Hallo liebe Leute! Das Interview aus der Nachbarschaft (DIADN) ist wieder da! Zum Auftakt der neuen Staffel starten wir heute direkt mit einem illustren Spezial. Ich habe mich mit der aufstrebenden Band Dead Rebellion im Proberaum getroffen und ein höchst unterhaltendes Gespräch geführt. Fünf Menschen im Interview, ein totales Novum, auch für mich. Super war es! Vielen Dank, an die Jungs, dass sie so locker und flockig mitgemacht haben. Es war mir ein Fest. Aber hört selbst und macht Euch ein eigenes Ohr. Und vergesst nicht, die Jungs zu supporten. DEAD REBELLION bei Facebook, hört es Euch an!
➧ DIADNS #3 - Dead Rebellion, Mönchengladbach
music by Tom le Mot
(das Gespräch wurde am 08.03.19 aufgezeichnet)
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Mittwoch, 13. März 2019
Donnerstag, 15. November 2018
Wolle, Garn und Webertum - eine Geschichte vom Bande (I-VI)
Kapitel I: Dem Ganzen zum Wohle
"Würden wir die Zukunft weiterhin erwägen, wenn wir vorher wüssten, was wird werden?"
Höchstwahrscheinlich würde Wolle mehr gewoben werden,
wenn wir ambitioniertere Woll-Weber wären.
Wer weiß das schon, reimte der Gedanke,
wäre Wissen wahlweise die weise Variante,
zum Einsatz hinweg des Wissens Schranke,
mit der Wolle garnend, webend. Danke:
an die Ambition der Tüchtigkeit
und lobend gar der Zielstrebigkeit,
auf dem richt'gen Weg zu Anstrebung.
Auf dass die Weber finden Anbindung.
So lasst uns weben, was die Spindel gibt.
Weise wählend, welch' Garn verwendet wird.
In Anbetracht der Weber Zahl,
wäre des Einz'lnen Bürde keine Qual.
Wir sollten uns verwinden, alle allein,
zum ganzen Wohl und uns darin finden,
uns einfach retten in gewob'ner Tradition,
ganz klassisch, so will es doch der Lohn.
So bindet sich das Garn als bald
und webt und tut und gibt Gestalt
der ganz natürlichen Wahrnehmung
in Verbindung mit der Annehmung
zum Wohle des wollenden Webers, einst,
Bande schaffend, Geist vereint.
Bahn um Bahn mit Garn umgarnen,
zu verbinden, dass wir einst mal einsam waren.
Wer webet auch die sture Wolle,
mit Ambition und Tatendrang,
der scheint ein ganz edler Geselle,
voll mit Hang zum Allumfang.
Nun hat der ed'le Weber nicht gewoben,
um einer feinen Dame Gunst erlang',
sondern webte gar fürs Volke droben,
voll Ambition und Tatendrang.
Dankend auch der sturen Wolle,
wählend aus dem Rest der Leere,
in Anbetracht der Verarbeitung,
war dies aber keine Einschränkung.
Ganz im Gegenteil: der Weber erlangte
mit dieser vermeintlichen Resteware
feinsten Edelmut und Dankbarkeit,
zum Dank des Webers Handarbeit.
Nun sitzt der ed'le Weber dort,
wie gebunden an diesen Ort,
an dem so viele Bande er schon knüpfte.
Ganz zum Wohl der Anderen, rümpfte
er die Nas', beugte sich seinem Willen,
ging in sich und fragte, arg im Stillen,
vergaß ich mich nun selbst? Oh, Weber,
was bindest du nun zum Garne? Lieber
gebunden an die Dankbarkeit, obgleich
die Bande kratzen können? Gedankenreich
hoffte er auf Verbundenheit. Nein, sicherlich
vergaß er seiner Selbst. Rein innerlich.
Da das letzte Garn schon lang verwoben war,
wusste der Weber nicht, was jetzt geschah.
Er hatte schon lang an diesem Ort verweilt,
schaffte, machte und arbeitete hart.
Er gab so Vieles auf und diente weit.
Nun waren alle fort und er weinte...zart.
Zweifel, Angst und Beklemmungen.
Dämonen stiegen auf, ohne Hemmungen.
Des Verstandes Zustand war nun ernst.
Der Weber taumelte, schlug um sich, wild,
fiel gen Erde, ein weiteres Mal, wie blind,
heulte, flehte und sann nach Sinn.
Des Spindels feine Spitze nahm er in Betracht,
als wär's das Größte, nun aufzuhören,
um gar niemanden mehr zu stören.
Er schloss die Augen und entglitt der Nacht...
...beinahe! Aber, Aber, Weber, gib doch Acht!
Des Spindels feine Spitze soll nicht sein, dein letzter Akt.
So vieles dir doch wurd' geschenkt und vermacht,
Habe Hoffnung, Glaube, Zuversicht und verliere nicht den Takt.
Leise grünte es in seinem Ohr, schwer begreiflich, von wo es kam.
Benommen vernahm er nicht die volle Rede, aber war
merkwürdig bereit, hinzuhören und anzunehmen, was geschah.
Der Weber schüttelte sich und schauderte,
stemmte sich empor und es dauerte,
ein Weilchen bis des Schleiers dunkler Dunst
wieder in den Tiefen der Tiefen des Bodens versunk.
Weber, oh Weber! rief es aus der Ferne,
hab Dank! Du wartest bestimmt eine ganze Weile?!
Ich habe ein Garn für Dich und ein Garn für mich.
Wie wäre es, wenn du sie webtest!?
Bande schaffend, Geist vereint.
Bahn um Bahn mit Garn umgarnen,
zu verbinden, dass wir einst mal einsam waren.
Kapitel II: Der Verdrießlichkeit zum Trotze
"Der eigenen Dankbarkeit begegnen, wie sie einst gegeben."
"Ein Kokon aus Erinnerung. Eingepackt und undurchblicklich scheint die Wahrnehmung."
Er war dann weggelaufen und nahm reiß aus,
Kapitel IV: Dunkler die Wolken kaum werden
"Ein erster Streich ist niemals leicht. Besonders nicht, wenn der Faden einfach reißt."
Kapitel V: Ein Fragment der Euphorie
Ein Fragment der Euphorie. Nimm es an, sonst wird es nie.
Nun sah der Weber auch selbst genauer hin,
Kapitel VI: Weber, oh Weber
Des letzten Endes Konsequenz, erwartet man nun die Beendigungs-Sequenz.
Bei seinem Sprung vom Stuhle sah der Weber jetzt,
"Würden wir die Zukunft weiterhin erwägen, wenn wir vorher wüssten, was wird werden?"
Höchstwahrscheinlich würde Wolle mehr gewoben werden,
wenn wir ambitioniertere Woll-Weber wären.
Wer weiß das schon, reimte der Gedanke,
wäre Wissen wahlweise die weise Variante,
zum Einsatz hinweg des Wissens Schranke,
mit der Wolle garnend, webend. Danke:
an die Ambition der Tüchtigkeit
und lobend gar der Zielstrebigkeit,
auf dem richt'gen Weg zu Anstrebung.
Auf dass die Weber finden Anbindung.
So lasst uns weben, was die Spindel gibt.
Weise wählend, welch' Garn verwendet wird.
In Anbetracht der Weber Zahl,
wäre des Einz'lnen Bürde keine Qual.
Wir sollten uns verwinden, alle allein,
zum ganzen Wohl und uns darin finden,
uns einfach retten in gewob'ner Tradition,
ganz klassisch, so will es doch der Lohn.
So bindet sich das Garn als bald
und webt und tut und gibt Gestalt
der ganz natürlichen Wahrnehmung
in Verbindung mit der Annehmung
zum Wohle des wollenden Webers, einst,
Bande schaffend, Geist vereint.
Bahn um Bahn mit Garn umgarnen,
zu verbinden, dass wir einst mal einsam waren.
Wer webet auch die sture Wolle,
mit Ambition und Tatendrang,
der scheint ein ganz edler Geselle,
voll mit Hang zum Allumfang.
Nun hat der ed'le Weber nicht gewoben,
um einer feinen Dame Gunst erlang',
sondern webte gar fürs Volke droben,
voll Ambition und Tatendrang.
Dankend auch der sturen Wolle,
wählend aus dem Rest der Leere,
in Anbetracht der Verarbeitung,
war dies aber keine Einschränkung.
Ganz im Gegenteil: der Weber erlangte
mit dieser vermeintlichen Resteware
feinsten Edelmut und Dankbarkeit,
zum Dank des Webers Handarbeit.
Nun sitzt der ed'le Weber dort,
wie gebunden an diesen Ort,
an dem so viele Bande er schon knüpfte.
Ganz zum Wohl der Anderen, rümpfte
er die Nas', beugte sich seinem Willen,
ging in sich und fragte, arg im Stillen,
vergaß ich mich nun selbst? Oh, Weber,
was bindest du nun zum Garne? Lieber
gebunden an die Dankbarkeit, obgleich
die Bande kratzen können? Gedankenreich
hoffte er auf Verbundenheit. Nein, sicherlich
vergaß er seiner Selbst. Rein innerlich.
Da das letzte Garn schon lang verwoben war,
wusste der Weber nicht, was jetzt geschah.
Er hatte schon lang an diesem Ort verweilt,
schaffte, machte und arbeitete hart.
Er gab so Vieles auf und diente weit.
Nun waren alle fort und er weinte...zart.
Zweifel, Angst und Beklemmungen.
Dämonen stiegen auf, ohne Hemmungen.
Des Verstandes Zustand war nun ernst.
Der Weber taumelte, schlug um sich, wild,
fiel gen Erde, ein weiteres Mal, wie blind,
heulte, flehte und sann nach Sinn.
Des Spindels feine Spitze nahm er in Betracht,
als wär's das Größte, nun aufzuhören,
um gar niemanden mehr zu stören.
Er schloss die Augen und entglitt der Nacht...
...beinahe! Aber, Aber, Weber, gib doch Acht!
Des Spindels feine Spitze soll nicht sein, dein letzter Akt.
So vieles dir doch wurd' geschenkt und vermacht,
Habe Hoffnung, Glaube, Zuversicht und verliere nicht den Takt.
Leise grünte es in seinem Ohr, schwer begreiflich, von wo es kam.
Benommen vernahm er nicht die volle Rede, aber war
merkwürdig bereit, hinzuhören und anzunehmen, was geschah.
Der Weber schüttelte sich und schauderte,
stemmte sich empor und es dauerte,
ein Weilchen bis des Schleiers dunkler Dunst
wieder in den Tiefen der Tiefen des Bodens versunk.
Weber, oh Weber! rief es aus der Ferne,
hab Dank! Du wartest bestimmt eine ganze Weile?!
Ich habe ein Garn für Dich und ein Garn für mich.
Wie wäre es, wenn du sie webtest!?
Bande schaffend, Geist vereint.
Bahn um Bahn mit Garn umgarnen,
zu verbinden, dass wir einst mal einsam waren.
Kapitel II: Der Verdrießlichkeit zum Trotze
"Der eigenen Dankbarkeit begegnen, wie sie einst gegeben."
Verdrießlich, so waberte die Gefühlbarkeit,
hinüber zu einer zäh gefühlten Ewigkeit,
als des Webers letzter Wille, dann doch
fand in ihr die Stille. Weder Angst noch
Gram war nun vorhanden,
reiner Zwang war bald abhanden.
Denn sie führte herbei die Bande, die er einst webte.
Brachte hinzu ein Garn, welch' er einst fühlte
und entschleierte somit die Schleierrigkeit
des seinen, trüben Geistes und war bereit
gut Acht zu geben, dass Garne bald
gewoben würden, um zu erreichen,
was dem Weber schon damals half:
Verbundenheit, Vertrauen und der Gleichen.
Und so webte er sukzessive diese Garne,
teilte, gab, nahm, verweilte, mit dieser Dame.
War sie doch der Rettung Grund, so fand der Weber.
War sie noch der Rettung Grund?, fragte sich der Weber.
Denn Zeiten kamen, Stunden gingen,
Tage waren und Wochen schwinden.
Er prüfte immerzu die Haltbarkeit,
des Garnes stet'ger Zusammenhalt.
Ob es wohl reichen würde? Denn er fand,
das Band, das Garn, von ihrer Seite,
fing an sich auszudünnen und verschwand?
So sinnierte er ob der einst'gen Pleite.
Verdrießlicher wurde nun erneut der Apparat,
der damals so wunderbar besänftigt ward.
Was zu tun, war jetzt die Frage! Webers erste Gabe,
der Umgang mit solcher Lage, kam nur zu Tage,
sollte er den Sachbestand äußern, schreiben oder niederlegen.
Es ward wie einst zu Mal, zu Mal er war wie noch nie im Leben.
So fühlte es sich an, Garn um Garn um Garn um Garn.
Dennoch war es jetzt ruhig geworden.
Er hatte auch schon lang nichts mehr gewoben
und hielt fest an der Beständigkeit,
seiner eigentlichen eigenen Handarbeit.
Sollte es so sein, dass beide Seiten sind von Nöten,
so war er es, der nun litt, entglitt ihm doch die Muße.
Aus den Händen seines eig'nen Verstand's wühlten
nun die Fragen und Zweifel und rieten ihm zu Buße.
Sprich zu mir, oh des Garnes Dame, was ist nun mit dem feine Bande?
Ein Teil von ihm grämte sich,
ob der Unwissenheit...das am Rande.
War es aber eindringlich nötig, diese Frage,
die er schleppte, nun so lange,
die ihn packt und erdrückte,
nun zu äußern und er sagte:
Sprich zu mir, oh des Garnes Dame, was ist nun mit dem feine Bande?
Der Verdrießlichkeit zum Trotze fasste er den Mut.
Er beharrte auf Gemeinsamkeit und zog den inner'n Hut.
Sie war es doch gewesen, welcher er verdankte noch zu sein,
dennoch konnte er nicht sehen, was wirklich war gemein.
Er wand sich, rang nach Atem, zweifelte nun an, die Taten,
die Zeiten, die sie hatten, warum er's tat, konnte man nur raten.
Unzufriedenheit und Verdrießlichkeit keimten, meinte er
und warf ihrem Garne vor, sich aufzulösen, raunte er.
Wahrlich wahrnehmend war nicht der Situation entsprechend,
es nahm ihm jede Sicht fürs Ganze. Last erdrückend.
