Hey ho peopz,
heute Nummer drei des Interviews aus der Nachbarschaft. Dieses Mal war ich in Düsseldorf und habe den werten Karol getroffen, um Ihn ein bisschen auszufragen. Es war mir ein Fest, es ist der umfangreichste Beitrag bisher. Nehmt Euch die Zeit und gebt Ihm Gehör, er hats verdient. Checkt auch seinen Blog aus: http://karolkalevra.blogspot.com. Have fun!
music by TomleMot
(das Gespräch wurde am 07.07.18 aufgezeichnet)
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Donnerstag, 26. Juli 2018
Donnerstag, 25. Januar 2018
Ein Erster für dieses Jahr
So, ne!? Da bin ich wieder. Es ist zwar nicht so, dass ich irgendwie weg gewesen bin, leider nein, leider gar kein Urlaub, aber ich war etwas weniger kommunikativ in den letzten Wochen. Was natürlich alles seine Gründe hat, so wie immer, wenn etwas Gründe hat. Aber wem erzähle ich das, achja, eigentlich der Welt. Dabei muss ich spontan an meine Mutter denken, der ich ebenfalls einen Link zu einem Blog-Beitrag meinerseits zukommen ließ. Sie ging noch bis vor Kurzem davon aus, dass nur Sie den Link hat lesen können. Mutter, du bist die Beste.
Aber zurück zur Schreiberei. Im Moment schreibe ich, wenn ich etwas schreibe, an einer größeren, umfangreicheren Geschichte. Es nimmt weiter Formen an, ist aber echt nicht zu unterschätzen, das muss ich sagen. Die ganzen Gedanken zu diversen Kapiteln, die man im Laufe der Geschichten-Entwicklung hat, zu ordnen, kann auch ein wenig Druck ausüben. Aber Step by Step, auch dabei gehts nur nach und nach. Ich versuche immer das niederzuschreiben, was mir gerade in den Sinn kommt. Dennoch ist das Weiterdenken von spontanen Ideen und das Ausschreiben einzelner Abschnitte manchmal gar nicht so einfach und es stagniert dann hier und da. Aber das ist okay, denke ich. Ich gebe dem Kind auf jeden Fall genug Zeit, Geduld und Zuwendung, die es benötigt, um groß und stark zu werden.
Apropos Kinder, super Überleitung zum eigentlichen Beweggrund dieses Beitrages: Das hier ist ein spontaner Beitrag, angestiftet durch den 1 Live Freundeskreis, den ich bestimmt mal erwähnt habe. Eine geschlossene Facebook Gruppe, in der sich mittlerweile über 10000 Mitglieder tummeln. Ich kenne noch die Zeiten als diese Zahl unter 1000 lag...demnach bin ich schon ein paar Tage dort angemedet. In letzter Zeit aber auch eher semi-aktiv, weil mir irgendwie nicht so danach war, immer und immer wieder die gleichen "Themen" und Beiträge zu sehen. Geschweige denn, mir die kommunikativen Versuche, dieser zig tausend Leute reinzuziehen. Das Wellenprinzip ist im Internet ganz groß. Alles kommt in regelmäßigen Abständen wieder. Vorstellungen, Essensposts, Wo kommt Ihr alle her, Mimimimis, Freundschaftplus-Fragen, Sachen, das Übliche halt.
Auf jeden Fall ist da in dieser Gruppe auch schon so einiges Gutes passiert, keine Frage. Diese Gruppe ist durchaus eine tolle Gelegenheit mit Leuten in Kontakt zu treten und darüber hinaus soziale Kontakte aufzubauen. Das klappt auf jeden Fall und ist also als positiv zu bewerten. Hat selbst mir, mit meiner nicht so einfachen Art, Menschen beschert, die ich kennen lernen durfte und darf. Die einen bleiben, andere wiederum nicht, aber das ist normal, denke ich. Aber Leute, generell, lasst Euch nicht immer von einem ersten Eindruck lenken, oft ist der zweite Blick, heutzutage, so viel wichtiger geworden. Schaut ein bisschen mehr unter die Oberfläche, das würde ich mir wünschen, ganz allgemein.
Was in dieser Gruppe im Endeffekt auch passiert ist, ist die Tatsache, dass ich durch eine Person, die ebenfalls im Freundeskreis am Start ist, ans Schreiben meines Blogs gekommen bin. Quasi inspiriert. Der Karol ist also Schuld, dass ich angefangen habe, meine Gedanken aufzuschreiben und zu teilen. Haste schon gut gemacht, Herr Kalevra. Der Karol, ja...ich bin auf jeden Fall schon was länger als er im FK angemeldet. Den Zeitunterschied macht er aber mit einer, fast schon, stoischen Art und Weise wet, Beiträge im FK zu posten. Jeden Tag. Regelmäßig, seit geraumer Zeit. Wenn man sich ein bisschen einliest bzw. der Gruppe folgt, kommt man an Karol kaum vorbei. Ist nicht immer gut, aber darum gehts ja eigentlich auch gar nicht. Er sieht die Gruppe als Möglichkeit der Moderation und Unterhaltung, wenn er Sachen postet...also Beiträge erstellt. Dadurch wird man natürlich schnell zu einem Ziel. Als Autor oder Verfasser eines Beitrages, ist man in den Augen Vieler direkt auch für den Inhalt verantwortlich und muss sich rechtfertigen, wenn man gefragt werden würde...nungut, die meisten verstehen halt nicht, wie das funktioniert, in so Gruppen. Diesbezüglich macht der Karol da also alles richtig. Muss man zwar nicht immer mögen, wie es kommuniziert wird, aber das ist schon okay. Meinungen sollte man ja auch vertragen und damit umgehen können. Karol, ich denke, dass du mit deiner Art und Weise, die ich manchmal, wenn ich über dich spreche, als etwas einfacher sehe, bei einer recht großen Zielgruppe ankommst bzw. die Identifikation durch deine Art und Weise, vielen relativ leicht fällt. Das ist nur gut, so hast du es, wie du selber schon sagtest, eher leicht und solltest eigentlich fast Zweifelfrei sein, mittlerweile. Finde ich gut. Da ich ja auch deine älteren Blog Beiträge kenne, und die mich oft an ein jüngeres Ich erinnert haben, meine ich sagen zu können, bei dir eine gewisse Leichtigkeit zu sehen, die durchaus erstrebenswert ist, auf jeden Fall in meinen Augen, da mir genau diese fehlt.
