und zum Anderen ist es ein Live-Interview! Ihr hört hier natürlich die Aufzeichnung vom 18.04.2020, aber an diesem Samstag-Abend waren wir mit dem Interview aus der Nachbarschaft live, mit Video, bei Facebook und haben einfach frei und sehr spontan gequatscht. Wie üblich mit etwas Struktur und dem klassischen Fragenkatalog...aber es war schon sehr variabel. Besonders wenn man hier hört, wie wir dann zwischendurch mit den Zuschauern und Hörern agieren und auch von dort Fragen beantworten. Ich fand es sehr gelungen und muss sagen, es hat extrem viel Spaß gemacht. Auch wenn ich, ob der Situation mit Video, mehr Technik und Zu-Beachtendem, etwas nervös war, sage ich ganz eindeutig, pro live-Interviews und danke Tom, dass er einfach so mitgemacht hat und ein kleines Versuchskaninchen wurde.

Habt viel Spaß beim Hören und auf bald!




Dieses Gespräch wurde am 18.04.2020 aufgezeichnet.
Musik von Tom le Mot.

Donnerstag, 16. April 2020

DIADN #17 - Sascha, Iran (Moers)

Heute haben wir eine Folge von DIADN, die so ähnlich schon einmal passiert ist und demnach recht heimisch war, obwohl mein Interviewpartner ziemlich weit weg war. Ich habe erneut mit Sascha Stöckl gesprochen. Er ist "Mit Hut um die Welt" auf seinem Fahrrad unterwegs und zwar weltweit. Als wir vor eineinhalb Jahren sprachen, war er gerade in der Türkeit. Dieses Mal ist er im Iran und ist wie wir alle von den Einschränkungen durch das Virus betroffen. Wie es ihm geht, wie seine weitere Reise aussah und wo es ihn als nächstes hinzieht, erfahrt ihr in unserem Interview. Ich bedanke mich für dieses wunderbare Interview und wünsche viel Spaß beim Hören!



Das Gespräch wurde im gegenseitigen Einverständnis am 13.04.2020 aufgezeichnet.
Musik von Tom le Mot.

Dienstag, 14. April 2020

DIADN #16 - Verena, Aachen

Wilkommen zu einer neuen Folge DIADN.
Nummer 16 ist's jetzt schon.
Ganz spontan und völlig frei,
sprachen wir auch über das Aye-Aye.

Ein gutes Gespräch am Morgen
vertreibt bekanntlich Kummer und Sorgen.
In dieser Folge nun mit Verena,
inklusive Fragenkatalog und Individuell-Blabla.

Wir redeten via Sprachanruf
über Sport, den FK und so manchen Stuss.
Ich freue mich, dass du mitgemacht hast.
Hoffentlich hat's dir ebenso viel Spaß gemacht?

Ich bedanke mich für diesen feinen Dialog,
und das klitzekleine bisschen Unfug.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Hören.
Habt einen Guten Tag, ihr Gören.




Das Gespräch wurde im gegenseitigen Einverständnis am 12.04.2020 aufgezeichnet.
Musik von Tom le Mot.

Sonntag, 12. April 2020

DIADN #15 - Kaan, Rheda-Wiedenbrück (Rheda)

Die erste Folge vom neubelebten Interview aus der Nachbarschaft, kurz DIADN, ist am Start (selbstverständlich in der covid-Edition via Sprachanruf). 
...und sie ist so schön und gut und wertvoll geworden, wie oft zuvor! In der fünfzehnten Auflage habe ich mit Kaan aus Rheda gesprochen. Kontaktiert und kommuniziert über den 1live-Freundeskreis bei Facebook. Da, wo eigentlich alle meine Interview-Partner herkommen. Den Kaan lese ich nun seit knapp 4 Jahren in dieser Gruppe und was soll ich sagen, obwohl wir bisher keinen direkten, privaten Kontakt hatten, lief das Interview völlig easy, höchst angenhem und sehr beidseitig ab. Meine Erwartungen wurden voll erfüllt! Danke, Kaan, dass du der Erste bist, den ich hier in einer neuen Folge vom Interview aus der Nachbarschaft freudig vorstellen darf!

Hört selbst und viel Spaß damit!





Das Gespräch wurde im gegenseitigen Einverständnis am 11.04.2020 aufgezeichnet.
Musik von Tom le Mot.

Sonntag, 19. Januar 2020

Ein Dialog aus dem Inneren

Wenn mein Trommler mich fragen würde: "Und? Was hast du gestern so gemacht?!"

Würde ich in Bezug auf gestern antworten: "Ich habe über elf Stunden mit meinem Glück in Griechenland telefoniert.