Des Webers Fähigkeiten reichten ihm wohl selbst nicht mehr,
so müsse er dem Werk entsprechen, aber das war schwer.
Nun zu differenzieren, war geboten
denn alles, was blieb, war ein großer, wirrer Knoten.
Nun sieh' doch mal genauer hin, oh Weber, siehst du nicht den Sinn?
Des Garnes Dame sprach und deutete auf die Bande.
Sieh, was dort verschwimmt, welche Garne dort verglimm'.
Es ist nicht das Meine, wie käme ich denn dazu, ich wäre nie im Stande
deiner Verbundenheit Zweifel zu beteuern!
Du bist es selbst. Ihr lasst Euch steuern!
Zweifel sind nicht nötig. Tragt sie nicht all zu lang'.
Wenn doch, werden sie gewichtig werden
und Sicht und Dankbarkeit vernebeln.
Verblassend verschwimmt die Bande dann.
Nun sieh' doch mal genauer hin, oh Weber, siehst du nicht den Sinn?!
Kapitel III: Ein Kokon aus Erinnerung"Ein Kokon aus Erinnerung. Eingepackt und undurchblicklich scheint die Wahrnehmung."
Wessen
Wesen war der Weber einst gewesen?
Er fragte sich oft,
woher er kam,
nahm nicht wirklich
wahr, wusste nicht,
woher er stammte.
War zu klein,
als dass ihm
blühte, seine Herkunft oder Erinnerung
an die Tage seiner
Entwachsung aus den Kinderschuh'n.
Ganz weit weg,
unendlich vage,
verblasste die
Silhuette seiner Lage.
Unbestimmt, nicht
gewollt oder verwandt,
so fühlte sich der
kleine Bub dann irgendwann.
Am Rande seines
Daseins schwoll
flüchtig eine
Erinnerung: Blass, fad
und ohne Kümmerung
gar nich toll,
war sein junges
Leben unnütz bald.
Ohne Bestimmungen,
jetzt schon schwerlich,
ob der Wirrungen,
war er doch so entbehrlich.
Er war dann weggelaufen und nahm reiß aus,
floh die Pfade lang
und verlies sein Elternhaus.
Suchte Speis und
Trank bei ander'n Leuten,
als bei denen, die
ihn nicht wollten.
Er wusste nicht
einmal, wie alt er war,
taugte zu fast
nichts, außer, als er sah,
wie ein Weber, der
einst im Stalle saß,
webte, was die
Wolle gab.
Von dort an war der
Kokon aufgerissen,
gebrochen und nicht
mehr erforderlich.
Was er vernahm, war
mehr als Wissen.
Die Erinnerung nun
webte sich,
leicht und
vorzüglich, ein ganz neues Kleid.
Fein bestickt und
ohne Leid,
so fühlte er seine
Gedanken nun,
Webertum, oh
Webertum.
Ein neuer Weber
ward geboren,
geschaffen aus
einer spontanen Situation.
Obgleich seiner
blassen Erinnerung,
war nun doch etwas
aus ihm geworden.
Fleiß und Eifer
seiner Tugend,
halfen ihm nun, zu
erproben,
was nie da war, in
der Jugend.
Nun dankte er dem
Weber - lobend!
Endlich war er
jemand und spürte Linderung
seiner Selbst und
des Wesens,
welches der Weber
nie zuvor gewesen.
Jetzt war er doch
voll Tatendrang, mit Hang
zum Garn, die Wolle
zu verweben,
auf dass sie hülfe,
ihm zu leben.
Webertum, oh
Webertum, so hilf mir
und zeige mir die
Wege,
die zu gehen ich
vermöge.
Ein Kokon aus
Erinnerung.
Eingepackt und
undurchblicklich scheint die Wahrnehmung.
Brich heraus und
sieh die Welt mit ander'n Augen,
als mit denen, die
nur nach hinten schauen.
Webe Dir dein
eign'es Band,
lasse den Kokon
hinter Dir.
Nimm das Handwerk
in die Hand,
denn das wünsch'
ich mir.
Kapitel IV: Dunkler die Wolken kaum werden
"Ein erster Streich ist niemals leicht. Besonders nicht, wenn der Faden einfach reißt."
Mit den neuen Fähigkeiten in den
Fingern
ging der Weber dann zum Spinnen,
wollte seine Ware unters Volke bringen,
ohne dabei auch nur entfernt zu
entsinnen,
welch fortunistische Begegnung dort,
ihn sollte holen an einen
düster-dunklen Ort.
Erstmals aber frohen Mutes, webte er
und empfand was Gutes...so fühlte er.
Jung, Naiv und unerfahren.
Dennoch frei von Qualen,
ging er auf den Markte zu,
feilschte, webte und sah zu,
wie sich seiner Blick nah,
eine Maid befand und war
augenblicklich angetan, gar
euphorisiert, bekannt mit ihr zu
werden,
mit diesem himmlisch' Geschöpf auf
Erden.
Wurd sein Schicksals Weg nun doch perfekt?
Neue Familie, neues Handwerk, neues Glück?
Wurd sein Schicksals Weg nun doch perfekt?
Neue Familie, neues Handwerk, neues Glück?
Dem schien wohl so. Denn über alle
Maßen,
war es der Dame gar recht, als sie
sprachen.
Er bat um Ihre Hand, becircte Sie mit
feinem Garn.
Sie war entzückt und er merkte
schnell, den Narr'n,
den er an ihr gefressen hatte, zögerte
nicht,
bat sie bei ihm zu sein und nahm sie in
die Pflicht.
Sie lebte.
Er webte.
Und natürlich tat er das, was er am
besten konnte.
Er webte und war verbunden mit Ihr und
dem Orte.
Er sagte niemals nein, wenn sie etwas
wollte,
glaubte ihr Alles...selbst skurrilste
Worte.
Diese Bindung wollte er aufrecht
erhalten,
um jeden Preis nicht wieder einsam
werden.
So webte er weiter und sie lebte nun
heiter
an ihm vorbei, nahm sein Tuch, sein
Geld,
und verließ dann ruckartig seine
kleine Welt,
ohne auch nur zurück zu blicken.
Einfach weiter.
Düsternis umhüllte den Weber nun, als
er bei sich war.
Düsternis ümhüllte den Weber nun,
als er von sich nahm.
Schwere verdrängte jetzt die Leichtigkeit.
Schwere verdrängte jetzt die Leichtigkeit.
Schwere brachte ihn jetzt aus der
Gleichsamkeit.
Einsamkeit und Unverständnis,
Einsamkeit und Unverständnis,
Hilflosigkeit und Missverständnis,
des Webers Geiste, malten nun ein Bild
vor seine Augen,
welches er schon kannte und er suchte
nun nach Glauben.
Aber fand nichts als Ratlosigkeit, überall und meilenweit.
Aber fand nichts als Ratlosigkeit, überall und meilenweit.
Die Leere kam und dunkle Wolken machten
sich breit.
Wie in seinem Kokon aus Erinnerungen,
schwelgte der Weber nun in dunklen
Gassen,
seiner alten, traurigen Empfindungen.
Er fing an zu zweifeln und zu hassen.
Alles wofür er jemals war, was sollte
es nun noch,
war doch klar, verlor nun Wert und
kroch,
aus seiner Wahrnehmung, hinfort in die
Unterwelt
dunkler die Wolken kaum werden, wenn
man fällt.
Wenn es fehlt an eigener Beständigkeit,
an Mut und vitaler Lebendigkeit,
dann fällt der Weber nun zu Grunde,
löst die Garne und tritt zur Stunde.
Mit Hoffnung auf Erlösbarkeit,
macht der Weber sich jetzt bereit.
Tritt auf den Stuhl und sichert das
Seil.
Traurig senkt sein Haupte sich
und er legt die Schlaufe sich,
um seinen Halse - kaum bitterlich.
Ein letzter Atem, gedankenlos.
Ein letzter Gedanke, atemlos.
Der Weber ließ nun gütig los.
Alles wofür er lebte, wofür er stetig
webte,
war nun irrelevant. In seiner Hand das
Band,
das er als erstes webte...als er noch
lebte.Kapitel V: Ein Fragment der Euphorie
Ein Fragment der Euphorie. Nimm es an, sonst wird es nie.
Nun sah der Weber auch selbst genauer hin,
auf einmal ergab es
einen Sinn.
Was er in diesem Moment, als ihm Klarheit wiederfuhr,
Was er in diesem Moment, als ihm Klarheit wiederfuhr,
aber auch vernahm,
war eine andere Stimme, auf weiter Flur,
die ihm zurief:
Weber, Weber, machs doch besser, als ich,
lass die Fäden,
lass die Garne, lass die Messer, für sich,
einfach weiter
arbeiten, und glaube Dir,
dass es nicht nötig
wäre, nun schier
egoistisch zu
werden und im Ganzen etwas zu empfinden,
das dich zweifeln
lässt. Fang wieder an. Fang an zu binden.
Vertraut im Geiste aber auch der Prägung Schuld,
Vertraut im Geiste aber auch der Prägung Schuld,
die der Weber
spürte bei dieser sonderbaren,
intensiv geführten
Konversation, waren
dieser Worte Grund,
deutlich und sichtlich rund.
Wie ein Flüstern
aus der Vergangenheit,
wie ein Hallen der
Verbindbarkeit,
Sah der Weber nun
genauer hin,
dankte des Garnes
Dame,
und spürte den
Sinn,
wie ein Hallen der
Verbindbarkeit,
wie ein Flüstern
aus der Vergangenheit.
Dies' Fragment, dies' Kleine, welches sich materialisierte,
Dies' Fragment, dies' Kleine, welches sich materialisierte,
gab dem Weber
zurück, was sich manchmal zierte,
von alleine da zu
sein. Es war diese Leichtigkeit,
diese Euphorie, das
Sein, was Heiterkeit
und Glück
erbrachte.
Er lachte.
Glaubte er nun an
eine Einbildung?
Oder war es eine
Eingebung?
Ein Ruf aus alter
Verbundenheit,
komisch fremd und
doch vertraut.
Dem Weber war dies nun ein Gedanke,
Dem Weber war dies nun ein Gedanke,
den er auch
weiterhin zu denken wagte.
War es ein neuer
Glaube? War es gar Magie?
Er nahm es an und
webte wieder voller Euphorie.
Und auch des Garnes
Dame, diese Feine,
sprach ihm zu und
sagte, dass es seine,
und auch ihre,
Sache wäre, sich zu binden,
um gemeinsame Garne
und Bande zu erfinden.
Ein Fragment der
Euphorie.
Nimm es an, sonst
wird es nie.
Der Weber übte,
arbeitete und mühte sich,
diese Worte der
Erscheinung, ganz vorbildlich,
immerzu auch
umzusetzten, dies Leben fortzuführen,
und
gemeinschaftlich durch allen Türen,
die sich öffneten,
zu treten, die Welt erleben.
Vorausschau, Obacht
und Zusammengehen.
Alles ist möglich,
so lange sie weben.
Eintracht, Harmonie
und ein langes Leben.
Mit Dankbarkeit in
höchstem Umfang,
Ehrfurcht zu
Genüge, war es ein toller Anfang.
Wieder einmal und
aufs Neue.
Der Weber zeigte
dies' Mal aber keine Reue.
So webten sie
wieder vor sich hin, waren glücklich
und gefunden.
Verbunden ohne Wunden – endlich.
Und so fügte sich,
was des Garnes Dame
einst schon zum
Weber sagte.
Er glaubte ihr nun
vollständig.
War dabei aber
gewissentlich.
Auf dem Weg der
Lebendigkeit,
gemeinsam bis in
alle Ewigkeit,
webte sich ein
Lebensband
und führte wieder Hand zu
Hand.
Kapitel VI: Weber, oh Weber
Des letzten Endes Konsequenz, erwartet man nun die Beendigungs-Sequenz.
Bei seinem Sprung vom Stuhle sah der Weber jetzt,
wie in einem
Schwung sein ganzes Leben und zu letzt
die stille
Dunkelheit der Leere ihm erschien.
Sein Leben war
vorüber, kein Grund mehr für ihn, zu flieh'n.
Als er sank in die Unendlichkeit,
Als er sank in die Unendlichkeit,
macht sich ein
Lichtschein breit.
Fern und scheinbar
doch so nah.
Es war akut ganz
sonderbar.
Schwebend in der schwarzen Masse,
Schwebend in der schwarzen Masse,
sah der Weber
entfernend eine Silhuette.
Er versuchte sie zu
greifen, fand aber nur blasse,
fahle Nichtigkeit
und suchte nach Mittel
und Weg, zu
ergründen diese Wahrnehmung.
Obgleich ihm war,
als wäre es seine eigene Darstellung.
Der Weber auf der
anderen Seite dieser Sphäre
glaubte nicht, was
er dort sah als er in sich ging.
All die Zweifel und
die Ängste, traurige und leere,
erschufen ihm ein
Abbild nun, das am seid'nen Faden hing.
Er hörte ein
entferntes Rufen.
Eine Stimme, einen
Rat, ein Fluchen.
Weber, oh Weber, machs doch besser
als ich.
Lass die Fäden, lass die Garne,
lass die Messer, für sich,
einfach weiter arbeiten, und glaube
Dir,
dass es nicht nötig wäre, nun
schier
egoistisch zu werden und im Ganzen
etwas zu empfinden,
das dich zweifeln lässt. Fang
wieder an. Fang an zu binden.
Ein Weber hörte
dies.
Ein Weber sagte
dies.
Aus einer
offensichtlich zwischenzeitlichen Ebene heraus,
gelang einem Weber
einst Kontakt zu knüpfen und hinaus
zu tragen seine
Taten, die nicht rühmlich waren und zu sagen,
dass es doch nicht
die erstrebenswerteste Variante war, plagen
ihn doch nun
Gewissensbisse, Reue und Scham.
Weber, oh Weber,
schau und tu dir das nicht an!
Wie es die Dame des
Garnes ihm prophezeite,
ging der Weber in
sich und verweilte
mit der neuen
Eingebung im Geiste
immernoch an diesem
Ort und preiste
eine höhre Macht
dafür, was er nicht im Stande war zu sehen,
ihm im Endeffekt
nur half, zu fühlen...es zu verstehen.
