Zwischen Entwurzelung (die bald folgende Schreib-Aufgabe Nummer 4) und ein wenig Kruzzeiligem (zuletzt: Nummer 25), auch mal etwas Anderes:
Muss es denn immer mehr sein?! Würde man der breiten Masse folgen und sich die gängigen Konventionen und Eintrichterungen anschauen, müsste man durchaus sagen: "Ja, es sieht so aus, als müsste es immer mehr sein." Mehr von Allem. Mehr Aufmerksamkeit, mehr Darstellen, mehr Reichweite, mehr Dekadenz, mehr Rabatte, mehr Chaos, mehr Lügen, mehr Filter, mehr Follower, mehr Sex, größere Brüste und längere Schwänze. Ein wahrhaftiges Sammelsurium, wenn es darum geht, was man alles mehr haben kann. Aber widmen wir uns hier einfach mal den Brüsten und den Schwänzen. So ein bisschen (mehr) Sex schadet ja nie, ne?! Und Alle so: "Jaaaa, Sex, woooohoooo!" ...dabei sind meistens die, die am lautesten danach schreien, die, die Ihn am wenigsten haben. Aber Hunde, die bellen, beißen ja auch nicht.
Wieviele tatsächliche Jungfrauen es geben muss, die - nehmen wir mal das Internet als Darstellungsplattform - im Netz nur so mit zweideutigen Memes und versauten Spruchbildern um sich werfen, in Wirklichkeit aber noch nie Sex (außer mit sich selbst) gehabt haben. Will man als Jungfrau wirklich den Sex, den das Internet oder Pornos einem vorgeben, obwohl man tatsächlich keine Ahnung hat, wie sich echter Sex anfühlt? Ist es für den völlig unerfahrenen Menschen erstrebenswert, so zu tun, als wäre man die sexuellste Person überhaupt und dann kann man den vermeintlichen Erwartungen wohlmöglich gar nicht entsprechend? Ich glaube es ist, wenn man nicht gerade asexuell ist, echt nicht einfach in der heutigen Zeit noch Jungfrau zu sein. Besonders dann, wenn man merkt, dass es gar nicht damit getan ist, im Internet so zu tun, als ob. Es ist wirklich eine merkwürdige Welt geworden. Da bin ich mir weiterhin einig.
Aber nicht abschweifen...! Mehr Sex, jawoll! Keine Frage, Sex kann es eigentlich nicht genug geben. Und das sage ich nicht nur als Mann...wobei sich das Klischee noch ein bisschen hält, Männer würden mehr über Sex nachdenken als Frauen. Ich bin ja kein Fan von Schubladen und muss auch hier sagen, dass die Geschlechter sich da nicht viel unterscheiden. Vielleicht sind Frauen einfach etwas pragmatischer in ihrer grundlegenden Denkweise und in der Anlage von Gedankengängen, als Männer und können einfach besser differenzieren. Aber ne Drecksau bleibt ne Drecksau. Dann ist es auch nicht wichtig, wie häufig man über Sex nachdenkt, sondern einfach, wie dies dann passiert. Ich sag ja: es kann nie genug guten Sex geben. Und Sex ist so wunderbar subtil, wenn man will. Das ist zwar wieder alles eine Frage des Anspruches und des Könnens, aber wenn man es kann und den richtigen Partner dafür gefunden hat, ist die Frage nach dem "muss es immer mehr sein" gar nicht mehr so relevant, weil es einfach immer gut und viel ist und immer mehr sein kann, wenn man will. Vielleicht ist es aber auch einfach so gut, weil es einfach mehr ist, als der Standard. Wie gesagt, Anspruch-Verhalten spielt eine große Rolle.
Alle wollen Sex. Sex ist toll. Sex macht glücklich. Sex ist wichtig und auch etwas Besonderes. Massenware ist für mich eher uninteressant. In meinen Augen ist der Austausch von Nähe, Intimität, Zärtlichkeit und Lust unbedingt etwas Besonderes und eines der großartigsten Gefühle, die es gibt. Etwas, immer wieder, Einzigartiges, was man zudem so wundervoll (mit den richtigen Menschen) teilen muss und sollte, um es noch besser zu machen.
Aber auch hier gilt bei der breiten Masse höchstwahrscheinlich: Hauptsache Sex, statt lieber gar keinen Sex...auch wenn es eher schlechter Sex ist. Muss es dann immer mehr sein? Mehr schlechter Sex, also? Neeeeee! Keinen schlechten Sex. Den braucht in der Tat niemand...außer vielleicht die, die es noch nicht kennen und höchstwahrscheinlich eh erstmal nicht so geilen Sex haben werden. Hachja...das erste Mal...war es nicht schön?! Um ganz ehrlich zu sein, nein. Nur wahnsinnig aufregend, unwirklich und irgendwie noch nicht ausgeprägt. Aber zum Glück entwickelt sich im Laufe eines Lebens die Sexualität und das Verständnis für Körperlichkeiten. Bei Einigen eben früher als bei Anderen. So gibt es immer ein bisschen Variation und Verhaltensweisen, die man von der "Norm" etwas abheben kann. Im Grunde verhalten wir uns aber eh alle gleich, beeinflusst durch unsere Umwelt, Erziehung, die genossen wurde oder auch nicht und ein Bild der Gesellschaft, welches uns vorgemalt wird.
Ist es genau dieses Bild, was suggeriert, es muss immer mehr sein? Wann hat sich das Verlangen nach dicken Titten und nem großen Penis so sehr in den Menschen etabliert? Ist das schon immer so gewesen und wir bekamen es bisher nur weniger mit, weil es - sagen wir mal - in den 90ern noch nicht so viel Internet und Meinungs-Darstellungs-Möglichkeit gab? Beschreiben Pornos das "Mehr" einfach immer mehr? Oder ist es ganz normal, dass man immer das haben will, das in den eigenen Augen als "besser" empfunden wird? Sprich: größerer Schwanz gleich mehr Spaß. Größere Hupen gleich mehr Erlebnis? Glatt pauschalisieren sollte man ja eh nie, aber dennoch bleibt immer ein Vergleich: das, was alle wollen gegen das, was man selber will. Wenn alle immer mehr wollen, sollte man dann selbst auch immer mehr wollen?
Oder ist es alles nur ein Irrglaube und die potentiellen Komplexe von Männern mit kleinen Penissen und Frauen, die nicht einem Ideal entsprechen, sind gar nicht der Rede wert? Im Endeffekt muss es, meiner Meinung nach, einfach passen und funktionieren und man sollte in erster Linie immer das geben, was man im Stande ist, zu leben und sich danach erst die Frage nach dem Wollen stellen. Ich glaube auch, dass, wenn man gibt, man schnell merkt, wie viel zurückkommt. Das Mehr-Wollen entwickelt sich dann einfach. Es ist mehr Prozess als ein Final-Zustand.
Für meinen Geschmack bleibt es einfach zu platt, zu sagen: "Ja, es muss immer mehr sein!". Grundsätzlich bin ich zwar ein genügsamer Mensch, habe aber natürlich auch das Verlangen nach einem Mehr, aber das schlüsselt sich eher in gut und intensiv auf. Sex ist Körperlichkeit in Verbindung mit dem Verständnis dafür. Körper sind toll und wenn die Empathie dafür genauso mitmacht, kann es gar nicht besser sein und sollte sich wie von selbst wahnsinnig gut und befriedigend ergeben und dann immer mehr entwickeln. Und wenn das funktioniert, ist sogar Distanz in Bezug auf Sex völlig machbar. Dabei ist die Frage nach dem Mehrwollen unbedingt an stetiges Verlangen gebunden und bedarf "einfach nur" der nötigen Geduld...ich sag's dir, Moró mou, ich misse dich wahnsinnig!! Und ja, natürlich fehlt die Körperlichkeit, bei der es beim Sex nunmal geht, total und eine solche Verbindung über die Ferne ist manchmal alles andere als einfach. Dennoch können wir uns immer Mehrwollen und wissen einfach um das Können und Passieren, wenn die Geduld und Zeit auf unserer Seite ist. Alles Andere ist dann für mich tatsächlich sehr relativ und ich bin einfach glücklich! Von Dir will ich in jedem Falle natürlich immer mehr und bekomme dafür jedes Mal so unglaublich viel zurück. Es bleibt dabei, Du, mein Glück!
Muss es also - immer noch - immer mehr sein? Ist das Streben nach den Superlativen weiterhin gegeben? Oder ist die Welt zu sehr damit beschäftigt, sich selbst genau damit zu profilieren? Ist der Spaß und die Meinungsfreiheit oft nur Augenwischerei oder ein viraler Schrei nach Träumen und Wünschen? Wann wird das "mehr"relativ? Wann sind wir zufrieden? Was wollen wir?
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Dienstag, 3. März 2020
Dienstag, 4. Juni 2019
Dichterdienstag 19KW23 - Die Kante
Die Kante
Die Nacht war kurz,
der Sex war wild.
Außer der Sturz,
der war blöd.
Für das richtige Gedicht, bitte weiter unten.
Mit dem richtigen Gesicht, gern erkunden.
So steht da nun was von Sex geschrieben.
Ehrlich?! Wer hätte es nicht wild getrieben?!
Sie kam vorbei, hatte Bier und ist geblieben!
Ja, wie haben uns auch aneinander gerieben.
Und so kam dann das Eine zu dem Einen:
fummeln, knutschen, Hände zwischen Beinen.
Klamotten, ade.
Begierde, ole.
Eindringliche Aktivitäten folgten dann flott.
Mal so, mal so. Mal Hü, mal Hott.
Oben, unten, vorne, hinten, seitlich.
Dann kam der üble Moment, mein ich.
Sie seitlich, liegend,
ich dahinter, halb kniend,
wenig Platz nach rechts zur Kante,
mit viel Bewegung durch die Lanze.
Dann so, beim Nachhintenbewegen,
einmal nicht aufgepasst, Krampf im Bein.
Das Blockierte kam nun zum Erliegen.
Es war das an der Kante, dieses Bein.
Der Halt war futsch, es war auch schwitzig.
Ich fing dann an zu Fuchteln und zu Wedeln.
Es brachte leider nichts. War nicht mal witzig.
Aus ihr raus, mit Schwung gen Boden,
vom Bett, auf die nackten Fliesen...Ho...
..es hat kurz Knack gemacht, hab ich gedacht.
Der Krampf war weg, das war ganz toll.
Der Bauchknackplatscher, war eher voll
von Schmach und Schmerz einstweilen.
Ich hörte sie noch kichern und dann fragen:
Alles gut?? Funktionierst du denn noch?
Ja, bestimmt, hoffte ich, als ich zu ihr kroch.
Sie sah mich dann an und sagte:
Pass bitte auf da an der Kante,
ich brauch dich noch, fall nich weg.
Komm, wir machen weiter! Wilder Sex?!
Die Nacht war kurz,
der Sex war wild.
Außer der Sturz,
der war blöd.
Für das richtige Gedicht, bitte weiter unten.
Mit dem richtigen Gesicht, gern erkunden.
So steht da nun was von Sex geschrieben.
Ehrlich?! Wer hätte es nicht wild getrieben?!
Sie kam vorbei, hatte Bier und ist geblieben!
Ja, wie haben uns auch aneinander gerieben.
Und so kam dann das Eine zu dem Einen:
fummeln, knutschen, Hände zwischen Beinen.
Klamotten, ade.
Begierde, ole.
Eindringliche Aktivitäten folgten dann flott.
Mal so, mal so. Mal Hü, mal Hott.
Oben, unten, vorne, hinten, seitlich.
Dann kam der üble Moment, mein ich.
Sie seitlich, liegend,
ich dahinter, halb kniend,
wenig Platz nach rechts zur Kante,
mit viel Bewegung durch die Lanze.
Dann so, beim Nachhintenbewegen,
einmal nicht aufgepasst, Krampf im Bein.
Das Blockierte kam nun zum Erliegen.
Es war das an der Kante, dieses Bein.
Der Halt war futsch, es war auch schwitzig.
Ich fing dann an zu Fuchteln und zu Wedeln.
Es brachte leider nichts. War nicht mal witzig.
Aus ihr raus, mit Schwung gen Boden,
vom Bett, auf die nackten Fliesen...Ho...
..es hat kurz Knack gemacht, hab ich gedacht.
Der Krampf war weg, das war ganz toll.
Der Bauchknackplatscher, war eher voll
von Schmach und Schmerz einstweilen.
Ich hörte sie noch kichern und dann fragen:
Alles gut?? Funktionierst du denn noch?
Ja, bestimmt, hoffte ich, als ich zu ihr kroch.
Sie sah mich dann an und sagte:
Pass bitte auf da an der Kante,
ich brauch dich noch, fall nich weg.
Komm, wir machen weiter! Wilder Sex?!
Dienstag, 28. Mai 2019
Dichterdienstag 19KW22 - Nummernliebe
Nummernliebe
"Drei, drei, drei!", schrien
die Zwei.
Dabei schauten sie an der Eins vorbei.
So, wie es alle tun, die mal eben
nur das Eine wollen und denken,
das Blatt wird sich schon wenden.
das Blatt wird sich schon wenden.
Hach...Drei, sei doch bitte mein Leben.
Über die Kurzfristigkeit der Dinge
wird aber nicht gesprochen.
Es ist ja auch ganz normal, schon voll
drin und wir gehorchen
der großen Selbstmanipulation, die
immer suggeriert:
Heute, ja heute bin ich dran, denn heut' passiert
Heute, ja heute bin ich dran, denn heut' passiert
es und das wird die totale Erfüllung
für mich sein.
Ich lad' sie ein, fragt sich nur, ob zu
Bier oder Wein?
Unter Zuhilfenahme von offensichtlichen
Wünschen,
was ja jeder will, weil ja jeder will,
was ein jeder will,
lässt sich der Geruch der Verzweiflung
kaum übertünchen,
es dringt aus allen Öffnungen, Poren,
das zwar still,
aber es ist nicht zu übersehen, gar zu
ignorieren,
wenn es darum geht, möglichst viel zu
avancieren.
