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Freitag, 21. August 2020
Dienstag, 24. Dezember 2019
Dichterdienstag 19KW52 - Heiliger Abend
Heiliger Abend
Heilige Abende...so ein Quatsch.
Wenn man den Konventionen nicht folgt,
wenn man der Kirche nicht glaubt,
ist das alles nur obriger Tratsch.
Warum sieht man darin ein Fest,
welches zur Besinnung rufen soll?
Was ist daran denn echt oder toll?
Alle tuen so, als wären sie nett,
kommen zusammen, schlürfen nen Sekt,
schenken sich Dinge, die sie nicht brauchen,
gaukeln sich vor, sich zusammen zu raufen.
Aber mal ganz ehrlich,
braucht's solche Feste oder sind sie entbehrlich?
Wäre es nicht viel erstrebenswerter,
würden wir uns schätzen und lieben,
ohne den Mantel von Illusion und Frieden?!
Klarheit, Offenheit und Aufrichtigkeit.
Schenkt euch Liebe, Zuneigung und Zeit.
Teilt die schönen Dinge an jedem Tag,
nicht nur dann, wenn's irgendwer sagt.
Das Schöne ist immer da, wenn wir wollen.
Das Schlimmste wäre es, zu bereuen,
sich nur auf ein Datum festzulegen
Dienstag, 28. Mai 2019
Dichterdienstag 19KW22 - Nummernliebe
Nummernliebe
"Drei, drei, drei!", schrien
die Zwei.
Dabei schauten sie an der Eins vorbei.
So, wie es alle tun, die mal eben
nur das Eine wollen und denken,
das Blatt wird sich schon wenden.
das Blatt wird sich schon wenden.
Hach...Drei, sei doch bitte mein Leben.
Über die Kurzfristigkeit der Dinge
wird aber nicht gesprochen.
Es ist ja auch ganz normal, schon voll
drin und wir gehorchen
der großen Selbstmanipulation, die
immer suggeriert:
Heute, ja heute bin ich dran, denn heut' passiert
Heute, ja heute bin ich dran, denn heut' passiert
es und das wird die totale Erfüllung
für mich sein.
Ich lad' sie ein, fragt sich nur, ob zu
Bier oder Wein?
Unter Zuhilfenahme von offensichtlichen
Wünschen,
was ja jeder will, weil ja jeder will,
was ein jeder will,
lässt sich der Geruch der Verzweiflung
kaum übertünchen,
es dringt aus allen Öffnungen, Poren,
das zwar still,
aber es ist nicht zu übersehen, gar zu
ignorieren,
wenn es darum geht, möglichst viel zu
avancieren.
So zieht ein jeder seinen Bahnen in
diesem öffentlichen Raum.
Lässt hier und da mal eine Nummer da,
sagt: "das wär' 'n Traum".
Du und ich, weißt? Mit dir wäre die
Drei gleich doppelt geil,
du bist mein Sonnenliischt, wolle dich
und ficke mich, weil:
du hast ja Drei geschrieben und was
geschrieben steht,
muss ja so sein, weil ist Gesetz von
Internetz. Und? Geht?
Die Dunkelziffern bestehen aber eh nur
aus der Drei.
Wozu dann die Eins, die Zwei und die
Vier bis zur Zehn?
Warum so tun, als würde man etwas
Anderes sehen?
Damit die Gewissen ein bisschen weniger flehen
Damit die Gewissen ein bisschen weniger flehen
und es sich so anfühlt, als wäre es
genauso richtig?
Nun gut, Erfüllung von Stereotypen ist
ja auch wichtig.
Und es ist so unglaublich einfach, wenn
es vorgeschrieben steht.
Mitmachen, weil es jeder tut, Erfolg
haben, mit aller Macht.
Aber Schade um den Flirt, der irgendwie
abhanden geht.
Die große Sehnsucht weicht der Masse,
ob Tag, ob Nacht.
Und ob ihr dann richtig steht, seht ihr
wenn das Licht angeht.
Wundert Euch nur nicht, wenn es dann
doch nicht passt.
Achja: war ja nur 'ne Nummer. So wie
Vieles mittlerweile.
Die Einen sehen die Felle schwimmen,
haben Eile.