Ein anderes Leben
bindet seine wollend Bahne,
an die Knöpfe
eines Webers und seiner Dame.
Mag es wohl
zurückgelegen
oder doch von vorn
entspringend?
In jedem Fall,
diese Eingebung, den Geiste bindend
durch Raum und Zeit
gewoben,
nun der Retter für
die schwache Seele ist, die windend
aus dem Körper
wurd' enthoben.
Ein weiteres Mal am Boden, das wollte der Weber nicht
Ein weiteres Mal am Boden, das wollte der Weber nicht
und so packte er
sich den ganzen Mut der Zeiten,
stieg empor und
sagte der Dame des Garnes ins Gesicht:
Dame des Garnes,
ich danke Dir! Deinem Leiten
zum Dank und der
Erscheinung ganz ähnlich,
sehe ich die Dinge
nun klar und so wähl' ich
das Leben und das
Band erneut,
webe starke Garne
und bin erfreut,
die Stimme aus
einer anderen Zeit gesehen zu haben.
Ich bin dankbar,
leichter, anders und muss sagen,
was ich sah war
schauderlich und zugleich ganz annehmlich.
Weber, oh Weber,
ich dank dir und wünsche mir recht inständig,
dass du Ruhe
findest
und nun bindest
das wohl letzte
Band.
Nimm den Faden
erneut in die Hand.
Hab keine Angst und
sieh nach vorn.
Nimm die Dame und
das letzte Korn.
Zieht in neue
Lande, immer wissend,
bindend Band
verwebend gern,
ihr vielleicht auch
mal die Segel hissend
über Ozeane
müsstet, ob der Länder Fern'.
Trotzdem frohen Mutes stetig,
Trotzdem frohen Mutes stetig,
mit Verlass aufs
Handwerk lebt's sich
immer ganz passable
und seid ehrlich,
Ihr habt Euch, das
Garn und bildlich
auch das Bande
schon die ganze Zeit
Also auf, auf und
macht Euch bereit,
die Garne dieser
Welt zu weben,
Liebt Euch, lebt
Euch und das Leben.
So bindet sich das Garn als bald
und webt und tut und gibt Gestalt
der ganz natürlichen Wahrnehmung
in Verbindung mit der Annehmung
zum Wohle des wollenden Webers, einst,
Bande schaffend, Geist vereint.
Bahn um Bahn mit Garn umgarnen,
zu verbinden, dass wir einst mal einsam waren.
Update November 2018
Auf einen runden Abschluss meiner Gedicht-Geschichte "Wolle, Garn und Webertum - eine Geschichte vom Bande", packe ich diese nochmal als Komplett-Beitrag mit auf die Seite. So kann man, wenn man will, alles in einem Lesen ohne die Seiten wechseln zu müssen. Fein aufgegliedert in ihre einzelnen Kapitel, versteht sich. Ich hoffe auf jeden Fall, dass Ihr beim Lesen dieser doch spezielleren Geschichte Spaß, Freude oder Ärger hattet?! In jedem Fall eine Emotion, das wäre gut!
Die Interpretation und Zusammensetzung ist hoffentlich schlüssig, bzw. regt dazu an, die Dinge und Stränge ein bisschen selbst miteinander zu verflechten. Im Endeffekt gibt das letzte Kapitel aber die Verbindung des Weber bzw. der Weber preis und webt sein ganz eigenes Ende der Geschichte. Mit Moral oder Fazit oder auch nicht...das bleibt dann doch immer ein bisschen der subjektiven Wahrnehmung überlassen.
Gedichte über Gedichte. So viele waren es in letzter Zeit. Und es macht mir richtig Freude und hat dies getan, diese Poesie, die dort in meinem Kopf herumschwebt, aufs digitale Papier zu bringen. Es folgen garantiert immer wieder Gedichte, Lyrik und Poesie. Manchmal lang geplant, wie der "Weber", manchmal ganz spontan inspiriert. Mein Kopf bleibt nicht leer, demnach bald mehr.
Als nächste, größere Element stehen bald aber wieder die Interviews aus der Nachbarschaft an. Staffel 3 wird dieses Jahr noch an den Start gehen. Ein bisschen ist schon im Kasten, ein wenig muss noch produziert werden, aber, was man sagen kann, ist, dass es auf jeden Fall wieder ein Spezial-Interview geben wird. Ein bisschen gesondert von der 1live-Freundeskreis-Dynamik.
Kurz zur Band: Es läuft. Es gab zwar wieder Veränderungen. Diese fallen aber spontan sehr positiv aus. Wir haben vor Kurzem eine Renovierungs- und Optimierungs-Aktion unseres Proberaumes vorgenommen. Neue Mit-Mieter, neue Klang- und Schall-Ausstattung, ein Schlagzeug-Podest, bald noch mehr Equipment, dann mal was aufnehmen und dann die Komplettierung der Band anstreben. Es geht voran. Es macht Bock. Wir machen geile Mucke. Die Jungs sind super drauf. Alles schick.
Kurz zu mir persönlich: Auch bei mir persönlich passieren wieder Veränderungen. Ich orientiere und perspektiviere mich gerade arbeits-technisch wieder etwas neu um. Der nächste Schritt muss jetzt passieren und darüber hinaus übe ich mich in mehr Weitsicht, Ehrgeiz und Motivation. Das funktioniert mit dem weiter vorhandenen Optimismus ganz gut. Dran bleibe ist jetzt die Devise!
Zudem kann ich sagen, dass ich persönlich eine wunderbare, nicht geplante aber dennoch passierte Wieder-Erfahrung machen darf, die gerade im Moment passiert. Ich bin sehr froh, etwas anzunehmen, bzw. wieder etwas geben zu können. Es ist wirklich schön, dass Dinge dann doch passieren, wenn man nicht damit rechnet.
Was bleibt noch zu sagen?! Die Blogseite wurde nochmal ein bisschen angepasst. Ich habe in der Sidebar, rechts, die Suche, eine Übersetzung und Links eingebaut. Die Formatierung hat sich insgesamt noch etwas angeglichen und die Strukturierung ebenso. Da bleibe ich auf jeden Fall auch weiter am Ball, um ein möglichst informatives aber auch angenehmes Seh- und Lese-Bild der Seite zu gestalten.
Achja, Feedback. Ganz grundsätzlich wünsche ich mir ein bisschen mehr Feedback. Ich denke, die die es lesen, verstehen es weiterhin und da ist dann eh die passende Übereinstimmung meiner Gedanken und Texte gegeben. Dennoch: Feedback ist immer gerne gelesen oder gehört. Scheut Euch auch nicht, die Seite zu verlinken oder sie zu teilen oder zu empfehlen oder was auch immer!
Ich denke, das wars jetzt erstmal. Bis zum nächsten Eintrag, Beitrag, Gedicht, Podcast, Geschichte oder Gespräch.
Stay cool, stay real!
Cheerio - Friede und Freude
Die Interpretation und Zusammensetzung ist hoffentlich schlüssig, bzw. regt dazu an, die Dinge und Stränge ein bisschen selbst miteinander zu verflechten. Im Endeffekt gibt das letzte Kapitel aber die Verbindung des Weber bzw. der Weber preis und webt sein ganz eigenes Ende der Geschichte. Mit Moral oder Fazit oder auch nicht...das bleibt dann doch immer ein bisschen der subjektiven Wahrnehmung überlassen.
Gedichte über Gedichte. So viele waren es in letzter Zeit. Und es macht mir richtig Freude und hat dies getan, diese Poesie, die dort in meinem Kopf herumschwebt, aufs digitale Papier zu bringen. Es folgen garantiert immer wieder Gedichte, Lyrik und Poesie. Manchmal lang geplant, wie der "Weber", manchmal ganz spontan inspiriert. Mein Kopf bleibt nicht leer, demnach bald mehr.
Als nächste, größere Element stehen bald aber wieder die Interviews aus der Nachbarschaft an. Staffel 3 wird dieses Jahr noch an den Start gehen. Ein bisschen ist schon im Kasten, ein wenig muss noch produziert werden, aber, was man sagen kann, ist, dass es auf jeden Fall wieder ein Spezial-Interview geben wird. Ein bisschen gesondert von der 1live-Freundeskreis-Dynamik.
Kurz zur Band: Es läuft. Es gab zwar wieder Veränderungen. Diese fallen aber spontan sehr positiv aus. Wir haben vor Kurzem eine Renovierungs- und Optimierungs-Aktion unseres Proberaumes vorgenommen. Neue Mit-Mieter, neue Klang- und Schall-Ausstattung, ein Schlagzeug-Podest, bald noch mehr Equipment, dann mal was aufnehmen und dann die Komplettierung der Band anstreben. Es geht voran. Es macht Bock. Wir machen geile Mucke. Die Jungs sind super drauf. Alles schick.
Kurz zu mir persönlich: Auch bei mir persönlich passieren wieder Veränderungen. Ich orientiere und perspektiviere mich gerade arbeits-technisch wieder etwas neu um. Der nächste Schritt muss jetzt passieren und darüber hinaus übe ich mich in mehr Weitsicht, Ehrgeiz und Motivation. Das funktioniert mit dem weiter vorhandenen Optimismus ganz gut. Dran bleibe ist jetzt die Devise!
Zudem kann ich sagen, dass ich persönlich eine wunderbare, nicht geplante aber dennoch passierte Wieder-Erfahrung machen darf, die gerade im Moment passiert. Ich bin sehr froh, etwas anzunehmen, bzw. wieder etwas geben zu können. Es ist wirklich schön, dass Dinge dann doch passieren, wenn man nicht damit rechnet.
Was bleibt noch zu sagen?! Die Blogseite wurde nochmal ein bisschen angepasst. Ich habe in der Sidebar, rechts, die Suche, eine Übersetzung und Links eingebaut. Die Formatierung hat sich insgesamt noch etwas angeglichen und die Strukturierung ebenso. Da bleibe ich auf jeden Fall auch weiter am Ball, um ein möglichst informatives aber auch angenehmes Seh- und Lese-Bild der Seite zu gestalten.
Achja, Feedback. Ganz grundsätzlich wünsche ich mir ein bisschen mehr Feedback. Ich denke, die die es lesen, verstehen es weiterhin und da ist dann eh die passende Übereinstimmung meiner Gedanken und Texte gegeben. Dennoch: Feedback ist immer gerne gelesen oder gehört. Scheut Euch auch nicht, die Seite zu verlinken oder sie zu teilen oder zu empfehlen oder was auch immer!
Ich denke, das wars jetzt erstmal. Bis zum nächsten Eintrag, Beitrag, Gedicht, Podcast, Geschichte oder Gespräch.
Stay cool, stay real!
Cheerio - Friede und Freude
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Montag, 12. November 2018
II: Der Verdrießlichkeit zum Trotze
Der eigenen Dankbarkeit begegnen, wie sie einst
gegeben.
Verdrießlich, so waberte die Gefühlbarkeit,
hinüber zu einer zäh gefühlten Ewigkeit,
als des Webers letzter Wille, dann doch
fand in ihr die Stille. Weder Angst noch
Gram war nun vorhanden,
reiner Zwang war bald abhanden.
Denn sie führte herbei die Bande, die er einst webte.
Brachte hinzu ein Garn, welch' er einst fühlte
und entschleierte somit die Schleierrigkeit
des seinen, trüben Geistes und war bereit
gut Acht zu geben, dass Garne bald
gewoben würden, um zu erreichen,
was dem Weber schon damals half:
Verbundenheit, Vertrauen und der Gleichen.
Und so webte er sukzessive diese Garne,
teilte, gab, nahm, verweilte, mit dieser Dame.
War sie doch der Rettung Grund, so fand der Weber.
War sie noch der Rettung Grund?, fragte sich der Weber.
Denn Zeiten kamen, Stunden gingen,
Tage waren und Wochen schwinden.
Er prüfte immerzu die Haltbarkeit,
des Garnes stet'ger Zusammenhalt.
Ob es wohl reichen würde? Denn er fand,
das Band, das Garn, von ihrer Seite,
fing an sich auszudünnen und verschwand?
So sinnierte er ob der einst'gen Pleite.
Verdrießlicher wurde nun erneut der Apparat,
der damals so wunderbar besänftigt ward.
Was zu tun, war jetzt die Frage! Webers erste Gabe,
der Umgang mit solcher Lage, kam nur zu Tage,
sollte er den Sachbestand äußern, schreiben oder niederlegen.
Es ward wie einst zu Mal, zu Mal er war wie noch nie im Leben.
So fühlte es sich an, Garn um Garn um Garn um Garn.
Dennoch war es jetzt ruhig geworden.
Er hatte auch schon lang nichts mehr gewoben
und hielt fest an der Beständigkeit,
seiner eigentlichen eigenen Handarbeit.
Sollte es so sein, dass beide Seiten sind von Nöten,
so war er es, der nun litt, entglitt ihm doch die Muße.
Aus den Händen seines eig'nen Verstand's wühlten
nun die Fragen und Zweifel und rieten ihm zu Buße.
Sprich zu mir, oh des Garnes Dame, was ist nun mit dem feine Bande?
Ein Teil von ihm grämte sich,
ob der Unwissenheit...das am Rande.
War es aber eindringlich nötig, diese Frage,
die er schleppte, nun so lange,
die ihn packt und erdrückte,
nun zu äußern und er sagte:
Sprich zu mir, oh des Garnes Dame, was ist nun mit dem feine Bande?
Der Verdrießlichkeit zum Trotze fasste er den Mut.
Er beharrte auf Gemeinsamkeit und zog den inner'n Hut.
Sie war es doch gewesen, welcher er verdankte noch zu sein,
dennoch konnte er nicht sehen, was wirklich war gemein.
Er wand sich, rang nach Atem, zweifelte nun an, die Taten,
die Zeiten, die sie hatten, warum er's tat, konnte man nur raten.
Unzufriedenheit und Verdrießlichkeit keimten, meinte er
und warf ihrem Garne vor, sich aufzulösen, raunte er.
Wahrlich wahrnehmend war nicht der Situation entsprechend,
es nahm ihm jede Sicht fürs Ganze. Last erdrückend.
Des Webers Fähigkeiten reichten ihm wohl selbst nicht mehr,
so müsse er dem Werk entsprechen, aber das war schwer.
Nun zu differenzieren, war geboten
denn alles, was blieb, war ein großer, wirrer Knoten.
