Posts mit dem Label worte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label worte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 11. März 2020

Koronalisierung - ch zwischen sch



Koronalisierung

Koronalisierung, na wer kennt's?
Oder hat das wieder jeder verpennt?!
Mit Nichten, weder Neffen,
dem Grippe-Trallala entsprechend.
Weder Rotz, noch Husten, gar Infekt.
Dennoch etwas mit dem Mund, aber kein Konfekt!

Dialekt? Mmmmm-maybe...damit in Verbindung bringend.
Wortklänge, Silben und Laute bindend.
Und btw eines der besten Wörter in dem Zusammenhang:
"Der palatale Frikativ ch",
also spätestens da
nahm es seinen Anfang
purer Erheiterung und Information,
denn "Koronalisierung" - wer wusste es schon?

Im Endeffekt geht's um eine Variation
von dem ich-Laut und dem eszehha.
Auch dieser palatale Frikativ ch,
spielt eine Rolle bei der Lautausbildung.
So variiert die Kirsche hier und da immens,
oder die Geschi(s)chte von der Kirche, man kennt's.

Je nach Ursprung und Aufenthalt spricht's
sich überall ein wenig unterschiedlich.
Angepasst, abgewandelt, dialektisch.
Koronalisierung passiert...selbst am Essti(s)ch.






Donnerstag, 13. Juni 2019

Kurzzeiliges für Kurzweiliges #1 (Wort-Wert/Würze/Ansicht-Sache)


Wort-Wert
Worte sind ja kaum was wert,
obwohl eine Aussage schmerzt.
Unnötig bleibts, zu empfinden,
weil Worte ja nicht binden.


Würze
Reagierend impulsiv.
Kaum zu kontrollieren.
Einzigartig intensiv...
   Curry?
Nein.
Nicht zu vergleichen.
Köstlich und deliziös,
das Beste, was es gibt...
   Chili?
Nein.
Ein Moment der Freiheit.
Leichtigkeit im Moment.
Wahrlich ein Geschenk!
   Es geht gar nicht um Essen, oder?
Ja, richtig.


Ansicht-Sache
Schau mich an!
Dein Blick betört mich.
   Schau mich an!
   Ich sehe dir so gerne zu.
Schau, wir sehen uns.
   Genau, wir lernen uns.
Blicke tiefer
Empfindungen.

Montag, 27. Mai 2019

Porzellanseelen


Dieses helle und strahlende Gut in deiner Mitte. Dieses wunderbar-feinfühlige Gefäß. Dieses zerbrechliche Netz, das sich um deinen energetischen Kern legt. Ihn hält und beschützt. Das edle Gewand, welches den Geist am Leben hält. Es schimmert und glänzt. Ist fein und anmutig.

Dieses Gefäß beinhaltet Alles, was dich ausmacht. Und sollte es unter einem inneren Druck einmal zerbrechen, wird es üble Folgen für deinen wahren, blanken Kern haben. Die Seele, die in dir wohnt, hat so Vieles gesehen. Sie hat so Vieles erleben müssen, was sie nie hätte erleben sollen. Sie hat so Vieles empfangen dürfen und musste so oft so stark sein. Sie hat immer gegeben und sich selbst nur zurückgesteckt. Und trotz all dieser Umstände hat sie nie ihren Glanz verloren und hielt ihre schützende Hand tapfer und unter Qualen über dein Herz. Sie sorgte dafür, dass dein Kern unbeschadet blieb und nur sie selbst Risse und Blessuren davon trug.

Würde sie in sich zerbersten, diese feine Porzellanseele, was bliebe dann in dir zurück? Was wäre dein Herz, dein Motor, dein Kern dann? Er wäre nur noch ein nutzloser Energiespender für einen hohlen und dunklen Raum. Wohin würde die Wärme deines Herzens, die Energie entweichen, wäre das Netz aus abermillionen feiner Fäden, die die Seele ausmachen, nicht mehr zugegen? Was wäre der Kern ohne den Schutz, ohne die Erfahrungen des Leides, ohne die Empfindungen der Freude? Was würde aus der vermeintlichen Stärke des Motors werden, wäre keine Übersetzung möglich? Sie würde verebben und eingehen. Sich zusammenziehen und verdorren. Vielleicht würde dein Herz unter der angestauten Wut auch zerbersten und ein noch viel größeres, klaffendes Loch in dein Leben reißen. Was auch immer geschehen war, es hat Spuren in dir hinterlassen, die schwerlich und nur mit Geduld und neuem Mut, Zeit und Liebe geflickt werden können.

