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Dienstag, 14. Juli 2020
Mittwoch, 8. April 2020
Covid-Frisuren
Covid-Frisuren
Was ihr es jetzt alle mit euren Haaren habt.
Eiert doch nicht so rum und schneidet sie ab
oder lasst es bleiben und nehmt es hin.
Als ob es den größten und wichtigsten Sinn
hätte. Es sind nur Haare und Frisuren,
die ja eh derweil keiner sieht, nicht mal die Huren.
Die Haare wachsen sogar wieder, wetten?!
...klappt es nicht mit dem Selbstversuch.
Probleme, die andere gerne hätten...
Oberfläche gepaart mit Eitelkeit, ein Fluch.
Was noch aus dieser Langeweile entsteht,
wird sich uns zeigen, denn jeder fleht
dieser Tage mehr um Normalität als je zuvor.
Behaltet Geduld und stellt euch vor,
was wäre, wenn es wirklich schlimm wird?
Sind die Haare dann immer noch wichtig?
Wie man aussieht, ist doch nichtig?!
Covid-Frisuren im ganzen Land,
hooray, eine Welt geht sich zur Hand.
Eiert doch nicht so rum und schneidet sie ab
oder lasst es bleiben und nehmt es hin.
Als ob es den größten und wichtigsten Sinn
hätte. Es sind nur Haare und Frisuren,
die ja eh derweil keiner sieht, nicht mal die Huren.
Die Haare wachsen sogar wieder, wetten?!
...klappt es nicht mit dem Selbstversuch.
Probleme, die andere gerne hätten...
Oberfläche gepaart mit Eitelkeit, ein Fluch.
Was noch aus dieser Langeweile entsteht,
wird sich uns zeigen, denn jeder fleht
dieser Tage mehr um Normalität als je zuvor.
Behaltet Geduld und stellt euch vor,
was wäre, wenn es wirklich schlimm wird?
Sind die Haare dann immer noch wichtig?
Wie man aussieht, ist doch nichtig?!
Covid-Frisuren im ganzen Land,
hooray, eine Welt geht sich zur Hand.
Dienstag, 3. März 2020
Gegenseitigkeit erleben
Gegenseitigkeit erleben
Dein Leben ist Veränderung,
Meines besteht aus Absicherung.
Bei dir herrscht Tohowabohu,
bei mir ist's eher andersrum.
Ständiges Funktionieren-Müssen
gegen zu viel Zeit unter meinen Füßen.
Bei dir ist alles durchgeplant,
ich lebe eher in den Tag.
Du bist immer im Alltag angekommen,
ich hänge noch ein bisschen in Erinnerungen.
Du musst stark und pragmatisch sein,
ich mache mich manchmal zu klein.
Du stehst um sieben Uhr auf,
ich schlafe meistens aus.
Dein Leben ist der Wahnsinn,
Meines läuft überschaubar vor sich hin.
Trotz unserer beider, immer noch, verschiedener Leben,
kann es einfach nichts Schöneres geben,
als die Zeit mit dir zu teilen,
ohne uns dabei zu enteilen.
Jeden Tag auf's Neue
herrscht Dankbarkeit und immense Freude.
So Vieles, was wir nun schon zusammen erlebt haben.
So viele Monate wunderbarer Verbundenheit.
So viele Tage voller Lebendigkeit.
So viele Momente voller Zusammenhalt.
So viel unbeschreibliche Zweisamkeit.
So viel Zeit, die du weiterhin erübrigst
und uns über die Distanz das ermöglichst,
was wir beide schätzen, wollen und erstreben:
ein verbundenes und gückliches Leben.
Dienstag, 24. Dezember 2019
Dichterdienstag 19KW52 - Heiliger Abend
Heiliger Abend
Heilige Abende...so ein Quatsch.
Wenn man den Konventionen nicht folgt,
wenn man der Kirche nicht glaubt,
ist das alles nur obriger Tratsch.
Warum sieht man darin ein Fest,
welches zur Besinnung rufen soll?
Was ist daran denn echt oder toll?
Alle tuen so, als wären sie nett,
kommen zusammen, schlürfen nen Sekt,
schenken sich Dinge, die sie nicht brauchen,
gaukeln sich vor, sich zusammen zu raufen.
Aber mal ganz ehrlich,
braucht's solche Feste oder sind sie entbehrlich?
Wäre es nicht viel erstrebenswerter,
würden wir uns schätzen und lieben,
ohne den Mantel von Illusion und Frieden?!
Klarheit, Offenheit und Aufrichtigkeit.
Schenkt euch Liebe, Zuneigung und Zeit.
Teilt die schönen Dinge an jedem Tag,
nicht nur dann, wenn's irgendwer sagt.
Das Schöne ist immer da, wenn wir wollen.
Das Schlimmste wäre es, zu bereuen,
sich nur auf ein Datum festzulegen
Dienstag, 17. Dezember 2019
Dichterdienstag 19KW51 - Schreib-Aufgabe #3.2019 - Teaser-Gedicht
Schreib-Aufgabe #3.2019 - Teaser-Gedicht
Morgen, Kinder, wird's was geben,
Zeilen und Texte aus dem Leben.
Die Schreibaufgabe ist wieder am Start,
Mittwoch-Abend für Euch parat.
Sechs Schreiber und ein Thema.
Auflage Nummer drei, da sind wir.
Nicht leicht, eher unbequemer,
als die letzten Beiträge, hier.
Ob Caro wieder ein Lied gebastelt?
Ob David wieder über Dialoge sinniert?
Ob Joe wieder über die Stränge schlägt?
Ob Lena wieder von sich erzählt?
Ob Viviane die Aufgabe gemeistert?
Ob der Mystery-Writer auch begeistert?
Fragen, die sich in Antworten ergeben.
Ich poste es morgen, ihr werdet es erleben.
Ich bin ebenso wieder sehr gespannt,
was die Leute auf's digitale Papier gebannt.
Das Thema? Ja, das verrate ich jetzt schon:
Es geht um Depressionen und die Veröffentlichung.
"Depressionen und das Öffentlichmachen", um genau zu sein,
Seid gespannt, es wird wieder wunderfein.
Damit schließt sich die Challenge für dieses Jahr,
bald geht's aber weiter, ist doch klar!
Mit vielen spannenden Themen,
aus der Gesellschaft, aus dem Leben.
Ich bedanke mich einfach jetzt schonmal,
für das fleißige Mitwirken und Teilnehmen,
für das Schreiben und Gedankengeben.
Für eure Zeit und die Energie,
für eure Ambition und Aufwendungen.
Gehabt euch wohl! Bis morgen.
Morgen, Kinder, wird's was geben,
Zeilen und Texte aus dem Leben.
Die Schreibaufgabe ist wieder am Start,
Mittwoch-Abend für Euch parat.
Sechs Schreiber und ein Thema.
Auflage Nummer drei, da sind wir.
Nicht leicht, eher unbequemer,
als die letzten Beiträge, hier.
Ob Caro wieder ein Lied gebastelt?