"Uhhh, okay...das ist lang! Und was hast du sonst noch gemacht?" 


"Ich war kurz einkaufen. Wir hatten dadurch 'ne kleine Pause von ungefähr eineinhalb Stunden."

"Verstehe...und sonst?"

"Halt das Übliche: was gegessen, ziemlich viele Kaffee getrunken. Ziemlich viele Zigaretten geraucht und so. Ein bisschen im Netz gesurft und eineinhalb Folgen von Salvation geguckt."

"Okay...ja...das ist krass...elf Stunden...Telefon...joa..."

"Ja, voll, oder?! ...aber halt über's Netz...Whats-App etc. Zwischendurch haben wir uns aber auch gesehen. Videochats können echt Alles! Es ist einfach immer wieder großartig, dass man sich trotz dieser ekelhaften Distanz von zweieinhalbtausend Kilometern live und in Farbe, sogar mit Ton, sehen kann! Wenn man trotz dieser Entfernung einen halben Tag miteinander verbringt...der absolute Wahnsinn, ich sag' es dir!"

"Fernbeziehungen früher...überleg' mal...per Telefon und Brief. Da könnt ihr echt froh sein, dass die Möglichkeiten der Technik so schnell nach vorne gegangen sind. So oder so, ich finde es immer wieder beachtlich und echt toll, dass ihr euch dafür entschieden habt. Das ist nicht das Einfachste der Welt!"

"Einfach...pah. Einfach am Arsch! "Ich hab nie gesagt, dass ich einfach bin", du erinnerst dich?! Aber ja...es ist echt 'ne miese Nummer...da liegt seit Monaten ein solches Verlangen in dir, eine solche Sehnsucht und du wartest, versuchst die Zeit verstreichen zu lassen und es zieht sich einfach...es ist so ein unfassbar intensives Gefühl von Fernweh, das da herrscht. Jeden Tag das Vermissen, jeden Tag das nach-vorne-Sehen und sich freuen. Jeden Tag ein Aufwachen, was sich nur halb anfühlt. Die Nähe...ich vermisse ihre Nähe...so sehr..."

"Das denke ich mir. Aber bald geht es ja ersteinmal wieder runter, oder?!!"

"Ja, genau. Dann ist es endlich wieder soweit!! Ich sag's dir, diese Zeit jetzt, seit dem ich das letzte Mal dort war, sprich vor gut 3 Wochen, bis heute ist die kürzeste Zeit, die wir aufeinander Warten. Und trotzdem ist sie derartig zäh...ich will einfach nur die Zeit antreiben, halte mich in meinem echt überschaubaren Alltag mit den kleinen Strukturen über Wasser...und, ja! Wir versuchen jeden Tag so viel Zeit miteinander zu verbringen, wie es eben geht. Und da mein Alltag hier vor Ort ziemlich entspannt und sehr frei ist, kann ich alles an Zeit aufbringen. Am liebsten würde ich ihr eben auch meinen ganzen Tag zur Verfügung stellen. Deshalb sind die Elf Stunden - welche wohlgemerkt vor Monaten schon von 11 Stunden und 48 Minuten als längstes erstes Mal getopt sind, völlig machbar. Ich begleite sie in ihrem Ohr durch ihren Alltag...und der ist, wie du sicherlich schon mitbekommen hast, alles andere als gewöhnlich, leicht oder gar einfach."

"Ja...richtig, hab' ich gesehen...Bilder, Facebook...dein Reisebericht...ziemlich viele Hunde und eigentlich viel zu viel Arbeit für eine Person und keine Wochentage in dem Sinne? Griechenland, irgendwo in den Bergen, oder?!"

"Jap. So sieht's aus. Was da an Zeit-Rhythmus-Struktur im Verhältnis zur anstehenden Arbeit abgeht, ist einfach völlig krass. Du bist ja jeden Tag voll am Start und kalkulierst halt immer irgendwas mit ein. Weil irgendwas außerhalb der Reihe ist ja immer. Und überleg' mal...bei so vielen Tieren, die es zu behüten, versorgen und pflegen gilt...plus die neusten, echt noch sehr sehr jungen und kleinen Welpen, die aktuell aufgenommen wurden...in den elf Stunden Telefonat waren gefühlt vierzehn Stunden Arbeit enthalten..."

"...und das macht sie echt alles ganz alleine? Respekt!"