Nun sieh' doch mal genauer hin, oh Weber, siehst du nicht den Sinn?
Des Garnes Dame sprach und deutete auf die Bande.
Sieh, was dort verschwimmt, welche Garne dort verglimm'.
Es ist nicht das Meine, wie käme ich denn dazu, ich wäre nie im Stande
deiner Verbundenheit Zweifel zu beteuern!
Du bist es selbst. Ihr lasst Euch steuern!
Zweifel sind nicht nötig. Tragt sie nicht all zu lang'.
Wenn doch, werden sie gewichtig werden
und Sicht und Dankbarkeit vernebeln.
Verblassend verschwimmt die Bande dann.
Nun sieh' doch mal genauer hin, oh Weber, siehst du nicht den Sinn?!
Dienstag, 2. Oktober 2018
Der Aufstieg einer Insel
..."Diese Insel, genau, wie die anderen Musik-Inseln in meinem bisherigen
Leben, wird immer ein Teil von mir bleiben und ich bin unendlich dankbar
für eine ganz wunderbare Zeit, die ich wahrnehmen durfte! Eine für mich
persönlich sehr wichtige Zeit. Eine Zeit, in der ich unglaublich viel
Neues lernen und erfahren durfte. Eine Zeit, die mich gestärkt hat. Eine
Zeit, die mir Mut gemacht hat. Eine Zeit die mich positiv verändert
hat. Eine Zeit, die mich wieder mehr zu dem gemacht hat, was ich mal
gewesen bin und was ich wieder sein will. Eine tolle musikalische
Erfahrung, die bleibt. Schade und traurig ist es aber dennoch! Und es
wird bestimmt noch ein paar Momente brauchen, bis ich das versunkene
Makiwara auf dem Grund meiner Erinnerungen besuchen kann, ohne dabei nach
Luft zu schnappen oder mir Kiemen wachsen lassen zu müssen. Genau wie
Crowd, Dadrox, Earmarked und Atlantis, wird Makiwara eine versunkene,
aber nicht verschwundene Stadt sein, in der ich sehr gerne gelebt und
meine Zeit verbracht habe!"...
...so beschrieb ich vor ungefähr einem halben Jahr die Trennung von meiner letzten Band. Heute schreibe ich voller Freude über den Aufstieg einer neuen Insel!
Es war vollbracht...nachdem Tommy Stickwurf und Baessmaen sich mit dem schnell zusammen geschusterten Floß von ihrer alten Insel entfernt hatten, trieben sie mit einem bestimmten Ziel umher. Diese Aussage sollte man also umformulieren. Sie trieben nicht umher, sondern folgten ganz konkret einem inneren Kompass, der zwar noch keine finale Destination visualisierte, aber doch ein gutes Gefühl bot und die Basis schaffte, um dann irgendwann auf einen einsamen Busch auf einer ansprechenden Insel zu führen. Gar nicht mal so lang, war ihre Reise. Und alles andere als langweilig. Schwer mitunter, ja und auch müßig. Aber auch sehr reflektierend in Bezug auf die verlassene Insel. Der Bruch war einfach zu gewaltig gewesen, um so zu tun, dass alles in Ordnung sei. Dafür war man aber auch nicht gemacht. Man setzte sich mit Dingen auseinander.
Während Ihres Weges über die Wogen der Ursuppe namens Leben, kamen natürlich immer wieder Groll und negative Gedanken auf, die den beiden Floß-Fahrern nächtelange Gespräche und einen regen Gedankenaustausch bescherte. Ziemlich flott wurde klar, dass man sich immer wieder sehr schnell im gedanklichen Kreis drehte. Die Entscheidung die Insel verlassen zu haben, wurde in keinster Weise bereut, allerdings sehr oft hinterfragt. Eine völlig verständliche Reaktion, wenn man überlegt, dass Tommy Stickwurf wirklich viele Jahre auf dieser Insel verbracht hatte. Seine Bindung und die damit einhergehenden Gedanken waren über die ganze Reise hinweg ein Begleiter, der ab und an für Ballast sorgte und die Fahrt etwas verzögerte. Aber das war okay. Baessmaen wusste um den zeitlichen Faktor der Bindung und bemühte sich um Verständnis aber auch Weitsicht. Er war allerdings etwas radikaler im Umgang mit der Trennung. Das wiederum kam Tommy Stickwurf zu Gute. So glich man sich gegenseitig aus und neutralisierte den Ballast ein ums andere Mal.
Und so trieben sie dann eines frohen Tages auf eine kleine und fein anmutende Insel zu. Sie schien wie aus dem Nichts vor ihnen aufzutauchen und erstreckte sich in einer kompakten aber annehmbaren Größe vor ihren Augen. Sie war hübsch anzusehen und auch das Klima und die weitere Vegetation war zur vollen Zufriedenheit mit "gut" zu bewerten.
Tommy und Baessmaen nahmen Kurs auf eine Anlegestelle und waren freudiger Erwartung, hier die neue Flagge mit den richtigen Ambitionen hissen zu können. Home is where the flag was put in the sand...oder so ähnlich.
Als die Beiden von Ihrem Floß stiegen und die Insel betraten, nahmen sie relativ umgehend die Anwesenheit einer Präsenz war. Man kannte diese Präsenz irgendwo her...sie kam einem relativ vertraut vor. Eher positiv als neutral...aber definitiv neutraler als negativ. Man sah sich um, suchte nach Anwesenheiten, die darauf deuten ließen, dass die Insel doch nicht so frei war, wie sie sich das erhofft hatten.
Tommy und Baessmaen waren fast schon etwas verunsichert und wussten nicht so richtig, ob und wie sie nun Ihre Flagge hissen sollten. Man streifte umher suchte nach der schwebenden Präsenz, die die Insel auf eine eigene Art und Weise umgeben hatte. Sie tigerten einmal um die Insel herum. Tommy links lang, Baessmaen ging rechts entlang. Sie Trafen sich auf der Rückseite der Insel wieder und auch dort fanden sie letztendlich diese präsente Anwesenheit auf dieser kleinen aber feinen Insel.
Es war ein Busch, der da am Wasser stand und in die Wellen blickte. Tommy näherte sich langsam von der linken Seite, legte dem Busch eine Hand auf die Schulter und sagte: "Yo, Busch, was geht ab!? Was machste hier? Ich dachte Amerika läge geographisch und gesellschaftlich in einem anderen Gebiet?!" Der Busch zögerte nicht lange und entgegnete: "Weder noch, weder noch. Ich warte hier lediglich auf Euch. Und jetzt hisst endlich die bekackte Flagge!"...raunte der Busch etwas mürrisch. Man sollte es ihm nicht verübeln. Für jemanden der am Strand stand, auf die Wellen schaute und offensichtlich schon etwas länger wartete, war er noch relativ entspannt.
Und genau diese entspannte Art, stellte sich dann als totaler Optimismus und in Positivität dar. Denn, wer konnte das ahnen: der Busch hatte auch Bock auf eine neue Insel. Er war sogar recht bewandert, was die Pflege und die Intakthaltung - was im Endeffekt das Gleiche ist - anging. Man war sich ziemlich schnell einig, dass man aus der bestehenden Anhäufung von Sand eine erneut, neue Insel machen könnte. Zusammen, gemeinschaftlich. Eine gute Option, sagte Tommy. Baessmaen stimmte dem zu und auch der Busch war guter Dinge, sich auf eine gemeinsame Insel einzulassen und ihr neues Leben einzuhauchen. (In Kombination mit einer möglichen Metapher und der Idee, dass jemand Busch heißen könnte, sollte den Busch in seiner Inselform aber nicht weniger wert erscheinen lassen. Die Erzählweise könnte dies eventuell vermitteln, falls man sich tatsächlich einen Busch vorstellen würde.)
Aber kommen wir mal zurück zur Realität und nennen die Dinge beim Namen. Tommy Stickwurf aka Tommy Stickwurf, der Busch alias Dennis und meine Wenigkeit, sind mit der Idee der neuen Insel voll am Start. Ich bin wirklich froh, sagen zu können, dass wir, Tom und Ich, auf unserer Suche nach neuen Band-Companeros, gar nicht so lange haben suchen müssen. Wir haben ja nicht mal großartig gesucht. Die Findung hatte sich im Endeffekt über Vitamin B, bzw. aus einer lockeren Bekanntschaft heraus ergeben. Und wir sind sehr froh darum, dass es sich so schnell und unkompliziert gefügt hat. Und von Fügung sollte man in diesem Rahmen auf jeden Fall sprechen. Die Tatsache, dass wir über wirklich wenig Einsatz von Kommunikation nun einen top Gitarristen an unserer Seite haben, der zudem auch noch enorm motiviert, ideenreich und technisch bewandert ist, ist ganz klar Fügung. Da kann der Dennis jetzt machen, was er will, er muss nun für sein Leben lang die Gitarre bei uns bedienen. Aber das ist auch ganz gut so.
Lange Reise, riesen Sinn. Neue Insel am Start und schon einen Bewohner konvertiert, yay! Die Basis steht und wächst. Nun sind wir natürlich alle sehr dahinter her, dieses Mal eine komplette Insel zu schaffen. Dafür fehlt uns zu unserem Bandgefüge aber noch allerhand. In erster Linie natürlich ein Gesang, eine Stimme, ein charismatischer Front-Mensch! In Zweiter Linie allerdings auch eine weitere Gitarre und eventuell bleibt dann sogar noch Luft für einen Tasten-/Synthi-Menschen. Da wir uns selbst vielschichtige Musik zutrauen und nicht zwingend festgelegt sind, wäre eine Komplettierung um diese weiteren Elemente natürlich das Nonplusultra. Für meinen Geschmack würde aber auch eine Insel mit fünf Bewohnern völlig genügen. Anhand von technischen Hilfsmitteln und etwaigen Möglichkeiten für Soundgenerierungen von Saiteninstrumenten, sollte man auch mit ohne Tasten sehr viele Facetten bedienen können, bzw. die Musik machen können, die man sich vorstellt.
Und ja, was soll ich sagen? Wir sind sehr fleißig, arbeiten jede Probe an neuen Songs, haben einen echt guten Workflow weiterhin und was das Wichtigste ist: es macht Spaß, es erfüllt uns alle mit diesem gewissen Moment, den man nur haben kann, wenn man in einem harmonisierenden Bandgefüge Musik machen darf. Und das ist so toll. Die Insel lebt und sie wird wachsen. Die Flagge ist gehisst und strahlt mit kräftigen Tönen und zeigt eindeutig: We are Many!
Trotz des halben Jahres und der gemeisterten Etappe der neue Reise erreichen uns dennoch immer mal wieder Wellen von der alten Insel. Sie sind noch da. Sie rufen, wenn sie am Ufer branden, Erinnerungen wach. So mögen diese Wellen nun endlich verebben! Es ist ein bisschen wie alter Kaugummi, der unterm Schuh klebt und RTL. Beides ist scheiße und hält sich leider viel zu lange. Es gibt im Endeffekt noch organisatorische Nachwirkungen, die zu klären sind. Die Wellen, die rüber schwappen sind dabei aber nur der fade Beigeschmack der Unmöglichkeit von Kommunikation und den damit verbundenen Sachen, die erledigt werden müssen. Wir haben es leider nicht selbst in der Hand, das ist das Problem bei den Wellen und der alten Insel. Sie scheint immer noch auf der Stelle zu treiben und dreht sich dabei unentwegt im Kreis. Sie produziert eine Art von Bewegung, aber kommt selbst nicht voran. Man würde am liebsten sagen: "Insel, so funktioniert das nicht." Oder haben wir das schon längst getan? Natürlich! Durch die Blindheit, die wahrscheinlich entsteht, wenn man sich permanent im Kreis dreht, wird so etwas von der betroffenen Partei dann aber weiterhin nicht wahrgenommen. Und wir sehen dann nur die Wellen, die ab und an an unsere eigene Insel schwappen und ein bisschen dafür sorgen, dass das Ufer temporär etwas unschön oder hässlich wird.
Wenn diese Wellen der negativen Energie dann bald komplett verebbt sein werden, wird unsere neue Insel noch mehr strahlen können. Dann werden auch die Ufer und Strände immer in prachtvoller Sandigkeit sein, umrahmt, von dem tiefen, leuchtenden Blau der Ursuppe. Keine negativen Wellen. Nur Musik und Harmonie.
...so beschrieb ich vor ungefähr einem halben Jahr die Trennung von meiner letzten Band. Heute schreibe ich voller Freude über den Aufstieg einer neuen Insel!
Es war vollbracht...nachdem Tommy Stickwurf und Baessmaen sich mit dem schnell zusammen geschusterten Floß von ihrer alten Insel entfernt hatten, trieben sie mit einem bestimmten Ziel umher. Diese Aussage sollte man also umformulieren. Sie trieben nicht umher, sondern folgten ganz konkret einem inneren Kompass, der zwar noch keine finale Destination visualisierte, aber doch ein gutes Gefühl bot und die Basis schaffte, um dann irgendwann auf einen einsamen Busch auf einer ansprechenden Insel zu führen. Gar nicht mal so lang, war ihre Reise. Und alles andere als langweilig. Schwer mitunter, ja und auch müßig. Aber auch sehr reflektierend in Bezug auf die verlassene Insel. Der Bruch war einfach zu gewaltig gewesen, um so zu tun, dass alles in Ordnung sei. Dafür war man aber auch nicht gemacht. Man setzte sich mit Dingen auseinander.
Während Ihres Weges über die Wogen der Ursuppe namens Leben, kamen natürlich immer wieder Groll und negative Gedanken auf, die den beiden Floß-Fahrern nächtelange Gespräche und einen regen Gedankenaustausch bescherte. Ziemlich flott wurde klar, dass man sich immer wieder sehr schnell im gedanklichen Kreis drehte. Die Entscheidung die Insel verlassen zu haben, wurde in keinster Weise bereut, allerdings sehr oft hinterfragt. Eine völlig verständliche Reaktion, wenn man überlegt, dass Tommy Stickwurf wirklich viele Jahre auf dieser Insel verbracht hatte. Seine Bindung und die damit einhergehenden Gedanken waren über die ganze Reise hinweg ein Begleiter, der ab und an für Ballast sorgte und die Fahrt etwas verzögerte. Aber das war okay. Baessmaen wusste um den zeitlichen Faktor der Bindung und bemühte sich um Verständnis aber auch Weitsicht. Er war allerdings etwas radikaler im Umgang mit der Trennung. Das wiederum kam Tommy Stickwurf zu Gute. So glich man sich gegenseitig aus und neutralisierte den Ballast ein ums andere Mal.