Ob David wieder über Dialoge sinniert?
Ob Joe wieder über die Stränge schlägt?
Ob Lena wieder von sich erzählt?
Ob Viviane die Aufgabe gemeistert?
Ob der Mystery-Writer auch begeistert?
Fragen, die sich in Antworten ergeben.
Ich poste es morgen, ihr werdet es erleben.
Ich bin ebenso wieder sehr gespannt,
was die Leute auf's digitale Papier gebannt.
Das Thema? Ja, das verrate ich jetzt schon:
Es geht um Depressionen und die Veröffentlichung.
"Depressionen und das Öffentlichmachen", um genau zu sein,
Seid gespannt, es wird wieder wunderfein.
Damit schließt sich die Challenge für dieses Jahr,
bald geht's aber weiter, ist doch klar!
Mit vielen spannenden Themen,
aus der Gesellschaft, aus dem Leben.
Ich bedanke mich einfach jetzt schonmal,
für das fleißige Mitwirken und Teilnehmen,
für das Schreiben und Gedankengeben.
Für eure Zeit und die Energie,
für eure Ambition und Aufwendungen.
Gehabt euch wohl! Bis morgen.
Dienstag, 10. Dezember 2019
Dichterdienstag 19KW50 - In meiner Welt
In meiner Welt
Ich nehm' dich mit in meine Welt,
fühl' dich frei, tu', was dir gefällt.
Sie steht dir offen und zwar in Gänze,
springe, lache, laufe, tanze!
Ich sehe dich so gerne, wenn du schwebst,
wie du lächelst, wie du strahlst, wie du lebst.
Wie du völlig geborgen und leicht,
mir mit deiner Anwesenheit zeigst,
wie schön das Teilen der eigenen Welt doch ist.
Ich nehm' dich mit in meine Welt
und wir machen einfach das, was uns gefällt.
Ich lasse dich dich selbst entfalten,
halte deinen Geist und sehe dich gleiten.
Ich zeige dir meine Fantasie, meine Horizonte,
mein Inneres und meine ganz besonderen Orte.
Ich zeige dir, was meine Welt ausmacht,
ich zeige dir, was mein Feuer entfacht.
Ich sehe das Funkeln in deinen Augen.
Wir gehen die zahlreichen Wege, die sich in mir winden,
wir fliegen umher, ohne dabei zu schwinden.
Wir springen durch offene Tore und Türen,
verlieren dabei nie das Gefühl, uns zu fühlen.
Wir führen uns immer wieder gegenseitig ans Ziel
und wissen ganz genau, wieviel
die Welt des Anderen in uns selber lebt
und wie gerne wir einfach in uns sind.
Wir hören das Knistern unserer Gedanken.
Hier in meiner Welt ist alles möglich,
keine Gefängnisse, keine Schranken nötig.
Zudem ist es hier unendlich weit,
komm', wir vergessen einfach die Zeit.
Alles, was du hier siehst, ist deins,
Alles, was ich dir gebe, ist meins.
Alles, was du träumst und willst,
gipfelt hier und spiegelt mich selbst.
Wir spüren die Intensität unserer Herzen.
Hier in deiner Welt, da will ich bleiben,
träumen, leben, frei sein, verweilen.
Ich fühle mich so wohl mit dir,
du bist die Erfüllung, die in letzter Zeit gefehlt hat.
Ich bin so gerne das Wohl in dir,
du machst mich zu dem, was ich solange vermisst hab'.
Wir wissen, lächeln, verschmelzen
für einander, miteinander, alle Grenzen.
Ich halte mich in deiner Welt.
Du hälst dich in meiner Welt.
Wir halten uns aneinander fest
und fühlen uns, ganz in echt.
Ich nehm' dich mit in meine Welt,
fühl' dich frei, tu', was dir gefällt.
Sie steht dir offen und zwar in Gänze,
springe, lache, laufe, tanze!
Ich sehe dich so gerne, wenn du schwebst,
wie du lächelst, wie du strahlst, wie du lebst.
Wie du völlig geborgen und leicht,
mir mit deiner Anwesenheit zeigst,
wie schön das Teilen der eigenen Welt doch ist.
Ich nehm' dich mit in meine Welt
und wir machen einfach das, was uns gefällt.
Ich lasse dich dich selbst entfalten,
halte deinen Geist und sehe dich gleiten.
Ich zeige dir meine Fantasie, meine Horizonte,
mein Inneres und meine ganz besonderen Orte.
Ich zeige dir, was meine Welt ausmacht,
ich zeige dir, was mein Feuer entfacht.
Ich sehe das Funkeln in deinen Augen.
Wir gehen die zahlreichen Wege, die sich in mir winden,
wir fliegen umher, ohne dabei zu schwinden.
Wir springen durch offene Tore und Türen,
verlieren dabei nie das Gefühl, uns zu fühlen.
Wir führen uns immer wieder gegenseitig ans Ziel
und wissen ganz genau, wieviel
die Welt des Anderen in uns selber lebt
und wie gerne wir einfach in uns sind.
Wir hören das Knistern unserer Gedanken.
Hier in meiner Welt ist alles möglich,
keine Gefängnisse, keine Schranken nötig.
Zudem ist es hier unendlich weit,
komm', wir vergessen einfach die Zeit.
Alles, was du hier siehst, ist deins,
Alles, was ich dir gebe, ist meins.
Alles, was du träumst und willst,
gipfelt hier und spiegelt mich selbst.
Wir spüren die Intensität unserer Herzen.
Hier in deiner Welt, da will ich bleiben,
träumen, leben, frei sein, verweilen.
Ich fühle mich so wohl mit dir,
du bist die Erfüllung, die in letzter Zeit gefehlt hat.
Ich bin so gerne das Wohl in dir,
du machst mich zu dem, was ich solange vermisst hab'.
Wir wissen, lächeln, verschmelzen
für einander, miteinander, alle Grenzen.
Ich halte mich in deiner Welt.
Du hälst dich in meiner Welt.
Wir halten uns aneinander fest
und fühlen uns, ganz in echt.
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Dienstag, 3. Dezember 2019
Dichterdienstag 19KW49 - Der Knopf
Der Knopf
Manchmal drückt man einen Knopf
und man merkt direkt, wie frei der Kopf,
wie leicht das Drücken dieses Knopfes ist,
wie sehr er dann hält, was er verspricht.
Er ist gekennzeichnet mit Signalen,
mit pragmatischer Einfachheit und Farben.
Eigentlich nicht zu übersehen,
dennoch nicht für jeden zu verstehen.
Ein Knopf, den es zu drücken gilt.
Ein Eindruck, den es zu wahren gilt.
Eine Wahrheit, die es anzunehmen gilt.
Ein Annehmen, das völlig leicht geschieht.
Er öffnet ein Portal, Pforten und Räume.
Er ermöglicht lebensverbundene Träume.
Einmal gedrückt, beschert er für mich
die tollste Wahrnehmung, eindrücklich,
voller Horizonte,
voller Erstrebungen.