So zieht ein jeder seinen Bahnen in
diesem öffentlichen Raum.
Lässt hier und da mal eine Nummer da,
sagt: "das wär' 'n Traum".
Du und ich, weißt? Mit dir wäre die
Drei gleich doppelt geil,
du bist mein Sonnenliischt, wolle dich
und ficke mich, weil:
du hast ja Drei geschrieben und was
geschrieben steht,
muss ja so sein, weil ist Gesetz von
Internetz. Und? Geht?
Die Dunkelziffern bestehen aber eh nur
aus der Drei.
Wozu dann die Eins, die Zwei und die
Vier bis zur Zehn?
Warum so tun, als würde man etwas
Anderes sehen?
Damit die Gewissen ein bisschen weniger flehen
Damit die Gewissen ein bisschen weniger flehen
und es sich so anfühlt, als wäre es
genauso richtig?
Nun gut, Erfüllung von Stereotypen ist
ja auch wichtig.
Und es ist so unglaublich einfach, wenn
es vorgeschrieben steht.
Mitmachen, weil es jeder tut, Erfolg
haben, mit aller Macht.
Aber Schade um den Flirt, der irgendwie
abhanden geht.
Die große Sehnsucht weicht der Masse,
ob Tag, ob Nacht.
Und ob ihr dann richtig steht, seht ihr
wenn das Licht angeht.
Wundert Euch nur nicht, wenn es dann
doch nicht passt.
Achja: war ja nur 'ne Nummer. So wie
Vieles mittlerweile.
Die Einen sehen die Felle schwimmen,
haben Eile.
Andere haben gar keine Felle, sondern
Langeweile.
Wieder Anderen ist's egal, die tanzen
eh aus der Reihe.
Im Endeffekt bleibt's, wie es ist:
jeder, wie er will und kann.
Je nach Anspruch, Ziel und Abhängigkeit
des eigenen Plan(s).
Nummern kann man überall und ständig
haben,
man muss nur freundlich und witzig sein
und ehrlich fragen,
ohne sich dabei zu sehr auf die Drei zu
fokussieren,
mit Leichtigkeit und Charme wird es
dann passieren.
Jeder weiß doch um sein eigenes
Nummern-Potential,
Seid Ihr selbst und macht aus dieser
Wahl keine Qual!
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Samstag, 17. März 2018
Der schlafwandelnde Gitarrist
Dieser Beitrag entsteht aus einer illustren Kommunikation heraus, die im 1Live-Freundeskreis passiert ist. Jemand wollte das so, bzw. hatte die wunderbare Idee der Verflechtung von vier Einzelthemen, die ich hier beschrieben habe oder noch beschreiben werde. Es folgt eine Geschichte, eine kleine Erzählung. Sci-fi, Drama, Komödie, Fantasy? Von Allem etwas, würde ich sagen. Nehmt Euch bitte ein bisschen Zeit, es ist etwas mehr geworden. Viel Spaß und danke für die Inspiration dazu!
...Mittwoch, drei Uhr Nachts. Ein Mann setzt sich in seinem Bett auf. Dies geschieht auf recht obskure Art und Weise. Nicht, wie man sich das unter normalen Umständen vorstellt. Denn der Mann, seines Zeichens Gitarrist, der was auf sich hält, schläft. Dennoch sitzt er nun kerzengerade in seinem Bett, vermeintlich regungslos. Die Augen sind weit geöffnet. Sein Blick ist starr. Würde man ihm nun mit einer Hand vor dem Gesicht rumfuchteln, würde er nicht reagieren, selbst ein Zucken oder Blinzeln wäre eher nicht zu erwarten. Er starrt einfach nur in eine Richtung, sich selbst nicht bewusst, dass das gerade passiert...
Der Mann, ein Gitarrist, seines Zeichens locker, flockiger Draufgänger mit promiskem Verhalten, ist nämlich Somnambulist. Er ist ein Schlafwandler. Ein Nachtwandler. Jemand, der bewusste motorische Ausübungen vollführt, obwohl der Schlaf ihn eigentlich daran hindern sollte. Jemand, der nicht mitbekommt, dass er des Nachts umherläuft, Türen öffnet oder Lichtschalter betätigt. In seinem Falle ist die Ausprägung dieser Schlafstörung so stark, dass er sogar das Haus verlässt und in Boxershorts auf der Straße und in der Nachbarschaft herumläuft. Das passiert alles unterbewusst versteht sich. Im besten Fall, so wie bisher, kam der promiskuitve und somnambulistische Gitarrist auch ohne große Zwischenfälle und unbeschadet wieder von alleine in sein Bett zurück. Meistens konnte er sich nicht mal erinnern, was während des Schlafwandelns passiert war.
Der Mann wusste aber mittlerweile von seiner Schlafstörung und dem Schlafwandeln. Diese seltene Störung hatte er nun schon ein paar Jahre miterleben dürfen (sprich immer nachträglich, oder wenn er während des Wandelns oder danach aufgewacht war). So fand er sich zum Beispiel eines morgens auf dem Küchenboden wieder, neben ihm zwei aufgeschlagene Eier, etwas Mehl, Milch. Er erwachte an jenem Morgen - auf dem Boden der Küche - aus einem verschwommenen Traum, in dem er sich mitten in der Nacht Pfannekuchen machen wollte. Zum Glück trug er nur die Zutaten zusammen...er hatte dann wohl keine Pfanne griffbereit...so schlief er, die Zutaten auf die Kacheln geworfen, wieder ein und wunderte sich am nächsten Morgen, über die veränderte Umgebung.
Solche Ereignisse hatten ihn auf jeden Fall vorsichtiger werden lassen. Er verstaute gefährliche Haushaltsgeräte nun immer sehr viel bedachter und sicherer, schloss diverse Türen ab und polsterte die eine oder andere scharfe Kante von irgendwelchen spitzen Objekten, mit irgendwelchen weichen Materialien. So konnte er guten Gewissens einschlafen, ohne Angst haben zu müssen, eines Nachts blutend, verletzt oder mit gekochten Eiern auf zu wachen. Soweit so gut. Er lebte einfach damit weiter, es war ja nie etwas Krasses passiert. Bis zu diesem einen, ganz besonderen Ereignis, das ihm bisher nur einmal passiert war. Diese Erfahrung würde er allerdings nie wieder vergessen und ihn nachhaltig verändern. Denn bei diesem Mal wachte er während eines recht lebhaften und sich real anfühlenden Traumes auf.
Folgendes ist ihm passiert:
An einem Dienstagabend kam der semi-erfolgreiche Gitarrist von einer Session nach Hause. Es war schon spät, er hatte bei der Session ordentlich gebechert und war mittlerweile gut angetrichtert. Er schwelgte in Erinnerungen an eine, für ihn, erfolgreiche Session, bei der er wundersamer Weise drei Stunden lang ganze vier Akkorde spielte. (Er konnte zwar auch noch einen Fünften, der war Ihm aber zu kompliziert, da hätte er sich bestimmt verspielt und das wollte er nicht.)
Gitarristen fallen ja immer irgendwie auf, egal ob sie gut spielen oder auch nicht. Aufgefallen war ihm an dem Abend auch das ein oder andere Mädel, das in den karg besetzten Stuhlreihen gesessen hatte und ihn mehr oder weniger anhimmelte. So war auf jeden Fall seine Wahrnehmung. Promiskuitiv wie er war, wusste er ja, was das Gitarrespielen alles bewirken konnte und das nutzte er auch aus. Von den potentiellen Sexualpartnern, die an dem Abend in der Location waren, drei an der Zahl, konnte er wenigstens eine Nummer abstauben.
Glücklich und zufrieden mit dem Gedanken, dass er ein toller Hecht sei, genehmigte er sich zu Hause noch ein Gute-Nacht-Bier, dachte an die coole Session, die Uschi, die er bald knallen würde und an die anderen Chicks, die er schon wenigstens einmal begattet hatte. Es lief bei ihm. Super praktisch war zudem auch, dass in der Nachbarschaft zwar wenige Menschen wohnten, davon aber gut die Hälfte Studentinnen in einem Wohnheim waren, die er schon mit seinem Charme und seinem wahnsinnigen Gitarrenspiel beeindrucken konnte. Er lebte seine sexuellen Vorlieben, mit vielen, verschiedenen Partnerinnen zu schlafen, also voll aus. Mit diesem Gedanken und gut Einen sitzen, ging er dann irgendwann ins Bett und schlief auch ziemlich schnell ein.
...Mittwoch, drei Uhr Nachts. Ein somnambulistischer, zudem promiskuitiver, semi-guter Gitarrist setzt sich in seinem Bett auf. Er schlafwandelt. Er bekommt nicht mit, was er in dieser Episode seines Lunatismusses erleben wird. Er sitzt, starrt in die Dunkelheit. Plötzlich schlägt er die Decke beiseite, streckt zuerst das eine Bein aus dem Bett, stellt es auf den Boden, dann das Andere. Er steht auf. Zielstrebig bewegt er sich nun aus dem Schlafzimmer heraus und geht in den Flur. Nur mit einer Boxershorts bekleidet, nimmt er die Wohnungstüre mit seinen starren Augen ins Auge und läuft an dem großen Spiegel im Flur vorbei, ohne sich selbst auch nur eines Blickes zu würdigen. Der Mann nimmt die Klinke in die Hand, öffnet sie, schreitet auf den Hausflur und geht stracks die eine Treppe ins Erdgeschoss hinunter. Hätte er mitbekommen, was er da tat, wäre Ihm aufgefallen, dass er seine Wohungstüre einfach offen stehen gelassen hatte und es zudem, drei Uhr Nachts, etwas zugig unten rum war. Aber wenn du nichts mitbekommst, ist auch ein frisches Lüftchen relativ egal. Hätte er zudem am Vorabend nicht so viel getrunken, hätte er die Wohnungstüre auch vorsorglich abgeschlossen, so wie eigentlich immer...aber naja, wir alle wissen: Alkohol macht Sachen.
Noch eine Türe geöffnet, steht er nun vor dem Mietshaus auf dem Bürgersteig, dreht sich nach links und geht ein Stück weit weiter. Die Studentinnen wohnten tatsächlich auch in dieser Richtung, in einem kleinen Wohnheim, bestehend aus einzelnen Appartements. Wahrscheinlich geriet er in den Prozess des Schlafwandelns, als er gerade von Schweinkram mit einer oder mehreren Studentinnen träumte. Diese Traumwahrnehmung veranlasste ihn wohl auch zu dieser Reise. Vielleicht trug auch der Alkohol vom Vorabend noch dazu bei. Er war ja schließlich glücklich und zufrieden eingeschlafen, mit Gedanken an irgendwelche Uschis bei irgendwelchen Sessions.
Der Gitarrist war nun tatsächlich auf der Höhe des Wohnheims angekommen, bog ein weiteres Mal scharf nach links ab und steuerte sehr zielstrebig auf ein Appartement zu. In der Vergangenheit war es schon öfter vorgekommen, dass er sich kurzfristig bei einer dieser Uschis gemeldet hatte und diese, manchmal auch Nachts noch, reagierten und auch Spaß haben wollten. Man kannte sich ja schließlich schon und war sich einig. Bisher war er aber noch nie schlafwandelnd bis vor eine Türe der Appartements gekommen. Entweder lief er immer in die andere Richtung oder aber vorbei und dann wieder zurück. Was er allerdings nicht wusste, da er bei diesen nächtlichen Reisen bisher immer wieder in seine Wohnung zurück gekehrt war.
Da stand er nun. Vor der verschlossenen Türe eines Appartements. Halbnackt, von Sex träumend, mit offenen Augen und einem halb errigierten Penis, der weiterhin für mehr Belüftung unten rum sorgte. Er klopfte zaghaft an, er klingelte nicht, er klopfte. Knöchel auf Holz. Tock, tock, tock. Für einen Außenstehenden hätte es wohl so ausgesehen, als hätte er bewusst an diese Türe geklopft. Die motorischen Automatismen beim Schlafwandeln sehen schon sehr gewollt aus. Und in der Tat...die Türe öffnete sich. Er trat ein bzw. wurde hereingelassen.
Bis zu diesem Zeitpunkt war der promiskuitive, semi-gute Gitarrist immernoch in einer Phase des Schlafwandelns, bekam von der Situation also weiterhin nichts bewusst mit. Er träumte bestimmt von der Einen aus dem Wohnheim...die Eine, die es irgendwie konnte, obwohl sie jetzt nicht so die mega Granate war. Aber als semi-guter Gitarrist, sind die Ansprüche ja auch angepasst. Er träumte auf jeden Fall davon, wie er eines Abends bei ihr auftauchte, um Sex zu haben. Sie tranken ein bis zwei Gläser Wein, blödelten ein bisschen herum, kamen immer mehr in Stimmung und entkleideten sich dann nach und nach. So stand er nun fast nackt, nur noch die Ungerbuchs an, in dem kleinen Appartement vor einem Bett, und träumte davon, dass er nen mittelmäßigen Ständer hatte und sie vor ihm kniete, seine Boxershorts herunterzog und anfing im ordentlich einen zu blasen. Ein tolles Gefühl, selbst im Traum. Auch wenn sie nicht die mega Granate war, Schwänze lutschen, das konnte Sie gut...richtig gut. Also Seinen, er hatte ja nur einen Penis. Aber Sie musste in Ihrem Leben schon oft geübt haben, so meinte der semi-gute Gitarrist, nachdem er das erste Mal was mit Ihr hatte. Das kommt ja wohl nicht von ungefähr, meinte er.
Er stand also weiter so da, ließ sich oral befriedigen und merkte im Traum, wie auf einmal Alles ganz schnell ging. Seine Erregung stieg immer mehr, er konnte irgendwie wahrnehmen, wie der Punkt kam, an dem Mann normalerweise innerhalb von ein paar intensiven Sekunden kommen könnte. Da er in dieser nicht ganz wachen Phase noch keine direkte Kontrolle über seinen Körper hatte, ließ er es einfach zu. Sie machte ja auch weiter. Er kam also durch einen Blowjob zum Höhepunkt und erwachte just in dem Moment, als sich die gesamte Anspannung, die sich während der Stimulierung angesammelt hatte, in einer wohlwollenden, expulsiven Erleichterung auflöste. Er wachte auf. Das letzte Bild in seiner Traumwahrnehmung war tatsächlich, dass er durch den Blowjob in ihren Mund kam. Sie es sogar wohlwollend forderte.