Andere haben gar keine Felle, sondern
Langeweile.
Wieder Anderen ist's egal, die tanzen
eh aus der Reihe.
Im Endeffekt bleibt's, wie es ist:
jeder, wie er will und kann.
Je nach Anspruch, Ziel und Abhängigkeit
des eigenen Plan(s).
Nummern kann man überall und ständig
haben,
man muss nur freundlich und witzig sein
und ehrlich fragen,
ohne sich dabei zu sehr auf die Drei zu
fokussieren,
mit Leichtigkeit und Charme wird es
dann passieren.
Jeder weiß doch um sein eigenes
Nummern-Potential,
Seid Ihr selbst und macht aus dieser
Wahl keine Qual!
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Dienstag, 9. April 2019
Wichtiger Dichterdienstag 19KW15 - Elixier
Eines der tollsten Gefühle auf dieser
Welt
ist nicht etwa Ansehen, Macht oder
Geld.
Nein, es ist etwas ganz Eigenes, was
jeder kennen sollte.
Es ist die Sucht nach dem Sehnen, die
ich immer wollte.
Dieses wundervolle Gefühl, das sich
ausbreitet.
Das sich immer und immer mehr
entfaltet.
Das Verlangen, die Schmacht, die
Sehnsucht.
Das Wollen und Wünschen dieser süßen
Frucht.
Einmal gekostet, da war es um mich
geschehen.
Ich will's nicht mehr missen, muss ich
gestehen.
Ein überwältigendes Gefühl, sich
dieser Hingabe hinzugeben.
Alles, was ich möchte ist, dies immer
wieder zu erleben.
Ich mag nicht mehr ohne dieses famose
Glück,
welches entspringt aus deinem feinen
Herzen,
sich dann verteilt auf meinen eig'nen
Nerven.
Ich sehne mich so sehr nach dir und
deinem zarten Blick.
Wenn ich dann am Fenster stehe, um
einen Gedanken zu fassen,
verteuf'le ich die Distanz, die Zeit
und die Umstände,
die unsere Sehnsucht etwas bitter-süß
erscheinen lassen.
Dann schreib ich dir ganze Romane,
Briefe und Liebe in Bänden.
Ich hoffe, sie kommen zahlreich bei dir
an und finden
Anklang in deinen Ohren, deinem Geist
und winden
sich empor, um dir ebenso ein Endorphin
zu schenken.
Ich bin hier, warte auf dich und
versuche zu lenken,
was mein Herz begehrt und höre nicht
auf, an dich zu denken.
Wenn ich meine Augen schließe und
meine Arme um dich lege,
ist es so als würde alles stumm, was
sich ringsherum
der Normalität normaler Weise in Krach
und Chaos ergäbe.
Ruhe, Emotion und Leichtigkeit sind nur
ein paar der Güter,
die du mir gibst, die ich brauche, die
ich fühlte,
als du bei mir warst, gestern, heute
und auch später
wird es immer so gewesen sein, als
kannten wir uns're ewigen Gemüter.
Verständnis, Loyalität und Begehren,
diese Worte will ich tatendlich
in Taten wandeln, um dir zu zeigen, wie
wunderbar unendlich
Zeit sein kann, wenn die Vorfreude
größer ist als die Zeit an sich.
Wissentlich der Endlichkeit der
Anderen, die sich nur oberflächlich
an platten Stereotypen ergötzen können
und nicht hinsichtig
hinschauen, was darunter verborgen
liegt, so wohlig und so warmherzig.
Ich habe Dich einfach angenommen und
nun bist Du bei mir angekommen.
Lass' mich für Dich da sein, wenn Du
strauchelst,
wenn Du Ruhe suchst oder etwas
brauchst, es
erschließt sich meinem Geiste nun,
sage nichts, ich habe es schon vernommen.
Stiller Gedankentausch und klingende
Synchronizität,
sind die wahren Wiederkehrer und zwar
derer, die verbunden sind.
Derer, für die das Schöne und das
Echte zählt.
Warme Wogen der Begeisterung tanzen
euphorisch-sanft im Wind.
Ich bin von nun an an deiner Seite,
stehe bei dir, für dich ein und halte
deine feinen Hände in den Meinen,
höre deiner Seele zu und werde
bleiben.