Bitte gib immer gut acht auf dieses, deine, Gefäß, in dem sich deine Seele erstreckt. Im Porzellan des Lebens spiegelt sie sich wieder. Sie benötigt die Energie des Kernes, genauso wie der Kern dieses Gefäß benötigt, um so zu funktionieren, wie es richtig und erstrebenswert sein sollte. Behalte sie immer bei dir, lass sie dir nicht nehmen und pflege sie. Behandle ihre Risse mit feinem Balm. Poliere sie. Halte sie am Glänzen. Du sollst glänzen. Deine Porzellanseele soll strahlen und in dir nach außen erscheinen. Sie soll sich voller Anmut und Leichtigkeit bewegen. Sie soll wachsen und stärker werden. Sie soll atmen.

Gefallene Engel, haben die schönsten Porzellanseelen von Allen. Sie sind so viel stärker als gänzlich unberührte Seelen. Diese gefallenen Seelen, diese gesprungenen Gefäße, diese einst zerborstenen Scherben, sie tragen so viel Erfahrung in sich. Sie wissen, wie es ist, wenn ihnen mindestens einmal die Energie genommen wurde. Wenn sie den Kampf, den sie kämpfen mussten, verloren haben. Sie wissen wie es ist, von vorne anzufangen. Welche Kraft benötigt wird, nach diesem tiefen Fall wieder an die Oberfläche zu kriechen. Es sind die stärksten Seelen von Allen. Ihre Scherben gehen nie verloren und setzten sich immer wieder zusammen.

Es benötigt ein enormes Maß an Energie, Zuversicht und Stärke, erfordert Geduld, Angst und Vernunft, bis sich gefallene Porzellanseelen aufgestiegener Engel wieder zusammen setzen. Doch wenn sie es tun, geht daraus eine so wundervolle und leuchtende Seele hervor, die es kein zweites Mal geben wird. Ihre Sprünge und Risse sind einzigartig. Sie sind der Fingerabdruck des Lebens. Sie bezeichnen eine Geschichte und erzählen von vergangenen Zeiten. Sie erstrahlen in neuem Glanz. Immer und immer wieder und sind deshalb so wertvoll und wunderbar.

Dienstag, 5. Februar 2019

Dichterdienstag 19KW6 - Neunundneunzig-Sachen-Party

Neunundneunzig-Sachen-Party

Neunundneunzig große Luftballons
stiegen fünfundneunzigmal gen Himmel auf.
Einundneunzigmal mit Pauken und Trompeten.
Trotz des Regens wurde darum gebeten.

Die neunundsiebzig Gäste freuten sich.
Das Tamtam lockerte die Stimmung am Tisch.
Zwar waren nicht alle Vierundsechsiger,
dennoch war die Stimmung fetziger.

Achtundfünfzig Speisen und Gerichte
sorgten zudem für die Dichte
der ausgelassenen Heiterkeit.
Sechsundvierzig waren eh beleibt.

Nachtisch dann nur neununddreißigmal.
Ein paar tanzten schon um den Marterpfahl.
Einunddreißig Stunden noch
bis die Sonne erneut nach oben kroch.

Einundzwanzigmal berührt,
Neunzehnmal ist viel passiert.
Fünfzehnmal war es soweit,
Elfmal voll Glückseligkeit.
Achtmal Ekstasen,
Sechs davon durchs (...)

Drei, zwei, eins 🎉

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Ein neuer Moment

Ein neuer Moment.

Ein stiller Moment.

Ein friedliches Sein.

Unbeschwertheit fühlen.
Energie verspüren.
Schöpfen, gleiten, schweben.

Schließe die Augen und sieh in dich hinein.
Tief im Innern, da ist sie dein.
Vielleicht verborgen...dennoch: niemals klein.

Sie ist da und wartet nur darauf,
dir zeigen zu können, es geht bergauf.
Und stetig sagt sie noch dazu: gib niemals auf!

Die Worte der Kraft sind Heilung, Trost und Zuversicht.
Empfindet man dies nicht,
sollte man nun in sich gehen
und tief ins Inn're sehen.

Nimm sie an, die Kraft in dir,
lass sie fließen, lenken, leiten, seh'n.
Reiche ihr die Hand und binde
mit ihr dein ganz persönlich Band der Energie.

Tief im Innern, atme ein,
fühlst du nun den Halt,
der deine Seele kräftigt.
Die Energie, die Dämonen bändigt.
Lass es rein, das Licht.
Verzage nicht.
Traue ihr.

Die Energie, die in uns schläft.
Die Energie, die niemals schläft.

Ein neuer Moment.

Ein stiller Moment.

Ein friedliches Sein.

Atme ein.