Und so trieben sie dann eines frohen Tages auf eine kleine und fein anmutende Insel zu. Sie schien wie aus dem Nichts vor ihnen aufzutauchen und erstreckte sich in einer kompakten aber annehmbaren Größe vor ihren Augen. Sie war hübsch anzusehen und auch das Klima und die weitere Vegetation war zur vollen Zufriedenheit mit "gut" zu bewerten.
Tommy und Baessmaen nahmen Kurs auf eine Anlegestelle und waren freudiger Erwartung, hier die neue Flagge mit den richtigen Ambitionen hissen zu können. Home is where the flag was put in the sand...oder so ähnlich.
Als die Beiden von Ihrem Floß stiegen und die Insel betraten, nahmen sie relativ umgehend die Anwesenheit einer Präsenz war. Man kannte diese Präsenz irgendwo her...sie kam einem relativ vertraut vor. Eher positiv als neutral...aber definitiv neutraler als negativ. Man sah sich um, suchte nach Anwesenheiten, die darauf deuten ließen, dass die Insel doch nicht so frei war, wie sie sich das erhofft hatten.
Tommy und Baessmaen waren fast schon etwas verunsichert und wussten nicht so richtig, ob und wie sie nun Ihre Flagge hissen sollten. Man streifte umher suchte nach der schwebenden Präsenz, die die Insel auf eine eigene Art und Weise umgeben hatte. Sie tigerten einmal um die Insel herum. Tommy links lang, Baessmaen ging rechts entlang. Sie Trafen sich auf der Rückseite der Insel wieder und auch dort fanden sie letztendlich diese präsente Anwesenheit auf dieser kleinen aber feinen Insel.
Es war ein Busch, der da am Wasser stand und in die Wellen blickte. Tommy näherte sich langsam von der linken Seite, legte dem Busch eine Hand auf die Schulter und sagte: "Yo, Busch, was geht ab!? Was machste hier? Ich dachte Amerika läge geographisch und gesellschaftlich in einem anderen Gebiet?!" Der Busch zögerte nicht lange und entgegnete: "Weder noch, weder noch. Ich warte hier lediglich auf Euch. Und jetzt hisst endlich die bekackte Flagge!"...raunte der Busch etwas mürrisch. Man sollte es ihm nicht verübeln. Für jemanden der am Strand stand, auf die Wellen schaute und offensichtlich schon etwas länger wartete, war er noch relativ entspannt.
Und genau diese entspannte Art, stellte sich dann als totaler Optimismus und in Positivität dar. Denn, wer konnte das ahnen: der Busch hatte auch Bock auf eine neue Insel. Er war sogar recht bewandert, was die Pflege und die Intakthaltung - was im Endeffekt das Gleiche ist - anging. Man war sich ziemlich schnell einig, dass man aus der bestehenden Anhäufung von Sand eine erneut, neue Insel machen könnte. Zusammen, gemeinschaftlich. Eine gute Option, sagte Tommy. Baessmaen stimmte dem zu und auch der Busch war guter Dinge, sich auf eine gemeinsame Insel einzulassen und ihr neues Leben einzuhauchen. (In Kombination mit einer möglichen Metapher und der Idee, dass jemand Busch heißen könnte, sollte den Busch in seiner Inselform aber nicht weniger wert erscheinen lassen. Die Erzählweise könnte dies eventuell vermitteln, falls man sich tatsächlich einen Busch vorstellen würde.)
Aber kommen wir mal zurück zur Realität und nennen die Dinge beim Namen. Tommy Stickwurf aka Tommy Stickwurf, der Busch alias Dennis und meine Wenigkeit, sind mit der Idee der neuen Insel voll am Start. Ich bin wirklich froh, sagen zu können, dass wir, Tom und Ich, auf unserer Suche nach neuen Band-Companeros, gar nicht so lange haben suchen müssen. Wir haben ja nicht mal großartig gesucht. Die Findung hatte sich im Endeffekt über Vitamin B, bzw. aus einer lockeren Bekanntschaft heraus ergeben. Und wir sind sehr froh darum, dass es sich so schnell und unkompliziert gefügt hat. Und von Fügung sollte man in diesem Rahmen auf jeden Fall sprechen. Die Tatsache, dass wir über wirklich wenig Einsatz von Kommunikation nun einen top Gitarristen an unserer Seite haben, der zudem auch noch enorm motiviert, ideenreich und technisch bewandert ist, ist ganz klar Fügung. Da kann der Dennis jetzt machen, was er will, er muss nun für sein Leben lang die Gitarre bei uns bedienen. Aber das ist auch ganz gut so.
Lange Reise, riesen Sinn. Neue Insel am Start und schon einen Bewohner konvertiert, yay! Die Basis steht und wächst. Nun sind wir natürlich alle sehr dahinter her, dieses Mal eine komplette Insel zu schaffen. Dafür fehlt uns zu unserem Bandgefüge aber noch allerhand. In erster Linie natürlich ein Gesang, eine Stimme, ein charismatischer Front-Mensch! In Zweiter Linie allerdings auch eine weitere Gitarre und eventuell bleibt dann sogar noch Luft für einen Tasten-/Synthi-Menschen. Da wir uns selbst vielschichtige Musik zutrauen und nicht zwingend festgelegt sind, wäre eine Komplettierung um diese weiteren Elemente natürlich das Nonplusultra. Für meinen Geschmack würde aber auch eine Insel mit fünf Bewohnern völlig genügen. Anhand von technischen Hilfsmitteln und etwaigen Möglichkeiten für Soundgenerierungen von Saiteninstrumenten, sollte man auch mit ohne Tasten sehr viele Facetten bedienen können, bzw. die Musik machen können, die man sich vorstellt.
Und ja, was soll ich sagen? Wir sind sehr fleißig, arbeiten jede Probe an neuen Songs, haben einen echt guten Workflow weiterhin und was das Wichtigste ist: es macht Spaß, es erfüllt uns alle mit diesem gewissen Moment, den man nur haben kann, wenn man in einem harmonisierenden Bandgefüge Musik machen darf. Und das ist so toll. Die Insel lebt und sie wird wachsen. Die Flagge ist gehisst und strahlt mit kräftigen Tönen und zeigt eindeutig: We are Many!
Trotz des halben Jahres und der gemeisterten Etappe der neue Reise erreichen uns dennoch immer mal wieder Wellen von der alten Insel. Sie sind noch da. Sie rufen, wenn sie am Ufer branden, Erinnerungen wach. So mögen diese Wellen nun endlich verebben! Es ist ein bisschen wie alter Kaugummi, der unterm Schuh klebt und RTL. Beides ist scheiße und hält sich leider viel zu lange. Es gibt im Endeffekt noch organisatorische Nachwirkungen, die zu klären sind. Die Wellen, die rüber schwappen sind dabei aber nur der fade Beigeschmack der Unmöglichkeit von Kommunikation und den damit verbundenen Sachen, die erledigt werden müssen. Wir haben es leider nicht selbst in der Hand, das ist das Problem bei den Wellen und der alten Insel. Sie scheint immer noch auf der Stelle zu treiben und dreht sich dabei unentwegt im Kreis. Sie produziert eine Art von Bewegung, aber kommt selbst nicht voran. Man würde am liebsten sagen: "Insel, so funktioniert das nicht." Oder haben wir das schon längst getan? Natürlich! Durch die Blindheit, die wahrscheinlich entsteht, wenn man sich permanent im Kreis dreht, wird so etwas von der betroffenen Partei dann aber weiterhin nicht wahrgenommen. Und wir sehen dann nur die Wellen, die ab und an an unsere eigene Insel schwappen und ein bisschen dafür sorgen, dass das Ufer temporär etwas unschön oder hässlich wird.
Wenn diese Wellen der negativen Energie dann bald komplett verebbt sein werden, wird unsere neue Insel noch mehr strahlen können. Dann werden auch die Ufer und Strände immer in prachtvoller Sandigkeit sein, umrahmt, von dem tiefen, leuchtenden Blau der Ursuppe. Keine negativen Wellen. Nur Musik und Harmonie.
Montag, 30. April 2018
Ein April-Post und Zusammenfassung
Hello meine lieben Leserinnen und Leser,
ich wollte den April jetzt nicht gänzlich unbeschrieben lassen und trage einfach mal ein bisschen zusammen, was sich in den letzten Wochen so getan hat. Es gibt also in dem Beitrag kein spezielles Thema oder etwas, auf das ich konkret hinschreiben. Vielmehr eine Aktualisierung, eine Bestandsaufnahme und eine Reflexion der Dinge.
Well, für die Stimmung beim Schreiben habe ich mir mal den Bladerunner 2049 Soundtrack angemacht. Ein Wahnsinns-Film und zudem ein Soundtrack von Herrn Zimmer, der wieder mal alles kann, was er können muss. Er ist einfach gut!
Wo fange ich an? Hmm...also, es war einmal der mittelgroße Joe. Der stand mal total gut im Leben und ließ sich seine Kopflastigkeit gar niemals anmerken. Er war zwar immer schon
ein Realist und die Gedanken waren stets umfangreich, aber er war damals so viel "leichter" als heute. Damit ist natürlich ein metaphorisches Gewicht gemeint. Die Schwere der Gedanken, die Zweifel an der eigenen Person, Kritik an Vielem etc....
Nun ist es ja so, dass ich in den letzten 2-3 Jahren immer mal wieder ganz am Boden gewesen bin und ich mich schwerlich von den depressiven Gefühlen, den schwarzen Löchern und der Antriebslosigkeit dieser Zeit frei machen konnte. Es war im Rahmen des Krankheitsbildes einfach nicht möglich. Jeder, der keine Depressions-Erfahrung hat, wird dieses Gefühl nicht nachvollziehen können. Aber ich sage Euch, es ist wirklich nicht schön, wie es war. ABER! Es schleicht sich weiterhin immer mehr und mehr aus. Ich merke es, spüre es, reflektiere es und möchte das Positive wahrnehmen. Das ist gut.
Diese metaphorische Leichtigkeit kommt nun Stück für Stück immer mehr zurück. Ich werde zwar nie wieder so sein, wie ich es mit fünfundzwanzig war, aber das Streben nach der Unbeschwertheit mit einem - nun etwas anderen Charakter - ist weiterhin mein Ziel. Ich will nicht mehr so viel zweifeln, ich will nicht immer nur der permanente Kritiker sein. Ich will mich nicht immer selber verurteilen. Ich bin ja immer noch ich und grundsätzlich bin ich auch immer ich gewesen. Allerdings machen gewisse Sachen einfach Sachen mit einem, die einen teilweise verändern können.
Ich werde grundsätzlich immer sensibel und aufmerksam sein und mir viele Gedanken machen, das gehört einfach zu mir dazu. Aber die emotionalen Empfindungen und Grenzerfahrungen hinterlassen doch gewisse Spuren, das kann man nicht abstreiten. Dennoch möchte ich irgendwann einfach sagen können:
"Guck hier, diese Spuren, diese Narben, ja, das war damals, es hat mich zu einem besseren Menschen gemacht und es ist gut daran erinnert zu werden."
Und ja, ich muss sagen, dass die letzten Wochen zwar alles andere als leicht waren, ich aber komplett anders mit den aktuellen Problemen umgehe. Es ist wieder möglich, an die Lösungen zu denken und nicht nur an die unzumutbare Bewältigung des Lebens (so empfand ich es eine ganze Zeit lang).
Ja, meine Band hat sich aufgelöst. Ja, ich hatte eine Zeit lang keinen Job. Ja, ich habe mich gesellschaftlich wieder etwas zurückgehalten. Ja, ich hatte immer noch keine Dates oder romantisch angehauchten Situationen. Ja, es könnte irgendwie alles besser sein. Aber, was ich weiterhin lerne, empfinde und mitbekomme, ist, dass ich gedanklich nicht wieder in diese ominösen Teufelskreise verfalle. Ich empfinde Probleme zwar weiterhin als schwierig, aber lösbar.
Ich habe mich um einen neuen Job bemüht und etwas gefunden. Ich darf weiterhin mit einem ganz wunderbaren Menschen, Schlagzeuger und Rhythmus-Kollegen Musik machen. Die Veränderungen waren zwar nicht schön und dadurch habe ich wieder völlig neue Erfahrungen machen dürfen, aber Veränderungen bringen tatsächlich etwas Positives mit sich, das wird mir im Moment sehr bewusst. Und das ist enorm wichtig, dass ich das wieder wahrnehmen kann!
Ein neuer Job bedeutet, wieder teilhaben haben zu können, Verantwortung übernehmen, Regelmäßigkeiten passieren lassen. Der Bruch mit der Band bietet uns beiden (dem Tommler und mir) die Möglichkeit etwas Neues, Eigenes und Persönliches auf die Beine zustellen, auf das wir richtig Bock haben. Wir bauen fleißig an der neuen Insel und die ersten Besucher kommen auch schon. Je nach dem, wie Diese sich anschicken, dürfen sie auf bleiben. Der Job macht Laune, es ist wieder etwas für das ich meine Verantwortung gerne bereitstelle. Eine neue Band findet sich. Alles wird gut!
Aufgrund der temporären wirtschaftlichen Situation habe ich den gesellschaftlichen Aspekt allerdings echt wieder vernachlässigt, das kann ich nicht leugnen. Ich habe zwar teilgenommen, aber nur sehr sporadisch. Kommunikation hat stattgefunden, aber nur mit den wichtigsten Menschen (Familie, zwei langjährige Freunde und mein Schlagzeuger, der sich anschickt, eine enorme Zeit im meinem Leben zu erhalten; find ich gut. Verständnis und Musik verbinden).