Also Karol, ein halber Beitrag nur für Dich. Keep writing and so. Und ja, auch mal ganz formell, danke, dass ich jetzt regelmäßig und in Blogform schreibe, top! Und: das Bier in Düsseldorf steht definitiv noch aus. Karol ist einer dieser Menschen, die ich bisher tatsächlich nur virtuell kenne.
Aber zurück zur Schreiberei. Im Moment schreibe ich, wenn ich etwas schreibe, an einer größeren, umfangreicheren Geschichte. Es nimmt weiter Formen an, ist aber echt nicht zu unterschätzen, das muss ich sagen. Die ganzen Gedanken zu diversen Kapiteln, die man im Laufe der Geschichten-Entwicklung hat, zu ordnen, kann auch ein wenig Druck ausüben. Aber Step by Step, auch dabei gehts nur nach und nach. Ich versuche immer das niederzuschreiben, was mir gerade in den Sinn kommt. Dennoch ist das Weiterdenken von spontanen Ideen und das Ausschreiben einzelner Abschnitte manchmal gar nicht so einfach und es stagniert dann hier und da. Aber das ist okay, denke ich. Ich gebe dem Kind auf jeden Fall genug Zeit, Geduld und Zuwendung, die es benötigt, um groß und stark zu werden.
Apropos Kinder, super Überleitung zum eigentlichen Beweggrund dieses Beitrages: Das hier ist ein spontaner Beitrag, angestiftet durch den 1 Live Freundeskreis, den ich bestimmt mal erwähnt habe. Eine geschlossene Facebook Gruppe, in der sich mittlerweile über 10000 Mitglieder tummeln. Ich kenne noch die Zeiten als diese Zahl unter 1000 lag...demnach bin ich schon ein paar Tage dort angemedet. In letzter Zeit aber auch eher semi-aktiv, weil mir irgendwie nicht so danach war, immer und immer wieder die gleichen "Themen" und Beiträge zu sehen. Geschweige denn, mir die kommunikativen Versuche, dieser zig tausend Leute reinzuziehen. Das Wellenprinzip ist im Internet ganz groß. Alles kommt in regelmäßigen Abständen wieder. Vorstellungen, Essensposts, Wo kommt Ihr alle her, Mimimimis, Freundschaftplus-Fragen, Sachen, das Übliche halt.
Auf jeden Fall ist da in dieser Gruppe auch schon so einiges Gutes passiert, keine Frage. Diese Gruppe ist durchaus eine tolle Gelegenheit mit Leuten in Kontakt zu treten und darüber hinaus soziale Kontakte aufzubauen. Das klappt auf jeden Fall und ist also als positiv zu bewerten. Hat selbst mir, mit meiner nicht so einfachen Art, Menschen beschert, die ich kennen lernen durfte und darf. Die einen bleiben, andere wiederum nicht, aber das ist normal, denke ich. Aber Leute, generell, lasst Euch nicht immer von einem ersten Eindruck lenken, oft ist der zweite Blick, heutzutage, so viel wichtiger geworden. Schaut ein bisschen mehr unter die Oberfläche, das würde ich mir wünschen, ganz allgemein.
Was in dieser Gruppe im Endeffekt auch passiert ist, ist die Tatsache, dass ich durch eine Person, die ebenfalls im Freundeskreis am Start ist, ans Schreiben meines Blogs gekommen bin. Quasi inspiriert. Der Karol ist also Schuld, dass ich angefangen habe, meine Gedanken aufzuschreiben und zu teilen. Haste schon gut gemacht, Herr Kalevra. Der Karol, ja...ich bin auf jeden Fall schon was länger als er im FK angemeldet. Den Zeitunterschied macht er aber mit einer, fast schon, stoischen Art und Weise wet, Beiträge im FK zu posten. Jeden Tag. Regelmäßig, seit geraumer Zeit. Wenn man sich ein bisschen einliest bzw. der Gruppe folgt, kommt man an Karol kaum vorbei. Ist nicht immer gut, aber darum gehts ja eigentlich auch gar nicht. Er sieht die Gruppe als Möglichkeit der Moderation und Unterhaltung, wenn er Sachen postet...also Beiträge erstellt. Dadurch wird man natürlich schnell zu einem Ziel. Als Autor oder Verfasser eines Beitrages, ist man in den Augen Vieler direkt auch für den Inhalt verantwortlich und muss sich rechtfertigen, wenn man gefragt werden würde...nungut, die meisten verstehen halt nicht, wie das funktioniert, in so Gruppen. Diesbezüglich macht der Karol da also alles richtig. Muss man zwar nicht immer mögen, wie es kommuniziert wird, aber das ist schon okay. Meinungen sollte man ja auch vertragen und damit umgehen können. Karol, ich denke, dass du mit deiner Art und Weise, die ich manchmal, wenn ich über dich spreche, als etwas einfacher sehe, bei einer recht großen Zielgruppe ankommst bzw. die Identifikation durch deine Art und Weise, vielen relativ leicht fällt. Das ist nur gut, so hast du es, wie du selber schon sagtest, eher leicht und solltest eigentlich fast Zweifelfrei sein, mittlerweile. Finde ich gut. Da ich ja auch deine älteren Blog Beiträge kenne, und die mich oft an ein jüngeres Ich erinnert haben, meine ich sagen zu können, bei dir eine gewisse Leichtigkeit zu sehen, die durchaus erstrebenswert ist, auf jeden Fall in meinen Augen, da mir genau diese fehlt.