Voller Glücksmomente
und Belebungen.
Einst verborgen, nun aktiviert,
entfaltet er das Potential, jeden Morgen,
gibt Kraft und Energie für jeden Tag,
und spendet mir genau das, was ich wollte.
Das, was ich ersehnte und mir wünschte.
Er zeigt mir all die tollen Künste,
neue Ideen und Symbiosen,
richtig wundervolle Perspektiven.
Ich bin so froh, ihn gedrückt zu haben.
Ich bin so froh, dass er einfach bleibt.
Ich werde seine Möglichkeiten wahren
Dienstag, 19. November 2019
Dichterdienstag 19KW47 - Gleichgewichte
Gleichgewichte
Wieviel wiegt eine Sehnsucht?
Wie schwer ist die Demut?
Wieviel wiegt das Wissen?
Wie schwer ist das Vermissen?
Wieviel wiegt ein Verlangen?
Wie leicht es ist, dies zu erlangen!
Wieviel wiegt die Leichtigkeit?
Wie leicht es ist, frei zu sein!
Wie lange dauert eine Ewigkeit?
Wie weit ist der Weg zur Glückseligkeit?
Wie lange hält dieses Gefühl dann an?
Am liebsten für immer, von Anfang an!
Wieviele Male braucht es, um zu sehen,
wie leicht es einfach ist, mit dir zu gehen?!
Diesen langen Weg, der ans Ziel uns bringt,
diese tolle Zeit, die uns niemand nimmt!
Die Sehnsucht wiegt so viel, wie es nötig ist.
Die Demut ist so schwer, wie es möglich ist.
Denn das Wissen ist unendlich gewichtig,
das Vermissen so intensiv-leicht-schwierig.
Das Verlangen in seiner reinsten Form,
wird ständig größer und immer mehr.
Die Leichtigkeit bleibt Leichtigkeit,
denn frei zu sein, heißt: sich einig zu sein.
Ewigkeiten später, einfach unaufhörlich,
ist des Glückes Präsenz weiter riesig.
Von Anfang an bis zur Unendlichkeit,
jedes Mal ist es Leichtigkeit, die bleibt.
Denn: egal, wie lange, wie schwierig, wie schwer...
Egal, wie weit, wie lästig, wie fern...
Egal, welche Stunden, welche Tage, welche Zeiten...
Egal, welche Umstände, welche Steine, welche Hürden...
...trotzend allen Widrigkeiten
und den temporären Schwierigkeiten,
zu wissen, dass es einfach völlig leicht,
einfach und erstrebenswert bleibt,
schürt die Euphorie ganz enorm,
und bringt uns jedes Mal ein Stück nach vorn'.
Wie schwer ist die Demut?
Wieviel wiegt das Wissen?
Wie schwer ist das Vermissen?
Wieviel wiegt ein Verlangen?
Wie leicht es ist, dies zu erlangen!
Wieviel wiegt die Leichtigkeit?
Wie leicht es ist, frei zu sein!
Wie lange dauert eine Ewigkeit?
Wie weit ist der Weg zur Glückseligkeit?
Wie lange hält dieses Gefühl dann an?
Am liebsten für immer, von Anfang an!
Wieviele Male braucht es, um zu sehen,
wie leicht es einfach ist, mit dir zu gehen?!
Diesen langen Weg, der ans Ziel uns bringt,
diese tolle Zeit, die uns niemand nimmt!
Die Sehnsucht wiegt so viel, wie es nötig ist.
Die Demut ist so schwer, wie es möglich ist.
Denn das Wissen ist unendlich gewichtig,
das Vermissen so intensiv-leicht-schwierig.
Das Verlangen in seiner reinsten Form,
wird ständig größer und immer mehr.
Die Leichtigkeit bleibt Leichtigkeit,
denn frei zu sein, heißt: sich einig zu sein.
Ewigkeiten später, einfach unaufhörlich,
ist des Glückes Präsenz weiter riesig.
Von Anfang an bis zur Unendlichkeit,
jedes Mal ist es Leichtigkeit, die bleibt.
Denn: egal, wie lange, wie schwierig, wie schwer...
Egal, wie weit, wie lästig, wie fern...
Egal, welche Stunden, welche Tage, welche Zeiten...
Egal, welche Umstände, welche Steine, welche Hürden...
...trotzend allen Widrigkeiten
und den temporären Schwierigkeiten,
zu wissen, dass es einfach völlig leicht,
einfach und erstrebenswert bleibt,
schürt die Euphorie ganz enorm,
und bringt uns jedes Mal ein Stück nach vorn'.
Donnerstag, 14. November 2019
Dichterdienstag 19KW46 - Der Hammer mit dem Nagel
Der Hammer mit dem Nagel
Manchmal trifft's den Nagel auf den Kopf
ungeachtet aller Umstände mit voller Wucht.
Es ist dann so, wie mit dem Deckel und dem Topf,
völlig frei und ständig, wie die Brandung in der Bucht.
Wenn man nicht mal groß ausholen muss...
Wenn es egal ist, welche Macken man hat...
Wenn es einfach funktioniert, wie im Fluss...
Wenn es tiefgreifend ist und nicht platt...
...dann ist der Hammer die Besänftigung
und der Nagel die totale Bestätigung.
Auf den Kopf, auf den Kopf bei jedem Mal,
ständig steigt die Zahl,
der Frequenz der wahnsinnigen Genugtuung,
mit Schwung, Leichtigkeit, ohne Zumutung.
Ganz wie von selbst funktioniert's dann
mit jedem weiteren Schlag.
Manchmal trifft's den Nagel auf den Kopf
ungeachtet aller Umstände mit voller Wucht.
Es ist dann so, wie mit dem Deckel und dem Topf,
völlig frei und ständig, wie die Brandung in der Bucht.
Wenn man nicht mal groß ausholen muss...
Wenn es egal ist, welche Macken man hat...
Wenn es einfach funktioniert, wie im Fluss...
Wenn es tiefgreifend ist und nicht platt...
...dann ist der Hammer die Besänftigung
und der Nagel die totale Bestätigung.
Auf den Kopf, auf den Kopf bei jedem Mal,
ständig steigt die Zahl,
der Frequenz der wahnsinnigen Genugtuung,
mit Schwung, Leichtigkeit, ohne Zumutung.
Ganz wie von selbst funktioniert's dann
mit jedem weiteren Schlag.
Egal wo,
egal wie,
egal wann.
Ich bin der Hammer, du der Nagel.
Getroffen, ohne hinzusehen.
Verbunden, ohne Knoten.
Verwunden, ohne Wunden.
Unfassbare Verbindungen
ohne wirkliche Einschränkungen.
Manchmal trifft's den Nagel auf den Kopf
ungeachtet aller Umstände mit voller Wucht.
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Dienstag, 29. Oktober 2019
Dichterdienstag 19KW44 - Mein Glück
Mein Glück
Egal wo ich bin, Eines ist gewiss:
ich weiß um mein Glück, ganz bewusst.
