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Montag, 5. Februar 2018

Blindes Verständnis ist so toll!

Kids, hier kommt mal wieder ein Beitrag über Ereignisse und Tatsachen. Nicht, wie sonst oft, über irgendwelche Themen, auch wenn diese für mich meistens sehr interessant sind, wie das Zeit-Thema, zum Beispiel, oder das Gehirn an sich, oder Verhalten von Leuten...aber weg von diesen Allgemeinheiten, hin zu konkreten Beispielen für wunderbares Verständnis.

Ich habe da eine Band. Eine Gute? Sozusagen die Beste! Das Problem, ich habe eine Schwester...aber das ist ja jetzt nur Quatsch in meinem Kopf :P
Die Band, wir, Makiwara, hatten da am Wochenende, am Samstag, nen kleinen Auftritt. Wir wurden vor ca. 3 Wochen gefragt, ob wir spontan in Mönchengladbach als Support für die Band Katortz spielen wollen und können. Gefragt, getan. Wir haben natürlich zugesagt. Obwohl wir uns mit der Band immer noch auf Sängersuche befinden, weiterhin also nur instrumental auftreten können, werden wir doch des Öfteren bedacht und in Erwägung gezogen, Auftritte absolvieren zu dürfen. Das alleine ist schon so eine tolle Sache und ein wunderbares Vertrauen, das da in uns, als Band, gelegt wird. Ganz groß! Wir wollen natürlich so viel wie möglich vor Publikum spielen, da wir uns bisher eher im Proberaum aufgehalten haben. Also immer her mit weiteren Gig Angeboten, Makiwara muss in die Welt!!

Zum Auftritt: Samstag, 17 Uhr, Kultube, Mönchengladbach. Treffen vor Ort mit der anderen Kapelle zum Aufbau, Soundcheck etc. Das Übliche, was man so macht, wenn man als Band nen Auftritt gibt. Sprich, aus dem Proberaum in das Auto, zur Location, aus dem Auto, in die Location, schleppen. Großteils Gestänge vom Schlagwerker. Viel Kleinzeug hat der gute Tommler, aber so muss das sein! Also alles easy peasy. Das Kultube als Location kannte ich persönlich noch nicht von innen. Nur von außen und aus Erzählungen. Das ist echt ne kleine, feine Rockkneipe, recht zentral, mit reichlich Auftrittsangeboten von diversen Bands. Hut ab, Herr Busch, für die Organisation und das am Leben halten dieser Instititution, richtig gut!

Katortz hat dann erstmal die Bühne, eine kleine Bühne, vielleicht so 3 x 3 Meter, in Beschlag genommen. Sie haben freundlicher Weise das Schlagzeug gestellt und aus Köln mitgebracht, sprich Base, Toms und Grundlagen. Für uns war dann erstmal warten angesagt, die Beine vertreten, den Laden angucken, viele Raucherpausen. Als dann alles soweit verkabelt und aufgebaut war, haben die Jungs dann ihren Soundcheck gemacht. Soweit so gut. Auch wenn es hier und da noch kleine Abstimmungsschwierigkeiten mit den Subwoofern unter der Bühne und der Mikrofonierung der Basedrum gegeben hat...viel Subbass der da passiert ist...etwas zu viel, aber auch das konnte der freundliche Tonmensch soweit auspegeln, steuern und regeln.