Also Karol, ein halber Beitrag nur für Dich. Keep writing and so. Und ja, auch mal ganz formell, danke, dass ich jetzt regelmäßig und in Blogform schreibe, top! Und: das Bier in Düsseldorf steht definitiv noch aus. Karol ist einer dieser Menschen, die ich bisher tatsächlich nur virtuell kenne.
Montag, 13. November 2017
Karma - Blog-Challenge Numero Tres
Ich freue mich sehr darüber, dass die Idee der "Blog-Challenge" so wunderbar angenommen und weiterhin fortgeführt wird. Im gegenseitigen Einverständnis versteht sich, Karol ist bestimmt genau so begeistert, wie ich es bin. Hier kommt also Teil 3, nach dem etwas durchwachsenen Thema beim letzten Mal...jetzt gehts ganz locker und flockig an das kaum umfangreiche Thema Karma. Ick freu mir, wa?!
Um mal ein bisschen anders zu starten, als sonst, liste ich einfach mal auf, was mir in den letzten Tagen, bzw. seit dem dieses Thema erwählt wurde, durch den Kopf geht. (Auf diesem Wege soll noch erwähnt werden, dass das Thema wieder im 1 Live Freundeskreis erfragt und ausgewählt wurde.) Die Auflistung beinhaltet Redewendungen, Musik, Phrasen, Wortspiele und andere Assoziationen.
Gedanken in Bezug auf das Thema Karma:
Karma ist ne Bitch!
Tue Gutes und dir wird Gutes wiederfahren
Ny Name is Earl
Sevendust - Karma
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus
Wie du kommst gegangen, so wirst du auch empfangen
Karma, Baby!
Karma Sutra
Radiohead - Karma Police
Glaube an das Gute in Allem
Buddhismus
Postitiv
Negativ
Karma, Karma, Karma, Karma Karma Chamaleon
Spooks - Karma Hotel
Igor de Karmargo
Wie du mir, so ich dir
Eine Hand wäscht die Andere
Tue Gutes und dir wird Gutes wiederfahren
Ny Name is Earl
Sevendust - Karma
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus
Wie du kommst gegangen, so wirst du auch empfangen
Karma, Baby!
Karma Sutra
Radiohead - Karma Police
Glaube an das Gute in Allem
Buddhismus
Postitiv
Negativ
Karma, Karma, Karma, Karma Karma Chamaleon
Spooks - Karma Hotel
Igor de Karmargo
Wie du mir, so ich dir
Eine Hand wäscht die Andere
*
Selig - Kashmir Karma
Karmaraführung
Chevrolet Karmaro
Harry Potter und das Karma des Schreckens
Man sollte nicht alle Hunde über ein Karma scheren
Karmat der Frosch
"Da karma umme Ecke und zack, weg!"
Karmana Burana
Karmanama Ba Di Di Di Dip
.
.
.
.
Ein bisschen was an Assoziationen kommt da auf jeden Fall zusammen und nun ja, wo soll man denn nun ansetzen? Natürlich da, wo es am interessantesten ist. Eine Mischung aus Allem, mit einem leichten Hang in Bezug auf gesellschaftliches und wirtschaftliches Karma, denke ich...aber wie irgendwann mal erwähnt, während des Schreibens könnte ich Sachen machen oder abschweifen. Also, ich bin auch gespannt!
Karma als Wort finde ich persönlich ja ziemlich großartig. Es ist ein warmes Wort, hat einen positiven Klang. Es mutet orientalisch an, ist ein Fremdwort, es ist relativ rar, obwohl viel öfter benutzt, als gedacht. Karma hat etwas Mystisches. Es könnte auch einfach nur der Begriff für einen Aberglauben sein. Oder ein Begriff für Glauben insgesamt?! Ich distanziere mich auf jeden Fall persönlich von der Grundidee, dass Karma ne Bitch ist. Auch wenn ich das gut verstehen kann, wenn man das so sieht. Karma ist in der heutigen Welt auf jeden Fall kein modernes Modell mehr, leider. Zu viel Negatives, was man dem Karma zu schieben könnte, hat seinen Ruf drastisch negativisiert. Da ich ja auch ein geborener Pessimist bin, sehe ich die Negativität im Umgang mit Karma heutzutage natürlich auch, versuche mich aber weiterhin auf der Optimismus-Schiene, da sie mir in letzter Zeit sehr viel besser getan hat, als ich je dachte, bzw. ich mich darin geübt habe. Es ist zum Glück bei mir wieder möglich, dass ich mich darin üben kann und das möchte ich auch umsetzen. Die Arbeit an sich selbst, Ihr kennt das?!