Ich kann mich darauf verlassen,
ohne verlassen zu sein,
mit dem Wissen, immer da zu sein.
Mein Glück ist so erstrebenswert,
so unglaublich stark und toll.
Es ist da, es ist nah, es ist mein Held.
Manchmal klingt es auch in Moll,
dennoch macht es nicht traurig,
ganz im Gegenteil: es beflügelt,
macht mich zufrieden, schenkt mir Kraft.
Es sagt mir, glaube an dich. Es lacht,
es lebt, es ist präsent. Es zügelt
mich manchmal, hält mich bei mir selbst.
Mein Glück, egal, ob nah, ob fern,
es belebt mich, lässt mich atmen.
Es blüht in mir, wie ein bunter Garten,
Mein Glück, ich trage dich so gern
in mir, bei mir, mit mir. Ich danke dir!
Dank dir sehe ich, selbst im tiefen Dunkel.
Dank dir höre ich, selbst im lauten Tosen.
Dank dir schmecke ich, selbst im Faden.
Dank dir rieche ich, selbst im Argen.
Dank dir spüre ich mich selbst in mir.
Mein Glück, bleibe genau so wie du bist.
Du bist mein Quell, mein Motor, mein Weg.
Du bist mein Klee, mein Gold, mein Steg,
an dem das Schiff des Lebens anlegt,
welches mich dann zu dir bringt.
Egal wo ich bin, Eines ist gewiss:
ich weiß um mein Glück, ganz bewusst.
Ich kann mich darauf verlassen,
ohne verlassen zu sein,
mit dem Wissen, immer da zu sein.
Mein Glück ist so erstrebenswert,
so unglaublich stark und toll.
Es ist da, es ist nah, es ist mein Held.
Manchmal klingt es auch in Moll,
dennoch macht es nicht traurig,
ganz im Gegenteil: es beflügelt,
macht mich zufrieden, schenkt mir Kraft.
Es sagt mir, glaube an dich. Es lacht,
es lebt, es ist präsent. Es zügelt
mich manchmal, hält mich bei mir selbst.
Mein Glück, egal, ob nah, ob fern,
es belebt mich, lässt mich atmen.
Es blüht in mir, wie ein bunter Garten,
Mein Glück, ich trage dich so gern
in mir, bei mir, mit mir. Ich danke dir!
Dank dir sehe ich, selbst im tiefen Dunkel.
Dank dir höre ich, selbst im lauten Tosen.
Dank dir schmecke ich, selbst im Faden.
Dank dir rieche ich, selbst im Argen.
Dank dir spüre ich mich selbst in mir.
Mein Glück, bleibe genau so wie du bist.
Du bist mein Quell, mein Motor, mein Weg.
Du bist mein Klee, mein Gold, mein Steg,
an dem das Schiff des Lebens anlegt,
welches mich dann zu dir bringt.
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Montag, 28. Oktober 2019
Dichterdienstag 19KW43 - Steck' mich an
Steck' mich an
Ich stecke dich ja so gerne an,
mit Zuversicht und Tatendrang.
Mit Wohlgefühl und Optimismus,
mit Geborgenheit und einem Seelenkuss.
Ich gebe dir ja so gerne von mir:
das Licht und die Ruhe,
die Wärme und das Hier,
wenn du Schuhe brauchst, auch Schuhe.
Aber vor allen Dingen will ich dir Zeit spendieren.
Zeit, die gut tut.
Zeit, die glücklich macht.
Zeit, die einen immensen Wert hat.
Zeit, die dein inneres Feuer entfacht.
Zeit, die sich nicht nach Zeit anfühlt.
Zeit, die dich einfach so berührt.
Ich stecke dich ja so gerne an,
mit Fantasie und Schelmigkeit.
Mit Freude und Gelassenheit,
mit Kraft und Zufriedenheit.
Ich gebe dir ja so gerne von mir:
mein Lächeln, meinen wissenden Blick.
Mein Ohr, meine Hand, mein Wir.
Mein Verständnis und mein großes Glück.
Jeden Tag ein bisschen mehr.
Jeden Tag ein Stückchen näher.
Zeit, die sich nicht nach Zeit anfühlt.
Zeit, die dich immer mehr verführt.
Zeit, die dich positiv stimmt.
Zeit, die dir deine Sorgen nimmt.
Zeit, die ich mit dir teile.
Zeit, die dich immer mehr berührt.
So schenke ich dir diese großartigen Sachen
und knüpfe ein konstantes Band.
Ich schaue dich an,
reiche dir die Hand
und sehe dann:
dein wundervollstes Lachen.
Ich stecke dich ja so gerne an,
mit Zuversicht und Tatendrang.
Mit Wohlgefühl und Optimismus,
mit Geborgenheit und einem Seelenkuss.
Ich gebe dir ja so gerne von mir:
das Licht und die Ruhe,
die Wärme und das Hier,
wenn du Schuhe brauchst, auch Schuhe.
Aber vor allen Dingen will ich dir Zeit spendieren.
Zeit, die gut tut.
Zeit, die glücklich macht.
Zeit, die einen immensen Wert hat.
Zeit, die dein inneres Feuer entfacht.
Zeit, die sich nicht nach Zeit anfühlt.
Zeit, die dich einfach so berührt.
Ich stecke dich ja so gerne an,
mit Fantasie und Schelmigkeit.
Mit Freude und Gelassenheit,
mit Kraft und Zufriedenheit.
Ich gebe dir ja so gerne von mir:
mein Lächeln, meinen wissenden Blick.
Mein Ohr, meine Hand, mein Wir.
Mein Verständnis und mein großes Glück.
Jeden Tag ein bisschen mehr.
Jeden Tag ein Stückchen näher.
Zeit, die sich nicht nach Zeit anfühlt.
Zeit, die dich immer mehr verführt.
Zeit, die dich positiv stimmt.
Zeit, die dir deine Sorgen nimmt.
Zeit, die ich mit dir teile.
Zeit, die dich immer mehr berührt.
So schenke ich dir diese großartigen Sachen
und knüpfe ein konstantes Band.
Ich schaue dich an,
reiche dir die Hand
und sehe dann:
dein wundervollstes Lachen.
Donnerstag, 3. Oktober 2019
Dichterdienstag 19KW40 - Leicht
Leicht
Eigentlich ist es ganz leicht.
Streiche einfach das "eigentlich"
und was bleibt, ist das leicht,
welches ist und für sich steht
und den Weg dann mit dir geht.
So viel Schwere, potentielle,
muss doch gar nicht sein.
Tritt nicht auf der Stelle
und sei dir selbst im Herzen treu.
Dann schau und sieh, wie man sich freut.
Denn wenn du zuversichtlich bist,
vergeht die Scheu, die Schleier fliegen
und die Leichtigkeit, sie wird obsiegen.
Mach dich frei vom Erwartungsdruck
des ganzen, großen Massenglücks.
Entsprich dir selbst und sei dir selbst bewusst.