Das erste Bild, was er dann aber bewusst wahrnahm, als er aufwachte, zeitgleich als er kam, ließ Ihn allerdings lauthals aufschreien und in einer unglaublichen Intensität das Appartement fluchtartig verlassen. Er rannte, sich die Shorts gerade noch hochziehend, dann die Hände über dem Kopf zusammenschlagend, so schnell, wie er konnte zurück zu seiner Wohnung. Glücklicherweise war die Haustüre, Marke sehr einfach, nicht von alleine ins Schloss gefallen und stand immernoch offen, als er, völlig außer Atem, dort ankam. Er flitzte in den ersten Stock, seine Wohnung stand ebenso noch offen, betrat seine Bude setzte sich auf die Couch und versuchte zu begreifen, was da eben passiert war. Der Traum war doch so gut gewesen, auch wenn Sie keine mega Granate war, ein Blowjob ist doch immer toll...
Der semi-gute Gitarrist, mit somnambulistischem Hintergrund und dem Hang zu Promiskuität, klopfte in dieser Nacht nämlich nicht an die Türe irgendeiner Studentin, sondern an die Türe von dem einen, männlichen Studenten, der da wohnte. Der heterosexuelle Gitarrist kannte den Studenten nur flüchtig, wusste aber, dass dieser schwul war und ihn schon immer etwas zu nett anlächelte, wenn man sich über den Weg lief, so fand er.
Das erste Bild, als er in dieser Nacht also aufwachte, war ein fast fremder, halbnackter Mann, der vor ihm kniete und es ihm gerade oral besorgt hatte. Dabei schien der Student auch jetzt immer noch etwas zu nett zu lächeln. Der Gitarrist starrte den Studenten nur ein paar Sekunden an und ergriff dann panisch die Flucht..
Im Nachhinein stellte sich heraus, dass der Student von dem Schlafwandeln des Gitarristen wusste, warum auch immer, und diese Situation einfach ganz egoistisch für sich verwendet hatte. Er habe sich dabei nicht viel gedacht, meinte es doch nur gut. Er war zwar etwas überrascht, aber freute sich auch über den halbnackten Mann, der so unvermittelt vor seiner Türe erschienen war. Der Student sah den nächtlichen Besuch auch als Angebot, als glücklichen Zufall. Und das hatte er einfach gerne wahrgenommen. Warum auch sonst, sollte ein halbnackter Mann, den er ja auch irgendwie anhimmelte, mitten in der Nacht an seine Türe klopfen? Er wollte nur spontan sein und dem Gitarristen hätte es doch auch gefallen.
Dass der Student genau zu diesem Zeitpunk noch wach war und die Türe öffnen konnte, war reiner Zufall. Dass er genau wusste, was Somnambulismus ist, machte Ihn natürlich irgendwie zu einem Täter, was ihm ein ziemlich schlechtes Gewissen bereitete. Er war doch kein schlechter Mensch und Gitarrespielen konnte er auch nicht. Er hatte sich fest vorgenommen, eine ehrliche Entschuldigung an den Gitarristen auszusprechen.
Der Gitarrist hatte allerdings viel zu viel Scham und Angst und ein kleingeistiges Denken, um die Angelegenheit mit dem Studenten überhaupt klären zu können. Er erzählte niemandem von dem Vorfall. Niemandem, niemals. Der Student war bestimmt etwas traurig, dass es nicht nochmal dazu kommen würde, der Gitarrist wollte aber einfach nie wieder darüber nachdenken, reden oder was auch immer...
...nach diesem speziellen Ereignis hatte der Gitarrist keine einzige Anwandlung von Somnambulismus mehr. Er traf sich dann, recht zügig, irgendwann mit der Uschi von der Session. Sie kamen zusammen, er legte seine promiskuitive Art ab und heiratete die Uschi. Sie bekamen zwei Kinder, einen Hund und ein Haus mit Garten. Er hatte nie wieder Sex mit anderen Partner, als mit seiner Ehefrau, der Uschi von der Session. Und das dann auch nur, um die zwei Kinder zu zeugen, die Sie wollte. Das semi-gute Gitarre-Spielen hatte er zudem als nicht mehr nötig erachtet und hing auch das an den Nagel. Letztendlich wurden beide sogar nebeneinander in einem Familiengrab bestattet. Er nahm den Grund für die komplette Veränderung seines Lebens buchstäblich mit ins Grab. Alles in Allem wurde dieser eine Traum zu seinem ganz persönlichen Trauma und änderte diesen Menschen von Grund auf.
Ein Märchen mit zwei Happy Ends...oder auch nicht, je nach dem. Dafür mit viel Moral und kaum Spaß :D Macht was daraus!
"Schlafwandelnde Gitarristen, die aufgrund ihrer Promiskuität einen Blowjob erhalten?" Ist übrigens der Satz gewesen, der das Alles ins Rollen gebracht hat, another thx!
Der schlafwandelnde Gitarrist
...Mittwoch, drei Uhr Nachts. Ein Mann setzt sich in seinem Bett auf. Dies geschieht auf recht obskure Art und Weise. Nicht, wie man sich das unter normalen Umständen vorstellt. Denn der Mann, seines Zeichens Gitarrist, der was auf sich hält, schläft. Dennoch sitzt er nun kerzengerade in seinem Bett, vermeintlich regungslos. Die Augen sind weit geöffnet. Sein Blick ist starr. Würde man ihm nun mit einer Hand vor dem Gesicht rumfuchteln, würde er nicht reagieren, selbst ein Zucken oder Blinzeln wäre eher nicht zu erwarten. Er starrt einfach nur in eine Richtung, sich selbst nicht bewusst, dass das gerade passiert...
Der Mann, ein Gitarrist, seines Zeichens locker, flockiger Draufgänger mit promiskem Verhalten, ist nämlich Somnambulist. Er ist ein Schlafwandler. Ein Nachtwandler. Jemand, der bewusste motorische Ausübungen vollführt, obwohl der Schlaf ihn eigentlich daran hindern sollte. Jemand, der nicht mitbekommt, dass er des Nachts umherläuft, Türen öffnet oder Lichtschalter betätigt. In seinem Falle ist die Ausprägung dieser Schlafstörung so stark, dass er sogar das Haus verlässt und in Boxershorts auf der Straße und in der Nachbarschaft herumläuft. Das passiert alles unterbewusst versteht sich. Im besten Fall, so wie bisher, kam der promiskuitve und somnambulistische Gitarrist auch ohne große Zwischenfälle und unbeschadet wieder von alleine in sein Bett zurück. Meistens konnte er sich nicht mal erinnern, was während des Schlafwandelns passiert war.
Der Mann wusste aber mittlerweile von seiner Schlafstörung und dem Schlafwandeln. Diese seltene Störung hatte er nun schon ein paar Jahre miterleben dürfen (sprich immer nachträglich, oder wenn er während des Wandelns oder danach aufgewacht war). So fand er sich zum Beispiel eines morgens auf dem Küchenboden wieder, neben ihm zwei aufgeschlagene Eier, etwas Mehl, Milch. Er erwachte an jenem Morgen - auf dem Boden der Küche - aus einem verschwommenen Traum, in dem er sich mitten in der Nacht Pfannekuchen machen wollte. Zum Glück trug er nur die Zutaten zusammen...er hatte dann wohl keine Pfanne griffbereit...so schlief er, die Zutaten auf die Kacheln geworfen, wieder ein und wunderte sich am nächsten Morgen, über die veränderte Umgebung.
Solche Ereignisse hatten ihn auf jeden Fall vorsichtiger werden lassen. Er verstaute gefährliche Haushaltsgeräte nun immer sehr viel bedachter und sicherer, schloss diverse Türen ab und polsterte die eine oder andere scharfe Kante von irgendwelchen spitzen Objekten, mit irgendwelchen weichen Materialien. So konnte er guten Gewissens einschlafen, ohne Angst haben zu müssen, eines Nachts blutend, verletzt oder mit gekochten Eiern auf zu wachen. Soweit so gut. Er lebte einfach damit weiter, es war ja nie etwas Krasses passiert. Bis zu diesem einen, ganz besonderen Ereignis, das ihm bisher nur einmal passiert war. Diese Erfahrung würde er allerdings nie wieder vergessen und ihn nachhaltig verändern. Denn bei diesem Mal wachte er während eines recht lebhaften und sich real anfühlenden Traumes auf.
Folgendes ist ihm passiert:
An einem Dienstagabend kam der semi-erfolgreiche Gitarrist von einer Session nach Hause. Es war schon spät, er hatte bei der Session ordentlich gebechert und war mittlerweile gut angetrichtert. Er schwelgte in Erinnerungen an eine, für ihn, erfolgreiche Session, bei der er wundersamer Weise drei Stunden lang ganze vier Akkorde spielte. (Er konnte zwar auch noch einen Fünften, der war Ihm aber zu kompliziert, da hätte er sich bestimmt verspielt und das wollte er nicht.)
Gitarristen fallen ja immer irgendwie auf, egal ob sie gut spielen oder auch nicht. Aufgefallen war ihm an dem Abend auch das ein oder andere Mädel, das in den karg besetzten Stuhlreihen gesessen hatte und ihn mehr oder weniger anhimmelte. So war auf jeden Fall seine Wahrnehmung. Promiskuitiv wie er war, wusste er ja, was das Gitarrespielen alles bewirken konnte und das nutzte er auch aus. Von den potentiellen Sexualpartnern, die an dem Abend in der Location waren, drei an der Zahl, konnte er wenigstens eine Nummer abstauben.
Glücklich und zufrieden mit dem Gedanken, dass er ein toller Hecht sei, genehmigte er sich zu Hause noch ein Gute-Nacht-Bier, dachte an die coole Session, die Uschi, die er bald knallen würde und an die anderen Chicks, die er schon wenigstens einmal begattet hatte. Es lief bei ihm. Super praktisch war zudem auch, dass in der Nachbarschaft zwar wenige Menschen wohnten, davon aber gut die Hälfte Studentinnen in einem Wohnheim waren, die er schon mit seinem Charme und seinem wahnsinnigen Gitarrenspiel beeindrucken konnte. Er lebte seine sexuellen Vorlieben, mit vielen, verschiedenen Partnerinnen zu schlafen, also voll aus. Mit diesem Gedanken und gut Einen sitzen, ging er dann irgendwann ins Bett und schlief auch ziemlich schnell ein.
...Mittwoch, drei Uhr Nachts. Ein somnambulistischer, zudem promiskuitiver, semi-guter Gitarrist setzt sich in seinem Bett auf. Er schlafwandelt. Er bekommt nicht mit, was er in dieser Episode seines Lunatismusses erleben wird. Er sitzt, starrt in die Dunkelheit. Plötzlich schlägt er die Decke beiseite, streckt zuerst das eine Bein aus dem Bett, stellt es auf den Boden, dann das Andere. Er steht auf. Zielstrebig bewegt er sich nun aus dem Schlafzimmer heraus und geht in den Flur. Nur mit einer Boxershorts bekleidet, nimmt er die Wohnungstüre mit seinen starren Augen ins Auge und läuft an dem großen Spiegel im Flur vorbei, ohne sich selbst auch nur eines Blickes zu würdigen. Der Mann nimmt die Klinke in die Hand, öffnet sie, schreitet auf den Hausflur und geht stracks die eine Treppe ins Erdgeschoss hinunter. Hätte er mitbekommen, was er da tat, wäre Ihm aufgefallen, dass er seine Wohungstüre einfach offen stehen gelassen hatte und es zudem, drei Uhr Nachts, etwas zugig unten rum war. Aber wenn du nichts mitbekommst, ist auch ein frisches Lüftchen relativ egal. Hätte er zudem am Vorabend nicht so viel getrunken, hätte er die Wohnungstüre auch vorsorglich abgeschlossen, so wie eigentlich immer...aber naja, wir alle wissen: Alkohol macht Sachen.
Noch eine Türe geöffnet, steht er nun vor dem Mietshaus auf dem Bürgersteig, dreht sich nach links und geht ein Stück weit weiter. Die Studentinnen wohnten tatsächlich auch in dieser Richtung, in einem kleinen Wohnheim, bestehend aus einzelnen Appartements. Wahrscheinlich geriet er in den Prozess des Schlafwandelns, als er gerade von Schweinkram mit einer oder mehreren Studentinnen träumte. Diese Traumwahrnehmung veranlasste ihn wohl auch zu dieser Reise. Vielleicht trug auch der Alkohol vom Vorabend noch dazu bei. Er war ja schließlich glücklich und zufrieden eingeschlafen, mit Gedanken an irgendwelche Uschis bei irgendwelchen Sessions.
Der Gitarrist war nun tatsächlich auf der Höhe des Wohnheims angekommen, bog ein weiteres Mal scharf nach links ab und steuerte sehr zielstrebig auf ein Appartement zu. In der Vergangenheit war es schon öfter vorgekommen, dass er sich kurzfristig bei einer dieser Uschis gemeldet hatte und diese, manchmal auch Nachts noch, reagierten und auch Spaß haben wollten. Man kannte sich ja schließlich schon und war sich einig. Bisher war er aber noch nie schlafwandelnd bis vor eine Türe der Appartements gekommen. Entweder lief er immer in die andere Richtung oder aber vorbei und dann wieder zurück. Was er allerdings nicht wusste, da er bei diesen nächtlichen Reisen bisher immer wieder in seine Wohnung zurück gekehrt war.
Da stand er nun. Vor der verschlossenen Türe eines Appartements. Halbnackt, von Sex träumend, mit offenen Augen und einem halb errigierten Penis, der weiterhin für mehr Belüftung unten rum sorgte. Er klopfte zaghaft an, er klingelte nicht, er klopfte. Knöchel auf Holz. Tock, tock, tock. Für einen Außenstehenden hätte es wohl so ausgesehen, als hätte er bewusst an diese Türe geklopft. Die motorischen Automatismen beim Schlafwandeln sehen schon sehr gewollt aus. Und in der Tat...die Türe öffnete sich. Er trat ein bzw. wurde hereingelassen.