Auf jeden Fall Karma: Tue Gutes und dir wird Gutes wiederfahren. Eine echt tolle Idee. Klappt nur nicht so richtig. Reiße dir in der Firma den Arsch auf, tue Alles, was möglich ist, setze dich voll ein. Wird es honoriert? Fällt es jemandem auf? Leider viel zu selten. Der persönliche Einsatz wird zu oft nicht gewürdigt. Auf jeden Fall nicht in dem Umfang, wie man ihn selber aufgebracht hat. Das ist traurig, aber wirtschaftlich. Arbeit, Arbeit. Wir sind für die meisten doch eh nur irgendwelche Nummern auf einem Papier. Aber dennoch, es gibt eben auch die Ausnahmen, wo das Karma-Modell auch wirtschaftlich funktioniert, bis zu einem gewissen Grad aber nur. Sobald man wirtschaftlichen Erfolg hat und im großen Becken mitschwimmen würde, wäre das auch alles hinfällig. Denn in den großen Unternehmen haben sie einen anderen Begriff für Karma. Sie nennen es Profit. Machst du Profit, sind sie gütig zu dir. Nun ja...Wirtschaft, System, ein leidiges Thema, aber ersteinmal nicht zu ändern und völlig normal. Damit muss man sich ein Stück weit abfinden und es hinnehmen, sonst geht man auf Dauer auch einfach vor die Hunde, je nach dem, wie gefestigt oder unsicher ein Individuum ist.
Wenn man also Menschen etwas Gutes tun will, wenn man auf Menschen zu geht, sich mit Ihnen auseinander setzt, Ihnen Gefallen tut, sich zuvorkommen oder sozial verhält, müsste man ja eigentlich annehmen, dass diese Menschen einem auch so entgegentreten würden. Wie du kommst gegangen, so wirst du auch empfangen. Ja...das gebietet an sich ja schon, zu einem oberflächlichen Teil, die Etikette der Gesellschaft, Knigge und so. Wenn man nach den klassischen Grundwerten im Umgang miteinander geht, sollte man das eigentlich erwarten können. Aber ich habe die leise Befürchtung, nein ich bin mir sehr sicher, dass ab einer bestimmten Generation und auch darüber hinaus, die Etikette im Internet abhanden gegangen ist, bzw. auf der Strecke blieb. Die Gesellschaft hat also das Karma selbst auf dem Gewissen...indirekt und eher unbewusst. Aber der vernünftige, gewissenhafte Umgang miteinander ist durch die heutige Art der Kommunikation einfach völlig kaputt, entfremdet und leider, leider schon ganz normal. Deshalb funktioniert das auch so schlecht mit Karma und Etikette. Der um sich greifende Egoismus, geschürt durch die Bestätigung der Profilierungen, die heutzutage einfach völliger Usus sind, macht die Menschen merkbar Ich-bezogener und weniger um-, weit- oder rücksichtig. Wenn man als "altmodischer Mensch" nun die Vorstellung teilt, dass eine Hand die Andere wäscht oder, dass es tatsächlich aus dem Wald herausschallt, wie man hineingerufen hat, stößt man leider viel zu selten auf Hände, die man waschen kann oder will und auf viel zu wenig Wälder, die noch ein Echo erzeugen können. Die Hände, die zurück waschen sollten, sind unansehnlich, kalt und abweisend. Die Wälder werden immer kahler und karger. Verdorrt, nicht mehr in der Lage ein Echo hervorzubringen...
...Karma ist in dem Fall einfach ne billige Bitch, die irgendwie nicht das bringt, was sie soll. Also nicht nur ne billige, sondern auch ne schlechte Bitch. Man bekommt nicht das, was man erwartet. Zu oft. Klar, dass Karma dann ihren Job verfehlt und besser umsatteln sollte. (Man bekommt nicht das, was man hineingesteckt hat...in dem Zusammenhang vielleicht etwas spooky...aber das Kopfkino darf nie ungefüttert bleiben.) In Vielen Vorstellungen ist das alles tatsächlich durch die persönlichen Erfahrungen und Enttäuschungen geprägt, die Einjeder mit den Menschen gemacht hat, denen man positiv entgegen getreten ist und dann enttäuscht wurde. Der Gedanke, dass Karma einfach nur ne billige bitch ist, die ihren Job nicht mal richtig macht, ist daher durchaus nachvollziehbar.
Wenn man im Grunde ein Guter Mensch ist, dann tendiert man, etwas resigniert oder vielleicht trotzig, zu dieser Aussage. Das mag ich niemandem verdenken, der sich damit aktiv auseinandersetzt. Die Tatsache, dass wir guten Menschen uns damit auseinandersetzen und viel mehr gedankliche Probleme damit haben, dass man nicht so empfangen wird, wie man es erwartet - zumal man ein zweckdienlicher und empathischer Mensch ist - stößt natürlich immer wieder auf und man sollte sich zu Recht fragen bzw. in Erwägung ziehen, das Karma ganz bewusst und viel dosierter einzusetzen.
Viele Menschen sind es einfach nicht wert, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Klar ist das auch egoistisch, aber ganz bewusst und natürlich selektierend. Da sehe ich einen Unterschied, zu Denjenigen, die es gar nicht erst mitbekommen oder aktiv selektieren können.