"Ja, vor Ort auf jeden Fall. Der Verein hat ja noch weitere Mitglieder. Die sind aber in Deutschland ansässig und regeln von dort weitere zu organisierende Dinge, wie Logistik und Transport von Futter- oder Sach-Spenden, Öffentlichkeitsarbeit und ganz zu Schweigen von dem generellen Engagement für den Verein und den Tierschutz an sich. Es ist also vor Ort an ihr, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr für die Tiere da zu sein und ihnen eine wunderbare Unterbringung und einen sicheren Aufenthalt zu bieten. Es sind mittlerweile übrigens neunundneunzig Hunde...!!"

"Da fehlt ja nur noch Einer bis zum großen Jubiläum...!? Aber krass...es ist einfach nur völlig beachtlich und mutig, sich für so ein Leben zu entscheiden! Von wegen Urlaub? Mal ein bisschen Luft oder Zeit wirklich für sich haben, ohne, dass immer irgendetwas ist, wofür du parat oder quasi auf Abruf stehen musst?! Das geht auf jeden Fall alles abhanden, oder?"

"Ja, definitiv. Ich bin auch immer wieder, jeden Tag, erstaunt und begeistert, wo sie die ganze Energie hernimmt und das nun schon echt lange. Zwar nicht immer in dem Ausmaß, welches es nunmal aber angenommen hat, aber...ja...mein unfassbar fleißiges und ambitioniertes Glück, sage ich immer...es ist und bleibt der Wahnsinn! So oder so! Und ja, da wiederhole ich mich seit Monaten, aber es bleibt dabei. Völliger Respekt für sie als Menschen, als Charakter, als Geist und Wesen und darüber hinaus für die Arbeit und das Pensum, was zu leisten ist. Jeden Tag. Ich hab's ja mitbekommen als ich dort war. Es ist ein Job, den machst'e einfach 24/7/365.

Wenn ich sie besuche und zu ihr fliege, sage ich immer: Ich bring' dir ein bisschen Wochenende mit. Ich pack' ein bisschen Sonntag ein. Und es ist so schön, zu wissen, dass alleine durch die Anwesenheit, durch das ganz echte Miteinander, eine Art Refugium Einzug erhält. Ein kleines bisschen Ruhe, die ich ihr schenken kann. Ich gebe ihr jede Art von Unterstützung, die Nötig ist, immer. Ich will ihr Lasten abnehmen, ihr ein bisschen Zeit für sich schenken. Aber alleine die Zeit, die wir miteinander verbringen können, ist ein wahres Geschenk...und deshalb telefoniert man halt auch mal elf Stunden...weil es, obwohl es eben überhaupt nicht einfach, einfach fehlt. Der Ausgleich, die Nähe, die Wärme, die Ruhe, das Anlehnen, das Fallenlassen, das Helfen, das Dasein, das Reden, das Schweigen, das gemeinsame Einschlafen und Aufwachen, alles dazwischen und die ganze Meute.
Ich habe noch nie in meinem Leben ein solches Fernweh und eine so umfassende Sehnsucht verspürt, wie in den letzten Monaten. Dass ich mal soviel auf Reisen gehen würde, in meinem Leben...du weißt, damit hab ich mal überhaupt nicht gerechnet...erste Male sind ja so super!!"

"Ich seh' schon, ich seh' schon! Du bist völlig angetan und hin und weg! Das freut mich sehr, zu hören und zu sehen, mein Lieber. Nimm es an, saug' es auf. Das Leben ist 'ne geile Energie, take it!"


"Unbedingt! Und ich bin dir immernoch und weiterhin so dankbar, mir damals so sehr unter die Arme zu greifen, dass ich mittlerweile frei bin, zufrieden in mir zu sein und diese positive Energie, die man ausstrahlt, nun teilen zu dürfen. Ich bin echt glücklich im Moment! 2019, war eh ein Jahr, was unfassbar positive Bahnen gezogen hat und nun seit Monaten auf einem ganz anderen Level weiterzieht. Es ist der Wahnsinn! Ich bin echt froh, dass das Alles so gekommen ist, wie es sich entwickelt hat, was wir daraus gemacht haben und machen...hach, mein Glück, ich denke an dich!"


Dienstag, 26. Februar 2019

Dichterdienstag 19KW9 - Mono-Dialoge

Dieser Beitrag könnte auch gut unter FDADL fallen! Fiktiv ists auf jeden Fall, könnte aber unter Umständen tatsächlich so passiert sein, solch ein "Gespräch". Einseitig versteht sich!

 
Mono-Dialoge

Er: Hi. Du. Mausi. Na wie geht?
(Sie: Ignoranzgedanken.)
Er: Halo? Jemand da? Da Online steht.
(Sie: Ignoranzgedanken.)

(Sie: Neuer Tag, alter Satz.)
Er: Hi. Du. Mausi. Bist hübsch.
(Sie: Oh, mit Zusatz, was ein Quatsch.)
Er: Wolle schreiben, antwort Bitch!