Die Sehnsucht, Schmacht und das
Verlangen
werden niemals jemals enden wollen.
Du belebst mich, mein Herz, Du, mein
Elixier!
Lass und leben, lieben, lachen: Du, mein Wir!
Lass und leben, lieben, lachen: Du, mein Wir!
Dienstag, 15. Januar 2019
Dichterdienstag 19KW3 - Eine Ode an die Triebe
Eine Ode an die Triebe
Hallo Triebe, ich bin's wieder, die Liebe,
sprachen die Hiebe aus der Tiefe.
Wer braucht denn dich, du Liebe?
...fragten dann die Triebe.
Aber Triebe, wir sind's doch, die Hiebe.
Verwechs'le doch die Liebe nicht
mit uns'rer tückisch kleinen List.
Lass' den Mist und scheiß' auf Liebe.
Hiebe trieben Triebe aus der Liebe fort.
Liebe hielt an Liebe fest, am falschen Ort.
Lachende Hiebe hoben die Triebe empor.
Friede, Freude, Heiterkeit in meinen Ohr.
Was soll das nun mit der Liebe, Hiebe?
Nur ein kleiner Spaß am Rande, siehe:
Die Liebe will geschlagen werden.
Triebe sind das Glück auf Erden.
So gib dich uns doch einfach hin.
Wir Hiebe sorgen schon für deinen Sinn.
Wir treiben weiter die Liebe vor uns her,
die braucht doch bald schon niemand mehr.
Ja, ist gut sagten dann die Triebe,
wenn ich so überlege, habt ihr wohl recht.
Es wäre wohl besser, wenn ich bliebe,
Liebe ist ja eh nicht echt.
Und so spielten dann die Triebe
lustige Spiele mit der Liebe,
ein paar Hiebe, hier und da,
schon war das Treiben wieder da.
Mittwoch, 25. Oktober 2017
Freundschaft-Plus - Blog-Challenge Teil 1
Hier nun mein Beitrag zur "Blog-Challenge" mit dem guten Karol. Das extern gewählte Thema, zu dem wir unabhängig aber parallel schreiben, ist Freundschaft+, hooray...
Für mich persönlich ist das ein Thema, bei dem ich tatsächlich nicht aus Erfahrung sprechen kann, auf jeden Fall nicht aus praktischer Erfahrung. Das Thema ist aber offensichtlich so präsent, dass man fast nicht daran vorbeikommt. Ich teile also meine Eindrücke, Theorien und eigenen Vorstellungen davon. Demnach werde ich das Ganze erstmal auseinander nehmen und in Frage stellen. Freundschaft+, die; was ist das also?
Du hast da eine Freundin, eine Gute? Sozusagen die Beste und du hast ein Problem, du stehst eben nicht auf ihre Schwester...
Freundschaft: man versteht sich, ist sich sympathisch, befindet sich auf einer Wellenlänge, respektiert sich, schätzt sich. Man ist eben befreundet. Alles gut. Freundschaft ist allerdings Etwas, das sich auch entwickeln muss bzw. über die Zeit kommt. Man sollte sich also schon etwas besser kennen, den Anderen einschätzen können, Vertrauen haben, für einander da sein können. So ist auf jeden Fall meine Wertevorstellung einer Freundschaft und definiert für mich die Bedeutung dieses Wortes.
Freundschaften zwischen Mann und Frau? Geht das überhaupt, könnte man nun fragen. Es geht durchaus, wenn man nicht zu sehr triebgesteuert ist und sich auf das Menschliche einlassen kann. Alles Andere, oberflächlich betrachtet, wäre in meinen Augen auch nur eine Bekanntschaft. Bekannschaft+ wird so aber ja nicht thematisiert und entspricht nicht der Vorstellung von Freundschaft+. Bekanntschaften+ sind viel mehr Affären, One Night Stands, Techtelmechtel, Knick Knack für mal eben, aber nicht dem Wort Freundschaft entsprechend. Das ist nämlich so viel mehr.