Ich habe ja auch nie behauptet, ich würde alle Menschen toll finden. Aber bei Diesen, bei denen es einfach definitiv nicht der Fall ist, habe ich einen guten Umgang gefunden, eine gewisse Distanz zu wahren, um nicht zu viel zu investieren, was ich eventuell bereuen würde. Aber das muss auch jeder für sich selbst wissen oder mit seiner Menschenkenntnis ausmachen. Ich meine da mittlerweile einen ganz guten Überblick bekommen zu haben.
Wenn man im Grunde ein Guter Mensch ist, dann tendiert man, etwas resigniert oder vielleicht trotzig, zu dieser Aussage. Das mag ich niemandem verdenken, der sich damit aktiv auseinandersetzt. Die Tatsache, dass wir guten Menschen uns damit auseinandersetzen und viel mehr gedankliche Probleme damit haben, dass man nicht so empfangen wird, wie man es erwartet - zumal man ein zweckdienlicher und empathischer Mensch ist - stößt natürlich immer wieder auf und man sollte sich zu Recht fragen bzw. in Erwägung ziehen, das Karma ganz bewusst und viel dosierter einzusetzen.
Viele Menschen sind es einfach nicht wert, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Klar ist das auch egoistisch, aber ganz bewusst und natürlich selektierend. Da sehe ich einen Unterschied, zu Denjenigen, die es gar nicht erst mitbekommen oder aktiv selektieren können.
Ich habe ja auch nie behauptet, ich würde alle Menschen toll finden. Aber bei Diesen, bei denen es einfach definitiv nicht der Fall ist, habe ich einen guten Umgang gefunden, eine gewisse Distanz zu wahren, um nicht zu viel zu investieren, was ich eventuell bereuen würde. Aber das muss auch jeder für sich selbst wissen oder mit seiner Menschenkenntnis ausmachen. Ich meine da mittlerweile einen ganz guten Überblick bekommen zu haben.
Wenn ich also an Karma glaube - und das möchte ich wirklich - dann setze ich es auch so ein, wie ich es empfinde. Ein bisschen angepasst an die heutige Umgebung, keine Frage, etwas dosierter. Oberflächlich mache ich das eh meistens, ich bin ja ein netter und höflicher Mensch. Weniger oberflächlich, tiefgreifender und auf einer persönlichen Ebene kommt es definitiv voll zur Geltung. Und die Menschen, die es wahrnehmen, dass ich das ehrlich meine mit dem Karma, lassen es mich meistens auch merken, dass sie es verstanden haben und es annehmen.
Bei Denjenigen, wo man etwas dosiertes Karma investiert hat und dann, nach einer geraumen Zeit, keine Bestätigung, Akzeptanz oder etwas Karma-ähnliches zurück erhalten hat, kann man immer noch die Dosierung reduzieren und etwas Geduld walten lassen, Karma ist nicht immer instant. Karma kann auch Zeit benötigen...und dann umso unvermittelter und härter zurückschlagen. (Gut, dass ich mir so Weniges merke und kein bisschen nachtragend bin.)
Bei Denjenigen, wo man etwas dosiertes Karma investiert hat und dann, nach einer geraumen Zeit, keine Bestätigung, Akzeptanz oder etwas Karma-ähnliches zurück erhalten hat, kann man immer noch die Dosierung reduzieren und etwas Geduld walten lassen, Karma ist nicht immer instant. Karma kann auch Zeit benötigen...und dann umso unvermittelter und härter zurückschlagen. (Gut, dass ich mir so Weniges merke und kein bisschen nachtragend bin.)
Da muss man aber tatsächlich relativ feinfühlig und abwägend herangehen, um herauszufinden, wie die richtige Dosierung passieren soll. Braucht Zeit, braucht Erfahrung, braucht Bestätigung, aber auch Rückschläge. Deshalb auch: investieren, um herauszufinden. Learning by doing. Die Umgebung wahrnehmen, das Wesen analysieren, in Gedanken lesen, im Bestfall. Aber macht das erstmal, gar nicht so einfach, mitunter. Aber hey, jeder Kopf ist vielleicht eine Herausforderung. In dem Falle würde Karma tatsächlich "regeln". Es regelt für mich die Gewichtigkeit von Entscheidungen und die Intensität meines Umgangs. Ich lasse mich definitiv nicht mehr ausnutzen oder so schnell das gute Karma vergeuden, ich habe ja auch meine Schlüsse aus dem großen Zirkus gezogen...wer meint, es dennoch ausnutzen zu müssen, der wird entweder Ignoranz erfahren, oder merken, wie es ist, wenn mein persönliches Karma mal zurück sticht.
Man sollte also dem Karma, durch die überlegtere Verwendung, einen neuen Wert verleihen, es wieder zu etwas Besonderem machen, Etwas, an das man glauben möchte, glauben kann und glauben sollte. Würde nämlich jeder mit dem Gedanken des positiven Karmas leben, wirklich aus Überzeugung, würden viel mehr Menschen anderen Menschen etwas Gutes tun. Jeder würde dadurch etwas Gutes erfahren, weil mehr Gutes getan werden würde. Man müsste auch viel weniger selbst für das Gute in sich sorgen, da man viel mehr Gutes von außen erfahren würde und könnte somit natürlich auch wieder mehr Zeit und Energie investieren, um Anderen wiederum etwas Gutes zu tun.