Bis zu diesem Zeitpunkt war der promiskuitive, semi-gute Gitarrist immernoch in einer Phase des Schlafwandelns, bekam von der Situation also weiterhin nichts bewusst mit. Er träumte bestimmt von der Einen aus dem Wohnheim...die Eine, die es irgendwie konnte, obwohl sie jetzt nicht so die mega Granate war. Aber als semi-guter Gitarrist, sind die Ansprüche ja auch angepasst. Er träumte auf jeden Fall davon, wie er eines Abends bei ihr auftauchte, um Sex zu haben. Sie tranken ein bis zwei Gläser Wein, blödelten ein bisschen herum, kamen immer mehr in Stimmung und entkleideten sich dann nach und nach. So stand er nun fast nackt, nur noch die Ungerbuchs an, in dem kleinen Appartement vor einem Bett, und träumte davon, dass er nen mittelmäßigen Ständer hatte und sie vor ihm kniete, seine Boxershorts herunterzog und anfing im ordentlich einen zu blasen. Ein tolles Gefühl, selbst im Traum. Auch wenn sie nicht die mega Granate war, Schwänze lutschen, das konnte Sie gut...richtig gut. Also Seinen, er hatte ja nur einen Penis. Aber Sie musste in Ihrem Leben schon oft geübt haben, so meinte der semi-gute Gitarrist, nachdem er das erste Mal was mit Ihr hatte. Das kommt ja wohl nicht von ungefähr, meinte er.
Er stand also weiter so da, ließ sich oral befriedigen und merkte im Traum, wie auf einmal Alles ganz schnell ging. Seine Erregung stieg immer mehr, er konnte irgendwie wahrnehmen, wie der Punkt kam, an dem Mann normalerweise innerhalb von ein paar intensiven Sekunden kommen könnte. Da er in dieser nicht ganz wachen Phase noch keine direkte Kontrolle über seinen Körper hatte, ließ er es einfach zu. Sie machte ja auch weiter. Er kam also durch einen Blowjob zum Höhepunkt und erwachte just in dem Moment, als sich die gesamte Anspannung, die sich während der Stimulierung angesammelt hatte, in einer wohlwollenden, expulsiven Erleichterung auflöste. Er wachte auf. Das letzte Bild in seiner Traumwahrnehmung war tatsächlich, dass er durch den Blowjob in ihren Mund kam. Sie es sogar wohlwollend forderte.
Das erste Bild, was er dann aber bewusst wahrnahm, als er aufwachte, zeitgleich als er kam, ließ Ihn allerdings lauthals aufschreien und in einer unglaublichen Intensität das Appartement fluchtartig verlassen. Er rannte, sich die Shorts gerade noch hochziehend, dann die Hände über dem Kopf zusammenschlagend, so schnell, wie er konnte zurück zu seiner Wohnung. Glücklicherweise war die Haustüre, Marke sehr einfach, nicht von alleine ins Schloss gefallen und stand immernoch offen, als er, völlig außer Atem, dort ankam. Er flitzte in den ersten Stock, seine Wohnung stand ebenso noch offen, betrat seine Bude setzte sich auf die Couch und versuchte zu begreifen, was da eben passiert war. Der Traum war doch so gut gewesen, auch wenn Sie keine mega Granate war, ein Blowjob ist doch immer toll...
Der semi-gute Gitarrist, mit somnambulistischem Hintergrund und dem Hang zu Promiskuität, klopfte in dieser Nacht nämlich nicht an die Türe irgendeiner Studentin, sondern an die Türe von dem einen, männlichen Studenten, der da wohnte. Der heterosexuelle Gitarrist kannte den Studenten nur flüchtig, wusste aber, dass dieser schwul war und ihn schon immer etwas zu nett anlächelte, wenn man sich über den Weg lief, so fand er.
Das erste Bild, als er in dieser Nacht also aufwachte, war ein fast fremder, halbnackter Mann, der vor ihm kniete und es ihm gerade oral besorgt hatte. Dabei schien der Student auch jetzt immer noch etwas zu nett zu lächeln. Der Gitarrist starrte den Studenten nur ein paar Sekunden an und ergriff dann panisch die Flucht..
Im Nachhinein stellte sich heraus, dass der Student von dem Schlafwandeln des Gitarristen wusste, warum auch immer, und diese Situation einfach ganz egoistisch für sich verwendet hatte. Er habe sich dabei nicht viel gedacht, meinte es doch nur gut. Er war zwar etwas überrascht, aber freute sich auch über den halbnackten Mann, der so unvermittelt vor seiner Türe erschienen war. Der Student sah den nächtlichen Besuch auch als Angebot, als glücklichen Zufall. Und das hatte er einfach gerne wahrgenommen. Warum auch sonst, sollte ein halbnackter Mann, den er ja auch irgendwie anhimmelte, mitten in der Nacht an seine Türe klopfen? Er wollte nur spontan sein und dem Gitarristen hätte es doch auch gefallen.
Dass der Student genau zu diesem Zeitpunk noch wach war und die Türe öffnen konnte, war reiner Zufall. Dass er genau wusste, was Somnambulismus ist, machte Ihn natürlich irgendwie zu einem Täter, was ihm ein ziemlich schlechtes Gewissen bereitete. Er war doch kein schlechter Mensch und Gitarrespielen konnte er auch nicht. Er hatte sich fest vorgenommen, eine ehrliche Entschuldigung an den Gitarristen auszusprechen.
Der Gitarrist hatte allerdings viel zu viel Scham und Angst und ein kleingeistiges Denken, um die Angelegenheit mit dem Studenten überhaupt klären zu können. Er erzählte niemandem von dem Vorfall. Niemandem, niemals. Der Student war bestimmt etwas traurig, dass es nicht nochmal dazu kommen würde, der Gitarrist wollte aber einfach nie wieder darüber nachdenken, reden oder was auch immer...
...nach diesem speziellen Ereignis hatte der Gitarrist keine einzige Anwandlung von Somnambulismus mehr. Er traf sich dann, recht zügig, irgendwann mit der Uschi von der Session. Sie kamen zusammen, er legte seine promiskuitive Art ab und heiratete die Uschi. Sie bekamen zwei Kinder, einen Hund und ein Haus mit Garten. Er hatte nie wieder Sex mit anderen Partner, als mit seiner Ehefrau, der Uschi von der Session. Und das dann auch nur, um die zwei Kinder zu zeugen, die Sie wollte. Das semi-gute Gitarre-Spielen hatte er zudem als nicht mehr nötig erachtet und hing auch das an den Nagel. Letztendlich wurden beide sogar nebeneinander in einem Familiengrab bestattet. Er nahm den Grund für die komplette Veränderung seines Lebens buchstäblich mit ins Grab. Alles in Allem wurde dieser eine Traum zu seinem ganz persönlichen Trauma und änderte diesen Menschen von Grund auf.
Ein Märchen mit zwei Happy Ends...oder auch nicht, je nach dem. Dafür mit viel Moral und kaum Spaß :D Macht was daraus!
"Schlafwandelnde Gitarristen, die aufgrund ihrer Promiskuität einen Blowjob erhalten?" Ist übrigens der Satz gewesen, der das Alles ins Rollen gebracht hat, another thx!
Mittwoch, 7. März 2018
Der Blowjob - Mythos oder Passion
Mit großer Mehrheit wurde dieser Beitrag dazu auserkoren, als Nächster das Licht der dunklen, digitalen Welt zu erblicken. Nun gut, hier kommts. Fängt ja schon gut an. Ich freu mich. Es wird bestimmt detailliert, fachspezifisch, leicht vulgär, etwas obszön, informativ und direkt. Wer das nicht möchte, sollte jetzt einfach nicht weiterlesen ;) Allen anderen, viel Information!
Der Blowjob. Oralverkehr, Fellatio. Französisch, blasen, lutschen, lecken, schlecken. In den Mund nehmen. Deepthroat. Macht und Hingabe. Frau, Mann. Mann, Mann. Vorspiel.
Tja, Mythos oder Passion? Da Sex an sich kein Mythos ist und der orale Verkehr eine Sexualpraktik beschreibt, ist es schwierig zu beweisen, dass es sich bei der Ausführung von Fellatio nur um Erzählungen und Sagen handelt. Tatsächlich ist die orale Befriedigung die zweit häufigst angewendete sexuelle Praktik, neben dem vaginalen Sex. Oralverkehr hat es zudem nachweislich schon seit allen Zeiten gegeben. Bildnisse und Terrakotta-Kunst aus der Antike liefern zum Beispiel lebhafte Darstellungen von Sexspielchen unter Göttern. Darunter auch das gegenseitige Befriedigen mit dem Mund. In der Antike war es zudem normal bis angesehen, wenn ein Blowjob unter Männern passierte. Und die Tatsache, dass Zeus von Hermes einen geblasen bekommt, sagt ja schon alles. Die Auslebung diverser sexueller Praktiken geht also schon eine ganze Weile in unserer Gesellschaft von Statten. Zwar haben im Laufe der Zeit rechtliche Maßnahmen hier und dort versucht, die freie Auslebung einzuschränken, aber eine moderne Etablierung von Sex in der Gesellschaft ist nicht von der Hand zu weisen. Ich rede hier selbstverständlich über die "normalen" Ausführungen, die uns Allen Spaß machen, unabhängig vom Geschlecht, die man als allgemein bekannt einstufen könnte.
Es gibt immer irgendwen, der irgendwas bevorzugt, klar, aber alles darüber hinaus, wie Fetische oder Dinge, die man als Paraphilien bezeichnet, will ich hier gar nicht aufgreifen, weil nein! Ich möchte ja hier von nem wunderbaren Ereignis schreiben, von etwas Positivem, von einem einzigartigen Gefühl.
Der Blowjob. (Der Beitrag heißt zwar "Der Blowjob...", soll aber keines Wegs als sexistisch aufgefasst werden. Zur reinen Prävention werde ich mich aber auch mit dem Cunnilingus beschäftigen, bzw. denke, dass auch vielen Frauen die aktive Ausführung eines Blowjobs gerne machen und sich also auch deshalb angesprochen fühlen dürfen.)
Wer kennt es nicht? Das Gefühl, wenn sich weiche Lippen sanft um die Eichel legen, sich bewegen, leichten Druck ausüben, sich wieder öffnen. Ein Küsschen aufs Nüsschen. Wenn die Zunge zusätzlich ins Spiel kommt und mal mehr mal weniger intensive Kreise zieht. Wenn der Penis zudem oral aufgenommen wird und durch die permanente Stimulierung vollends errigiert und mit Blut durchströmt wird, herrlich. Das ist schon was ganz Eigenes und Besonderes. Ein Gefühl, welches durch keine andere Ausführung hervorgerufen werden kann. Zu dem besonderen Gefühl der Stimulation und Lust, kommt auch ein gewisser Grad an unterbewusstem, psychologischem Kram dazu. Wenn man das etwas primitv betrachtet, wird der Mann beim Blowjob auf seinen Schwanz reduziert. Darin liegt dann für ihn selbst, zum Einen, die ganze Macht, da das primäre Geschlechtsteil ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit erhält und der Mann sich erhaben fühlt. Etwas Animalisches, was verankert ist. Zum Anderen ist orale Stimulierung auch ein großer Vertrauensbeweis, da Mann den Schaft des Handelns abgibt und tatsächlich etwas die Kontrolle verliert. Das ist aber ganz normal und meistens gar nicht überdenkenswert, da die Verteilung der Rollen eh einvernehmlich sein sollte und im Bestfall, alle Beteiligten wissen, wie es geht. Man gibt sich ja schließlich beim Sex auch hin, da sollte man eh nicht so viel nachdenken, sondern einfach fallenlassen und mitmachen.
Der Blowjob. Definitiv kein Mythos. Selbst in der Tierwelt vertreten. Wen wundert es...es wurde natürlich bei Affen festgestellt. Im Speziellen bei Bonobo-Schimpansen. Zudem gibt es aber auch Belege für Fellatio bei Flughunden und Kängurus. Sex is everywhere. Natürlich ist er das, sonst, wären wir ja schließlich auch nicht hier...Aber die Ausführung einer sexuellen Praktik, die eben keinen anderen Grund hat, als zu erregen und zu stimulieren, hat ja nichts mit Fortpflanzung zu tun und dient alleine dem Spaß am Sex und dem Geschlechtsteil. Deshalb ist es umso interessanter, dass die Thematik über unsere menschliche Gesellschaft hinweg verbreitet zu sein scheint. Ebenso wenig ist es ein Mythos, dass sich jeder Mann selbst einen blasen würde, wenn er es könnte. Ein paar wenige Prozent sehr gelenkiger Menschen können dieses Kunststück wohl tatsächlich vollbringen. Respekt dafür, irgendwie! Und jeder der nicht wenigstens einmal darüber nachgedacht hat oder es schonmal versucht hat, der lügt, oder ist rein physikalisch einfach nicht im Stande. Dann kann man sich solche Ideen natürlich von vorneherein aus dem Kopf schlagen.