Freundschaft: man versteht sich, ist sich sympathisch, befindet sich auf einer Wellenlänge, respektiert sich, schätzt sich. Man ist eben befreundet. Alles gut. Freundschaft ist allerdings Etwas, das sich auch entwickeln muss bzw. über die Zeit kommt. Man sollte sich also schon etwas besser kennen, den Anderen einschätzen können, Vertrauen haben, für einander da sein können. So ist auf jeden Fall meine Wertevorstellung einer Freundschaft und definiert für mich die Bedeutung dieses Wortes.
Freundschaften zwischen Mann und Frau? Geht das überhaupt, könnte man nun fragen. Es geht durchaus, wenn man nicht zu sehr triebgesteuert ist und sich auf das Menschliche einlassen kann. Alles Andere, oberflächlich betrachtet, wäre in meinen Augen auch nur eine Bekanntschaft. Bekannschaft+ wird so aber ja nicht thematisiert und entspricht nicht der Vorstellung von Freundschaft+. Bekanntschaften+ sind viel mehr Affären, One Night Stands, Techtelmechtel, Knick Knack für mal eben, aber nicht dem Wort Freundschaft entsprechend. Das ist nämlich so viel mehr.
Wenn nun das "Plus" ins Spiel kommt, sprich Sex, Körperlichkeiten, Austausch von Leidenschaft, Hingabe, Sehnsucht, Befriedigung, bekommt die reine, platonische Freundschaft ein gewisses Extra. Das stelle ich mir an sich gar nicht so verkehrt und durchaus gut vor. Sex ist ja toll, sollte jeder mal haben. Also guten Sex. Schlechten Sex braucht niemand, da er ja schlecht ist. Wobei bei dieser Vorstellung die unterschiedlichen Ansprüche auch arg variieren werden. "Nur mal eben drüber und gut ist...", naja, meins ist's nicht. Sex ist ein Sport, bei dem am Ende alle Beteiligten gewinnen sollten. Ein Miteinander, Füreinander und Ineinander...!
Da man den potentiellen Sexualpartner/Freund ja sehr gut kennen müsste - Voraussetzung ist dabei natürlich immer eine richtige Freundschaft, wenn man das Wort so deutet, wie es gedeutet werden sollte - , dann ist der sexuelle Aspekt bestimmt öfter ein Guter, als das Gegenteil. Wobei man, wie gesagt, wohl nie pauschalisieren darf, dass, wenn man sich grün ist, auch der Sex gut ist. Dazu gehören ja immer die besagten, individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse eines Jeden. Aber man geht irgendwie davon aus, dass es ganz gut klappen sollte oder hat dies sogar schonmal thematisiert bzw. darüber gesprochen. Kann man mit Freunden ja durchaus machen. Man redet über Dinge und findet Sachen heraus. Wenn man das zulässt oder über etwaige Themen sprechen kann. So sollte es weiterhin sein, finde ich. Man kann doch über Vieles sprechen, wenn man möchte. Auch über Sex und Alles, was dazu gehört.
Da man den potentiellen Sexualpartner/Freund ja sehr gut kennen müsste - Voraussetzung ist dabei natürlich immer eine richtige Freundschaft, wenn man das Wort so deutet, wie es gedeutet werden sollte - , dann ist der sexuelle Aspekt bestimmt öfter ein Guter, als das Gegenteil. Wobei man, wie gesagt, wohl nie pauschalisieren darf, dass, wenn man sich grün ist, auch der Sex gut ist. Dazu gehören ja immer die besagten, individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse eines Jeden. Aber man geht irgendwie davon aus, dass es ganz gut klappen sollte oder hat dies sogar schonmal thematisiert bzw. darüber gesprochen. Kann man mit Freunden ja durchaus machen. Man redet über Dinge und findet Sachen heraus. Wenn man das zulässt oder über etwaige Themen sprechen kann. So sollte es weiterhin sein, finde ich. Man kann doch über Vieles sprechen, wenn man möchte. Auch über Sex und Alles, was dazu gehört.