Karma ist schon ein ganz wunderbarer Gedanke, der aber nicht funktioniert, wenn die Aufmerksamkeitsspanne der Beteiligten nur so umfangreich ist, wie ein Meter Feldweg. Es funktioniert auch nicht, wenn der Mensch kein Interesse an einem anderen Menschen hat. Es funktioniert nicht, wenn man immer nur fordert oder nimmt. Wie das Leben selbst, sollte Alles aus Geben und Nehmen bestehen. Mehr Gleichgewicht, mehr Ausgewogenheit, mehr Mittelweg. Dann hätte auch das Karma wieder bessere Chancen sich durchzusetzen...brave new world!
*
Nachtrag, Beiwerk, Ausschmückungen:
Um die Zeit, in der Karol noch schreibt, sinnvoll zu nutzen, habe ich schon mal andere Beiträge angefangen und etwas vorbereitet, zudem habe ich die "Liste" in diesem Beitrag noch spontan ergänzt. Es sollte auch nicht verschwiegen werden, dass man unter karolkalevra.blogspot.de den passenden Parallelpost zum Thema Karma finden wird.
Ich höre mittlerweile den Justice League Soundtrack (gefällt mir sehr!), passender Weise ist Gerechtigkeit ja durchaus auch mit Karma zu verbinden. Aber Karma ist eben nicht immer so gerecht, wie es sein sollte. Es gibt Gerechtigkeit, ohne Karma. Gäbe es auch Karma, wenn es keine Gerechtigkeit geben würde? Definitiv, es sollte immer Karma geben!
Ich habe in der Zeit der Überbrückung tatsächlich viel Zeit in den nächsten Beitrag über die Zeit investiert, es wurde auch ein bisschen wissenschaftlich.
Ich habe in der Zeit der Überbrückung tatsächlich viel Zeit in den nächsten Beitrag über die Zeit investiert, es wurde auch ein bisschen wissenschaftlich.
Mittwoch, 25. Oktober 2017
Freundschaft-Plus - Blog-Challenge Teil 1
Hier nun mein Beitrag zur "Blog-Challenge" mit dem guten Karol. Das extern gewählte Thema, zu dem wir unabhängig aber parallel schreiben, ist Freundschaft+, hooray...
Für mich persönlich ist das ein Thema, bei dem ich tatsächlich nicht aus Erfahrung sprechen kann, auf jeden Fall nicht aus praktischer Erfahrung. Das Thema ist aber offensichtlich so präsent, dass man fast nicht daran vorbeikommt. Ich teile also meine Eindrücke, Theorien und eigenen Vorstellungen davon. Demnach werde ich das Ganze erstmal auseinander nehmen und in Frage stellen. Freundschaft+, die; was ist das also?
Du hast da eine Freundin, eine Gute? Sozusagen die Beste und du hast ein Problem, du stehst eben nicht auf ihre Schwester...
Freundschaft: man versteht sich, ist sich sympathisch, befindet sich auf einer Wellenlänge, respektiert sich, schätzt sich. Man ist eben befreundet. Alles gut. Freundschaft ist allerdings Etwas, das sich auch entwickeln muss bzw. über die Zeit kommt. Man sollte sich also schon etwas besser kennen, den Anderen einschätzen können, Vertrauen haben, für einander da sein können. So ist auf jeden Fall meine Wertevorstellung einer Freundschaft und definiert für mich die Bedeutung dieses Wortes.
Freundschaften zwischen Mann und Frau? Geht das überhaupt, könnte man nun fragen. Es geht durchaus, wenn man nicht zu sehr triebgesteuert ist und sich auf das Menschliche einlassen kann. Alles Andere, oberflächlich betrachtet, wäre in meinen Augen auch nur eine Bekanntschaft. Bekannschaft+ wird so aber ja nicht thematisiert und entspricht nicht der Vorstellung von Freundschaft+. Bekanntschaften+ sind viel mehr Affären, One Night Stands, Techtelmechtel, Knick Knack für mal eben, aber nicht dem Wort Freundschaft entsprechend. Das ist nämlich so viel mehr.
Freundschaft: man versteht sich, ist sich sympathisch, befindet sich auf einer Wellenlänge, respektiert sich, schätzt sich. Man ist eben befreundet. Alles gut. Freundschaft ist allerdings Etwas, das sich auch entwickeln muss bzw. über die Zeit kommt. Man sollte sich also schon etwas besser kennen, den Anderen einschätzen können, Vertrauen haben, für einander da sein können. So ist auf jeden Fall meine Wertevorstellung einer Freundschaft und definiert für mich die Bedeutung dieses Wortes.
Freundschaften zwischen Mann und Frau? Geht das überhaupt, könnte man nun fragen. Es geht durchaus, wenn man nicht zu sehr triebgesteuert ist und sich auf das Menschliche einlassen kann. Alles Andere, oberflächlich betrachtet, wäre in meinen Augen auch nur eine Bekanntschaft. Bekannschaft+ wird so aber ja nicht thematisiert und entspricht nicht der Vorstellung von Freundschaft+. Bekanntschaften+ sind viel mehr Affären, One Night Stands, Techtelmechtel, Knick Knack für mal eben, aber nicht dem Wort Freundschaft entsprechend. Das ist nämlich so viel mehr.
Wenn nun das "Plus" ins Spiel kommt, sprich Sex, Körperlichkeiten, Austausch von Leidenschaft, Hingabe, Sehnsucht, Befriedigung, bekommt die reine, platonische Freundschaft ein gewisses Extra. Das stelle ich mir an sich gar nicht so verkehrt und durchaus gut vor. Sex ist ja toll, sollte jeder mal haben. Also guten Sex. Schlechten Sex braucht niemand, da er ja schlecht ist. Wobei bei dieser Vorstellung die unterschiedlichen Ansprüche auch arg variieren werden. "Nur mal eben drüber und gut ist...", naja, meins ist's nicht. Sex ist ein Sport, bei dem am Ende alle Beteiligten gewinnen sollten. Ein Miteinander, Füreinander und Ineinander...!