Er: Hi. Du. Mausi. Hast PN.
(Sie: Ignoranzgedanken.)
Er: Schick auch Bilder, wo hin denn?
(Sie: Leichte Hassgedanken.)

Er: Boah, Alte bist du hässlich.
(Sie: Kopfschütteln. Facepalm.)
Er: Und dumm zu setzlich.
(Sie: Facepalm. Facepalm.)

Er: So jetzt hier du blöde Kuh.
(Sie: Er hat was geschickt...)
Er: Guckst du Gollum, das bist du.
(Sie:...ich fass' es nicht.)

Er: Bist auch voll die blöde Dumme.
(Sie: Yo, yo!)
Er: Und fett auch du Wuchtbrumme.
(Sie: Mega im Flow!)

Er: Kannst wohl nicht schreiben, Behindate!
(Sie: Wie lang geht's noch, frag' ich mich.)
Er: Dann geh ich halt woandas zu Tinda ne?!
(Sie: Yo, Tinda ist genau das Richtige für Dich.)

Er: Schönen Leben alte Hässlon.
Sie: Tschüss, Rolf. Feiner Zug.
Er: Isch blockier dich hasse jezz davon.
Sie: Okay Rolf, guter Monolog.

Mittwoch, 20. Februar 2019

Der ewige getretene Hund

Fiktive Dialoge aus dem Leben (FDADL): 


Er: "Yo, Bro! Was geht ab?!"

Ich: "Yo. Alles, was nicht fest ist?!"

Er: "Yo. Sehr lustig."

Ich: "Ja, so bin ich. Kennst' mich doch!
Was läuft bei dir? Wieder die zweite Pulle Bier am Start?"

Er: "Klar. Standard. Was soll ich machen. Feierabend...da häng' ich halt so mit meinem Kumpel Flasche rum. Läuft.
Harharhar.
Oh...bald brauch ich wieder nen neuen Kumpel. Kommste gleich mit, einen Neuen holen."

Ich: "Jo, klar, machen wir gleich, trink du mal erst zu Ende.
Aber ja, das sehe ich...Kumpel. Wie gehts dir sonst so? Was machen die Frauen?"

Er: "Ach, die können mich alle mal ficken...ach nee...die sollten mich mal alle ficken. Und wat is? Wieder nur Blabla, du bist da nicht der Typ für, F-, Friendzoneboy, blabla...drecks Fotzen...alle...!"

Ich so: "Okay!?"

Er so: "Huh?"

Ich: "Ja, dein Kumpel scheint Dich ja schon richtig in Stimmung gebracht zu haben!
Fahr' mal runter, die Leute gucken schon!!!"

Er schaut sich um: "Ach, alles blöde Fo..."

Ich so spontan: "Alter, es ist fast noch mitten am Tag, haste mal auf den Tacho geguckt?!
Aber yo, komm', wir gehen dir noch n Bier holen, ich trinke auch eins mit, denke ich."

17:13 Uhr. Draußen. In der Stadt. Öffentlicher Platz.
Wir eilten also flott zum nächsten Kiosk, um noch zwei Pilsetten zu erwerben. Gesagt, getan, zschhuuut, plöp. Prost. Wieder am Platz, an dem man Bier trank, angekommen, setzten wir uns erneut auf die Stufen und blickten in den Himmel, an dem die Sonne zunehmend unterging. Ein leichtes Orange berührte die Schleierwolken, die sich langsam aufzulösen schienen.

Ich: "Es ist mir übrigens schleierhaft, warum du die ganze Zeit nur am Jammern bist, dass alle, bevorzugt Frauen, so schlimm und doof sind. Was ist denn da los, sag mal!? Das war doch mal anders, du warst auch mal entspannter?! Wie alt warst du noch gleich?? Harharhar."

Er: "Wat? Alt genug auf jeden Fall. Wenn ICH die Fresse nicht aufmache, macht's doch eh keiner. Ich rege mich auf, so viel ich will. Und wenn die alle scheiße sind, da kann ich ja nichts für... "

Ich seufzte innerlich, nahm einen kräftigen Schluck aus der Flasche und stellte fest, dass Seine schon wieder halb leer war. Es muss Magie sein, dachte ich mir. Wie kann man in so kurzer Zeit nur so schnell trinken?!

Er weiter: "...ich solle mich mal etwas ändern und an der eigenen Nase fassen, sagen die."

Ich so: "...an die eigene Nase..."