Katortz waren nun also erstmal durch mit Ihrem Kram. Zu diesem Zeitpunkt war es kurz vor 19 Uhr. Einlass war um 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Also ein bisschen Zeitdruck, aber nur ein bisschen.
Wir also mit unserem Zeug rauf auf die Bühne, alles verkabelt, mikrofoniert, Becken-Geshizzle angeschraubt, und dann unseren Soundcheck gemacht. Katortz waren nach ihrem Check mit dem Sound auf der Bühne eigentlich ganz zufrieden, so sagten sie. Problem: Die Verstärker auf der Bühne waren so leise eingestellt, da ja alles über PA und DI abgenommen wurde und wir uns eigentlich über die Monitor-Boxen hören sollten. Das große Manko dabei war leider die Tatsache, dass die Monitore leider mal so gar nichts ausgegeben haben...wirklich, also so null, irgendwie. Der Tonmensch meinte noch, ja...die sind schon ganz aufgedreht, da kann ich nicht mehr viel machen...ja, das war schade...aber damit muss man dann auch umgehen und die ganze Geschichte durchziehen. Fakt war also, Bass und Gitarre war für uns, Bass und Gitarre, kaum bis gar nicht hörbar. Der Trommler hatte wenigstens noch etwas Glück mit seiner Box, da kam immerhin ein bisschen was raus. Alles in Allem stand uns also ein auditiver Blindflug bevor. Die Art von Konzerten, bei denen man vorher sagt, dass man froh ist, wenn man es gemeistert hat. Wir waren dennoch pünktlich um 19:30 Uhr fertig mit unserem Blindcheck und haben uns dann darauf geeinigt, dass das schon werden wird. Immerhin machen wir jetzt seit knapp 1 1/2 Jahren zusammen Mucke und das hat sich ausgezahlt...

...die Tatsache, dass wir uns selber beim Auftritt nicht gehört haben, sorgte natürlich für etwas Verunsicherung, die man uns aber nicht angemerkt hat. Wir haben also unser Set, knapp 45 Minuten, abgerockt und alles gegeben, um ne vernünftige Darbietung auf die Bühne zu bringen und das kleine Publikum zu unterhalten. Direkt nach dem ersten Song haben wir germerkt, dass es super funktioniert, also wir, als Band und die Songs, die wir geschrieben haben, wohl gemerkt, noch immer ohne Vocals. Die Menschen vor Ort hatten hörbar Spaß und motivierten dadurch natürlich umso mehr, genau so weiter zu machen. Blindes spielen, nach Gefühl, ist echt so ne Sache... Wir konnte immer noch nicht richtig einschätzen, wie wir im Endeffekt gespielt haben. Klar, so ein paar kleine Verspieler, oder Patzer merkt man ja direkt beim Zocken. Aber ohne das Feedback von Anschlägen oder Effekten konnte man schwerlich einschätzen, ob es jetzt mega tight und auf den Punkt war, oder nicht.

Und jetzt kommen wir auch mal zum Titel, dass blindes Verständnis echt toll ist. Jungens, Danke! Wir machen das alles sehr richtig, sehr gut und können uns aufeinander verlassen und sind wirklich bestens eingespielt, das kann man nicht anders sagen. Trotz des Blindfluges hat alles geklappt, weil wir einfach wissen, was wir da tun, auch ohne es zu hören.
Das Gefühl, in einem Bandgefüge die eigene Musik zu performen und einem Publikum zu offerieren und dafür auch noch so viel Zuspruch zu bekommen, ist echt eine ganz besondere und ganz eigene, nicht vergleichbare Sache. Eh die Tatsache als Künstler auf einer Bühne zu stehen, ist so ein Unikat an Gefühl und Erfahrung! Und mit den richtigen Menschen, umso schöner. Es hat also im Endeffekt alles so funktioniert, wie wir uns unsere Musik vorstellen. Die konkrete Bestätigung, dass wir, ob der Umstände, tatsächlich ganz geil gezockt haben, bekamen wir dann am Sonntag Nachmittag. In Form eines Videos von dem Auftritt, das eine ganz wunderbare Person den ganzen Abend gemacht hat. 50 Minuten Arm hochhalten und aufnehmen, sehr gut, Respekt! Muchas gracias dafür,  Frau B.
Beim nächsten Gig werden wir uns auch wieder selber hören und wirken dann wahrscheinlich noch etwas lockerer und gelöster.
Da wir uns ja zudem immernoch ein bisschen ausprobieren müssen, was die Performance auf einer Bühne angeht, war das eine gute Erfahrung und Herausforderung. Vor allen Dingen eine positive Bewältigung im Kollektiv. Wie gesagt, ein so wunderbar funktionierendes Bandgefüge ist echt eine ganz, ganz tolle Angelegenheit!

