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Freitag, 3. April 2020

Dunkles Gold


Dunkles Gold

Du wundervolles, heißes, dunkles Gold,
was hab' ich mich auf dich gefreut.
Jeden Morgen gibst du's mir.
Jeden Morgen folge ich dir.

Du nimmst mich an die Hand,
begleitest mich in den Tag.
Du weißt, was ich mag
und bist immer eine gute Tat.

Würde ich fanatisch glauben,
würd' ich 'nen Schrein erbauen.
Nur, um jeden Tag zu loben und zu preisen,
dass du nie versiebst, selbst in schweren Zeiten.

Lass dich drücken und mit heißem Wasser fluten,
mach aus dir das Wundermittel,
das jetzt nicht zwingend hilft beim Bluten,
dafür unfassbar deliziös ist, ohne Bitten.

Jeder Tag, der ohne dich passiert,
ist ein Tag, der traurig vergeht.
Dich zu missen, ist ein Greuel par excellence,
wenn es so wäre, entfiele mir die Contenance.

So zehre ich von dir, Stunde um Stunde,
du machst mich glücklich, jede Sekunde.
Bleib für immer ein Teil von mir!
Kaffee, ich danke dir!





Freitag, 20. März 2020

Was man nicht weiß


Was man nicht weiß

Ist es so, dass Menschen gewisse Dinge tun,
ohne große Bedenken oder Not,
einfach nur, weil man weiß,
wenn es keiner weiß, macht's keinen heiß?!

Wie sieht's mit der Moral dann aus,
gibt's die noch oder bleibt die zu Haus'?
Kleine Notlügen sind schon okay?
Hauptsache es kommt nicht raus, hooray?

Wie vetraut man dann, mit dem Wissen:
Menschen tun immer nur das, was ihnen gefällt.
Wo fängt die Notlüge an, in welcher Welt
hört sie auf? Wo ist das Gewissen!?

Ganz bewusst die Dinge zu verschweigen,
nur um sich selbst keine Meinung zu geigen,
Klar, gelogen ist es nicht, aber so zu tun als ob
grenzt an das Gleiche und verdient alles andere als Lob.

Wenn man Aufrichtigkeit so mit Füßen tritt,
hat man es nicht verdient Vetrauen zu bekommen
und ist selber Schuld. Aber egal,
solche Menschen halten eh nichts von Moral.

Wertevorstellungen variieren eh,
wenn's keiner weiß, tut's keinem weh.
Am Ende kommt aber alles ans Licht.
Dann ist das Geschrei groß: "Ich wollte das nicht!"









Mittwoch, 11. März 2020

Koronalisierung - ch zwischen sch



Koronalisierung

Koronalisierung, na wer kennt's?
Oder hat das wieder jeder verpennt?!
Mit Nichten, weder Neffen,
dem Grippe-Trallala entsprechend.
Weder Rotz, noch Husten, gar Infekt.
Dennoch etwas mit dem Mund, aber kein Konfekt!

Dialekt? Mmmmm-maybe...damit in Verbindung bringend.
Wortklänge, Silben und Laute bindend.
Und btw eines der besten Wörter in dem Zusammenhang:
"Der palatale Frikativ ch",
also spätestens da
nahm es seinen Anfang
purer Erheiterung und Information,
denn "Koronalisierung" - wer wusste es schon?

Im Endeffekt geht's um eine Variation
von dem ich-Laut und dem eszehha.
Auch dieser palatale Frikativ ch,
spielt eine Rolle bei der Lautausbildung.
So variiert die Kirsche hier und da immens,
oder die Geschi(s)chte von der Kirche, man kennt's.

Je nach Ursprung und Aufenthalt spricht's
sich überall ein wenig unterschiedlich.
Angepasst, abgewandelt, dialektisch.
Koronalisierung passiert...selbst am Essti(s)ch.






Dienstag, 3. März 2020

Gegenseitigkeit erleben



Gegenseitigkeit erleben

Dein Leben ist Veränderung,
Meines besteht aus Absicherung.
Bei dir herrscht Tohowabohu,
bei mir ist's eher andersrum.
Ständiges Funktionieren-Müssen
gegen zu viel Zeit unter meinen Füßen.
Bei dir ist alles durchgeplant,
ich lebe eher in den Tag.
Du bist immer im Alltag angekommen,
ich hänge noch ein bisschen in Erinnerungen.
Du musst stark und pragmatisch sein,
ich mache mich manchmal zu klein.
Du stehst um sieben Uhr auf,
ich schlafe meistens aus.
Dein Leben ist der Wahnsinn,
Meines läuft überschaubar vor sich hin.

Trotz unserer beider, immer noch, verschiedener Leben,
kann es einfach nichts Schöneres geben,
als die Zeit mit dir zu teilen,
ohne uns dabei zu enteilen.
Jeden Tag auf's Neue 
herrscht Dankbarkeit und immense Freude.

So Vieles, was wir nun schon zusammen erlebt haben.
So viele Monate wunderbarer Verbundenheit.
So viele Tage voller Lebendigkeit.
So viele Momente voller Zusammenhalt.
So viel unbeschreibliche Zweisamkeit.

So viel Zeit, die du weiterhin erübrigst
und uns über die Distanz das ermöglichst,
was wir beide schätzen, wollen und erstreben:
ein verbundenes und gückliches Leben.



Samstag, 11. Januar 2020

Bild-im-Bild-Bild - Inspirationen unter sich




Bild-im-Bild-Bild

Inspirationen hängen zusammen
rum und unterhalten sich.
Kommt eine andere Idee vorbei,
bleibt hängen und setzt sich.

'So, Mädels, ich male jetzt ein Bild von euch.'

"Hört, hört! Schaut, schaut! (,shout it all out)
Welch tolle Idee für kunstvolles Zeug(ch)."

'Dann haben wir hier alle Bilder im Bilde, 
Metaphorische und auch das Wilde.
Lasst mich mal machen, ihr Inspirationen,
dieses Bild eurer Bilder wird sich voll lohnen.'

"Und wer malt dann das Bild zu deiner Idee?
Oder verliert sich sowas im Schnee?
Zu schade wäre es d'rum, bliebe dieses
Bild-im-Bild-Bild, ein Bild im Bild, schien es
doch so ambitioniert, zu erlangen,
was sich inspiriert und dies zu fangen.

Wenn der Rahmen allerdings der Richtige ist,
verliert sich der Schnee im Bilde
alsbald von selbst im Bild-Bild-Gebilde.
Also fang' an zu malen, gute Inspiration,
wir unterhalten uns einfach weiter,
du machst das da schon!"