Ich finde es persönlich ja gut, dass sich der Blowjob als Vorspiel und ganz generell etabliert hat. Ich schätze es sehr, wenn meine Sexual-Partnerin das gerne macht und da eben die gewisse Leidenschaft entwickeln kann. Irgendwas Reizvolles wird ein Blowjob für die Damen ja auch haben, die es gerne tun. Ich kenne das Gefühl ja nur als annehmender Part. Wobei, wenn man überlegt, was für absonderliche Formen und Ausführungen es von Penissen geben kann, ist es bestimmt auch ein Stück weit optisch bedingt, bzw. physisch, wie intensiv man sich mit Oralsex beschäftigt. Als Frau oder schwuler Mann würde ichs glaub ich eher unschön finden, wenn da zum Beispiel so n Meter Vorhaut dranhängt, die man erst mal wegarbeiten muss...aber nun gut, niemand kann ja was für seine natürlich gewachsenen oder auch nicht gewachsenen Körperteile und man kann den Leuten ja auch nur vor die Hose gucken, nicht wahr? Aber ganz ehrlich, die Frage, wie der Penis eines Typen aussehen mag, auf den Ihr scharf seid, ist doch bestimmt von Wert? Hinzu kommen dann noch Größenvorstellungen, denke ich. Man lutscht doch lieber an nem stattlichen, optisch guten Gerät, als an nem Streichholz, das eventuell nen Knick hat und ziemlich schnell abbrennt? Oder ist das völlig irrelevant? Es geht ja immerhin um das primäre, männliche Geschlechtseil, dem normalerweise am meisten, prozentuale Aufmerksamkeit beim Blowjob geschenkt wird. Ich kann aber auch nachvollziehen, dass nicht Alle gleichermaßen von der Idee begeistert sind, einen Penis in den Mund zu nehmen. Ich denke unter schwulen Männern besteht da generell weniger Berührungsangst. Aber die kennen den männlichen Körper ja meistens selber sehr gut.
Der Blowjob. Passion also. Im Bestfall ja. Es sollte natürlich immer alles Freude bereiten und freiweillig passieren. Wenn das gegeben ist, kann auch gerne leidenschaftlich geblasen oder passioniert Fellatio und Cunnilingus vollzogen werden. Wie gesagt, nicht jeder wird Oralsex als toll empfinden oder einfach etwas Anderes bevorzugen. Leider, leider ist die heutige Darstellung von Sex durch die Masse an Pornografie, speziell im Internet, daran schuld, dass eine verzerrte Wahrnehmung der Sexualität passiert. Leute, Kids! Pornos sind so was wie RTL, sieht unter Umständen gut aus, ist aber gescriptet und inszeniert. Und KEIN Paradebeispiel, wie Sex funktioniert oder funktionieren soll! Was in Pornos teilweise geboten und dargestellt wird, ist schon ziemlich übel, hat sich aber leider in den Köpfen von Vielen als normal eingestellt. Die ganzen Hardcore-, Erniedrigungs-, Frauen-als-reine-Fickobjekte-Darstellungs-Sachen forcieren eine ganz komische Ansicht von Sex. Da bin ich wirklich froh, dass ich mich selber noch ausprobieren durfte, ohne "Tutorials" gehabt zu haben.
Apropos Sexpraktiken, die im Internet publiziert werden: Deepthroat (tief, Rachen) schön und gut, kann ein richtig intensives Gefühl sein, wenn es gekonnt wird. Denn: dass die ganzen Porno-Häschen sich jeden noch so großen Pimmel bis zum Anschlag in den Rachen schieben lassen, ist nicht so selbstverständlich, wie es aussieht. Das muss geübt werden. Das geht nicht mal eben so. Der natürliche Würgereflex steht dem dann doch meistens erstmal im Weg. Jungs, erwartet das also nicht automatisch, nur weil es so dargestellt wird. Umso mehr Respekt an die Mädels, die es können, wollen und tatsächlich nicht ersticken oder sich übergeben müssen.
Generell wird in Pornos eh zu viel suggeriert, was in der Realität einfach nicht stimmt, bzw. der Porno verschweigt etwaige Vorbereitungen, Vorsichtsmaßnahmen und Ähnliches. Beim Porno gehts den Meisten ja eh nur um die optischen Reize, ganz einfach, ganz platt. Dass das auch Arbeit bedeutet, nehmen die Meisten ja gar nicht wahr. Wie gesagt, ein Beispiel ist der Deepthroat, der aktiv geübt werden muss, sonst gehts unter Umständen echt nicht schön aus, im schlimmsten Fall wird tatsächlich jemand verletzt. Man darf auch nie vergessen, dass Oralsex grundsätzlich, wenn er nicht mit Kondom oder den ominösen Lecktüchern vollzogen wird, nicht gerade als safe gilt! Schleimhäute und Sekrete treffen auf einander. Besonders im Mund- und Rachenbereich tummeln sich zudem ziemlich viele Bakterie und die Ansteckungsgefahr mit übertragbaren Krankheiten, wie HIV, Hepatitis, HPV wird schon durch kleinste Verletzungen der Schleimhäute begünstig, also: bitte immer aufpassen bzw. sich im Klaren sein, was theoretisch passieren kann! Von einer Geschlechtskrankheit blieb ich bisher zum Glück verschont. Es gab nur einmal ein kleines, sehr einschneidendes Erlebnis mit künstlichen Fingernägeln, im wahrsten Sinne des Wortes einschneidend. Da wurde mir etwas anders, aber die Heilung des cuts ging dann doch ziemlich schnell von Statten. Das hat gebrannt, ich sags Euch!
Der Cunnilingus. Das weibliche Gegenstück zu Fellatio. Orale Stimualtion der Vulva und teilweise der Vagina. Hallo Kitzler, du erhälst besonderes Zungenspitzengefühl. Ein Nervenhotspot trifft auf einen Anderen. Besonders die Klitoris ist durch die orale Stimulierung potentiell zu ganz besonderen Höchstleistungen im Stande. Im Umgangssprachlichen spricht man ja allgemein vom Lecken. Und genau das beschreibt es ganz gut. Die Befriedigung mit Mund und Zunge besteht aber natürlich nicht nur aus lecken, sondern auch aus tasten, stupsen, schlecken, küssen, liebkosen, eindringen. Wenn man es richtig macht, geht da Einiges. Vorraussetzung ist aber auch hier, dass die Herren der Schöpfung es genauso gerne bei der Frau machen und Leidenschaft mit Technik kombinieren, um ganz besondere Freudenmomente zu erschaffen. Von so einem stumpfen Rumgesabber hat doch keiner was. Nicht obenrum und auch nicht untenrum. Aber da kommen wieder die persönlichen Ansprüche und Fähigkeiten ins Spiel. Auch beim Cunnilingus ist es eigentlich nur logisch, dass die Ausführung bei gleichgeschlechtlicher Verteilung einfacher, sensibler und bedachter ist. Jede Frau sollte Ihren Körper kennen und demnach auch mehr Verständnis für die Reizempfindungen der Weiblichkeit haben.
Oralsex, ein ganz besonderes Geschenk der Sexualität. Definitiv kein Mythos, sehr etabliert und oft ausgeführt. Passion, ja, wie gesagt, so sollte es sein. Sex braucht nun mal Leidenschaft, Lust und Hingabe, sonst kann man sich das auch ganz sparen. Ich muss sagen, dass ich bisher fast ausschließlich guten Sex hatte und es nie eine Zeitverschwendung gewesen ist. Naja, einmal, aber das ist schon lange her. Da dies ja keine Geschichte ist, brauchts auch kein Happy End, denke ich. Das folgt dann aber beim nächsten Beitrag.
Macht Liebe und seid offen und zufrieden mit Euch und Eurem Körper. Sex ist toll, einzigartig und sorgt für gute Laune, go for it and blow, lick, suck and fuck it!
Der Blowjob. Oralverkehr, Fellatio. Französisch, blasen, lutschen, lecken, schlecken. In den Mund nehmen. Deepthroat. Macht und Hingabe. Frau, Mann. Mann, Mann. Vorspiel.
Tja, Mythos oder Passion? Da Sex an sich kein Mythos ist und der orale Verkehr eine Sexualpraktik beschreibt, ist es schwierig zu beweisen, dass es sich bei der Ausführung von Fellatio nur um Erzählungen und Sagen handelt. Tatsächlich ist die orale Befriedigung die zweit häufigst angewendete sexuelle Praktik, neben dem vaginalen Sex. Oralverkehr hat es zudem nachweislich schon seit allen Zeiten gegeben. Bildnisse und Terrakotta-Kunst aus der Antike liefern zum Beispiel lebhafte Darstellungen von Sexspielchen unter Göttern. Darunter auch das gegenseitige Befriedigen mit dem Mund. In der Antike war es zudem normal bis angesehen, wenn ein Blowjob unter Männern passierte. Und die Tatsache, dass Zeus von Hermes einen geblasen bekommt, sagt ja schon alles. Die Auslebung diverser sexueller Praktiken geht also schon eine ganze Weile in unserer Gesellschaft von Statten. Zwar haben im Laufe der Zeit rechtliche Maßnahmen hier und dort versucht, die freie Auslebung einzuschränken, aber eine moderne Etablierung von Sex in der Gesellschaft ist nicht von der Hand zu weisen. Ich rede hier selbstverständlich über die "normalen" Ausführungen, die uns Allen Spaß machen, unabhängig vom Geschlecht, die man als allgemein bekannt einstufen könnte.
Es gibt immer irgendwen, der irgendwas bevorzugt, klar, aber alles darüber hinaus, wie Fetische oder Dinge, die man als Paraphilien bezeichnet, will ich hier gar nicht aufgreifen, weil nein! Ich möchte ja hier von nem wunderbaren Ereignis schreiben, von etwas Positivem, von einem einzigartigen Gefühl.
Der Blowjob. (Der Beitrag heißt zwar "Der Blowjob...", soll aber keines Wegs als sexistisch aufgefasst werden. Zur reinen Prävention werde ich mich aber auch mit dem Cunnilingus beschäftigen, bzw. denke, dass auch vielen Frauen die aktive Ausführung eines Blowjobs gerne machen und sich also auch deshalb angesprochen fühlen dürfen.)
Wer kennt es nicht? Das Gefühl, wenn sich weiche Lippen sanft um die Eichel legen, sich bewegen, leichten Druck ausüben, sich wieder öffnen. Ein Küsschen aufs Nüsschen. Wenn die Zunge zusätzlich ins Spiel kommt und mal mehr mal weniger intensive Kreise zieht. Wenn der Penis zudem oral aufgenommen wird und durch die permanente Stimulierung vollends errigiert und mit Blut durchströmt wird, herrlich. Das ist schon was ganz Eigenes und Besonderes. Ein Gefühl, welches durch keine andere Ausführung hervorgerufen werden kann. Zu dem besonderen Gefühl der Stimulation und Lust, kommt auch ein gewisser Grad an unterbewusstem, psychologischem Kram dazu. Wenn man das etwas primitv betrachtet, wird der Mann beim Blowjob auf seinen Schwanz reduziert. Darin liegt dann für ihn selbst, zum Einen, die ganze Macht, da das primäre Geschlechtsteil ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit erhält und der Mann sich erhaben fühlt. Etwas Animalisches, was verankert ist. Zum Anderen ist orale Stimulierung auch ein großer Vertrauensbeweis, da Mann den Schaft des Handelns abgibt und tatsächlich etwas die Kontrolle verliert. Das ist aber ganz normal und meistens gar nicht überdenkenswert, da die Verteilung der Rollen eh einvernehmlich sein sollte und im Bestfall, alle Beteiligten wissen, wie es geht. Man gibt sich ja schließlich beim Sex auch hin, da sollte man eh nicht so viel nachdenken, sondern einfach fallenlassen und mitmachen.
Der Blowjob. Definitiv kein Mythos. Selbst in der Tierwelt vertreten. Wen wundert es...es wurde natürlich bei Affen festgestellt. Im Speziellen bei Bonobo-Schimpansen. Zudem gibt es aber auch Belege für Fellatio bei Flughunden und Kängurus. Sex is everywhere. Natürlich ist er das, sonst, wären wir ja schließlich auch nicht hier...Aber die Ausführung einer sexuellen Praktik, die eben keinen anderen Grund hat, als zu erregen und zu stimulieren, hat ja nichts mit Fortpflanzung zu tun und dient alleine dem Spaß am Sex und dem Geschlechtsteil. Deshalb ist es umso interessanter, dass die Thematik über unsere menschliche Gesellschaft hinweg verbreitet zu sein scheint. Ebenso wenig ist es ein Mythos, dass sich jeder Mann selbst einen blasen würde, wenn er es könnte. Ein paar wenige Prozent sehr gelenkiger Menschen können dieses Kunststück wohl tatsächlich vollbringen. Respekt dafür, irgendwie! Und jeder der nicht wenigstens einmal darüber nachgedacht hat oder es schonmal versucht hat, der lügt, oder ist rein physikalisch einfach nicht im Stande. Dann kann man sich solche Ideen natürlich von vorneherein aus dem Kopf schlagen.
Ich finde es persönlich ja gut, dass sich der Blowjob als Vorspiel und ganz generell etabliert hat. Ich schätze es sehr, wenn meine Sexual-Partnerin das gerne macht und da eben die gewisse Leidenschaft entwickeln kann. Irgendwas Reizvolles wird ein Blowjob für die Damen ja auch haben, die es gerne tun. Ich kenne das Gefühl ja nur als annehmender Part. Wobei, wenn man überlegt, was für absonderliche Formen und Ausführungen es von Penissen geben kann, ist es bestimmt auch ein Stück weit optisch bedingt, bzw. physisch, wie intensiv man sich mit Oralsex beschäftigt. Als Frau oder schwuler Mann würde ichs glaub ich eher unschön finden, wenn da zum Beispiel so n Meter Vorhaut dranhängt, die man erst mal wegarbeiten muss...aber nun gut, niemand kann ja was für seine natürlich gewachsenen oder auch nicht gewachsenen Körperteile und man kann den Leuten ja auch nur vor die Hose gucken, nicht wahr? Aber ganz ehrlich, die Frage, wie der Penis eines Typen aussehen mag, auf den Ihr scharf seid, ist doch bestimmt von Wert? Hinzu kommen dann noch Größenvorstellungen, denke ich. Man lutscht doch lieber an nem stattlichen, optisch guten Gerät, als an nem Streichholz, das eventuell nen Knick hat und ziemlich schnell abbrennt? Oder ist das völlig irrelevant? Es geht ja immerhin um das primäre, männliche Geschlechtseil, dem normalerweise am meisten, prozentuale Aufmerksamkeit beim Blowjob geschenkt wird. Ich kann aber auch nachvollziehen, dass nicht Alle gleichermaßen von der Idee begeistert sind, einen Penis in den Mund zu nehmen. Ich denke unter schwulen Männern besteht da generell weniger Berührungsangst. Aber die kennen den männlichen Körper ja meistens selber sehr gut.