Dass du gut bist, hast du eh längst gewusst.
Sei dir selbst ein König und verhalte dich
so königlich-nötig, wie möglich.
So wird es bald ein Leichtes sein,
dir selbst ein kleines Wunder zu sein.
Wunder? Ja, die gibt es.
Und es gibt sie immer wieder.
Lass sie zu und sieh sie an.
Denn bei Zeiten, dann und wann,
sind sie einfach für dich da,
nimm sie an und nimm sie wahr.
Denn im tiefen Leichten, kaum verborgen,
liegt dein bestes Glück ohne Sorgen.
Es ist bereit für dich.
Sei du selbst.
Sei leicht.
Sei glücklich.
Eigentlich ist es ganz leicht.
Streiche einfach das "eigentlich"
und was bleibt, ist das leicht,
welches ist und für sich steht
und den Weg dann mit dir geht.
So viel Schwere, potentielle,
muss doch gar nicht sein.
Tritt nicht auf der Stelle
und sei dir selbst im Herzen treu.
Dann schau und sieh, wie man sich freut.
Denn wenn du zuversichtlich bist,
vergeht die Scheu, die Schleier fliegen
und die Leichtigkeit, sie wird obsiegen.
Mach dich frei vom Erwartungsdruck
des ganzen, großen Massenglücks.
Entsprich dir selbst und sei dir selbst bewusst.
Dass du gut bist, hast du eh längst gewusst.
Sei dir selbst ein König und verhalte dich
so königlich-nötig, wie möglich.
So wird es bald ein Leichtes sein,
dir selbst ein kleines Wunder zu sein.
Wunder? Ja, die gibt es.
Und es gibt sie immer wieder.
Lass sie zu und sieh sie an.
Denn bei Zeiten, dann und wann,
sind sie einfach für dich da,
nimm sie an und nimm sie wahr.
Denn im tiefen Leichten, kaum verborgen,
liegt dein bestes Glück ohne Sorgen.
Es ist bereit für dich.
Sei du selbst.
Sei leicht.
Sei glücklich.
Dichterdienstag 19KW39 - 39
39
Diese Zahl an sich, so ganz für sich,
könnte unter Anderem vom Lotto sein,
oder gar eine Addition vieler Dreien.
An und für sich ist sie aber ganz anders wertig.
Wird sie doch kleiner, je weiter
man sich der Reduzierung nähert.
Je weniger die Zeiten werden,
desto größer wird die Freude werden.
Ein Countdown sie zu knechten,
eine Zahl die zum Echten
wird und endlich das zusammenführt,
was ganz einfach zusammengehört.
Diese Zahl gilt es nun zu verwenden,
um damit tägliche Vorfreude zu senden.
Warum dreht die Zeit sich manchmal nur so langsam?
Wäre es nicht schön, wäre sie jetzt schon unaufhaltsam
schnell und rasant heruntergezählt?!
Oh ja, das wäre völlig fantastisch,
total großartig und galaktisch.
Auf jeder Ebene erstrebenswert
und einfach wundervoll und lebenswert.
Bald, bald und immer mehr
kommt er dann immer näher:
der Tag an dem die Null dann steht
und endlich die Verbindung passiert.
Ich zähle nun die Tage,
sehe nach vorne ohne Frage,
freue mich auf jede Stunde
und höre es schon aus deinem Munde.
Wie lang es damals noch gedauert hat...
und jetzt, schließlich, endlich ist der Tag!
Diese Zahl an sich, so ganz für sich,
könnte unter Anderem vom Lotto sein,
oder gar eine Addition vieler Dreien.
An und für sich ist sie aber ganz anders wertig.
Wird sie doch kleiner, je weiter
man sich der Reduzierung nähert.
Je weniger die Zeiten werden,
desto größer wird die Freude werden.
Ein Countdown sie zu knechten,
eine Zahl die zum Echten
wird und endlich das zusammenführt,
was ganz einfach zusammengehört.
Diese Zahl gilt es nun zu verwenden,
um damit tägliche Vorfreude zu senden.
Warum dreht die Zeit sich manchmal nur so langsam?
Wäre es nicht schön, wäre sie jetzt schon unaufhaltsam
schnell und rasant heruntergezählt?!
Oh ja, das wäre völlig fantastisch,
total großartig und galaktisch.
Auf jeder Ebene erstrebenswert
und einfach wundervoll und lebenswert.
Bald, bald und immer mehr
kommt er dann immer näher:
der Tag an dem die Null dann steht
und endlich die Verbindung passiert.
Ich zähle nun die Tage,
sehe nach vorne ohne Frage,
freue mich auf jede Stunde
und höre es schon aus deinem Munde.
Wie lang es damals noch gedauert hat...
und jetzt, schließlich, endlich ist der Tag!
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Dienstag, 17. September 2019
Dichterdienstag 19KW38 - Kreativität
Kreativität tropft aus allen meinen
Poren.
Ich Kann sie weder stoppen noch hindern,
zu fließen. Sie ist da, ungewollt auserkoren
und hilft mir dabei, die Tristess zu lindern.
Kreativität tropft aus allen meinen Händen,
tropft und tropft und hört nicht auf
in Worten sich zu ergründen,
in Tönen sich zu ergießen,
in Farben sich zu erfließen.
Sie tropft und tropft und hört nicht auf.
Kreativität tropft aus allen meinen Seelen,
fliegend, auf und nieder, immer wieder,
im Kreis herum, um sich selbst ergeben,
strahlend, gleißend, leuchtend, immer wieder.
Kreativität strömt aus
meinen Poren,
meinen Händen,
meinen Seelen,
Öffnet Schranken, Fenster, Türen,
schreibt Bände, spielt Lieder und malt Bilder.
Immer wieder, nie zu wider,
stet'ger Quell, stet'ges dunkles Hell,
Niemals versiebend, ihr ständig erliegend.
Eines sei dir gesagt, liebe Kreativität:
Ich danke dir!
Ich Kann sie weder stoppen noch hindern,
zu fließen. Sie ist da, ungewollt auserkoren
und hilft mir dabei, die Tristess zu lindern.
Kreativität tropft aus allen meinen Händen,
tropft und tropft und hört nicht auf
in Worten sich zu ergründen,
in Tönen sich zu ergießen,
in Farben sich zu erfließen.
Sie tropft und tropft und hört nicht auf.
Kreativität tropft aus allen meinen Seelen,
fliegend, auf und nieder, immer wieder,
im Kreis herum, um sich selbst ergeben,
strahlend, gleißend, leuchtend, immer wieder.
Kreativität strömt aus
meinen Poren,
meinen Händen,
meinen Seelen,
Öffnet Schranken, Fenster, Türen,
schreibt Bände, spielt Lieder und malt Bilder.
Immer wieder, nie zu wider,
stet'ger Quell, stet'ges dunkles Hell,
Niemals versiebend, ihr ständig erliegend.
Eines sei dir gesagt, liebe Kreativität:
Ich danke dir!