In der Nachbetrachtung waren wir aber alle wirklich positiv überrascht, da wir von dem Schlimmsten ausgegangen waren und den Auftritt bis dahin einfach nicht so richtig einschätzen konnten. Toll, dass mittlerweile die Technik soweit ist, dass alles in relativ vernünftiger Qualität in Bild und Ton festgehalten werden kann, Smartphones sei Dank. Ich bin mir sehr sicher, dass wir uns den Auftritt seit gestern alle mehrfach reingezogen haben und das noch öfter tun werden, da es im Endeffekt ein wirklich cooles Ding war, und wir uns absolut nichts vorzuwerfen haben!! Also weiter so, Jungs, Makiwara, wir. Eigenlob stinkt ja zum Glück nicht, falls doch, gibts noch genug Menschen, die bisher bei allen Gigs dabei waren und uns genau diese Bestätigung geben! Wie der Tom schon sagte, "Ihr seid die Geilsten". Wirklich wahr, Respekt und einen riesen Dank an Alle, die uns weiter so feiern!!! Musik, Band, hach, du Insel.

Und: wir sind fleißig dabei, für Vocals zu sorgen und "casten" aktuell Menschen, die bei uns singen möchten. Man darf also gespannt sein. Wenn es so kommt, wie wir uns das wünschen und erhoffen, wirds alles noch ne weitere Ecke fetter werden, stay tuned!! Makiwara for the world, ich sags ja. Falls es Euch interessiert, checkt auch einfach unsere Facebook-Seite aus, oder Youtube, oder Instagram, das ganze Zeug, da sind wir natürlich überall zugegen und freuen uns über Feedback in allen Formen.




Donnerstag, 25. Januar 2018

Ein Erster für dieses Jahr

So, ne!? Da bin ich wieder. Es ist zwar nicht so, dass ich irgendwie weg gewesen bin, leider nein, leider gar kein Urlaub, aber ich war etwas weniger kommunikativ in den letzten Wochen. Was natürlich alles seine Gründe hat, so wie immer, wenn etwas Gründe hat. Aber wem erzähle ich das, achja, eigentlich der Welt. Dabei muss ich spontan an meine Mutter denken, der ich ebenfalls einen Link zu einem Blog-Beitrag meinerseits zukommen ließ. Sie ging noch bis vor Kurzem davon aus, dass nur Sie den Link hat lesen können. Mutter, du bist die Beste.

Aber zurück zur Schreiberei. Im Moment schreibe ich, wenn ich etwas schreibe, an einer größeren, umfangreicheren Geschichte. Es nimmt weiter Formen an, ist aber echt nicht zu unterschätzen, das muss ich sagen. Die ganzen Gedanken zu diversen Kapiteln, die man im Laufe der Geschichten-Entwicklung hat, zu ordnen, kann auch ein wenig Druck ausüben. Aber Step by Step, auch dabei gehts nur nach und nach. Ich versuche immer das niederzuschreiben, was mir gerade in den Sinn kommt. Dennoch ist das Weiterdenken von spontanen Ideen und das Ausschreiben einzelner Abschnitte manchmal gar nicht so einfach und es stagniert dann hier und da. Aber das ist okay, denke ich. Ich gebe dem Kind auf jeden Fall genug Zeit, Geduld und Zuwendung, die es benötigt, um groß und stark zu werden.

Apropos Kinder, super Überleitung zum eigentlichen Beweggrund dieses Beitrages: Das hier ist ein spontaner Beitrag, angestiftet durch den 1 Live Freundeskreis, den ich bestimmt mal erwähnt habe. Eine geschlossene Facebook Gruppe, in der sich mittlerweile über 10000 Mitglieder tummeln. Ich kenne noch die Zeiten als diese Zahl unter 1000 lag...demnach bin ich schon ein paar Tage dort angemedet. In letzter Zeit aber auch eher semi-aktiv, weil mir irgendwie nicht so danach war, immer und immer wieder die gleichen "Themen" und Beiträge zu sehen. Geschweige denn, mir die kommunikativen Versuche, dieser zig tausend Leute reinzuziehen. Das Wellenprinzip ist im Internet ganz groß. Alles kommt in regelmäßigen Abständen wieder. Vorstellungen, Essensposts, Wo kommt Ihr alle her, Mimimimis, Freundschaftplus-Fragen, Sachen, das Übliche halt.