Ich für meinen Teil hatte bisher wohl zu viel Anstand oder Respekt vor der Freundschaft und Angst, dass diese an einem "Plus" zerbrechen könnte, als dass ich das einer Freundin gegenüber geäußert hätte. Auch wenn ich durchaus Verlangen verspüre oder mir vorstellen kann, dass es gut sein wird. Da ich ja ein aufmerksamer Mensch bin, weiß ich durchaus, welche Knöpfe gedrückt werden müssen, um gewisse Dinge zu bewirken. Gerade, wenn man einen Menschen kennt oder einschätzen kann, sollte man das wissen. Das hat allerdings auch immer etwas mit Einfühlungsvermögen und Menschenkenntnis zu tun, denke ich. Auch dabei ist jeder Jeck wieder anders. Ich äußere mich hier natürlich sehr subjektiv. Aber darum geht's ja auch, bei dieser "Challenge".
Wie gesagt, für mich ist Sex eine ganz wunderbare, einzigartige und tolle Empfindung. Es ist definitiv auch ein Faktor der mich emotional beeinflusst. Ein Geben und Nehmen, ein einvernehmlicher Austausch, eines der besten und intensivsten Glücksgefühle, die man haben kann. Klar, es muss nicht immer alles unglaublich umfangreich sein, Quickies sind ja auch gut. Allerdings sollte auch da das Körperliche nicht zu stumpf sein. "Mal eben Einen wegstecken", okay, das mögen vielleicht Einige so sehen und das auch durchaus praktizieren, aber auf Dauer...nee, nee, da gehört schon ein bisschen mehr dazu.
Wie gesagt, für mich ist Sex eine ganz wunderbare, einzigartige und tolle Empfindung. Es ist definitiv auch ein Faktor der mich emotional beeinflusst. Ein Geben und Nehmen, ein einvernehmlicher Austausch, eines der besten und intensivsten Glücksgefühle, die man haben kann. Klar, es muss nicht immer alles unglaublich umfangreich sein, Quickies sind ja auch gut. Allerdings sollte auch da das Körperliche nicht zu stumpf sein. "Mal eben Einen wegstecken", okay, das mögen vielleicht Einige so sehen und das auch durchaus praktizieren, aber auf Dauer...nee, nee, da gehört schon ein bisschen mehr dazu.
Diese, mittlerweile schon altmodisch wirkende Vorstellung, ist heutzutage auch irgendwie entfremdet und offenbar viel seltener anzutreffen, als es mal gewesen ist. Ich kann mich mit meiner "klassichen" Vorstellung einfach schlecht so verbiegen, um dem gerecht zu werden, was heutzutage "vorgegeben" wird, denke ich. Aber hey, immerhin bleibe ich dabei ich selber und das ist toll. Also, alles gut, im Endeffekt. Ich bedauere einfach nur sehr, dass der Begriff der Freundschaft in Freundschaft+ so wenig von diesem altmodischen Denken hat.
Genau deshalb finde ich auch die Begrifflichkeit von Freundschaft+ eher falsch gewählt, bzw. denke, dass es von ganz Vielen falsch wahrgenommen und damit umgegangen wird. Viele, die danach streben, erhalten eben eher die Bekanntschaft+.
Beispielsweise: "Du, ich möchte dich echt gerne kennen lernen, aber auf der Basis von Freundschaft+...blabla du bist echt super nett blabla bock zu vögeln?" Der Aspekt der Freundschaft geht dabei einfach oft flöten, da es durchaus oft, primär um das Körperliche geht. Das heißt ja dann noch lange nicht, dass man befreundet sein wird. Das wäre dann aus meiner Sicht auch wieder sehr oberflächlich und entspräche nicht dem Wert einer Freundschaft. Man sollte es wohl eher "Beziehung- (Minus)", Affäre oder Bettgeschichte nennen, dann wäre der Fokus ein ganz anderer. Alle wollen halt Freundschaft und Sex, aber Wenige wollen eine Beziehung...in der Freundschaft und Sex doch genauso vorkommen und meistens sogar intensiver sind!
Beispielsweise: "Du, ich möchte dich echt gerne kennen lernen, aber auf der Basis von Freundschaft+...blabla du bist echt super nett blabla bock zu vögeln?" Der Aspekt der Freundschaft geht dabei einfach oft flöten, da es durchaus oft, primär um das Körperliche geht. Das heißt ja dann noch lange nicht, dass man befreundet sein wird. Das wäre dann aus meiner Sicht auch wieder sehr oberflächlich und entspräche nicht dem Wert einer Freundschaft. Man sollte es wohl eher "Beziehung- (Minus)", Affäre oder Bettgeschichte nennen, dann wäre der Fokus ein ganz anderer. Alle wollen halt Freundschaft und Sex, aber Wenige wollen eine Beziehung...in der Freundschaft und Sex doch genauso vorkommen und meistens sogar intensiver sind!