Der Blowjob. Passion also. Im Bestfall ja. Es sollte natürlich immer alles Freude bereiten und freiweillig passieren. Wenn das gegeben ist, kann auch gerne leidenschaftlich geblasen oder passioniert Fellatio und Cunnilingus vollzogen werden. Wie gesagt, nicht jeder wird Oralsex als toll empfinden oder einfach etwas Anderes bevorzugen. Leider, leider ist die heutige Darstellung von Sex durch die Masse an Pornografie, speziell im Internet, daran schuld, dass eine verzerrte Wahrnehmung der Sexualität passiert. Leute, Kids! Pornos sind so was wie RTL, sieht unter Umständen gut aus, ist aber gescriptet und inszeniert. Und KEIN Paradebeispiel, wie Sex funktioniert oder funktionieren soll! Was in Pornos teilweise geboten und dargestellt wird, ist schon ziemlich übel, hat sich aber leider in den Köpfen von Vielen als normal eingestellt. Die ganzen Hardcore-, Erniedrigungs-, Frauen-als-reine-Fickobjekte-Darstellungs-Sachen forcieren eine ganz komische Ansicht von Sex. Da bin ich wirklich froh, dass ich mich selber noch ausprobieren durfte, ohne "Tutorials" gehabt zu haben.
Apropos Sexpraktiken, die im Internet publiziert werden: Deepthroat (tief, Rachen) schön und gut, kann ein richtig intensives Gefühl sein, wenn es gekonnt wird. Denn: dass die ganzen Porno-Häschen sich jeden noch so großen Pimmel bis zum Anschlag in den Rachen schieben lassen, ist nicht so selbstverständlich, wie es aussieht. Das muss geübt werden. Das geht nicht mal eben so. Der natürliche Würgereflex steht dem dann doch meistens erstmal im Weg. Jungs, erwartet das also nicht automatisch, nur weil es so dargestellt wird. Umso mehr Respekt an die Mädels, die es können, wollen und tatsächlich nicht ersticken oder sich übergeben müssen.
Generell wird in Pornos eh zu viel suggeriert, was in der Realität einfach nicht stimmt, bzw. der Porno verschweigt etwaige Vorbereitungen, Vorsichtsmaßnahmen und Ähnliches. Beim Porno gehts den Meisten ja eh nur um die optischen Reize, ganz einfach, ganz platt. Dass das auch Arbeit bedeutet, nehmen die Meisten ja gar nicht wahr. Wie gesagt, ein Beispiel ist der Deepthroat, der aktiv geübt werden muss, sonst gehts unter Umständen echt nicht schön aus, im schlimmsten Fall wird tatsächlich jemand verletzt. Man darf auch nie vergessen, dass Oralsex grundsätzlich, wenn er nicht mit Kondom oder den ominösen Lecktüchern vollzogen wird, nicht gerade als safe gilt! Schleimhäute und Sekrete treffen auf einander. Besonders im Mund- und Rachenbereich tummeln sich zudem ziemlich viele Bakterie und die Ansteckungsgefahr mit übertragbaren Krankheiten, wie HIV, Hepatitis, HPV wird schon durch kleinste Verletzungen der Schleimhäute begünstig, also: bitte immer aufpassen bzw. sich im Klaren sein, was theoretisch passieren kann! Von einer Geschlechtskrankheit blieb ich bisher zum Glück verschont. Es gab nur einmal ein kleines, sehr einschneidendes Erlebnis mit künstlichen Fingernägeln, im wahrsten Sinne des Wortes einschneidend. Da wurde mir etwas anders, aber die Heilung des cuts ging dann doch ziemlich schnell von Statten. Das hat gebrannt, ich sags Euch!
Der Cunnilingus. Das weibliche Gegenstück zu Fellatio. Orale Stimualtion der Vulva und teilweise der Vagina. Hallo Kitzler, du erhälst besonderes Zungenspitzengefühl. Ein Nervenhotspot trifft auf einen Anderen. Besonders die Klitoris ist durch die orale Stimulierung potentiell zu ganz besonderen Höchstleistungen im Stande. Im Umgangssprachlichen spricht man ja allgemein vom Lecken. Und genau das beschreibt es ganz gut. Die Befriedigung mit Mund und Zunge besteht aber natürlich nicht nur aus lecken, sondern auch aus tasten, stupsen, schlecken, küssen, liebkosen, eindringen. Wenn man es richtig macht, geht da Einiges. Vorraussetzung ist aber auch hier, dass die Herren der Schöpfung es genauso gerne bei der Frau machen und Leidenschaft mit Technik kombinieren, um ganz besondere Freudenmomente zu erschaffen. Von so einem stumpfen Rumgesabber hat doch keiner was. Nicht obenrum und auch nicht untenrum. Aber da kommen wieder die persönlichen Ansprüche und Fähigkeiten ins Spiel. Auch beim Cunnilingus ist es eigentlich nur logisch, dass die Ausführung bei gleichgeschlechtlicher Verteilung einfacher, sensibler und bedachter ist. Jede Frau sollte Ihren Körper kennen und demnach auch mehr Verständnis für die Reizempfindungen der Weiblichkeit haben.
Oralsex, ein ganz besonderes Geschenk der Sexualität. Definitiv kein Mythos, sehr etabliert und oft ausgeführt. Passion, ja, wie gesagt, so sollte es sein. Sex braucht nun mal Leidenschaft, Lust und Hingabe, sonst kann man sich das auch ganz sparen. Ich muss sagen, dass ich bisher fast ausschließlich guten Sex hatte und es nie eine Zeitverschwendung gewesen ist. Naja, einmal, aber das ist schon lange her. Da dies ja keine Geschichte ist, brauchts auch kein Happy End, denke ich. Das folgt dann aber beim nächsten Beitrag.
Macht Liebe und seid offen und zufrieden mit Euch und Eurem Körper. Sex ist toll, einzigartig und sorgt für gute Laune, go for it and blow, lick, suck and fuck it!
Mittwoch, 6. Dezember 2017
Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Internetuser/Leute zur Paarungszeit
Hey Folks, heute mal wieder etwas, was uns alle betrifft. Fortpflanzung und so, is klar, ne?! Ich habe mir zwar noch nicht wirklich viele, konkrete Gedanken zu dem Thema gemacht, außer die, die spontan bei der Themenwahl erschienen sind, aber - wie so oft - entsteht der Beitrag dieses Mal auch eher beim Schreiben.
Der Ein oder Andere wird den Beitragstitel sicherlich in seiner Ursprungsform kennen?! Der Originaltitel eines Filmes lautet nämlich "Das merkwürdiger Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit" und befasst sich natürlich mit der Gesellschaft, dem Miteinander und den Problemchen, die so auftreten, wenn Menschen geschlechtsreif sind und nach Umgang und Körperlichkeiten streben. Ich finde den Übertrag ins Internet nur passend und will das Verhalten bei den geschlechtsreifen Internetusern eben ein bisschen hinterfragen bzw. gedanklich anschauen, da wir uns - mittlerweile in fast allen Generationen - mit dem Internet als Kommunikator befassen und es vermehrt wahrnehmen.
Wenn man sich das allgemeine Verhalten im Internet, spezieller Weise in Facebook-Gruppen, Whats-App- und Telegram-Gruppen anschaut, wird der versierte Menschenkenner schnell feststellen: Ja, viel Stumpfsinn, viel Primitives, viel Profilieren, viel Titten, viel Penis, viel Sex und naja, Vieles, was unnötig, aber leider ganz normal ist. Viel Oberflächlichkeit.
Offensichtlich besteht die Paarungszeit dieser Internetuser permanent. Das ganze Jahr, 24/7/365, quasi. Im Sommer und Frühling intensiver, weil Sonne und Hormone, die vermeintlich über die Stränge schlagen. Im Winter und Herbst aber auch, nur etwas anders merkbar, mit mehr Bezug auf die Jahreszeiten...Ein Kamin mit Teppich davor, ist zum Beispiel ein Bild für den Winter...
Das merkwürdige Verhalten dieser Leute, das Verhalten Aller, die annähernd triebgesteuert sind, herrscht, seit dem das Internet sämtliche Kommunikationswege beeinflusst, also permanent vor. So ist also eine permanente Paarungszeit einhergehend mit permanent, merkwürdigem Verhalten. Menschen machen Sachen, dreiste, kommunikative Sachen, um darauf aufmerksam zu machen, dass Paarungszeit ist. Hauptsache es mal erwähnen, sich anbieten, anpreisen, mit einem Augenzwinkern (wie ich es liebe) darauf hinweisen, zur Not ist ja Alles nur ein Spaß (wie ich es liebe). Der einfache Mensch, der sich keine Gedanken macht, würde das merkwürdige Verhalten wahrscheinlich als Flirten auslegen, bzw. es so erklären, wenn er danach gefragt werden würde. Das ist dann individuelle Auslegungssache, natürlich. Und wenn Flirten heutzutage heißt, auf Biegen und Brechen darauf hinzuweisen, dass man ja zur Verfügung steht...naja, dann sollte ich wohl endlich mit der alten Welt und den Vorstellungen von früher abschließen und einfach mitmachen...
...ja, eher nicht, auch wenn ich wollen würde. Ein bisschen eigenen Anspruch, Gewissen und Würde will ich mir dann doch behalten und muss das Flirten anders gestalten, als es heutzutage der Usus ist. Von daher nehme ich dann weiter mit dem kleinen, speziellen Teil, den besonderen Menschen vorlieb, die es ähnlich sehen, dass dieses 0815-Getue des Großteils der Leute, stumpf und hohl ist. Ich mag Menschen, die meine Ansichten teilen. Ich mag Ansichten, die von Wenigen geteilt werden. Gegen die Masse? Ja, durchaus. Kritik, weiterhin. Total glücklich mit Gedanken über die Welt und deren Bewohnern? Bedingt. Zu viel Ärger und Unverständnis. Aber, hey, hier ist wieder der Punkt, an dem man feststellen kann: mach dir keine Gedanken und du bist glücklich. Mache dir zu viele Gedanken und du bist definitiv schwierig. Der Mittelweg, auch hier, ja, der wäre gut.
Zurück zu vermeintlich merkwürdigem Verhalten. Die meisten Mädels im Internet sind wie Prinzessinnen, die erobert werden möchten. Eine recht klassiche Vorstellung und gar nicht mal so abwegig, dass dies so ist. Sie wollen gewonnen und überzeugt werden, dass man der Prinz auf dem weißen Ross ist, ob es dabei speziell um Sex geht oder nicht, ist erstmal egal. Die emanzipierte Prinzessin von heute würde niemals auf die Idee kommen auch nur einen kleinen Schritt von alleine zu machen. Der Herr ist gefragt und soll aktiv werden und Interesse bekunden, soweit so gut, klassisch und so gar nicht modern, in dieser aufstrebenden und nach Gleichstellung bemühten Welt. Dennoch ist dieses Verhalten durchaus nachzuvollziehen. Warum sollte man sich auch bemühen, wenn man eh täglich, je nach optischer Erscheinung, mit diversen Angeboten, Flirtversuchen oder eindeutigen Bildern überschwemmt wird. Man kann ja dann ganz einfach aussuchen und sich das herauspicken, was man gerade braucht. Die Kurzfristigkeit der Dinge. Überangebot macht faul.
Da die meisten Typen diese Art und Weise aber voll unterstützen, gerne der Jäger sind und mit Tatendrang dafür sorgen, mindestens jedes weibliche Wesen, was annähernd - in ihren Augen - nicht hässlich ist, wenigstens einmal angeschrieben, geliked oder einen zweideutigen Spruch offeriert zu haben, wird diese Jagd nach Profilen, oberflächlich betrachtet, einfach voll ausgelebt und befeuert.
Ganz klar, man liest immer wieder von Mädels, die sich öffentlich darüber auslassen, dass sie ja schon wieder Dick-Pics bekommen haben, aber gar nicht danach gefragt hatten. Das sind dann die ganz primitiven Prinzen, die nicht mal mehr ein "Hi, wie gehts?" schreiben, sondern direkt alles anbieten. Sicher, das ist sehr eindeutig und verfehlt wohl nicht den Zweck, der da gewollt ist. Und wenn man als ambitionierter Internetuser 100 Mädels solche Bilder geschickt hat, und nur Eine darauf eingeht, nun ja...Zweck erfüllt. Und auch bei den weiblichen Usern, die sich darüber beschweren, stört der, leicht süffisante, Nebensatz "...ich habe nicht mal danach gefragt 😂😂", wie ich finde. Ganz so scheiße wird diese Art der Aufmerksamkeit wohl gar nicht gefunden. Das betrifft dann aber auch wieder alles die breite Masse, denke ich. Ganz normal, jeder möchte Sex. Sex ist, wie oft erwähnt, eine ganz tolle Sache, das sehe ich ja auch so. Aber muss man denn das ganze Internet auf so eine stumpfe Art und Weise, regelrecht, abgrasen, um nur mal zum Zug zu kommen? Kann man machen, weil es durch die Mittel und Wege nunmal möglich ist...
...da nehme ich mich dann mal wieder raus. Spezielles Pflänzchen, ich bin. Auf der Suche nach dem Platz im Licht mit Bewässerungsmöglichkeiten. Ich will ja schließlich nicht eingehen. Sex ist wichtig und er fehlt mir auch arg in den letzten drei Jahren. Sehnsucht ist als sensibler Mensch nochmal ne ganz andere Nummer, als bei den ganzen hohlen Fritten, ich sags Euch! Ich habe eben das Verlangen nach ganzheitlichem, einvernehmlichem und erfülltem Sex. Diesen kann man eventuell auch dadurch finden, in dem man einfach danach fragt, ne?! Wer ficken will, muss freundlich sein. Ja, super. Ich kann so freundlich sein, mein Wesen hat so eine tolle Art, ich bin ein liebenswerter Mensch. Auf jeden Fall, das Alles, zu letzt noch gehört. Alles toll. Nur ist mein Gewissen einfach zu präsent und meine Ängste vor Ablehnung einfach zu groß, als dass ich so ohne Weiteres bei den Menschen, die mir sympathisch sind, bei denen ein gewisser Vibe vorherrscht, aufs Ganze gehen würde. Ich machs mir selber schwer, oder?