Dichterdienstag 19KW37 - Sonntags - das Nachts fürs Gehirn
Nachts - das Sonntags für's
Gehirn
Nachts, da ist es meistens friedlich,
denn dann, meistens, schlaf' ich
ungestört vom Gedankenapparat.
Manchmal mag ich zwar auch Salat,
aber eher selten. Denn, was zählt, wenn
ich darf, ist die Stille, wenn ich penn'.
Wenn die Lider sich vor die Augen schieben,
sich wie ein schwerer Vorhang vor die Pupillen legen,
dann ist das Theater meist vorbei,
die Bühne ist leer. Stummes Geschrei
dröhnt dann nicht mehr, nimmer
das Palavern des Einheitsbreis.
Alles ruhig, alles still.
Selbst in mir drin.
Irgendwann endet dieser Frieden natürlich wieder,
dann gehen sie wieder auf, die Lider.
Auf geht der Geist und der Verstand.
Auf geht das Ohr und noch was Anderes.
Palim, palim, da ist sie ja schon wieder.
Kaum verändert, kreischend hell,
erdrückend laut und fahrig schnell.
Diese schöne, bunte, runde Welt.
Widewidewie sie mir gefällt.
Vielleicht träume ich ja noch.
kann es sein, dass es gerade nach Kaffee roch?
Und schon wieder war ein Sonntag vorbei.
Hooray, dachte ich mir noch, als es nach Kaffee roch.
Aber das war Einbildung! Danke Sonntag,
wirklich, danke! Es gibt keinen besseren Tag,
um zu merken, wie wichtig doch die Zeit ist,
die man nicht bemerkt, wenn es wieder mal soweit ist.
Das nächste Sonntags folgt auch meist,
spätestens später dann, wenn's wieder heißt:
Augen zu und in den Staub mit dem Lärm
Nachts - das Sonntags für's Gehirn.
Nachts, da ist es meistens friedlich,
denn dann, meistens, schlaf' ich
ungestört vom Gedankenapparat.
Manchmal mag ich zwar auch Salat,
aber eher selten. Denn, was zählt, wenn
ich darf, ist die Stille, wenn ich penn'.
Wenn die Lider sich vor die Augen schieben,
sich wie ein schwerer Vorhang vor die Pupillen legen,
dann ist das Theater meist vorbei,
die Bühne ist leer. Stummes Geschrei
dröhnt dann nicht mehr, nimmer
das Palavern des Einheitsbreis.
Alles ruhig, alles still.
Selbst in mir drin.
Irgendwann endet dieser Frieden natürlich wieder,
dann gehen sie wieder auf, die Lider.
Auf geht der Geist und der Verstand.
Auf geht das Ohr und noch was Anderes.
Palim, palim, da ist sie ja schon wieder.
Kaum verändert, kreischend hell,
erdrückend laut und fahrig schnell.
Diese schöne, bunte, runde Welt.
Widewidewie sie mir gefällt.
Vielleicht träume ich ja noch.
kann es sein, dass es gerade nach Kaffee roch?
Und schon wieder war ein Sonntag vorbei.
Hooray, dachte ich mir noch, als es nach Kaffee roch.
Aber das war Einbildung! Danke Sonntag,
wirklich, danke! Es gibt keinen besseren Tag,
um zu merken, wie wichtig doch die Zeit ist,
die man nicht bemerkt, wenn es wieder mal soweit ist.
Das nächste Sonntags folgt auch meist,
spätestens später dann, wenn's wieder heißt:
Augen zu und in den Staub mit dem Lärm
Nachts - das Sonntags für's Gehirn.
Dienstag, 3. September 2019
Dichterdienstag 19KW36 - Manchmal Melancholie
Manchmal Melancholie
Ich schreibe so viel und mache so
wenig,
denke so viel und handle nur mäßig.
Manchmal gucke ich in den Himmel empor,
lasse die Gedanken Gedanken sein und stelle mir vor,
wie es wäre, jetzt auf dem Mond zu sein.
Wäre es friedlich, luftleer oder allein?
Ich schweige so viel und sage so wenig,
diskutiere mit mir selbst oft zu emsig.
Manchmal schaue ich mir die Sterne an,
lasse die Gedanken Gedanken sein und frage mich dann,
wie es wäre, wären wir nicht allein.
Wäre es neutral, krieglich oder gar fein?
Ich empfinde so viel und gebe so wenig,
nehme es auf und verarbeite es täglich.
Manchmal schaue ich stur in den Horizont,
lasse die Gedanken Gedanken sein und fahre fort,
mir zu wünschen und zu erstreben:
ein freies, gutes und wundervolles Leben.
Ich bin nicht viel, zudem auch wenig,
leuchte meistens dunkler als ein Irrlicht.
Manchmal schaute ich dich einfach an,
ließ die Gedanken Gedanken sein und sagte dir dann,
wie schön du bist, wie hell du scheinst.
Wie furchtbar es ist, wenn du weinst.
Wie erstrebenswert dein Kosmos ist,
wie wunderbar und toll du bist.
Manchmal schaue ich in die Nacht empor,
denke so viel und handle nur mäßig.
Manchmal gucke ich in den Himmel empor,
lasse die Gedanken Gedanken sein und stelle mir vor,
wie es wäre, jetzt auf dem Mond zu sein.
Wäre es friedlich, luftleer oder allein?
Ich schweige so viel und sage so wenig,
diskutiere mit mir selbst oft zu emsig.
Manchmal schaue ich mir die Sterne an,
lasse die Gedanken Gedanken sein und frage mich dann,
wie es wäre, wären wir nicht allein.
Wäre es neutral, krieglich oder gar fein?
Ich empfinde so viel und gebe so wenig,
nehme es auf und verarbeite es täglich.
Manchmal schaue ich stur in den Horizont,
lasse die Gedanken Gedanken sein und fahre fort,
mir zu wünschen und zu erstreben:
ein freies, gutes und wundervolles Leben.
Ich bin nicht viel, zudem auch wenig,
leuchte meistens dunkler als ein Irrlicht.
Manchmal schaute ich dich einfach an,
ließ die Gedanken Gedanken sein und sagte dir dann,
wie schön du bist, wie hell du scheinst.
Wie furchtbar es ist, wenn du weinst.
Wie erstrebenswert dein Kosmos ist,
wie wunderbar und toll du bist.
Manchmal schaue ich in die Nacht empor,
lausche den Wolken und bin ganz Ohr.
Ich höre dich noch von Weitem rufen,
schaue mich um und fange an, zu suchen.
Aber es ist nur ein Echo vergangener Zeiten,
was mich daran erinnert, nicht zu entgleiten.
Ich höre dich noch von Weitem rufen,
schaue mich um und fange an, zu suchen.
Aber es ist nur ein Echo vergangener Zeiten,
was mich daran erinnert, nicht zu entgleiten.
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zeilen
Dienstag, 6. August 2019
Dichterdienstag 19KW32 - Denke, Henker. Dichte, Richter.
Denke, Henker. Dichte, Richter.