Da man den potentiellen Sexualpartner/Freund ja sehr gut kennen müsste - Voraussetzung ist dabei natürlich immer eine richtige Freundschaft, wenn man das Wort so deutet, wie es gedeutet werden sollte - , dann ist der sexuelle Aspekt bestimmt öfter ein Guter, als das Gegenteil. Wobei man, wie gesagt, wohl nie pauschalisieren darf, dass, wenn man sich grün ist, auch der Sex gut ist. Dazu gehören ja immer die besagten, individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse eines Jeden. Aber man geht irgendwie davon aus, dass es ganz gut klappen sollte oder hat dies sogar schonmal thematisiert bzw. darüber gesprochen. Kann man mit Freunden ja durchaus machen. Man redet über Dinge und findet Sachen heraus. Wenn man das zulässt oder über etwaige Themen sprechen kann. So sollte es weiterhin sein, finde ich. Man kann doch über Vieles sprechen, wenn man möchte. Auch über Sex und Alles, was dazu gehört.
Da man den potentiellen Sexualpartner/Freund ja sehr gut kennen müsste - Voraussetzung ist dabei natürlich immer eine richtige Freundschaft, wenn man das Wort so deutet, wie es gedeutet werden sollte - , dann ist der sexuelle Aspekt bestimmt öfter ein Guter, als das Gegenteil. Wobei man, wie gesagt, wohl nie pauschalisieren darf, dass, wenn man sich grün ist, auch der Sex gut ist. Dazu gehören ja immer die besagten, individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse eines Jeden. Aber man geht irgendwie davon aus, dass es ganz gut klappen sollte oder hat dies sogar schonmal thematisiert bzw. darüber gesprochen. Kann man mit Freunden ja durchaus machen. Man redet über Dinge und findet Sachen heraus. Wenn man das zulässt oder über etwaige Themen sprechen kann. So sollte es weiterhin sein, finde ich. Man kann doch über Vieles sprechen, wenn man möchte. Auch über Sex und Alles, was dazu gehört.
Ich für meinen Teil hatte bisher wohl zu viel Anstand oder Respekt vor der Freundschaft und Angst, dass diese an einem "Plus" zerbrechen könnte, als dass ich das einer Freundin gegenüber geäußert hätte. Auch wenn ich durchaus Verlangen verspüre oder mir vorstellen kann, dass es gut sein wird. Da ich ja ein aufmerksamer Mensch bin, weiß ich durchaus, welche Knöpfe gedrückt werden müssen, um gewisse Dinge zu bewirken. Gerade, wenn man einen Menschen kennt oder einschätzen kann, sollte man das wissen. Das hat allerdings auch immer etwas mit Einfühlungsvermögen und Menschenkenntnis zu tun, denke ich. Auch dabei ist jeder Jeck wieder anders. Ich äußere mich hier natürlich sehr subjektiv. Aber darum geht's ja auch, bei dieser "Challenge".
Wie gesagt, für mich ist Sex eine ganz wunderbare, einzigartige und tolle Empfindung. Es ist definitiv auch ein Faktor der mich emotional beeinflusst. Ein Geben und Nehmen, ein einvernehmlicher Austausch, eines der besten und intensivsten Glücksgefühle, die man haben kann. Klar, es muss nicht immer alles unglaublich umfangreich sein, Quickies sind ja auch gut. Allerdings sollte auch da das Körperliche nicht zu stumpf sein. "Mal eben Einen wegstecken", okay, das mögen vielleicht Einige so sehen und das auch durchaus praktizieren, aber auf Dauer...nee, nee, da gehört schon ein bisschen mehr dazu.
Wie gesagt, für mich ist Sex eine ganz wunderbare, einzigartige und tolle Empfindung. Es ist definitiv auch ein Faktor der mich emotional beeinflusst. Ein Geben und Nehmen, ein einvernehmlicher Austausch, eines der besten und intensivsten Glücksgefühle, die man haben kann. Klar, es muss nicht immer alles unglaublich umfangreich sein, Quickies sind ja auch gut. Allerdings sollte auch da das Körperliche nicht zu stumpf sein. "Mal eben Einen wegstecken", okay, das mögen vielleicht Einige so sehen und das auch durchaus praktizieren, aber auf Dauer...nee, nee, da gehört schon ein bisschen mehr dazu.
Diese, mittlerweile schon altmodisch wirkende Vorstellung, ist heutzutage auch irgendwie entfremdet und offenbar viel seltener anzutreffen, als es mal gewesen ist. Ich kann mich mit meiner "klassichen" Vorstellung einfach schlecht so verbiegen, um dem gerecht zu werden, was heutzutage "vorgegeben" wird, denke ich. Aber hey, immerhin bleibe ich dabei ich selber und das ist toll. Also, alles gut, im Endeffekt. Ich bedauere einfach nur sehr, dass der Begriff der Freundschaft in Freundschaft+ so wenig von diesem altmodischen Denken hat.
Genau deshalb finde ich auch die Begrifflichkeit von Freundschaft+ eher falsch gewählt, bzw. denke, dass es von ganz Vielen falsch wahrgenommen und damit umgegangen wird. Viele, die danach streben, erhalten eben eher die Bekanntschaft+.