Ja, mitunter, ich kenne mich ja leider auch ganz gut und weiß, dass man mich auch ersteinmal kennen lernen muss. Ich komme einfach über die Zeit und die Intensität, als über das Kurzfristige und Oberflächliche. Also, wer Zeit will und intensive Momente mag, der sollte sich nun angesprochen fühlen. Wie sagte man mir vor Kurzem noch: "Du bist eh das speziellste Pflänzchen, das ich kenne, du bekommst deinen ganz eigenen Platz. fern ab von den anderen Schubladen, damit du keinen Schaden anrichtest." Ich sehe das durchaus als Kompliment, auch das mit dem Schaden. Bei dieser Aussage herrschte aber eh ein unausgesprochenes, aber dieses Mal passendes, Augenzwinkern vor.
Ich freue mich auch weiterhin darüber einen positiven, aber eben speziellen, Eindruck hinterlassen zu können und möchte diesen wahren, da Bestätigung für meine Person (speziell für mich selbst: für meine, neue Person, die ich in den letzten 2 Jahren wieder aufgebaut habe) ein echt tolles Gefühl ist. Und es ist so wichtig, da diese Bestätigung in meinem Leben (Abschnitt) auch mal komplett gefehlt hat. Der Weg erstreckt sich also weiterhin vor mir und es ist an mir ihn zu gehen. Mit oder ohne Begleiter, am liebsten aber mit, dann ist man nicht so alleine mit seinen Gedanken. Ich brauche eindeutig mehr Konfetti in meinem Leben und mehr oder weniger, weniger Gehirn, weiterhin. "Sei nicht so streng mit Dir, aber bleibe Du selbst!" So soll es sein, ich bin ja gut, nicht einfach, aber ziemlich toll, so wie ich bin, es benötigt nur jemanden mit etwas botanischem Verständnis für Pflege und Obacht, damit ich richtig und noch mehr wachse...oder einfach mal eine helfende Hand...ja, tschuldigung, ein platter Spruch musste nun sein. Wobei in dem Zusammenhang die Zweideutigkeit vielleicht nicht ganz so platt ist.
Vielleicht spiele ich das Spiel um die Profile ja doch irgendwann mal mit. Vielleicht mache ich auch ein ganz eigenes Spiel daraus. Fördert Wettbewerb nicht irgendwo Ehrgeiz? Ja, unter Umständen. Ich mag die Umstände allerdings nicht, deshalb muss das eigene Spiel her. Ich sag dann Bescheid, wenn es soweit ist. Ein Titel existiert aber schon:
Das merkwürdige Verhalten spezieller Pflänzchen zur Blütezeit - Ein Spiel um Bienen, Nektar, Pollen und Bestäubung.
Das wird garantiert ein Hit, ab 18, versteht sich. Ein eher unkonventionelles Spiel.
Der Ein oder Andere wird den Beitragstitel sicherlich in seiner Ursprungsform kennen?! Der Originaltitel eines Filmes lautet nämlich "Das merkwürdiger Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit" und befasst sich natürlich mit der Gesellschaft, dem Miteinander und den Problemchen, die so auftreten, wenn Menschen geschlechtsreif sind und nach Umgang und Körperlichkeiten streben. Ich finde den Übertrag ins Internet nur passend und will das Verhalten bei den geschlechtsreifen Internetusern eben ein bisschen hinterfragen bzw. gedanklich anschauen, da wir uns - mittlerweile in fast allen Generationen - mit dem Internet als Kommunikator befassen und es vermehrt wahrnehmen.
Wenn man sich das allgemeine Verhalten im Internet, spezieller Weise in Facebook-Gruppen, Whats-App- und Telegram-Gruppen anschaut, wird der versierte Menschenkenner schnell feststellen: Ja, viel Stumpfsinn, viel Primitives, viel Profilieren, viel Titten, viel Penis, viel Sex und naja, Vieles, was unnötig, aber leider ganz normal ist. Viel Oberflächlichkeit.
Offensichtlich besteht die Paarungszeit dieser Internetuser permanent. Das ganze Jahr, 24/7/365, quasi. Im Sommer und Frühling intensiver, weil Sonne und Hormone, die vermeintlich über die Stränge schlagen. Im Winter und Herbst aber auch, nur etwas anders merkbar, mit mehr Bezug auf die Jahreszeiten...Ein Kamin mit Teppich davor, ist zum Beispiel ein Bild für den Winter...
Das merkwürdige Verhalten dieser Leute, das Verhalten Aller, die annähernd triebgesteuert sind, herrscht, seit dem das Internet sämtliche Kommunikationswege beeinflusst, also permanent vor. So ist also eine permanente Paarungszeit einhergehend mit permanent, merkwürdigem Verhalten. Menschen machen Sachen, dreiste, kommunikative Sachen, um darauf aufmerksam zu machen, dass Paarungszeit ist. Hauptsache es mal erwähnen, sich anbieten, anpreisen, mit einem Augenzwinkern (wie ich es liebe) darauf hinweisen, zur Not ist ja Alles nur ein Spaß (wie ich es liebe). Der einfache Mensch, der sich keine Gedanken macht, würde das merkwürdige Verhalten wahrscheinlich als Flirten auslegen, bzw. es so erklären, wenn er danach gefragt werden würde. Das ist dann individuelle Auslegungssache, natürlich. Und wenn Flirten heutzutage heißt, auf Biegen und Brechen darauf hinzuweisen, dass man ja zur Verfügung steht...naja, dann sollte ich wohl endlich mit der alten Welt und den Vorstellungen von früher abschließen und einfach mitmachen...
...ja, eher nicht, auch wenn ich wollen würde. Ein bisschen eigenen Anspruch, Gewissen und Würde will ich mir dann doch behalten und muss das Flirten anders gestalten, als es heutzutage der Usus ist. Von daher nehme ich dann weiter mit dem kleinen, speziellen Teil, den besonderen Menschen vorlieb, die es ähnlich sehen, dass dieses 0815-Getue des Großteils der Leute, stumpf und hohl ist. Ich mag Menschen, die meine Ansichten teilen. Ich mag Ansichten, die von Wenigen geteilt werden. Gegen die Masse? Ja, durchaus. Kritik, weiterhin. Total glücklich mit Gedanken über die Welt und deren Bewohnern? Bedingt. Zu viel Ärger und Unverständnis. Aber, hey, hier ist wieder der Punkt, an dem man feststellen kann: mach dir keine Gedanken und du bist glücklich. Mache dir zu viele Gedanken und du bist definitiv schwierig. Der Mittelweg, auch hier, ja, der wäre gut.
Zurück zu vermeintlich merkwürdigem Verhalten. Die meisten Mädels im Internet sind wie Prinzessinnen, die erobert werden möchten. Eine recht klassiche Vorstellung und gar nicht mal so abwegig, dass dies so ist. Sie wollen gewonnen und überzeugt werden, dass man der Prinz auf dem weißen Ross ist, ob es dabei speziell um Sex geht oder nicht, ist erstmal egal. Die emanzipierte Prinzessin von heute würde niemals auf die Idee kommen auch nur einen kleinen Schritt von alleine zu machen. Der Herr ist gefragt und soll aktiv werden und Interesse bekunden, soweit so gut, klassisch und so gar nicht modern, in dieser aufstrebenden und nach Gleichstellung bemühten Welt. Dennoch ist dieses Verhalten durchaus nachzuvollziehen. Warum sollte man sich auch bemühen, wenn man eh täglich, je nach optischer Erscheinung, mit diversen Angeboten, Flirtversuchen oder eindeutigen Bildern überschwemmt wird. Man kann ja dann ganz einfach aussuchen und sich das herauspicken, was man gerade braucht. Die Kurzfristigkeit der Dinge. Überangebot macht faul.
Da die meisten Typen diese Art und Weise aber voll unterstützen, gerne der Jäger sind und mit Tatendrang dafür sorgen, mindestens jedes weibliche Wesen, was annähernd - in ihren Augen - nicht hässlich ist, wenigstens einmal angeschrieben, geliked oder einen zweideutigen Spruch offeriert zu haben, wird diese Jagd nach Profilen, oberflächlich betrachtet, einfach voll ausgelebt und befeuert.
Ganz klar, man liest immer wieder von Mädels, die sich öffentlich darüber auslassen, dass sie ja schon wieder Dick-Pics bekommen haben, aber gar nicht danach gefragt hatten. Das sind dann die ganz primitiven Prinzen, die nicht mal mehr ein "Hi, wie gehts?" schreiben, sondern direkt alles anbieten. Sicher, das ist sehr eindeutig und verfehlt wohl nicht den Zweck, der da gewollt ist. Und wenn man als ambitionierter Internetuser 100 Mädels solche Bilder geschickt hat, und nur Eine darauf eingeht, nun ja...Zweck erfüllt. Und auch bei den weiblichen Usern, die sich darüber beschweren, stört der, leicht süffisante, Nebensatz "...ich habe nicht mal danach gefragt 😂😂", wie ich finde. Ganz so scheiße wird diese Art der Aufmerksamkeit wohl gar nicht gefunden. Das betrifft dann aber auch wieder alles die breite Masse, denke ich. Ganz normal, jeder möchte Sex. Sex ist, wie oft erwähnt, eine ganz tolle Sache, das sehe ich ja auch so. Aber muss man denn das ganze Internet auf so eine stumpfe Art und Weise, regelrecht, abgrasen, um nur mal zum Zug zu kommen? Kann man machen, weil es durch die Mittel und Wege nunmal möglich ist...
...da nehme ich mich dann mal wieder raus. Spezielles Pflänzchen, ich bin. Auf der Suche nach dem Platz im Licht mit Bewässerungsmöglichkeiten. Ich will ja schließlich nicht eingehen. Sex ist wichtig und er fehlt mir auch arg in den letzten drei Jahren. Sehnsucht ist als sensibler Mensch nochmal ne ganz andere Nummer, als bei den ganzen hohlen Fritten, ich sags Euch! Ich habe eben das Verlangen nach ganzheitlichem, einvernehmlichem und erfülltem Sex. Diesen kann man eventuell auch dadurch finden, in dem man einfach danach fragt, ne?! Wer ficken will, muss freundlich sein. Ja, super. Ich kann so freundlich sein, mein Wesen hat so eine tolle Art, ich bin ein liebenswerter Mensch. Auf jeden Fall, das Alles, zu letzt noch gehört. Alles toll. Nur ist mein Gewissen einfach zu präsent und meine Ängste vor Ablehnung einfach zu groß, als dass ich so ohne Weiteres bei den Menschen, die mir sympathisch sind, bei denen ein gewisser Vibe vorherrscht, aufs Ganze gehen würde. Ich machs mir selber schwer, oder?
Ja, mitunter, ich kenne mich ja leider auch ganz gut und weiß, dass man mich auch ersteinmal kennen lernen muss. Ich komme einfach über die Zeit und die Intensität, als über das Kurzfristige und Oberflächliche. Also, wer Zeit will und intensive Momente mag, der sollte sich nun angesprochen fühlen. Wie sagte man mir vor Kurzem noch: "Du bist eh das speziellste Pflänzchen, das ich kenne, du bekommst deinen ganz eigenen Platz. fern ab von den anderen Schubladen, damit du keinen Schaden anrichtest." Ich sehe das durchaus als Kompliment, auch das mit dem Schaden. Bei dieser Aussage herrschte aber eh ein unausgesprochenes, aber dieses Mal passendes, Augenzwinkern vor.
Ich freue mich auch weiterhin darüber einen positiven, aber eben speziellen, Eindruck hinterlassen zu können und möchte diesen wahren, da Bestätigung für meine Person (speziell für mich selbst: für meine, neue Person, die ich in den letzten 2 Jahren wieder aufgebaut habe) ein echt tolles Gefühl ist. Und es ist so wichtig, da diese Bestätigung in meinem Leben (Abschnitt) auch mal komplett gefehlt hat. Der Weg erstreckt sich also weiterhin vor mir und es ist an mir ihn zu gehen. Mit oder ohne Begleiter, am liebsten aber mit, dann ist man nicht so alleine mit seinen Gedanken. Ich brauche eindeutig mehr Konfetti in meinem Leben und mehr oder weniger, weniger Gehirn, weiterhin. "Sei nicht so streng mit Dir, aber bleibe Du selbst!" So soll es sein, ich bin ja gut, nicht einfach, aber ziemlich toll, so wie ich bin, es benötigt nur jemanden mit etwas botanischem Verständnis für Pflege und Obacht, damit ich richtig und noch mehr wachse...oder einfach mal eine helfende Hand...ja, tschuldigung, ein platter Spruch musste nun sein. Wobei in dem Zusammenhang die Zweideutigkeit vielleicht nicht ganz so platt ist.
Vielleicht spiele ich das Spiel um die Profile ja doch irgendwann mal mit. Vielleicht mache ich auch ein ganz eigenes Spiel daraus. Fördert Wettbewerb nicht irgendwo Ehrgeiz? Ja, unter Umständen. Ich mag die Umstände allerdings nicht, deshalb muss das eigene Spiel her. Ich sag dann Bescheid, wenn es soweit ist. Ein Titel existiert aber schon:
Das merkwürdige Verhalten spezieller Pflänzchen zur Blütezeit - Ein Spiel um Bienen, Nektar, Pollen und Bestäubung.
Das wird garantiert ein Hit, ab 18, versteht sich. Ein eher unkonventionelles Spiel.
Mittwoch, 25. Oktober 2017
Freundschaft-Plus - Blog-Challenge Teil 1
Hier nun mein Beitrag zur "Blog-Challenge" mit dem guten Karol. Das extern gewählte Thema, zu dem wir unabhängig aber parallel schreiben, ist Freundschaft+, hooray...