Wenn aus "Dichter und Denker"
"Richter und Henker" wird, wird
es unsere Aufgabe sein werden,
erneut die alten Werten zu erwerben.
Einst schrieben und dichteten sie.
Heut' richten und wortschlachten sie
jede Meinung so derbe auseinander,
dass man meinen könnte, jeder hat 'nen Hammer.
Egal um welches Urteil es nun geht,
ob von Westen, Osten, Norden oder Süden,
der Wind der kommunikativen Mobilmachung, der weht,
meistens stark, manchmal mäßig, selten gediegen.
Die Bühnentauglichkeit der neuen Plattform
ist auf jeden Fall die neueste Wert-Norm,
wenn es darum geht, mitzumachen,
sich zu positionieren und anzufachen.
Ob Spaß, ob Nahrung, ob Unterhaltung,
ob OBs, ob Gummis, ob Vergeltung,
nebst Kleidung, Behaarung oder Schmuck,
Wenn aus "Dichter und Denker"
"Richter und Henker" wird, wird
es unsere Aufgabe sein werden,
erneut die alten Werten zu erwerben.
Einst schrieben und dichteten sie.
Heut' richten und wortschlachten sie
jede Meinung so derbe auseinander,
dass man meinen könnte, jeder hat 'nen Hammer.
Egal um welches Urteil es nun geht,
ob von Westen, Osten, Norden oder Süden,
der Wind der kommunikativen Mobilmachung, der weht,
meistens stark, manchmal mäßig, selten gediegen.
Die Bühnentauglichkeit der neuen Plattform
ist auf jeden Fall die neueste Wert-Norm,
wenn es darum geht, mitzumachen,
sich zu positionieren und anzufachen.
Ob Spaß, ob Nahrung, ob Unterhaltung,
ob OBs, ob Gummis, ob Vergeltung,
nebst Kleidung, Behaarung oder Schmuck,
liegt alles unter diesem stetigen
Urteilsdruck.
Meinungen kann man ja durchaus haben.
Der Gerichtssaal ist allerdings kein Debattierclub...
das muss man schon so sagen.
Schnell wandelt sich der Raum zur Folterkammer,
wird dann zum öffentlichen Pranger
und letztendlich zum Schafott.
Das Schöne ist, am nächsten Tag ist alles vergessen...
verlaufen im Sand und Blut der letzten Qual,
bereit für ein nächstes - wieder - letztes Mal.
Es passiert, es nicht schön, es ist normal.
Ob gefragt oder ungefragt, ein jeder sagt,
was er denkt oder fühlt oder ist geplagt,
dass ein jeder fühlt, was er denkt oder fragt.
Meinungen kann man ja durchaus haben.
Der Gerichtssaal ist allerdings kein Debattierclub...
das muss man schon so sagen.
Schnell wandelt sich der Raum zur Folterkammer,
wird dann zum öffentlichen Pranger
und letztendlich zum Schafott.
Das Schöne ist, am nächsten Tag ist alles vergessen...
verlaufen im Sand und Blut der letzten Qual,
bereit für ein nächstes - wieder - letztes Mal.
Es passiert, es nicht schön, es ist normal.
Ob gefragt oder ungefragt, ein jeder sagt,
was er denkt oder fühlt oder ist geplagt,
dass ein jeder fühlt, was er denkt oder fragt.
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Dienstag, 30. Juli 2019
Dichterdienstag 19KW31 - Flips und Frösche
Flips und Frösche
Kennt ihr noch den kleinen Flip?
Falls nicht, hier ein winziger Tipp:
Er, derjenige, welcher sich niedersetzte
auf meine Hose und sich nicht verletzte,
als er vor dem Frosch entkam
und ich ihn in meine Obhut nahm?!
Genau dieser kleine Flip flüchtete also
vor dem fiesen Monster auf dem Bilde.

Ich fragte ihn, was führte er denn im Schilde?
Und Flip so: er wollte mir an die Gurgel
und mir den letzten Atem nehmen!
Ich bin so froh, jetzt noch zu leben!
Das kannst du auch wahrlich sein, du Hüpfer,
denn so ein Frosch ist wirklich unberechenbar,
zudem ebenfalls ein Hüpfender. Zwar
mit einem Paar weniger an Beinen,
dafür mit einer Zunge, die deinen
Artgenossen den Gar ausmachen würde.
Ich hab den Pseudo-König jetzt erstmal vertrieben.
Habe ihm gesagt, das geht so nicht. Wir verblieben
erstmal so, dass er das Weite sucht und Du
wieder ohne Angst sein kannst. Im Nu
wirst du dich von dem Schreck erholen.
Pass aber weiterhin auf! Hier gibt's auch Dohlen!
Hab Dank, du großes, sonderbares Wesen!
Ich hoffe, der Frosch hält, was er verspricht
und lässt mir weiterhin mein lustiges Leben.
Falls er doch mal wieder auftaucht, weiß ich,
wo ich Unterschlupf finden kann, denn dann
hüpfe ich so schnell ich kann und finde Dich.
Das ist okay, kleiner Flip, ich werde da sein,
wenn du mich brauchst, du Hüpferlein.
Ich bin eh hier und kümmere mich.
Und wenn er wieder aufmuckt, sage ich:
Du, kleine Möchtegern-Kröte, sei kein Frosch
und spiel' doch einfach mal ne Runde Squash!
Kennt ihr noch den kleinen Flip?
Falls nicht, hier ein winziger Tipp:
Er, derjenige, welcher sich niedersetzte
auf meine Hose und sich nicht verletzte,
als er vor dem Frosch entkam
und ich ihn in meine Obhut nahm?!
Genau dieser kleine Flip flüchtete also
vor dem fiesen Monster auf dem Bilde.

Ich fragte ihn, was führte er denn im Schilde?
Und Flip so: er wollte mir an die Gurgel
und mir den letzten Atem nehmen!
Ich bin so froh, jetzt noch zu leben!
Das kannst du auch wahrlich sein, du Hüpfer,
denn so ein Frosch ist wirklich unberechenbar,
zudem ebenfalls ein Hüpfender. Zwar
mit einem Paar weniger an Beinen,
dafür mit einer Zunge, die deinen
Artgenossen den Gar ausmachen würde.
Ich hab den Pseudo-König jetzt erstmal vertrieben.
Habe ihm gesagt, das geht so nicht. Wir verblieben
erstmal so, dass er das Weite sucht und Du
wieder ohne Angst sein kannst. Im Nu
wirst du dich von dem Schreck erholen.
Pass aber weiterhin auf! Hier gibt's auch Dohlen!
Hab Dank, du großes, sonderbares Wesen!
Ich hoffe, der Frosch hält, was er verspricht
und lässt mir weiterhin mein lustiges Leben.
Falls er doch mal wieder auftaucht, weiß ich,
wo ich Unterschlupf finden kann, denn dann
hüpfe ich so schnell ich kann und finde Dich.
Das ist okay, kleiner Flip, ich werde da sein,
wenn du mich brauchst, du Hüpferlein.