Ist es also so, dass sich durch dieses Modewort Freundschaft+ eine Einfachheit einstellt? Es sich einfach machen, in dem man Etwas anders betitelt? Beziehung hat ja auch immer etwas mit Gefühlen, Verliebtsein und Liebe zu tun. Da das wohl nicht gewollt wird, bezeichnet man es einfach anders, um sich im wahrsten Sinne des Wortes, aus der Affäre ziehen zu können, wenn man Gefühle zeigen müsste? Ich denke, dass eben so etwas ganz oft passiert. Man entwickelt über eine Freundschaft und den Sex hinaus mehr, kann eine emotionale Bindung nicht aussen vor lassen. Deshalb, vielleicht auch aus Selbstschutz, geht man dann Etwas ein, was auf einer Gefühlsebene, eher weniger stattfindet: eine Freundschaft (traurig wenn es so gesehen werden würde. Ich kann ja auch über meine besten Freunde sagen, dass ich sie liebe. Und das ist definitiv mit Emotionen verbunden, verrückt oder?!)
Soweit, so okay. Aber bitte: gebt dem Kind doch dann einen anderen Namen und macht nicht Etwas daraus, was es niemals sein wird. Es wäre dann aber auch nicht so einfach Dies zu handlen, würde man es anderes benennen. Gerade heutzutage, in dieser ekelhaft kurzfristigen Gesellschaft, ist es schon eine Verschleierung oder Verbiegung von Werten, da Freundschaft ja durchaus etwas Positives ist und eine Beziehung, in vielen Vorstellungen, eher negativ belastet scheint. Es ist aber natürlich einfacher, das Ganze mit Freundschaft zu betiteln. Das wird, meiner Meinung nach, aber gnadenlos unterschätzt und hinterlässt viel mehr kaputte, unzufriedene und unsichere Menschen, als man sich das im Vorhinein vorstellen könnte. Aber auch hier: hast du kein Gewissen, hast du weniger Probleme, die dich eventuell belasten können. Da ich ein Gewissen sehr mag und schätze, finde ich das persönlich ebenfalls nicht erstrebenswert. Allerdings macht die Kurzfristigkeit der Dinge, das vermeintlich einfache Kontakte knüpfen und die Auswahl an vorgegebenen Optionen, die Leute eben irgendwann auch stumpf und gewissenlos. Es wird doch viel weniger Respekt und Anstand gezeigt, als noch vor einiger Zeit. Niemand möchte sich so gerne festlegen, aus Angst etwas Anderes, Besseres verpassen zu können. Deshalb: lieber Freundschaft+, als eine feste Bindung. Wie gesagt, wenn man da gewissenlos und unbefangen dran gehen und das für sich "trennen" kann, spricht nichts dagegen, dass es funktionieren könnte. Aber ist das erstrebenswert? Das muss jeder für sich selber wissen, entscheiden, aber dann auch sagen können!
Beziehung- (Minus) ist das neue Freundschaft+. Oberflächlichkeit ist die neue Wertschätzung. Wertschätzungen sind die alten Gefühle. Gefühle werden weniger beachtet, Freundschaft dadurch schwieriger und wertloser. Alles hängt natürlich immer mit den individuellen Ansprüchen eines jeden Menschen zusammen, aber eine gewisse Pauschalierung lässt sich nicht abstreiten, denke ich. Massenmedien sind ja nicht umsonst für Massen, für Viele. Wenn diese Ansprüche wirklich so gering sind, wie es wirkt, ist es wirklich traurig zu sehen, in welche Richtung sich die Gesellschaft entwickelt. Aber immerhin: man kann sagen, dass man "Freunde" und Sex hat...
...ein paar Gedanken zum Thema Freundschaft+/-.
Checkt auch Karols Blog: http://karolkalevra.blogspot.de, ich bin sehr gespannt, inwiefern unsere beiden Beiträge variieren werden!
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