Klar, wenn du keine Kohle hast und gucken musst, dass du einfach nur über die Runden kommst, sind alle anderen gesellschaftlichen Ereignisse und Freizeitgestaltungen eher unnötig und nicht bedenkenswert, da alles irgendwie Kohle benötigt. Ich habe meine Prioritäten also aufs Wesentliche reduziert. Dass ich wieder aus den Vollen schöpfen kann, ist zwar nicht von heute auf morgen getan - die Glättung der Umstände wird noch ein bisschen Zeit benötigen - aber ich habe Geduld und das Wichtigste: ich lasse mich von diesen Umständen nicht unterkriegen! Dass ich dann bald mal wieder ins Kino gehen oder Party machen kann, oder einfach mal in eine fremde Stadt fahre um neue oder alte Menschen zu treffen, das wird dann auch bald wieder möglich sein. So lange sollte ich mich aber so gut es geht aus dem Internet raushalten, um nicht doch noch zu Tode gespoilert zu werden (Avengers Infinity War!)
...wobei ich ja schon im Internet sein möchte, denn die Sache mit den Frauen ist echt so ne Sache. So langsam wirds echt lang, nervig und ich werde (oha) ungeduldig. Und wo sonst, als im Internet, macht man die meisten Kontakte?! Da ich ja durchaus weiß, wie man sich artikuliert und ein ganz anständiger Kerl bin, der ja durchaus was zu bieten hat, sollte es ja eigentlich ein Klacks sein, auch in diesem Level mal wieder über das Tutorial hinweg zu kommen.
Aber auch hier: wenn sich die Lage wieder entspannt hat, kann ich auch wieder mehr an "Draußen" teilhaben und lerne dann im Bestfall Leute über Leute kennen. Alles das, was sonst normalerweise so passiert, wenn man im Leben ist. Keine Frage, Leben, ich komme wieder. Und ja, ich versuche auch etwas oberflächlicher teilzunehmen und mich nicht zu sehr, zu lange mit Dingen aufzuhalten.
System, ich kritisiere Dich zwar weiterhin (das wird auch immer so bleiben) aber ich durchschaue Dich und ich nutze die Muster und Verbindungen zu meinen Gunsten aus. Kann ja nicht so schwer sein. Mal sehen, wie ich bald darüber schreibe. Vielleicht klappts, vielleicht stoße ich trotzdem wieder an meine eigenen Ansprüche bzw. die der Umwelt, aber hey:
Neuer Job, neue Band, neues (altes, neues) Leben, neuer Sex, neue Liebe. Klingt gut. 2,75 von 5: check. Der Rest ist in Artbeit.
ich wollte den April jetzt nicht gänzlich unbeschrieben lassen und trage einfach mal ein bisschen zusammen, was sich in den letzten Wochen so getan hat. Es gibt also in dem Beitrag kein spezielles Thema oder etwas, auf das ich konkret hinschreiben. Vielmehr eine Aktualisierung, eine Bestandsaufnahme und eine Reflexion der Dinge.
Well, für die Stimmung beim Schreiben habe ich mir mal den Bladerunner 2049 Soundtrack angemacht. Ein Wahnsinns-Film und zudem ein Soundtrack von Herrn Zimmer, der wieder mal alles kann, was er können muss. Er ist einfach gut!
Wo fange ich an? Hmm...also, es war einmal der mittelgroße Joe. Der stand mal total gut im Leben und ließ sich seine Kopflastigkeit gar niemals anmerken. Er war zwar immer schon
ein Realist und die Gedanken waren stets umfangreich, aber er war damals so viel "leichter" als heute. Damit ist natürlich ein metaphorisches Gewicht gemeint. Die Schwere der Gedanken, die Zweifel an der eigenen Person, Kritik an Vielem etc....
Nun ist es ja so, dass ich in den letzten 2-3 Jahren immer mal wieder ganz am Boden gewesen bin und ich mich schwerlich von den depressiven Gefühlen, den schwarzen Löchern und der Antriebslosigkeit dieser Zeit frei machen konnte. Es war im Rahmen des Krankheitsbildes einfach nicht möglich. Jeder, der keine Depressions-Erfahrung hat, wird dieses Gefühl nicht nachvollziehen können. Aber ich sage Euch, es ist wirklich nicht schön, wie es war. ABER! Es schleicht sich weiterhin immer mehr und mehr aus. Ich merke es, spüre es, reflektiere es und möchte das Positive wahrnehmen. Das ist gut.
Diese metaphorische Leichtigkeit kommt nun Stück für Stück immer mehr zurück. Ich werde zwar nie wieder so sein, wie ich es mit fünfundzwanzig war, aber das Streben nach der Unbeschwertheit mit einem - nun etwas anderen Charakter - ist weiterhin mein Ziel. Ich will nicht mehr so viel zweifeln, ich will nicht immer nur der permanente Kritiker sein. Ich will mich nicht immer selber verurteilen. Ich bin ja immer noch ich und grundsätzlich bin ich auch immer ich gewesen. Allerdings machen gewisse Sachen einfach Sachen mit einem, die einen teilweise verändern können.
Ich werde grundsätzlich immer sensibel und aufmerksam sein und mir viele Gedanken machen, das gehört einfach zu mir dazu. Aber die emotionalen Empfindungen und Grenzerfahrungen hinterlassen doch gewisse Spuren, das kann man nicht abstreiten. Dennoch möchte ich irgendwann einfach sagen können:
"Guck hier, diese Spuren, diese Narben, ja, das war damals, es hat mich zu einem besseren Menschen gemacht und es ist gut daran erinnert zu werden."
Und ja, ich muss sagen, dass die letzten Wochen zwar alles andere als leicht waren, ich aber komplett anders mit den aktuellen Problemen umgehe. Es ist wieder möglich, an die Lösungen zu denken und nicht nur an die unzumutbare Bewältigung des Lebens (so empfand ich es eine ganze Zeit lang).
Ja, meine Band hat sich aufgelöst. Ja, ich hatte eine Zeit lang keinen Job. Ja, ich habe mich gesellschaftlich wieder etwas zurückgehalten. Ja, ich hatte immer noch keine Dates oder romantisch angehauchten Situationen. Ja, es könnte irgendwie alles besser sein. Aber, was ich weiterhin lerne, empfinde und mitbekomme, ist, dass ich gedanklich nicht wieder in diese ominösen Teufelskreise verfalle. Ich empfinde Probleme zwar weiterhin als schwierig, aber lösbar.
Ich habe mich um einen neuen Job bemüht und etwas gefunden. Ich darf weiterhin mit einem ganz wunderbaren Menschen, Schlagzeuger und Rhythmus-Kollegen Musik machen. Die Veränderungen waren zwar nicht schön und dadurch habe ich wieder völlig neue Erfahrungen machen dürfen, aber Veränderungen bringen tatsächlich etwas Positives mit sich, das wird mir im Moment sehr bewusst. Und das ist enorm wichtig, dass ich das wieder wahrnehmen kann!
Ein neuer Job bedeutet, wieder teilhaben haben zu können, Verantwortung übernehmen, Regelmäßigkeiten passieren lassen. Der Bruch mit der Band bietet uns beiden (dem Tommler und mir) die Möglichkeit etwas Neues, Eigenes und Persönliches auf die Beine zustellen, auf das wir richtig Bock haben. Wir bauen fleißig an der neuen Insel und die ersten Besucher kommen auch schon. Je nach dem, wie Diese sich anschicken, dürfen sie auf bleiben. Der Job macht Laune, es ist wieder etwas für das ich meine Verantwortung gerne bereitstelle. Eine neue Band findet sich. Alles wird gut!
Aufgrund der temporären wirtschaftlichen Situation habe ich den gesellschaftlichen Aspekt allerdings echt wieder vernachlässigt, das kann ich nicht leugnen. Ich habe zwar teilgenommen, aber nur sehr sporadisch. Kommunikation hat stattgefunden, aber nur mit den wichtigsten Menschen (Familie, zwei langjährige Freunde und mein Schlagzeuger, der sich anschickt, eine enorme Zeit im meinem Leben zu erhalten; find ich gut. Verständnis und Musik verbinden).
Klar, wenn du keine Kohle hast und gucken musst, dass du einfach nur über die Runden kommst, sind alle anderen gesellschaftlichen Ereignisse und Freizeitgestaltungen eher unnötig und nicht bedenkenswert, da alles irgendwie Kohle benötigt. Ich habe meine Prioritäten also aufs Wesentliche reduziert. Dass ich wieder aus den Vollen schöpfen kann, ist zwar nicht von heute auf morgen getan - die Glättung der Umstände wird noch ein bisschen Zeit benötigen - aber ich habe Geduld und das Wichtigste: ich lasse mich von diesen Umständen nicht unterkriegen! Dass ich dann bald mal wieder ins Kino gehen oder Party machen kann, oder einfach mal in eine fremde Stadt fahre um neue oder alte Menschen zu treffen, das wird dann auch bald wieder möglich sein. So lange sollte ich mich aber so gut es geht aus dem Internet raushalten, um nicht doch noch zu Tode gespoilert zu werden (Avengers Infinity War!)
...wobei ich ja schon im Internet sein möchte, denn die Sache mit den Frauen ist echt so ne Sache. So langsam wirds echt lang, nervig und ich werde (oha) ungeduldig. Und wo sonst, als im Internet, macht man die meisten Kontakte?! Da ich ja durchaus weiß, wie man sich artikuliert und ein ganz anständiger Kerl bin, der ja durchaus was zu bieten hat, sollte es ja eigentlich ein Klacks sein, auch in diesem Level mal wieder über das Tutorial hinweg zu kommen.
Aber auch hier: wenn sich die Lage wieder entspannt hat, kann ich auch wieder mehr an "Draußen" teilhaben und lerne dann im Bestfall Leute über Leute kennen. Alles das, was sonst normalerweise so passiert, wenn man im Leben ist. Keine Frage, Leben, ich komme wieder. Und ja, ich versuche auch etwas oberflächlicher teilzunehmen und mich nicht zu sehr, zu lange mit Dingen aufzuhalten.
System, ich kritisiere Dich zwar weiterhin (das wird auch immer so bleiben) aber ich durchschaue Dich und ich nutze die Muster und Verbindungen zu meinen Gunsten aus. Kann ja nicht so schwer sein. Mal sehen, wie ich bald darüber schreibe. Vielleicht klappts, vielleicht stoße ich trotzdem wieder an meine eigenen Ansprüche bzw. die der Umwelt, aber hey:
Neuer Job, neue Band, neues (altes, neues) Leben, neuer Sex, neue Liebe. Klingt gut. 2,75 von 5: check. Der Rest ist in Artbeit.
Samstag, 24. März 2018
Der Untergang einer Insel
...dass einige Inseln bald untergehen werden, ist dank des Klimawandels ja nicht von der Hand zu weisen. Die eisigen Polkappen schmelzen, die Pegel der Weltmeere steigen. Tiere verlassen Ihre ursprünglichen Lebensräume und sind gezwungen in andere Gefilde auszuweichen. Der Lauf der Dinge, yay! Neue Entwicklungen werden dadurch begünstigt, es bieten sich trotz des Verlustes neue Möglichkeiten...wenn man sich dem neuen Umfeld anpassen kann.
Inseln gehen unter. Auch die Privaten. Selbst die, die ich als nicht sinkbar bewertet hatte, tauchen leider, leider ab und sind bald nicht mehr zu sehen, nur die Erinnerungen bleiben. Wie bei aussterbenden Arten bleibt bald nur noch ein Stück von der Ewigkeit zurück. In diesem Fall (glücklicherweise) konserviert in Musik. Denn nichts bleibt für die Ewigkeit, aber Musik! Ja, die Musik bleibt. Bands bleiben manchmal aber nicht. Das liegt in meiner aktuellen Situation nur leider so gar nicht an der Musik, sondern an Idealen, Vorstellungen und dem Umgang miteinander.
Wenn die Pegel so hoch sind, dass die Gefahr droht, komplett unterzugehen, sollte man die Anzeichen dafür eigentlich schon mitbekommen haben und müsste in der Lage sein, durch Kompromisse und Kommunikation für einen Weiterbestand des persönlichen Ortes sorgen zu können. Wenn diese Kommunikation zum Erhalt des gemeinsamen Refugiums allerdings so arg, rücksichtslos, nicht übereinstimmend und paradox passiert, dass man leider besser beraten ist, die Insel zu verlassen, sollte man tatsächlich die Segel setzen und aufbrechen, solange es noch geht.
Beim alltäglichen, subjektiven Inselsterben werden immer einige Bewohner zusammen mit ihren Insel untergehen und verschwinden in den weiten, wogenden Wellen des Wahnsinns namens Leben. Auf anderen Inseln verschwinden alle Bewohner zeitgleich und lassen die Insel einfach komplett für sich alleine zurück und verlassen den verlassenen Ort dann, ohne dass sich noch jemand kümmert. Wiederum andere Inseln werden trotz der Trennung einer Minderheit weiterbestehen können, da der Großteil den Erhalt des Eilandes fokussiert.
Ich für meinen Teil muss aktuell eine (für mich unglaublich wichtige) sinkende Insel verlassen, obwohl ich das niemals wollte. Niemand hat das so gewollt. Niemand hat das so absehen können. Aber manchmal verändern sich die Vorstellungen und Ideen vom gemeinsamen Bewohnen einer Insel so drastisch und offenbar schnell, dass man kein harmonisches Miteinander mehr produzieren kann. Wenn sich Lager bilden und die Insel in Parteien aufgeteilt wird, wenn es Bereiche gibt, die für Aus- und Abgrenzung sorgen, dann ist ein harmonisches, familiäres und leichtes Miteinader im vermeintlich schönsten Ort der Welt, nicht mehr möglich. Wenn das Refugium kein Refugium mehr ist, ist es Zeit für Veränderung.
Vor geraumer Zeit - in der dunkelsten Episode meines Lebens - hätte ich diese prägnante Veränderung wohl weitaus weniger positiv angehen können. Ich hätte mich zurückgezogen, wäre einfach nur entmutigt, enttäuscht und entkräftet gewesen und hätte die Musik wahrscheinlich wieder für unbestimmte Zeit an den Nagel gehangen. Ich wäre selber untergegangen, vielleicht mit der Insel, vielleicht meilenweit davon entfernt, irgendwo auf dem Ozean treibend. Eine kalte und schwere Gleichgültigkeit des Gesamten hätte mich wahrscheinlich wieder gepackt. Eine Gleichgültigkeit, der das Untergehen egal ist. Ich wäre einfach abgesoffen.