Auf jeden Fall ist da in dieser Gruppe auch schon so einiges Gutes passiert, keine Frage. Diese Gruppe ist durchaus eine tolle Gelegenheit mit Leuten in Kontakt zu treten und darüber hinaus soziale Kontakte aufzubauen. Das klappt auf jeden Fall und ist also als positiv zu bewerten. Hat selbst mir, mit meiner nicht so einfachen Art, Menschen beschert, die ich kennen lernen durfte und darf. Die einen bleiben, andere wiederum nicht, aber das ist normal, denke ich. Aber Leute, generell, lasst Euch nicht immer von einem ersten Eindruck lenken, oft ist der zweite Blick, heutzutage, so viel wichtiger geworden. Schaut ein bisschen mehr unter die Oberfläche, das würde ich mir wünschen, ganz allgemein.

Was in dieser Gruppe im Endeffekt auch passiert ist, ist die Tatsache, dass ich durch eine Person, die ebenfalls im Freundeskreis am Start ist, ans Schreiben meines Blogs gekommen bin. Quasi inspiriert. Der Karol ist also Schuld, dass ich angefangen habe, meine Gedanken aufzuschreiben und zu teilen. Haste schon gut gemacht, Herr Kalevra. Der Karol, ja...ich bin auf jeden Fall schon was länger als er im FK angemeldet. Den Zeitunterschied macht er aber mit einer, fast schon, stoischen Art und Weise wet, Beiträge im FK zu posten. Jeden Tag. Regelmäßig, seit geraumer Zeit. Wenn man sich ein bisschen einliest bzw. der Gruppe folgt, kommt man an Karol kaum vorbei. Ist nicht immer gut, aber darum gehts ja eigentlich auch gar nicht. Er sieht die Gruppe als Möglichkeit der Moderation und Unterhaltung, wenn er Sachen postet...also Beiträge erstellt. Dadurch wird man natürlich schnell zu einem Ziel. Als Autor oder Verfasser eines Beitrages, ist man in den Augen Vieler direkt auch für den Inhalt verantwortlich und muss sich rechtfertigen, wenn man gefragt werden würde...nungut, die meisten verstehen halt nicht, wie das funktioniert, in so Gruppen. Diesbezüglich macht der Karol da also alles richtig. Muss man zwar nicht immer mögen, wie es kommuniziert wird, aber das ist schon okay. Meinungen sollte man ja auch vertragen und damit umgehen können. Karol, ich denke, dass du mit deiner Art und Weise, die ich manchmal, wenn ich über dich spreche, als etwas einfacher sehe, bei einer recht großen Zielgruppe ankommst bzw. die Identifikation durch deine Art und Weise, vielen relativ leicht fällt. Das ist nur gut, so hast du es, wie du selber schon sagtest, eher leicht und solltest eigentlich fast Zweifelfrei sein, mittlerweile. Finde ich gut. Da ich ja auch deine älteren Blog Beiträge kenne, und die mich oft an ein jüngeres Ich erinnert haben, meine ich sagen zu können, bei dir eine gewisse Leichtigkeit zu sehen, die durchaus erstrebenswert ist, auf jeden Fall in meinen Augen, da mir genau diese fehlt.

Also Karol, ein halber Beitrag nur für Dich. Keep writing and so. Und ja, auch mal ganz formell, danke, dass ich jetzt regelmäßig und in Blogform schreibe, top! Und: das Bier in Düsseldorf steht definitiv noch aus. Karol ist einer dieser Menschen, die ich bisher tatsächlich nur virtuell kenne.