Für mich persönlich ist das ein Thema, bei dem ich tatsächlich nicht aus Erfahrung sprechen kann, auf jeden Fall nicht aus praktischer Erfahrung. Das Thema ist aber offensichtlich so präsent, dass man fast nicht daran vorbeikommt. Ich teile also meine Eindrücke, Theorien und eigenen Vorstellungen davon. Demnach werde ich das Ganze erstmal auseinander nehmen und in Frage stellen. Freundschaft+, die; was ist das also?
Du hast da eine Freundin, eine Gute? Sozusagen die Beste und du hast ein Problem, du stehst eben nicht auf ihre Schwester...
Freundschaft: man versteht sich, ist sich sympathisch, befindet sich auf einer Wellenlänge, respektiert sich, schätzt sich. Man ist eben befreundet. Alles gut. Freundschaft ist allerdings Etwas, das sich auch entwickeln muss bzw. über die Zeit kommt. Man sollte sich also schon etwas besser kennen, den Anderen einschätzen können, Vertrauen haben, für einander da sein können. So ist auf jeden Fall meine Wertevorstellung einer Freundschaft und definiert für mich die Bedeutung dieses Wortes.
Freundschaften zwischen Mann und Frau? Geht das überhaupt, könnte man nun fragen. Es geht durchaus, wenn man nicht zu sehr triebgesteuert ist und sich auf das Menschliche einlassen kann. Alles Andere, oberflächlich betrachtet, wäre in meinen Augen auch nur eine Bekanntschaft. Bekannschaft+ wird so aber ja nicht thematisiert und entspricht nicht der Vorstellung von Freundschaft+. Bekanntschaften+ sind viel mehr Affären, One Night Stands, Techtelmechtel, Knick Knack für mal eben, aber nicht dem Wort Freundschaft entsprechend. Das ist nämlich so viel mehr.
Freundschaft: man versteht sich, ist sich sympathisch, befindet sich auf einer Wellenlänge, respektiert sich, schätzt sich. Man ist eben befreundet. Alles gut. Freundschaft ist allerdings Etwas, das sich auch entwickeln muss bzw. über die Zeit kommt. Man sollte sich also schon etwas besser kennen, den Anderen einschätzen können, Vertrauen haben, für einander da sein können. So ist auf jeden Fall meine Wertevorstellung einer Freundschaft und definiert für mich die Bedeutung dieses Wortes.
Freundschaften zwischen Mann und Frau? Geht das überhaupt, könnte man nun fragen. Es geht durchaus, wenn man nicht zu sehr triebgesteuert ist und sich auf das Menschliche einlassen kann. Alles Andere, oberflächlich betrachtet, wäre in meinen Augen auch nur eine Bekanntschaft. Bekannschaft+ wird so aber ja nicht thematisiert und entspricht nicht der Vorstellung von Freundschaft+. Bekanntschaften+ sind viel mehr Affären, One Night Stands, Techtelmechtel, Knick Knack für mal eben, aber nicht dem Wort Freundschaft entsprechend. Das ist nämlich so viel mehr.
Wenn nun das "Plus" ins Spiel kommt, sprich Sex, Körperlichkeiten, Austausch von Leidenschaft, Hingabe, Sehnsucht, Befriedigung, bekommt die reine, platonische Freundschaft ein gewisses Extra. Das stelle ich mir an sich gar nicht so verkehrt und durchaus gut vor. Sex ist ja toll, sollte jeder mal haben. Also guten Sex. Schlechten Sex braucht niemand, da er ja schlecht ist. Wobei bei dieser Vorstellung die unterschiedlichen Ansprüche auch arg variieren werden. "Nur mal eben drüber und gut ist...", naja, meins ist's nicht. Sex ist ein Sport, bei dem am Ende alle Beteiligten gewinnen sollten. Ein Miteinander, Füreinander und Ineinander...!
Da man den potentiellen Sexualpartner/Freund ja sehr gut kennen müsste - Voraussetzung ist dabei natürlich immer eine richtige Freundschaft, wenn man das Wort so deutet, wie es gedeutet werden sollte - , dann ist der sexuelle Aspekt bestimmt öfter ein Guter, als das Gegenteil. Wobei man, wie gesagt, wohl nie pauschalisieren darf, dass, wenn man sich grün ist, auch der Sex gut ist. Dazu gehören ja immer die besagten, individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse eines Jeden. Aber man geht irgendwie davon aus, dass es ganz gut klappen sollte oder hat dies sogar schonmal thematisiert bzw. darüber gesprochen. Kann man mit Freunden ja durchaus machen. Man redet über Dinge und findet Sachen heraus. Wenn man das zulässt oder über etwaige Themen sprechen kann. So sollte es weiterhin sein, finde ich. Man kann doch über Vieles sprechen, wenn man möchte. Auch über Sex und Alles, was dazu gehört.
Da man den potentiellen Sexualpartner/Freund ja sehr gut kennen müsste - Voraussetzung ist dabei natürlich immer eine richtige Freundschaft, wenn man das Wort so deutet, wie es gedeutet werden sollte - , dann ist der sexuelle Aspekt bestimmt öfter ein Guter, als das Gegenteil. Wobei man, wie gesagt, wohl nie pauschalisieren darf, dass, wenn man sich grün ist, auch der Sex gut ist. Dazu gehören ja immer die besagten, individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse eines Jeden. Aber man geht irgendwie davon aus, dass es ganz gut klappen sollte oder hat dies sogar schonmal thematisiert bzw. darüber gesprochen. Kann man mit Freunden ja durchaus machen. Man redet über Dinge und findet Sachen heraus. Wenn man das zulässt oder über etwaige Themen sprechen kann. So sollte es weiterhin sein, finde ich. Man kann doch über Vieles sprechen, wenn man möchte. Auch über Sex und Alles, was dazu gehört.
Ich für meinen Teil hatte bisher wohl zu viel Anstand oder Respekt vor der Freundschaft und Angst, dass diese an einem "Plus" zerbrechen könnte, als dass ich das einer Freundin gegenüber geäußert hätte. Auch wenn ich durchaus Verlangen verspüre oder mir vorstellen kann, dass es gut sein wird. Da ich ja ein aufmerksamer Mensch bin, weiß ich durchaus, welche Knöpfe gedrückt werden müssen, um gewisse Dinge zu bewirken. Gerade, wenn man einen Menschen kennt oder einschätzen kann, sollte man das wissen. Das hat allerdings auch immer etwas mit Einfühlungsvermögen und Menschenkenntnis zu tun, denke ich. Auch dabei ist jeder Jeck wieder anders. Ich äußere mich hier natürlich sehr subjektiv. Aber darum geht's ja auch, bei dieser "Challenge".
Wie gesagt, für mich ist Sex eine ganz wunderbare, einzigartige und tolle Empfindung. Es ist definitiv auch ein Faktor der mich emotional beeinflusst. Ein Geben und Nehmen, ein einvernehmlicher Austausch, eines der besten und intensivsten Glücksgefühle, die man haben kann. Klar, es muss nicht immer alles unglaublich umfangreich sein, Quickies sind ja auch gut. Allerdings sollte auch da das Körperliche nicht zu stumpf sein. "Mal eben Einen wegstecken", okay, das mögen vielleicht Einige so sehen und das auch durchaus praktizieren, aber auf Dauer...nee, nee, da gehört schon ein bisschen mehr dazu.
Wie gesagt, für mich ist Sex eine ganz wunderbare, einzigartige und tolle Empfindung. Es ist definitiv auch ein Faktor der mich emotional beeinflusst. Ein Geben und Nehmen, ein einvernehmlicher Austausch, eines der besten und intensivsten Glücksgefühle, die man haben kann. Klar, es muss nicht immer alles unglaublich umfangreich sein, Quickies sind ja auch gut. Allerdings sollte auch da das Körperliche nicht zu stumpf sein. "Mal eben Einen wegstecken", okay, das mögen vielleicht Einige so sehen und das auch durchaus praktizieren, aber auf Dauer...nee, nee, da gehört schon ein bisschen mehr dazu.
Diese, mittlerweile schon altmodisch wirkende Vorstellung, ist heutzutage auch irgendwie entfremdet und offenbar viel seltener anzutreffen, als es mal gewesen ist. Ich kann mich mit meiner "klassichen" Vorstellung einfach schlecht so verbiegen, um dem gerecht zu werden, was heutzutage "vorgegeben" wird, denke ich. Aber hey, immerhin bleibe ich dabei ich selber und das ist toll. Also, alles gut, im Endeffekt. Ich bedauere einfach nur sehr, dass der Begriff der Freundschaft in Freundschaft+ so wenig von diesem altmodischen Denken hat.
Genau deshalb finde ich auch die Begrifflichkeit von Freundschaft+ eher falsch gewählt, bzw. denke, dass es von ganz Vielen falsch wahrgenommen und damit umgegangen wird. Viele, die danach streben, erhalten eben eher die Bekanntschaft+.
Beispielsweise: "Du, ich möchte dich echt gerne kennen lernen, aber auf der Basis von Freundschaft+...blabla du bist echt super nett blabla bock zu vögeln?" Der Aspekt der Freundschaft geht dabei einfach oft flöten, da es durchaus oft, primär um das Körperliche geht. Das heißt ja dann noch lange nicht, dass man befreundet sein wird. Das wäre dann aus meiner Sicht auch wieder sehr oberflächlich und entspräche nicht dem Wert einer Freundschaft. Man sollte es wohl eher "Beziehung- (Minus)", Affäre oder Bettgeschichte nennen, dann wäre der Fokus ein ganz anderer. Alle wollen halt Freundschaft und Sex, aber Wenige wollen eine Beziehung...in der Freundschaft und Sex doch genauso vorkommen und meistens sogar intensiver sind!
Beispielsweise: "Du, ich möchte dich echt gerne kennen lernen, aber auf der Basis von Freundschaft+...blabla du bist echt super nett blabla bock zu vögeln?" Der Aspekt der Freundschaft geht dabei einfach oft flöten, da es durchaus oft, primär um das Körperliche geht. Das heißt ja dann noch lange nicht, dass man befreundet sein wird. Das wäre dann aus meiner Sicht auch wieder sehr oberflächlich und entspräche nicht dem Wert einer Freundschaft. Man sollte es wohl eher "Beziehung- (Minus)", Affäre oder Bettgeschichte nennen, dann wäre der Fokus ein ganz anderer. Alle wollen halt Freundschaft und Sex, aber Wenige wollen eine Beziehung...in der Freundschaft und Sex doch genauso vorkommen und meistens sogar intensiver sind!
Ist es also so, dass sich durch dieses Modewort Freundschaft+ eine Einfachheit einstellt? Es sich einfach machen, in dem man Etwas anders betitelt? Beziehung hat ja auch immer etwas mit Gefühlen, Verliebtsein und Liebe zu tun. Da das wohl nicht gewollt wird, bezeichnet man es einfach anders, um sich im wahrsten Sinne des Wortes, aus der Affäre ziehen zu können, wenn man Gefühle zeigen müsste? Ich denke, dass eben so etwas ganz oft passiert. Man entwickelt über eine Freundschaft und den Sex hinaus mehr, kann eine emotionale Bindung nicht aussen vor lassen. Deshalb, vielleicht auch aus Selbstschutz, geht man dann Etwas ein, was auf einer Gefühlsebene, eher weniger stattfindet: eine Freundschaft (traurig wenn es so gesehen werden würde. Ich kann ja auch über meine besten Freunde sagen, dass ich sie liebe. Und das ist definitiv mit Emotionen verbunden, verrückt oder?!)
Soweit, so okay. Aber bitte: gebt dem Kind doch dann einen anderen Namen und macht nicht Etwas daraus, was es niemals sein wird. Es wäre dann aber auch nicht so einfach Dies zu handlen, würde man es anderes benennen. Gerade heutzutage, in dieser ekelhaft kurzfristigen Gesellschaft, ist es schon eine Verschleierung oder Verbiegung von Werten, da Freundschaft ja durchaus etwas Positives ist und eine Beziehung, in vielen Vorstellungen, eher negativ belastet scheint. Es ist aber natürlich einfacher, das Ganze mit Freundschaft zu betiteln. Das wird, meiner Meinung nach, aber gnadenlos unterschätzt und hinterlässt viel mehr kaputte, unzufriedene und unsichere Menschen, als man sich das im Vorhinein vorstellen könnte. Aber auch hier: hast du kein Gewissen, hast du weniger Probleme, die dich eventuell belasten können. Da ich ein Gewissen sehr mag und schätze, finde ich das persönlich ebenfalls nicht erstrebenswert. Allerdings macht die Kurzfristigkeit der Dinge, das vermeintlich einfache Kontakte knüpfen und die Auswahl an vorgegebenen Optionen, die Leute eben irgendwann auch stumpf und gewissenlos. Es wird doch viel weniger Respekt und Anstand gezeigt, als noch vor einiger Zeit. Niemand möchte sich so gerne festlegen, aus Angst etwas Anderes, Besseres verpassen zu können. Deshalb: lieber Freundschaft+, als eine feste Bindung. Wie gesagt, wenn man da gewissenlos und unbefangen dran gehen und das für sich "trennen" kann, spricht nichts dagegen, dass es funktionieren könnte. Aber ist das erstrebenswert? Das muss jeder für sich selber wissen, entscheiden, aber dann auch sagen können!
Beziehung- (Minus) ist das neue Freundschaft+. Oberflächlichkeit ist die neue Wertschätzung. Wertschätzungen sind die alten Gefühle. Gefühle werden weniger beachtet, Freundschaft dadurch schwieriger und wertloser. Alles hängt natürlich immer mit den individuellen Ansprüchen eines jeden Menschen zusammen, aber eine gewisse Pauschalierung lässt sich nicht abstreiten, denke ich. Massenmedien sind ja nicht umsonst für Massen, für Viele. Wenn diese Ansprüche wirklich so gering sind, wie es wirkt, ist es wirklich traurig zu sehen, in welche Richtung sich die Gesellschaft entwickelt. Aber immerhin: man kann sagen, dass man "Freunde" und Sex hat...
...ein paar Gedanken zum Thema Freundschaft+/-.
Checkt auch Karols Blog: http://karolkalevra.blogspot.de, ich bin sehr gespannt, inwiefern unsere beiden Beiträge variieren werden!
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