Er: "Was? Ach, halt die Fresse.
Warum soll ich mich ändern? Wenn die nicht auf mich und meine Personality klarkommen, ist das ja nicht meine Schuld, sollen die sich halt anpassen. Ich bin n geiler Typ. Das sagt mein Kumpel auch immer!"

Ich: "Dann scheint es aber so zu sein, dass du immer die datest, die die Falschen sind und ihre eigene "Personality" haben? Oder? Ich mein...du kannst ja nichts erzwingen. Meinst'e nicht, dass da was dran ist und du vielleicht etwas festgefahren bist, im Umgang mit Menschen und Mädels?!"

Er: "Ach, halt die Fresse. Sollen mich halt alle in Ruhe lassen. Bin eben Künstler. Ich hab mir mein Schicksal nicht ausgesucht...Ich kann gar nichts dafür, dass ich ein getretener Hund bin. Ich beiße halt, wenn man mir versucht auf den Sack zu gehen."

Hastig setzte er die Bierflasche an und saugte die letzten Reste des Gerstensaftes förmlich in sich hinein.

Er: "Ach, schon wieder leer. Guck, die Bitches machen mit mir, dass ich trinken muss."

Ich so: "Yo, das wird's sein...
Um nochmal kurz auf diese Wahrnehmung und die Wirkung auf Andere zurück zu kommen. Was erwartest du denn, wenn du dich scheinbar, wie ein unreflektiertes Arschloch, das völlig uneinsichtig ist, wenn es um Veränderung geht, verhälst?!"

Er: "Was soll ich schon erwarten? Enttäuschung wahrscheinlich..."

Ich: "Und warum?"

Er "Ja, weil die sich halt eh nicht anpassen und nicht auf mich klarkommen. Ach, alles scheiße. Ich geh gleich nach Hause und saufe da weiter, dann muss ich mich hier auch nicht vor dir beklagen und gehe niemandem auf den Sack.

Ich: "Du trinkst doch nie zu Hause? Wann hab ich dich mal zu Hause gesehen? Du schläfst da nur oder?"

Er schielte in die leere Flasche, wie man eben in eine leere Flasche hineinlinst, wenn man schon etwas mehr getrunken hatte, aber dennoch gerne nachsehen wollte, ob sich nicht vielleicht doch noch ein kleiner Rest irgendwo in dieser durchsichtigen Flasche versteckt hielt...und bekam meine Frage gar nicht mit, sonst hätte er bestimmt wieder damit gedoht, mir die Freundschaft zu kündigen.

Ich: "Da beschwer dich nicht und nimm es einfach hin, wie jeder andere auch. Du weißt doch, Mimimimi-Mittwoch ist nur Mittwochs!!!"

Er: "Aber was soll ich denn mit so Leuten?! Wenn doch alle scheiße sind..."

Ich: "Du hast eben was von einem getretenen Hund gesagt...meinste nicht, dass man immer das ist, was man ausstrahlt?!"

Er: "Ausstrahlung hab ich. Guck hier durch die leere Flasche in die Sonne. Strahlt mächtig grün. Politik ne...auch so ein Thema..."

Ich: "Ja...Politik ist mir ziemlich egal, da musste mir jetzt nicht mit anfangen! Wenn du nur halb so viel Jammern würdest, wie du trinkst, wäre das schon ein guter Anfang. Ich bin, um ehrlich zu dir zu sein, einfach genervt von deiner ständigen, negativen, "Die Welt ist so schlimm, ich bin ein Opfer"-Haltung. Und trink mal weniger. Niemand findet es geil, wenne zum Date schon mit so ner Fahne aufläufst..."

Er: "Eh..."

Ich: "Jetzt hälst du mal die Fresse. Wenn du weniger im Selbstmitleid baden würdest, würdest du auch andere Menschen anziehen, als die, die du bisher erreichst. Klar, du musst irgendwie ein Image aufrecht erhalten, der ewig getretene Hund. Irgendwie süß, räudig aber auch zu bemitleiden. Darüber hinaus, völlig traumatisiert und nicht fähig, einen normalen Umgang zu zulassen. Bediene dieses Bild ruhig weiter, aber bitte, hör auf, immer alle für deine Unzufriedenheit zu belangen. Ich reiche dir hiermit einen metaphorischen Spiegel."

Er: "Ich muss mich nicht im Spiegel ansehen, um zu wissen, dass ich geil bin. Den kannste behalten.
Ich hole mir jetzt noch ein Bier für den Heimweg in der Bahn und eines für danach und dann mach ich mich vom Acker, du Fucker."

Ich: "Yo. Mach das mal, Schneewittchen. Hau rein. Wir schreiben."

Er: "Jaa, jaa."

In der Ferne bellte leise ein Hund.