Gut, dass ich auf dieser ungewollten und ungeplanten Reise einen Begleiter an meiner Seite habe, der das gleiche Verständnis für eine harmonische Inselpopulation hat. Gut, dass mein Begleiter, ebenso ein Fernglas dabei hat, um die neuen Häfen und Lande zu sichten. Gut, dass wir in der Lage sind, gemeinsam ein neues Floß zu bauen, um nicht unterzugehen. Gut, dass wir beide diese kalte, schwere Gleichgültigkeit kennen und wissen, dass das nicht Alles ist. Stille Wasser sind zwar tief und ruhig, aber der Sauerstoffgehalt am Grund ist in jedem Fall zu niedrig, um dort bestehen zu können. Danke für diesen zusätzlichen, externen Wind in den Segeln.
Natürlich bin ich über die Entscheidung, dass diese unfassbar famose Band so nicht mehr weitermachen wird und kann, verärgert, enttäuscht und traurig. Es ist noch recht frisch und die Gedanken dazu schweben noch ziemlich omnipräsent umher und beherrschen leider mein Gemüt im Moment. Es ist wie die Trennung einer langjährigen Beziehung. Alles andere als einfach. Es hing ja zumal unser aller Herz an dieser Insel...unserer Insel. Nun wird Diese zurückgelassen werden, noch etwas unbestimmt, ob sie endgültig auf dem Grund landen wird. Es ist einfach schade und es ist traurig. Aber manchmal ist es der bessere Weg, wenn man nachgibt und ausweicht. Besonders dann, wenn man aufgrund von Bemühungen zum Fortbestand nur auf Ignoranz, Unverständnis und Rücksichtslosigkeit trifft.
Zwei von drei Bewohnern der Insel Makiwara müssen die Insel nun leider verlassen und machen sich auf den Weg über den großen Teich der Lebenssuppe, auf zu neuen Ufern. Zwar unter einer anderen Flagge, mit einem anderen Symbol, aber mit den gleichen musikalisch-gesellschaftlich gefärbten Absichten und dem Willen ein neues Refugium erschaffen zu können. Gut, dass wir noch schnell ein Floß bauen konnten. Gut, dass wir in der Lage sind, zu schwimmen wenn die Gefahr droht, unterzugehen.
Diese Insel, genau, wie die anderen Musik-Inseln in meinem bisherigen Leben, wird immer ein Teil von mir bleiben und ich bin unendlich dankbar für eine ganz wunderbare Zeit, die ich wahrnehmen durfte! Eine für mich persönlich sehr wichtige Zeit. Eine Zeit, in der ich unglaublich viel Neues lernen und erfahren durfte. Eine Zeit, die mich gestärkt hat. Eine Zeit, die mir Mut gemacht hat. Eine Zeit dich mich positiv verändert hat. Eine Zeit, die mich wieder mehr zu dem gemacht hat, was ich mal gewesen bin und was ich wieder sein will. Eine tolle musikalische Erfahrung, die bleibt. Schade und traurig ist es aber dennoch! Und es wird bestimmt noch ein paar Momente brauchen, bis ich das versunkene Makiwara auf dem Grund meiner Erinnerungen besuchen kann ohne dabei nach Luft zu schnappen oder mir Kiemen wachsen lassen zu müssen. Genau wie Crowd, Dadrox, Earmarked und Atlantis, wird Makiwara eine versunkene, aber nicht verschwundene Stadt sein, in der ich sehr gerne gelebt und meine Zeit verbracht habe!
Inseln gehen unter. Auch die Privaten. Selbst die, die ich als nicht sinkbar bewertet hatte, tauchen leider, leider ab und sind bald nicht mehr zu sehen, nur die Erinnerungen bleiben. Wie bei aussterbenden Arten bleibt bald nur noch ein Stück von der Ewigkeit zurück. In diesem Fall (glücklicherweise) konserviert in Musik. Denn nichts bleibt für die Ewigkeit, aber Musik! Ja, die Musik bleibt. Bands bleiben manchmal aber nicht. Das liegt in meiner aktuellen Situation nur leider so gar nicht an der Musik, sondern an Idealen, Vorstellungen und dem Umgang miteinander.
Wenn die Pegel so hoch sind, dass die Gefahr droht, komplett unterzugehen, sollte man die Anzeichen dafür eigentlich schon mitbekommen haben und müsste in der Lage sein, durch Kompromisse und Kommunikation für einen Weiterbestand des persönlichen Ortes sorgen zu können. Wenn diese Kommunikation zum Erhalt des gemeinsamen Refugiums allerdings so arg, rücksichtslos, nicht übereinstimmend und paradox passiert, dass man leider besser beraten ist, die Insel zu verlassen, sollte man tatsächlich die Segel setzen und aufbrechen, solange es noch geht.
Beim alltäglichen, subjektiven Inselsterben werden immer einige Bewohner zusammen mit ihren Insel untergehen und verschwinden in den weiten, wogenden Wellen des Wahnsinns namens Leben. Auf anderen Inseln verschwinden alle Bewohner zeitgleich und lassen die Insel einfach komplett für sich alleine zurück und verlassen den verlassenen Ort dann, ohne dass sich noch jemand kümmert. Wiederum andere Inseln werden trotz der Trennung einer Minderheit weiterbestehen können, da der Großteil den Erhalt des Eilandes fokussiert.
Ich für meinen Teil muss aktuell eine (für mich unglaublich wichtige) sinkende Insel verlassen, obwohl ich das niemals wollte. Niemand hat das so gewollt. Niemand hat das so absehen können. Aber manchmal verändern sich die Vorstellungen und Ideen vom gemeinsamen Bewohnen einer Insel so drastisch und offenbar schnell, dass man kein harmonisches Miteinander mehr produzieren kann. Wenn sich Lager bilden und die Insel in Parteien aufgeteilt wird, wenn es Bereiche gibt, die für Aus- und Abgrenzung sorgen, dann ist ein harmonisches, familiäres und leichtes Miteinader im vermeintlich schönsten Ort der Welt, nicht mehr möglich. Wenn das Refugium kein Refugium mehr ist, ist es Zeit für Veränderung.
Vor geraumer Zeit - in der dunkelsten Episode meines Lebens - hätte ich diese prägnante Veränderung wohl weitaus weniger positiv angehen können. Ich hätte mich zurückgezogen, wäre einfach nur entmutigt, enttäuscht und entkräftet gewesen und hätte die Musik wahrscheinlich wieder für unbestimmte Zeit an den Nagel gehangen. Ich wäre selber untergegangen, vielleicht mit der Insel, vielleicht meilenweit davon entfernt, irgendwo auf dem Ozean treibend. Eine kalte und schwere Gleichgültigkeit des Gesamten hätte mich wahrscheinlich wieder gepackt. Eine Gleichgültigkeit, der das Untergehen egal ist. Ich wäre einfach abgesoffen.
Gut, dass ich auf dieser ungewollten und ungeplanten Reise einen Begleiter an meiner Seite habe, der das gleiche Verständnis für eine harmonische Inselpopulation hat. Gut, dass mein Begleiter, ebenso ein Fernglas dabei hat, um die neuen Häfen und Lande zu sichten. Gut, dass wir in der Lage sind, gemeinsam ein neues Floß zu bauen, um nicht unterzugehen. Gut, dass wir beide diese kalte, schwere Gleichgültigkeit kennen und wissen, dass das nicht Alles ist. Stille Wasser sind zwar tief und ruhig, aber der Sauerstoffgehalt am Grund ist in jedem Fall zu niedrig, um dort bestehen zu können. Danke für diesen zusätzlichen, externen Wind in den Segeln.
Natürlich bin ich über die Entscheidung, dass diese unfassbar famose Band so nicht mehr weitermachen wird und kann, verärgert, enttäuscht und traurig. Es ist noch recht frisch und die Gedanken dazu schweben noch ziemlich omnipräsent umher und beherrschen leider mein Gemüt im Moment. Es ist wie die Trennung einer langjährigen Beziehung. Alles andere als einfach. Es hing ja zumal unser aller Herz an dieser Insel...unserer Insel. Nun wird Diese zurückgelassen werden, noch etwas unbestimmt, ob sie endgültig auf dem Grund landen wird. Es ist einfach schade und es ist traurig. Aber manchmal ist es der bessere Weg, wenn man nachgibt und ausweicht. Besonders dann, wenn man aufgrund von Bemühungen zum Fortbestand nur auf Ignoranz, Unverständnis und Rücksichtslosigkeit trifft.
Zwei von drei Bewohnern der Insel Makiwara müssen die Insel nun leider verlassen und machen sich auf den Weg über den großen Teich der Lebenssuppe, auf zu neuen Ufern. Zwar unter einer anderen Flagge, mit einem anderen Symbol, aber mit den gleichen musikalisch-gesellschaftlich gefärbten Absichten und dem Willen ein neues Refugium erschaffen zu können. Gut, dass wir noch schnell ein Floß bauen konnten. Gut, dass wir in der Lage sind, zu schwimmen wenn die Gefahr droht, unterzugehen.
Diese Insel, genau, wie die anderen Musik-Inseln in meinem bisherigen Leben, wird immer ein Teil von mir bleiben und ich bin unendlich dankbar für eine ganz wunderbare Zeit, die ich wahrnehmen durfte! Eine für mich persönlich sehr wichtige Zeit. Eine Zeit, in der ich unglaublich viel Neues lernen und erfahren durfte. Eine Zeit, die mich gestärkt hat. Eine Zeit, die mir Mut gemacht hat. Eine Zeit dich mich positiv verändert hat. Eine Zeit, die mich wieder mehr zu dem gemacht hat, was ich mal gewesen bin und was ich wieder sein will. Eine tolle musikalische Erfahrung, die bleibt. Schade und traurig ist es aber dennoch! Und es wird bestimmt noch ein paar Momente brauchen, bis ich das versunkene Makiwara auf dem Grund meiner Erinnerungen besuchen kann ohne dabei nach Luft zu schnappen oder mir Kiemen wachsen lassen zu müssen. Genau wie Crowd, Dadrox, Earmarked und Atlantis, wird Makiwara eine versunkene, aber nicht verschwundene Stadt sein, in der ich sehr gerne gelebt und meine Zeit verbracht habe!
Montag, 5. Februar 2018
Blindes Verständnis ist so toll!
Kids, hier kommt mal wieder ein Beitrag über Ereignisse und Tatsachen. Nicht, wie sonst oft, über irgendwelche Themen, auch wenn diese für mich meistens sehr interessant sind, wie das Zeit-Thema, zum Beispiel, oder das Gehirn an sich, oder Verhalten von Leuten...aber weg von diesen Allgemeinheiten, hin zu konkreten Beispielen für wunderbares Verständnis.
Ich habe da eine Band. Eine Gute? Sozusagen die Beste! Das Problem, ich habe eine Schwester...aber das ist ja jetzt nur Quatsch in meinem Kopf :P
Die Band, wir, Makiwara, hatten da am Wochenende, am Samstag, nen kleinen Auftritt. Wir wurden vor ca. 3 Wochen gefragt, ob wir spontan in Mönchengladbach als Support für die Band Katortz spielen wollen und können. Gefragt, getan. Wir haben natürlich zugesagt. Obwohl wir uns mit der Band immer noch auf Sängersuche befinden, weiterhin also nur instrumental auftreten können, werden wir doch des Öfteren bedacht und in Erwägung gezogen, Auftritte absolvieren zu dürfen. Das alleine ist schon so eine tolle Sache und ein wunderbares Vertrauen, das da in uns, als Band, gelegt wird. Ganz groß! Wir wollen natürlich so viel wie möglich vor Publikum spielen, da wir uns bisher eher im Proberaum aufgehalten haben. Also immer her mit weiteren Gig Angeboten, Makiwara muss in die Welt!!
Zum Auftritt: Samstag, 17 Uhr, Kultube, Mönchengladbach. Treffen vor Ort mit der anderen Kapelle zum Aufbau, Soundcheck etc. Das Übliche, was man so macht, wenn man als Band nen Auftritt gibt. Sprich, aus dem Proberaum in das Auto, zur Location, aus dem Auto, in die Location, schleppen. Großteils Gestänge vom Schlagwerker. Viel Kleinzeug hat der gute Tommler, aber so muss das sein! Also alles easy peasy. Das Kultube als Location kannte ich persönlich noch nicht von innen. Nur von außen und aus Erzählungen. Das ist echt ne kleine, feine Rockkneipe, recht zentral, mit reichlich Auftrittsangeboten von diversen Bands. Hut ab, Herr Busch, für die Organisation und das am Leben halten dieser Instititution, richtig gut!
Katortz hat dann erstmal die Bühne, eine kleine Bühne, vielleicht so 3 x 3 Meter, in Beschlag genommen. Sie haben freundlicher Weise das Schlagzeug gestellt und aus Köln mitgebracht, sprich Base, Toms und Grundlagen. Für uns war dann erstmal warten angesagt, die Beine vertreten, den Laden angucken, viele Raucherpausen. Als dann alles soweit verkabelt und aufgebaut war, haben die Jungs dann ihren Soundcheck gemacht. Soweit so gut. Auch wenn es hier und da noch kleine Abstimmungsschwierigkeiten mit den Subwoofern unter der Bühne und der Mikrofonierung der Basedrum gegeben hat...viel Subbass der da passiert ist...etwas zu viel, aber auch das konnte der freundliche Tonmensch soweit auspegeln, steuern und regeln.
Katortz waren nun also erstmal durch mit Ihrem Kram. Zu diesem Zeitpunkt war es kurz vor 19 Uhr. Einlass war um 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Also ein bisschen Zeitdruck, aber nur ein bisschen.
Wir also mit unserem Zeug rauf auf die Bühne, alles verkabelt, mikrofoniert, Becken-Geshizzle angeschraubt, und dann unseren Soundcheck gemacht. Katortz waren nach ihrem Check mit dem Sound auf der Bühne eigentlich ganz zufrieden, so sagten sie. Problem: Die Verstärker auf der Bühne waren so leise eingestellt, da ja alles über PA und DI abgenommen wurde und wir uns eigentlich über die Monitor-Boxen hören sollten. Das große Manko dabei war leider die Tatsache, dass die Monitore leider mal so gar nichts ausgegeben haben...wirklich, also so null, irgendwie. Der Tonmensch meinte noch, ja...die sind schon ganz aufgedreht, da kann ich nicht mehr viel machen...ja, das war schade...aber damit muss man dann auch umgehen und die ganze Geschichte durchziehen. Fakt war also, Bass und Gitarre war für uns, Bass und Gitarre, kaum bis gar nicht hörbar. Der Trommler hatte wenigstens noch etwas Glück mit seiner Box, da kam immerhin ein bisschen was raus. Alles in Allem stand uns also ein auditiver Blindflug bevor. Die Art von Konzerten, bei denen man vorher sagt, dass man froh ist, wenn man es gemeistert hat. Wir waren dennoch pünktlich um 19:30 Uhr fertig mit unserem Blindcheck und haben uns dann darauf geeinigt, dass das schon werden wird. Immerhin machen wir jetzt seit knapp 1 1/2 Jahren zusammen Mucke und das hat sich ausgezahlt...