Beispielsweise: "Du, ich möchte dich echt gerne kennen lernen, aber auf der Basis von Freundschaft+...blabla du bist echt super nett blabla bock zu vögeln?" Der Aspekt der Freundschaft geht dabei einfach oft flöten, da es durchaus oft, primär um das Körperliche geht. Das heißt ja dann noch lange nicht, dass man befreundet sein wird. Das wäre dann aus meiner Sicht auch wieder sehr oberflächlich und entspräche nicht dem Wert einer Freundschaft. Man sollte es wohl eher "Beziehung- (Minus)", Affäre oder Bettgeschichte nennen, dann wäre der Fokus ein ganz anderer. Alle wollen halt Freundschaft und Sex, aber Wenige wollen eine Beziehung...in der Freundschaft und Sex doch genauso vorkommen und meistens sogar intensiver sind!
Beispielsweise: "Du, ich möchte dich echt gerne kennen lernen, aber auf der Basis von Freundschaft+...blabla du bist echt super nett blabla bock zu vögeln?" Der Aspekt der Freundschaft geht dabei einfach oft flöten, da es durchaus oft, primär um das Körperliche geht. Das heißt ja dann noch lange nicht, dass man befreundet sein wird. Das wäre dann aus meiner Sicht auch wieder sehr oberflächlich und entspräche nicht dem Wert einer Freundschaft. Man sollte es wohl eher "Beziehung- (Minus)", Affäre oder Bettgeschichte nennen, dann wäre der Fokus ein ganz anderer. Alle wollen halt Freundschaft und Sex, aber Wenige wollen eine Beziehung...in der Freundschaft und Sex doch genauso vorkommen und meistens sogar intensiver sind!
Ist es also so, dass sich durch dieses Modewort Freundschaft+ eine Einfachheit einstellt? Es sich einfach machen, in dem man Etwas anders betitelt? Beziehung hat ja auch immer etwas mit Gefühlen, Verliebtsein und Liebe zu tun. Da das wohl nicht gewollt wird, bezeichnet man es einfach anders, um sich im wahrsten Sinne des Wortes, aus der Affäre ziehen zu können, wenn man Gefühle zeigen müsste? Ich denke, dass eben so etwas ganz oft passiert. Man entwickelt über eine Freundschaft und den Sex hinaus mehr, kann eine emotionale Bindung nicht aussen vor lassen. Deshalb, vielleicht auch aus Selbstschutz, geht man dann Etwas ein, was auf einer Gefühlsebene, eher weniger stattfindet: eine Freundschaft (traurig wenn es so gesehen werden würde. Ich kann ja auch über meine besten Freunde sagen, dass ich sie liebe. Und das ist definitiv mit Emotionen verbunden, verrückt oder?!)
Soweit, so okay. Aber bitte: gebt dem Kind doch dann einen anderen Namen und macht nicht Etwas daraus, was es niemals sein wird. Es wäre dann aber auch nicht so einfach Dies zu handlen, würde man es anderes benennen. Gerade heutzutage, in dieser ekelhaft kurzfristigen Gesellschaft, ist es schon eine Verschleierung oder Verbiegung von Werten, da Freundschaft ja durchaus etwas Positives ist und eine Beziehung, in vielen Vorstellungen, eher negativ belastet scheint. Es ist aber natürlich einfacher, das Ganze mit Freundschaft zu betiteln. Das wird, meiner Meinung nach, aber gnadenlos unterschätzt und hinterlässt viel mehr kaputte, unzufriedene und unsichere Menschen, als man sich das im Vorhinein vorstellen könnte. Aber auch hier: hast du kein Gewissen, hast du weniger Probleme, die dich eventuell belasten können. Da ich ein Gewissen sehr mag und schätze, finde ich das persönlich ebenfalls nicht erstrebenswert. Allerdings macht die Kurzfristigkeit der Dinge, das vermeintlich einfache Kontakte knüpfen und die Auswahl an vorgegebenen Optionen, die Leute eben irgendwann auch stumpf und gewissenlos. Es wird doch viel weniger Respekt und Anstand gezeigt, als noch vor einiger Zeit. Niemand möchte sich so gerne festlegen, aus Angst etwas Anderes, Besseres verpassen zu können. Deshalb: lieber Freundschaft+, als eine feste Bindung. Wie gesagt, wenn man da gewissenlos und unbefangen dran gehen und das für sich "trennen" kann, spricht nichts dagegen, dass es funktionieren könnte. Aber ist das erstrebenswert? Das muss jeder für sich selber wissen, entscheiden, aber dann auch sagen können!
Beziehung- (Minus) ist das neue Freundschaft+. Oberflächlichkeit ist die neue Wertschätzung. Wertschätzungen sind die alten Gefühle. Gefühle werden weniger beachtet, Freundschaft dadurch schwieriger und wertloser. Alles hängt natürlich immer mit den individuellen Ansprüchen eines jeden Menschen zusammen, aber eine gewisse Pauschalierung lässt sich nicht abstreiten, denke ich. Massenmedien sind ja nicht umsonst für Massen, für Viele. Wenn diese Ansprüche wirklich so gering sind, wie es wirkt, ist es wirklich traurig zu sehen, in welche Richtung sich die Gesellschaft entwickelt. Aber immerhin: man kann sagen, dass man "Freunde" und Sex hat...
...ein paar Gedanken zum Thema Freundschaft+/-.
Checkt auch Karols Blog: http://karolkalevra.blogspot.de, ich bin sehr gespannt, inwiefern unsere beiden Beiträge variieren werden!
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