Ich bin eh hier und kümmere mich.
Und wenn er wieder aufmuckt, sage ich:
Du, kleine Möchtegern-Kröte, sei kein Frosch
und spiel' doch einfach mal ne Runde Squash!
Dienstag, 23. Juli 2019
Dichterdienstag 19KW30 - Unter der Gürtellinie ('xtnd)
Unter der Gürtellinie (extended)
Ungenierte Blicke wandern über verdeckte Ziele.
Wagen es zu ersuchen, was niemals jemand
im Vorhinein wissen werden kann.
Vermeintliche Unsichtbare, diese Blicke.
Nicht gänzlich ungesehen und niemals ungeschehen.
Zugegeben: effektiver für sie als für ihn.
Denn wie jeder einmal lernen wird:
die Enttäuschung über minimale Unbefriedigung
ist eine maximal-traurige Vorstellung.
Deshalb prüfe stets, was zu prüfen ist.
Es soll ja nachher keiner sagen:
"Hättest du das mal vorher gewusst!"
Dennoch seid Euch immer gewiss,
sowohl Weiblein als auch Männlein,
Vieles ist einfach nicht so, wie es ist.
Variationen, Formen, Farben und Größen.
Alles ist nunmal vetreten. Gegeben
dank der Physiologie der Anatomie.
Entweder voll des Glücks oder halt des Pechs,
im Reigen des Gürtellinien-Roulettes
wird es immer spannend bleiben.
(Außer man cheatet oder bekommt nen Tipp
oder fragt einfach mal nach nem Pic.
Sie ist zwar nicht so Eine, aber sie hasst diesen Trick.)
Inständig hofft man einfach, dass Alles
gut und das subjektive Empfinden
zufrieden ist - im Falle eines näheren Falles.
Bennent die Dinge ruhig beim Namen.
Unter der Gürtellinie kann man Betragen
eh vergessen. Es geht um's Nageln.
Unter der Linie geht der Spaß ja weiter.
Meistens heiter, weiter, immer weiter,
manchmal heißer, manchmal fleiß'ger.
In Perfektion von Deckungsgleichheit
gelingt die intensivste Zeiteinheit:
Stillstand.
Vergessen ist das Ticken der Zeiger.
Vergessen...die Erde dreht sich weiter.
Vergessen ineinander: bitte bleib' da.
Vergessen im Einklang der Zweiheit
gelingt die intensivste Zeiteinheit:
Stillstand.
Deshalb prüfe stets, was zu prüfen ist.
Es soll ja nachher keiner wagen, zu sagen:
"Hättest du das mal vorher gewusst!"
Ungenierte Blicke wandern über verdeckte Ziele.
Wagen es zu ersuchen, was niemals jemand
im Vorhinein wissen werden kann.
Vermeintliche Unsichtbare, diese Blicke.
Nicht gänzlich ungesehen und niemals ungeschehen.
Zugegeben: effektiver für sie als für ihn.
Denn wie jeder einmal lernen wird:
die Enttäuschung über minimale Unbefriedigung
ist eine maximal-traurige Vorstellung.
Deshalb prüfe stets, was zu prüfen ist.
Es soll ja nachher keiner sagen:
"Hättest du das mal vorher gewusst!"
Dennoch seid Euch immer gewiss,
sowohl Weiblein als auch Männlein,
Vieles ist einfach nicht so, wie es ist.
Variationen, Formen, Farben und Größen.
Alles ist nunmal vetreten. Gegeben
dank der Physiologie der Anatomie.
Entweder voll des Glücks oder halt des Pechs,
im Reigen des Gürtellinien-Roulettes
wird es immer spannend bleiben.
(Außer man cheatet oder bekommt nen Tipp
oder fragt einfach mal nach nem Pic.
Sie ist zwar nicht so Eine, aber sie hasst diesen Trick.)
Inständig hofft man einfach, dass Alles
gut und das subjektive Empfinden
zufrieden ist - im Falle eines näheren Falles.
Bennent die Dinge ruhig beim Namen.
Unter der Gürtellinie kann man Betragen
eh vergessen. Es geht um's Nageln.
Unter der Linie geht der Spaß ja weiter.
Meistens heiter, weiter, immer weiter,
manchmal heißer, manchmal fleiß'ger.
In Perfektion von Deckungsgleichheit
gelingt die intensivste Zeiteinheit:
Stillstand.
Vergessen ist das Ticken der Zeiger.
Vergessen...die Erde dreht sich weiter.
Vergessen ineinander: bitte bleib' da.
Vergessen im Einklang der Zweiheit
gelingt die intensivste Zeiteinheit:
Stillstand.
Deshalb prüfe stets, was zu prüfen ist.
Es soll ja nachher keiner wagen, zu sagen:
"Hättest du das mal vorher gewusst!"
Dienstag, 9. Juli 2019
Dichterdienstag 19KW28 - Jeder mag Steine
SPOILER!!! Zu einem Film (Avengers Infinity War), den nun fast jeder gesehen haben sollte! Falls dem nicht so ist, spart Euch bitte dieses Gedicht!
Jeder mag Stein
Planlos geht der Tag los,
dachte sich einst der Thanos.
Was könnte ich denn heute so machen?
Vielleicht auf Xandar ein Feuerchen anfachen?
Gesagt, hingeflogen, getan.
Xandar brauchte keinen großen Plan.
Einfach hin, alles in Schutt und Asche legen
und dann den Machtstein an sich nehmen.
Auf dem Weg zum nächsten Stein
trat er dann ein paar Türen ein,
folgte den Asgardianern mit Geschick
und brach dem schelmischen Gott das Genick.
Ein paar wenigen Zeiten später,
suchte er dann den Äther.
Fand ihn bald beim Collector...
zugegeben, Dieser war kein guter Protector.
Drei von sechs! Die Hälfte war gesammelt.
Red Skull hatte etwas gestammelt
von wegen: eine Seele für eine Seele...
und selbst Thanos verdrückte eine Träne.
Nachdem er dann sein Tochterlein
opferte, erhielt er so den Seelenstein,
tauchte ein in die Vergangenheit
und freute sich schon auf den Stein der Zeit.
Dieser wurde ihm dann ausgehändigt.
Nach einem guten Kampf, fast gebändigt,
schenkte ihm der Zauberer diesen Stein.
Jetzt nur noch Einer, so sollte es sein.
Auf nach Wakanda, denn dort war die Vision.
Wie es enden würde, wusste er schon.
Die Maschine hart am Kragen gepackt,
den Gedankenstein aus seiner Stirn gehackt.
Jetzt hatte er endlich alle Sechs zusammen!
Er war freudig, stolz und sein Verlangen
war enorm, nun mit den Fingern zu schnipsen,
um die Hälfte des Universums auszuknipsen.
Auch wenn der Axtmann sich noch bemühte,
war es zu spät und dem Universum blühte
das, was er Gnade nannte oder Gleichgewicht.
Nur vom Endspiel wusste er noch nicht.
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