...die Tatsache, dass wir uns selber beim Auftritt nicht gehört haben, sorgte natürlich für etwas Verunsicherung, die man uns aber nicht angemerkt hat. Wir haben also unser Set, knapp 45 Minuten, abgerockt und alles gegeben, um ne vernünftige Darbietung auf die Bühne zu bringen und das kleine Publikum zu unterhalten. Direkt nach dem ersten Song haben wir germerkt, dass es super funktioniert, also wir, als Band und die Songs, die wir geschrieben haben, wohl gemerkt, noch immer ohne Vocals. Die Menschen vor Ort hatten hörbar Spaß und motivierten dadurch natürlich umso mehr, genau so weiter zu machen. Blindes spielen, nach Gefühl, ist echt so ne Sache... Wir konnte immer noch nicht richtig einschätzen, wie wir im Endeffekt gespielt haben. Klar, so ein paar kleine Verspieler, oder Patzer merkt man ja direkt beim Zocken. Aber ohne das Feedback von Anschlägen oder Effekten konnte man schwerlich einschätzen, ob es jetzt mega tight und auf den Punkt war, oder nicht.
Und jetzt kommen wir auch mal zum Titel, dass blindes Verständnis echt toll ist. Jungens, Danke! Wir machen das alles sehr richtig, sehr gut und können uns aufeinander verlassen und sind wirklich bestens eingespielt, das kann man nicht anders sagen. Trotz des Blindfluges hat alles geklappt, weil wir einfach wissen, was wir da tun, auch ohne es zu hören.
Das Gefühl, in einem Bandgefüge die eigene Musik zu performen und einem Publikum zu offerieren und dafür auch noch so viel Zuspruch zu bekommen, ist echt eine ganz besondere und ganz eigene, nicht vergleichbare Sache. Eh die Tatsache als Künstler auf einer Bühne zu stehen, ist so ein Unikat an Gefühl und Erfahrung! Und mit den richtigen Menschen, umso schöner. Es hat also im Endeffekt alles so funktioniert, wie wir uns unsere Musik vorstellen. Die konkrete Bestätigung, dass wir, ob der Umstände, tatsächlich ganz geil gezockt haben, bekamen wir dann am Sonntag Nachmittag. In Form eines Videos von dem Auftritt, das eine ganz wunderbare Person den ganzen Abend gemacht hat. 50 Minuten Arm hochhalten und aufnehmen, sehr gut, Respekt! Muchas gracias dafür, Frau B.
Beim nächsten Gig werden wir uns auch wieder selber hören und wirken dann wahrscheinlich noch etwas lockerer und gelöster.
Da wir uns ja zudem immernoch ein bisschen ausprobieren müssen, was die Performance auf einer Bühne angeht, war das eine gute Erfahrung und Herausforderung. Vor allen Dingen eine positive Bewältigung im Kollektiv. Wie gesagt, ein so wunderbar funktionierendes Bandgefüge ist echt eine ganz, ganz tolle Angelegenheit!
In der Nachbetrachtung waren wir aber alle wirklich positiv überrascht, da wir von dem Schlimmsten ausgegangen waren und den Auftritt bis dahin einfach nicht so richtig einschätzen konnten. Toll, dass mittlerweile die Technik soweit ist, dass alles in relativ vernünftiger Qualität in Bild und Ton festgehalten werden kann, Smartphones sei Dank. Ich bin mir sehr sicher, dass wir uns den Auftritt seit gestern alle mehrfach reingezogen haben und das noch öfter tun werden, da es im Endeffekt ein wirklich cooles Ding war, und wir uns absolut nichts vorzuwerfen haben!! Also weiter so, Jungs, Makiwara, wir. Eigenlob stinkt ja zum Glück nicht, falls doch, gibts noch genug Menschen, die bisher bei allen Gigs dabei waren und uns genau diese Bestätigung geben! Wie der Tom schon sagte, "Ihr seid die Geilsten". Wirklich wahr, Respekt und einen riesen Dank an Alle, die uns weiter so feiern!!! Musik, Band, hach, du Insel.
Und: wir sind fleißig dabei, für Vocals zu sorgen und "casten" aktuell Menschen, die bei uns singen möchten. Man darf also gespannt sein. Wenn es so kommt, wie wir uns das wünschen und erhoffen, wirds alles noch ne weitere Ecke fetter werden, stay tuned!! Makiwara for the world, ich sags ja. Falls es Euch interessiert, checkt auch einfach unsere Facebook-Seite aus, oder Youtube, oder Instagram, das ganze Zeug, da sind wir natürlich überall zugegen und freuen uns über Feedback in allen Formen.
Ich habe da eine Band. Eine Gute? Sozusagen die Beste! Das Problem, ich habe eine Schwester...aber das ist ja jetzt nur Quatsch in meinem Kopf :P
Die Band, wir, Makiwara, hatten da am Wochenende, am Samstag, nen kleinen Auftritt. Wir wurden vor ca. 3 Wochen gefragt, ob wir spontan in Mönchengladbach als Support für die Band Katortz spielen wollen und können. Gefragt, getan. Wir haben natürlich zugesagt. Obwohl wir uns mit der Band immer noch auf Sängersuche befinden, weiterhin also nur instrumental auftreten können, werden wir doch des Öfteren bedacht und in Erwägung gezogen, Auftritte absolvieren zu dürfen. Das alleine ist schon so eine tolle Sache und ein wunderbares Vertrauen, das da in uns, als Band, gelegt wird. Ganz groß! Wir wollen natürlich so viel wie möglich vor Publikum spielen, da wir uns bisher eher im Proberaum aufgehalten haben. Also immer her mit weiteren Gig Angeboten, Makiwara muss in die Welt!!
Zum Auftritt: Samstag, 17 Uhr, Kultube, Mönchengladbach. Treffen vor Ort mit der anderen Kapelle zum Aufbau, Soundcheck etc. Das Übliche, was man so macht, wenn man als Band nen Auftritt gibt. Sprich, aus dem Proberaum in das Auto, zur Location, aus dem Auto, in die Location, schleppen. Großteils Gestänge vom Schlagwerker. Viel Kleinzeug hat der gute Tommler, aber so muss das sein! Also alles easy peasy. Das Kultube als Location kannte ich persönlich noch nicht von innen. Nur von außen und aus Erzählungen. Das ist echt ne kleine, feine Rockkneipe, recht zentral, mit reichlich Auftrittsangeboten von diversen Bands. Hut ab, Herr Busch, für die Organisation und das am Leben halten dieser Instititution, richtig gut!
Katortz hat dann erstmal die Bühne, eine kleine Bühne, vielleicht so 3 x 3 Meter, in Beschlag genommen. Sie haben freundlicher Weise das Schlagzeug gestellt und aus Köln mitgebracht, sprich Base, Toms und Grundlagen. Für uns war dann erstmal warten angesagt, die Beine vertreten, den Laden angucken, viele Raucherpausen. Als dann alles soweit verkabelt und aufgebaut war, haben die Jungs dann ihren Soundcheck gemacht. Soweit so gut. Auch wenn es hier und da noch kleine Abstimmungsschwierigkeiten mit den Subwoofern unter der Bühne und der Mikrofonierung der Basedrum gegeben hat...viel Subbass der da passiert ist...etwas zu viel, aber auch das konnte der freundliche Tonmensch soweit auspegeln, steuern und regeln.
Katortz waren nun also erstmal durch mit Ihrem Kram. Zu diesem Zeitpunkt war es kurz vor 19 Uhr. Einlass war um 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Also ein bisschen Zeitdruck, aber nur ein bisschen.
Wir also mit unserem Zeug rauf auf die Bühne, alles verkabelt, mikrofoniert, Becken-Geshizzle angeschraubt, und dann unseren Soundcheck gemacht. Katortz waren nach ihrem Check mit dem Sound auf der Bühne eigentlich ganz zufrieden, so sagten sie. Problem: Die Verstärker auf der Bühne waren so leise eingestellt, da ja alles über PA und DI abgenommen wurde und wir uns eigentlich über die Monitor-Boxen hören sollten. Das große Manko dabei war leider die Tatsache, dass die Monitore leider mal so gar nichts ausgegeben haben...wirklich, also so null, irgendwie. Der Tonmensch meinte noch, ja...die sind schon ganz aufgedreht, da kann ich nicht mehr viel machen...ja, das war schade...aber damit muss man dann auch umgehen und die ganze Geschichte durchziehen. Fakt war also, Bass und Gitarre war für uns, Bass und Gitarre, kaum bis gar nicht hörbar. Der Trommler hatte wenigstens noch etwas Glück mit seiner Box, da kam immerhin ein bisschen was raus. Alles in Allem stand uns also ein auditiver Blindflug bevor. Die Art von Konzerten, bei denen man vorher sagt, dass man froh ist, wenn man es gemeistert hat. Wir waren dennoch pünktlich um 19:30 Uhr fertig mit unserem Blindcheck und haben uns dann darauf geeinigt, dass das schon werden wird. Immerhin machen wir jetzt seit knapp 1 1/2 Jahren zusammen Mucke und das hat sich ausgezahlt...
...die Tatsache, dass wir uns selber beim Auftritt nicht gehört haben, sorgte natürlich für etwas Verunsicherung, die man uns aber nicht angemerkt hat. Wir haben also unser Set, knapp 45 Minuten, abgerockt und alles gegeben, um ne vernünftige Darbietung auf die Bühne zu bringen und das kleine Publikum zu unterhalten. Direkt nach dem ersten Song haben wir germerkt, dass es super funktioniert, also wir, als Band und die Songs, die wir geschrieben haben, wohl gemerkt, noch immer ohne Vocals. Die Menschen vor Ort hatten hörbar Spaß und motivierten dadurch natürlich umso mehr, genau so weiter zu machen. Blindes spielen, nach Gefühl, ist echt so ne Sache... Wir konnte immer noch nicht richtig einschätzen, wie wir im Endeffekt gespielt haben. Klar, so ein paar kleine Verspieler, oder Patzer merkt man ja direkt beim Zocken. Aber ohne das Feedback von Anschlägen oder Effekten konnte man schwerlich einschätzen, ob es jetzt mega tight und auf den Punkt war, oder nicht.
Und jetzt kommen wir auch mal zum Titel, dass blindes Verständnis echt toll ist. Jungens, Danke! Wir machen das alles sehr richtig, sehr gut und können uns aufeinander verlassen und sind wirklich bestens eingespielt, das kann man nicht anders sagen. Trotz des Blindfluges hat alles geklappt, weil wir einfach wissen, was wir da tun, auch ohne es zu hören.
Das Gefühl, in einem Bandgefüge die eigene Musik zu performen und einem Publikum zu offerieren und dafür auch noch so viel Zuspruch zu bekommen, ist echt eine ganz besondere und ganz eigene, nicht vergleichbare Sache. Eh die Tatsache als Künstler auf einer Bühne zu stehen, ist so ein Unikat an Gefühl und Erfahrung! Und mit den richtigen Menschen, umso schöner. Es hat also im Endeffekt alles so funktioniert, wie wir uns unsere Musik vorstellen. Die konkrete Bestätigung, dass wir, ob der Umstände, tatsächlich ganz geil gezockt haben, bekamen wir dann am Sonntag Nachmittag. In Form eines Videos von dem Auftritt, das eine ganz wunderbare Person den ganzen Abend gemacht hat. 50 Minuten Arm hochhalten und aufnehmen, sehr gut, Respekt! Muchas gracias dafür, Frau B.
Beim nächsten Gig werden wir uns auch wieder selber hören und wirken dann wahrscheinlich noch etwas lockerer und gelöster.
Da wir uns ja zudem immernoch ein bisschen ausprobieren müssen, was die Performance auf einer Bühne angeht, war das eine gute Erfahrung und Herausforderung. Vor allen Dingen eine positive Bewältigung im Kollektiv. Wie gesagt, ein so wunderbar funktionierendes Bandgefüge ist echt eine ganz, ganz tolle Angelegenheit!
In der Nachbetrachtung waren wir aber alle wirklich positiv überrascht, da wir von dem Schlimmsten ausgegangen waren und den Auftritt bis dahin einfach nicht so richtig einschätzen konnten. Toll, dass mittlerweile die Technik soweit ist, dass alles in relativ vernünftiger Qualität in Bild und Ton festgehalten werden kann, Smartphones sei Dank. Ich bin mir sehr sicher, dass wir uns den Auftritt seit gestern alle mehrfach reingezogen haben und das noch öfter tun werden, da es im Endeffekt ein wirklich cooles Ding war, und wir uns absolut nichts vorzuwerfen haben!! Also weiter so, Jungs, Makiwara, wir. Eigenlob stinkt ja zum Glück nicht, falls doch, gibts noch genug Menschen, die bisher bei allen Gigs dabei waren und uns genau diese Bestätigung geben! Wie der Tom schon sagte, "Ihr seid die Geilsten". Wirklich wahr, Respekt und einen riesen Dank an Alle, die uns weiter so feiern!!! Musik, Band, hach, du Insel.
Und: wir sind fleißig dabei, für Vocals zu sorgen und "casten" aktuell Menschen, die bei uns singen möchten. Man darf also gespannt sein. Wenn es so kommt, wie wir uns das wünschen und erhoffen, wirds alles noch ne weitere Ecke fetter werden, stay tuned!! Makiwara for the world, ich sags ja. Falls es Euch interessiert, checkt auch einfach unsere Facebook-Seite aus, oder Youtube, oder Instagram, das ganze Zeug, da sind wir natürlich überall zugegen und freuen uns über Feedback in allen Formen.
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